Bakteriologie: Überblick

Die Bakteriologie ist der Zweig der Mikrobiologie, der sich mit der Morphologie, Struktur, Klassifikation und Biochemie von Bakterien beschäftigt. Die Bakteriologie entstand im 19. Jahrhundert aus wissenschaftlichen Versuchen, die "Keimtheorie der Krankheit" zu beweisen, d.h. dass Krankheiten durch mikroskopisch kleine Organismen verursacht werden, die in Wirtszellen eindringen. Bakterien sind prokaryotische, einzellige Mikroorganismen, die stoffwechselaktiv sind und sich durch binäre Spaltung teilen. Einige dieser Organismen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Krankheiten. Bakterielle Erkrankungen werden in der Regel mit Antibiotika behandelt, wobei die Wahl des Antibiotikums von Struktur und Stoffwechsel der Bakterien abhängt.

Aktualisiert: 23.06.2023

Redaktionelle Verantwortung: Stanley Oiseth, Lindsay Jones, Evelin Maza

Mit Video-Repetitorien von Lecturio kommst du sicher
durch Physikum, M2 und M3.

Einführung

  • Bakterien:
    • Wahrscheinlich die ersten Lebensformen der Erde
    • Bewohnen fast jedes Umweltmilieu der Erde
    • Leben in Symbiose mit Pflanzen und Tieren
    • Meisten Bakterien sind (noch) nicht charakterisiert worden.
  • Grundlegende Merkmale:
    • Einzellig
    • Prokaryoten: kein umhüllter Zellkern
  • Identifizierung:
    • Zuerst Gram-Färbung und Mikroskopie
    • Zellkultur für die genaue Identifizierung hilfreich
    • Empfindlichkeiten und Resistenzen werden bei der Therapieentscheidung berücksichtigt.
Der Prozess der Labordiagnose (2)

Verfahren der Bakterienidentifizierung:
Die Identifizierung von bakteriellen Krankheitserregern erfolgt in einem schrittweisen Prozess, der in der Regel mit einer Gram-Färbung beginnt und auf den ein Wachstum in einer isolierten Kultur folgt.

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Aufbau

Average prokaryote cell

Aufbau einer Prokaryontenzelle:
Die Zellhülle besteht aus einer Plasmamembran (grüne Schicht) und einer dicken, peptidoglykanhaltigen Zellwand (gelbe Schicht). Es ist keine äußere Lipidmembran vorhanden (wie bei gramnegativen Bakterien). Die Kapsel (rote Schicht) ist von der Zellhülle getrennt.

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  • Aufbau von Prokaryoten:
  • Zellwand:
    • Bietet mechanische Stabilität
    • Ermöglicht den Austausch von Nährstoffen und Abfallstoffen
    • Peptidoglykan Murein:
      • Zucker- und Aminosäurepolymer als Grundlage der Zellwand
      • N-Acetylglucosamin und N-Acetylmuraminsäure, vernetzt mit Oligopeptiden
      • Bestandteil fast aller Bakterienwände (Ausnahme: Mykoplasmen Mykoplasmen Mykoplasmen)
    • Die Dicke der Zellwand bestimmt die Gram-Färbung.
  • Plasmamembran:
    • Analog zu prokaryotischen Membranen
    • Besteht aus Proteinen und Phospholipiden
    • Im Gegensatz zu eukaryotischen Organismen fehlen Sterole.
    • Umhüllt das Zytoplasma von Zellen
  • Geißel:
    • Etwa 50 % der Prokaryoten bewegen sich mit Hilfe von Geißeln:
      • Monotrich: 1 Geißel
      • Polytrich: >1 Geißel
    • Bestehen aus dem Protein Flagellin und sind nicht von der Zellmembran Zellmembran Die Zelle: Zellmembran bedeckt
    • Lokalisation: monopolar, bipolar oder peritrich
  • Pili (Fimbrien):
    • Strukturell ähnlich den Geißeln, aber viel kleiner
    • Hilfe bei der Anheftung an den Wirt/andere Bakterien = Virulenzfaktor
    • Dient dem Austausch genetischer Informationen während der Konjugation
  • Nukleoid:
    • Funktionelles Äquivalent des prokaryotischen Zellkerns
    • Fehlende Membran
    • Enthält genetisches Material:
  • Einschlüsskörperchen und Vesikel:
Tabelle: Strukturen der Bakterienzelle mit ihrer chemischen Zusammensetzung und ihren Funktionen
Struktur Chemische Zusammensetzung Funktion
Anhängsel
Flagellum Protein Motilität
Pili/Fimbrie Glykoprotein Anhaften an der Zelloberfläche
Spezialisierte Strukturen
Spore
Zellhülle
Kapsel Organisierte Polysaccharidschicht Schützt vor Phagozytose
Schleimschicht Lockeres Netzwerk aus Polysacchariden Vermittelt das Anhaften an Oberflächen
Äußere Membran
Periplasma Peptidoglykane in der Mitte Anhäufung von Bestandteilen aus den Gram-Zellen
Zellwand Peptidoglykan in einem Zuckergerüst Netzartige Struktur zur Stabilität
Zytoplasmatische Membran Phospholipid-Doppelschicht
  • Ort von Oxidations- und Transportenzymen
  • Lipoteichonsäuren induzieren TNF-α und IL-1.
TNF: Tumor Nekrose Faktor
IL-1: Interleukin-1

