Nehmen Sie sich auch jedes Mal auf's Neue vor, es bei der nächsten Prüfung besser zu machen? Geraten Sie regelmäßig kurz vor der Prüfung in Panik und schieben Nachtschichten? Unsere Antwort auf den natürlichen inneren Schweinehund lautet: Planung. Nutzen Sie Lerntechniken, um effektiver zu lernen! Welche, erfahren Sie beim Blick auf diese Infografik...
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Bild: “Schweinehund” von metalhero1993. Lizenz: CC BY 2.0


Konzentrieren Sie sich auf die ersten vier Phasen, dann überwinden Sie auch in den Phasen fünf und sechs den inneren Schweinehund. Erfolgreich zu lernen heißt, sich seines Rhythmus und Lerntyps bewusst zu werden. Beachten Sie die Basics:

  • Lernen Sie frühs oder abends besser?
  • Haben Sie einen festen und geeigneten Lernort?
  • Kennen Sie ein Leben neben dem Uni-Alltag?

Sind die Basics erfüllt, dann kommt es nur noch auf das Wie des Lernens an.

Wie Sie mit 2 Methoden 80% des Lernstoffs erfolgreich lernen

Verteiltes Lernen und Wechselhaftes Lernen lauten die zwei Methoden, die kombiniert Synergieeffekte auf Ihren Lernerfolg ausüben. Wir zeigen, wie Sie die Methoden richtig anwenden, Zeit sparen und so entspannter durch das Studium gehen.

Verteiltes & Wechselhaftes Lernen kombinieren

Die Idee des verteilten Lernens besteht darin, den Lernstoff in kleine Lernstrecken aufzuteilen, unter Berücksichtigung des tatsächlich vorhandenen Zeitbudgets. Bei der Planung der Lernstrecken unterteilen Sie das Stoffgebiet zuerst in grobe Lernabschnitte, dann in kleine Lernstrecken. Dazu nutzen Sie am besten Checklisten. Checklisten sind ein einfaches Intrument, um die Lernabschnitte und Lernstrecken mit Zeitangaben, kurzen Hinweisen oder Kommentaren zu strukturieren.

Bei der groben Planung des Lernstoffs eines Faches genügt es die Themen zu strukturieren. Professoren geben mit der Gliederung bereits die Themen des Stoffgebiets vor, so dass die Arbeit eigentlich schon getan ist.

Bei der Feinplanung kommt es darauf an, den Lernstoff, der sich aus der Gliederung des Professors ergibt, in den Wochenablauf zu integrieren. Das Beispiel zeigt beispielhaft einen Wochen-Lernplan für die Themen Haut und Knochen, wobei das Thema Haut abgeschlossen werden soll, während Knochen in der darauffolgenden Woche vertieft werden.

Checkliste Lernplan

Beispiel eines Wochen-Lernplans für das Fach Anatomie und Dermatologie.

Setzen Sie sich so kleine Lernziele, die sie sehr viel schneller erreichen können, als das gesamte Stoffgebiet zu verinnerlichen. Das motiviert und ist der Effizienz förderlich, weil Sie genug Zeit haben, das Wissen an geeigneter Stelle zu reflektieren. So können Sie kleine Übungsaufgaben oder Altklausuren einplanen, die das Gelernte prüfungsnah abfragen. Aber wann?

Um das Gelernte auch für die Prüfung im Kopf zu behalten, beachten Sie diese Faustregel: Wenn die Prüfung drei Monate entfernt ist, dann planen Sie so, dass Sie den Lernstoff in Abständen von etwa 15% der Zeit wiederholen. Bei drei Monaten sind das also alle neun Tage, in denen Sie das Gelernte wiederholen müssen.

Unterschiedliche Stoffgebiete im Semester sind durchaus eine Herausforderung. Gerade dann, wenn die Prüfung kurz bevorsteht, kommt es zur Kapitulation, weil manches Stoffgebiet schlichtweg unrealistisch zu lernen erscheint. Es ist auch nicht effektiv, ein Stoffgebiet nach dem anderen in Lernstrecken aufzuteilen. Wissenschaftlich belegt ist vielmehr der Nutzen des wechselhaften Lernens.

Legen Sie zeitversetzt eine zweite, dritte und vierte Lernstrecke für jeweils ein Stoffgebiet an. Wenn Sie jeden Tag ein anderes Stoffgebiet behandeln würden, dann läge das Maximum bei exakt sieben Lernstrecken. Doch achten Sie auf Ihre Freiräume. Schließlich kann immer etwas dazwischenkommen, weshalb eine zu straffe Planung auch demotivierend sein kann.

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  • Wie effektiv ist eigentlich das Markieren und die Selbstbefragung für das Lernen?
  • Welche kostenfreie Lernsoftware lässt sich schnell und einfach in den Lernprozess integrieren?
  • Warum ist das wiederholende Lesen ineffektiv?
  • Was kann man in der letzten Woche vor der Prüfung tun, um sich optimal vorzubereiten?
  • Warum E-Learning-Tools nicht alles sind und welche Klassiker des Lernens jeder beherrschen sollte?
  • Wann es sich lohnt eine Pause zu machen?
  • Worauf sollte jeder in der Freizeitgestaltung achten, um am nächsten Tag wieder mit Volldampf lernen zu können?


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