Klassifikation

Gram-Färbung

Die Gram-Färbung ist eine Technik, die nach dem Bakteriologen Hans Christian Joachim Gram benannt ist und zur Unterscheidung von Bakteriengruppen anhand der unterschiedlichen Bestandteile ihrer Zellwände verwendet wird.

Unterschiede zwischen gram-positiven und gram-negativen Bakterienzellen

Unterschiede zwischen den Zellwänden von grampositiven und gramnegativen Bakterien:
Während sowohl grampositive als auch gramnegative Bakterienzellwände Peptidoglykanschichten enthalten, ist die Schicht bei gramnegativen Bakterien viel dünner. Gramnegative Bakterien gleichen dieses Defizit aus, indem sie eine weitere Membranschicht außerhalb der Peptidoglykanschicht besitzen.

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Die Gram-Färbung hilft bei der Unterscheidung zwischen grampositiven und gramnegativen Bakterien → rote oder violette Färbung

Verfahren der Gram-Färbung:

  • Bakterien werden mit kristallviolettem Farbstoff gefärbt.
  • Präparat wird mit Alkohol ausgewaschen.
  • Zellen werden mit roter Safraninfärbung gegengefärbt.

Anfärbung gram-positiver Bakterien:

  • Zellwand mit einer dicken Schicht aus Peptidoglykan (Murein)
  • Somit Beibehalten der Kristallviolettfärbung und keine Beeinträchtigung durch Safranin-Gegenfärbung
  • Erscheinen violett-blau

Anfärbung von gramnegativen Bakterien:

  • Zellwand mit einer dünnen Schicht aus Peptidoglykan (Murein)
  • Keine Kristallviolettfärbung, aber Safranin-Gegenfärbung
  • Erscheinen rosa-rot

Färbungen spielen eine wichtige Rolle in der Diagnostik/Pathologie:

  • Grampositive Bakterien:
  • Gramnegative Bakterien:
    • Weniger empfindlich gegenüber Penicillin aufgrund der zusätzlichen Lipid-Doppelschichtmembran
    • Enthalten eine 2. Membran in Form einer Lipiddoppelschicht
    • Beim Abbau können die Lipopolysaccharide der zweiten Membranschicht als Endotoxine freigesetzt werden.
    • Endotoxine sind Pyrogene, die hohes Fieber Fieber Fieber und Schüttelfrost verursachen

Morphologie

  • Bakterien weisen eine große Vielfalt an Formen und Größen auf.
  • Die häufigsten Morphologien sind Stäbchen und Kokken, die in vielen Formen auftreten können
  • Anordnung:
    • Paarig
    • Haufen
    • Ketten
    • Palisaden
Tabelle: Morphologie und Anordnung der Bakterien
Morphologie Anordnung
Kokken
Stäbchen
  • Zylinder mit runden Enden
  • Palisaden
Spirillen
  • Helikal
  • Verdreht
Spirochäten
  • Helikal
  • Lange, geißelartige Filamente
  • Korkenzieherartige Bewegungen
  • Untergruppe: Treponemen Treponemen Treponemen
Gattung: Selenomonas Gekrümmte Zylinder in einer Ebene
Gattung: Haloquadratum
  • Ungewöhnliche Morphologien
  • Quadratisch, flach, kastenförmig
Vibrionen Vibrionen Vibrio (Vibrionen)
  • Runde, kommaförmige Bakterien
  • Begeißelt
Bacterial cells with various morphologies and arrangements

Bakterienzellen mit verschiedenen Morphologien und Anordnungen:
Bakterien kommen in einer großen Vielfalt von Morphologien und Anordnungen vor. Kokken und Bazillen in Paaren und Clustern gehören zu den häufigsten.

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Überblick der Klassifikationen

Mikrobiologie Flussdiagramm Gram-positive Bakterien Klassifizierung

Grampositive Bakterien:
Die meisten Bakterien können nach einem Laborverfahren namens Gram-Färbung klassifiziert werden.
Bakterien mit Zellwänden, die eine dicke Peptidoglykanschicht aufweisen, behalten die bei der Gram-Färbung verwendete Kristallviolettfärbung und werden von der Safranin-Gegenfärbung nicht beeinträchtigt. Diese Bakterien erscheinen violett-blau und sind somit grampositiv. Die Bakterien lassen sich nach ihrer Morphologie (verzweigte Faden, Stäbchen und Kokken in Haufen oder Ketten) und ihrer Fähigkeit, in Gegenwart von Sauerstoff sich zu vermehren (aerob bzw. anaerob), weiter einteilen. Die Kokken können auch weiter identifiziert werden. Staphylokokken können anhand des Vorhandenseins des Enzyms Koagulase und ihrer Empfindlichkeit gegenüber dem Antibiotikum Novobiocin eingegrenzt werden. Streptokokken werden auf Blutagar gezüchtet und danach klassifiziert, welche Form der Hämolyse sie anwenden (α, β oder γ). Die Streptokokken werden anhand ihrer Reaktion auf den Pyrrolidonyl-β-Naphthylamid-Test (PYR), ihrer Empfindlichkeit gegenüber spezifischen antimikrobiellen Mitteln (Optochin und Bacitracin) und ihrer Fähigkeit, auf Natriumchloridmedien (NaCl) zu wachsen, weiter eingegrenzt.

Bild von Lecturio. Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
Flussdiagramm zur Klassifizierung gramnegativer Bakterien

Gramnegative Bakterien:
Die meisten Bakterien können anhand eines Laborverfahrens namens Gram-Färbung klassifiziert werden.
Bakterielle Zellwände mit einer dünnen Peptidoglykanschicht behalten die für die Gram-Färbung verwendete Kristallviolettfärbung nicht. Gramnegative Bakterien hingegen behalten die Safranin-Gegenfärbung bei und erscheinen rosa-rot. Diese Bakterien lassen sich nach ihrer Morphologie (Diplokokken, gekrümmte Stäbchen, Stäbchen und kokkoide Stäbchen) und ihrer Fähigkeit, in Gegenwart von Sauerstoff sich zu vermehren (aerob bzw. anaerob), weiter einteilen. Gramnegative Bakterien lassen sich durch Kultivierung auf speziellen Nährböden (Dreifachzucker-Eisen-Agar (TSI)) genau identifizieren, wobei ihre Enzyme (Urease, Oxidase) und ihre Fähigkeit zur Laktosegärung bestimmt werden können.
* Schlecht anfärbbar mit Gram-Färbung
** Pleomorphe Stäbchen/Kokkoide Stäbchen
*** Erfordert ein besonderes Transportmedium

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Toxine

Endotoxine

  • Entstehen beim Abbau der bakteriellen Zellwand beim Absterben der Bakterien
  • Aktivierung der Komplement- und Gerinnungskaskaden im Wirt
  • Verursachen einen septischen Schock Schock Schock: Überblick
  • Nicht-krankheitsspezifische Symptome:

Exotoxine

  • Produziert und sezerniert
  • Können zu schweren, krankheitsspezifischen Symptomen führen
  • 3 Hauptkategorien:
    • Enterotoxine
    • Neurotoxine
    • Zytotoxine
  • Beispiele:

Metabolismus

Bakterien sind heterotrophe Organismen, die zum Überleben organische Substanzen benötigen.

Klassifiziert nach dem Sauerstoffbedarf:

  • Obligate Aerobier (aerophil): Zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels wird Sauerstoff benötigt.
  • Obligate Anaerobier:
  • Mikroaerophile:
    • Sauerstoff zur Vermehrung benötigt
    • Bei zu hohen Konzentrationen → Wachstumsstopp
  • Fakultative Anaerobier: können in Gegenwart oder Abwesenheit von Sauerstoff wachsen

Reproduktion/ Vermehrung

Bakterien können genetisches Material austauschen:

Bakterielle Arten der genetischen Übertragung

Schematische Darstellung der Arten der genetischen Transmission bei Bakterien

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Virulenz-Faktoren

Virulenz ist die Fähigkeit eines Organismus, den Wirt zu infizieren und Krankheiten zu verursachen. Virulenzfaktoren sind Moleküle, die das Bakterium dabei unterstützen den Wirt zu besiedeln und können entweder sekretorisch, membranassoziiert oder zytosolisch vorliegen.

Tabelle: Mechanismus der Virulenz, Virulenzfaktoren und Funktion
Mechanismus Virulenzfaktoren Funktion
Kolonisierung
  • Teichonsäure (hauptsächlich bei gram+)
  • Adhäsine
  • Biofilm
  • Geißel
  • Ermöglicht die Anheftung an und das Eindringen in die Oberfläche von Wirtszellen
  • Biofilme schützen vor Antibiotika
  • Motilität
Umgehung des Immunsystems
  • Kapsel
  • IgA-Protease
  • Protein A
Erschaffen einer physischen Barriere gegen Opsonisierung und Phagozytose
Bakterielle Nährstoffe Siderophoren
  • Eisenchelatierung
  • Eisenaufnahme
Genetische Variation
  • Pili
  • Expression von Kapsel und Geißel
  • Antigen-Drift
Tarnung von molekularen Oberflächenmarkern und Umgehung des Immunsystems
Intrazelluläres Überleben
  • Hemmung der Phagosomen-Lysosomen-Fusion
  • Verlassen der Phagosomen vor der Fusion
  • Invasine
Verhindert die intrazelluläre Zerstörung der Bakterien
Typ-III-Sekretionssystem Injektion Ermöglicht Bakterien, Toxine in Wirtszellen zu injizieren
Entzündliche Reaktion
  • Bakterienspezifische Antikörper
  • Immunkomplexe
  • Peptidoglykan und Teichonsäure
  • Nachahmung von Wirtszellen (z.B. A-Streptokokken
  • Verzögert Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Granulombildung

Quellen

  • Baron, S., Editor. Medical Microbiology. 4th edition. Galveston (TX): University of Texas Medical Branch at Galveston; 1996. Introduction to Bacteriology.
  • Woese, C.R., Fox, G.E. November 1977. Phylogenetic structure of the prokaryotic domain: The primary kingdoms. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 74 (11): 5088–90.
  • Cabeen, M.T., Jacobs-Wagner C. August 2005. Bacterial cell shape. Nature Reviews. Microbiology. 3 (8): 601–10.
  • Bhakdi, S., Hahn, H. (1991). Virulenzfaktoren von Bakterien. In: Hahn, H., Falke, D., Klein, P. (eds) Medizinische Mikrobiologie. Springer-Lehrbuch. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-08626-1_12

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eLearning Award 2023

Lecturio und die Exporo-Gruppe wurden für ihre digitale Compliance-Akademie mit dem eLearning Award 2023 ausgezeichnet.

eLearning Award 2019

Lecturio und die TÜV SÜD Akademie erhielten für den gemeinsam entwickelten Online-Kurs zur Vorbereitung auf den
Drohnenführerschein den eLearning Award 2019 in der Kategorie “Videotraining”.

Comenius-Award 2019

Comenius-Award 2019

Die Lecturio Business Flat erhielt 2019 das Comenius-EduMedia-Siegel, mit dem die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien jährlich pädagogisch,  inhaltlich und gestalterisch
herausragende didaktische Multimediaprodukte auszeichnet.

IELA-Award 2022

Die International E-Learning Association, eine Gesellschaft für E-Learning Professionals und Begeisterte, verlieh der Lecturio Learning Cloud die Gold-Auszeichnung in der Kategorie “Learning Delivery Platform”.

Comenius-Award 2022

In der Kategorie “Lehr- und Lernmanagementsysteme” erhielt die Lecturio Learning Cloud die Comenius-EduMedia-Medaille. Verliehen wird der Preis von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien für pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende Bildungsmedien.

B2B Award 2020/2021

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat Lecturio zum Branchen-Champion unter den deutschen Online-Kurs-Plattformen gekürt. Beim Kundenservice belegt Lecturio den 1. Platz, bei der Kundenzufriedenheit den 2. Platz.

B2B Award 2022

Für herausragende Kundenzufriedenheit wurde Lecturio von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) mit dem deutschen B2B-Award 2022 ausgezeichnet.
In der Rubrik Kundenservice deutscher Online-Kurs-Plattformen belegt Lecturio zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz.

Simon Veiser

Simon Veiser beschäftigt sich seit 2010 nicht nur theoretisch mit IT Service Management und ITIL, sondern auch als leidenschaftlicher Berater und Trainer. In unterschiedlichsten Projekten definierte, implementierte und optimierte er erfolgreiche IT Service Management Systeme. Dabei unterstützte er das organisatorische Change Management als zentralen Erfolgsfaktor in IT-Projekten. Simon Veiser ist ausgebildeter Trainer (CompTIA CTT+) und absolvierte die Zertifizierungen zum ITIL v3 Expert und ITIL 4 Managing Professional.

Dr. Frank Stummer

Dr. Frank Stummer ist Gründer und CEO der Digital Forensics GmbH und seit vielen Jahren insbesondere im Bereich der forensischen Netzwerkverkehrsanalyse tätig. Er ist Mitgründer mehrerer Unternehmen im Hochtechnologiebereich, u.a. der ipoque GmbH und der Adyton Systems AG, die beide von einem Konzern akquiriert wurden, sowie der Rhebo GmbH, einem Unternehmen für IT-Sicherheit und Netzwerküberwachung im Bereich Industrie 4.0 und IoT. Zuvor arbeitete er als Unternehmensberater für internationale Großkonzerne. Frank Stummer studierte Betriebswirtschaft an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe.

Sobair Barak

Sobair Barak hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und hat sich anschließend an der Harvard Business School weitergebildet. Heute ist er in einer Management-Position tätig und hat bereits diverse berufliche Auszeichnungen erhalten. Es ist seine persönliche Mission, in seinen Kursen besonders praxisrelevantes Wissen zu vermitteln, welches im täglichen Arbeits- und Geschäftsalltag von Nutzen ist.

Wolfgang A. Erharter

Wolfgang A. Erharter ist Managementtrainer, Organisationsberater, Musiker und Buchautor. Er begleitet seit über 15 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Start-ups. Daneben hält er Vorträge auf Kongressen und Vorlesungen in MBA-Programmen. 2012 ist sein Buch „Kreativität gibt es nicht“ erschienen, in dem er mit gängigen Mythen aufräumt und seine „Logik des Schaffens“ darlegt. Seine Vorträge gestaltet er musikalisch mit seiner Geige.

Holger Wöltje

Holger Wöltje ist Diplom-Ingenieur (BA) für Informationstechnik und mehrfacher Bestseller-Autor. Seit 1996 hat er über 15.800 Anwendern in Seminaren und Work-shops geholfen, die moderne Technik produktiver einzusetzen. Seit 2001 ist Holger Wöltje selbstständiger Berater und Vortragsredner. Er unterstützt die Mitarbeiter von mittelständischen Firmen und Fortune-Global-500- sowie DAX-30-Unternehmen dabei, ihren Arbeitsstil zu optimieren und zeigt Outlook-, OneNote- und SharePoint-Nutzern, wie sie ihre Termine, Aufgaben und E-Mails in den Griff bekommen, alle wichtigen Infos immer elektronisch parat haben, im Team effektiv zusammenarbeiten, mit moderner Technik produktiver arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen.

Frank Eilers

Frank Eilers ist Keynote Speaker zu den Zukunftsthemen Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Er betreibt seit mehreren Jahren den Podcast „Arbeitsphilosophen“ und übersetzt komplexe Zukunftsthemen für ein breites Publikum. Als ehemaliger Stand-up Comedian bringt Eilers eine ordentliche Portion Humor und Lockerheit mit. 2017 wurde er für seine Arbeit mit dem Coaching Award ausgezeichnet.

Yasmin Kardi

Yasmin Kardi ist zertifizierter Scrum Master, Product Owner und Agile Coach und berät neben ihrer Rolle als Product Owner Teams und das höhere Management zu den Themen agile Methoden, Design Thinking, OKR, Scrum, hybrides Projektmanagement und Change Management.. Zu ihrer Kernkompetenz gehört es u.a. internationale Projekte auszusteuern, die sich vor allem auf Produkt-, Business Model Innovation und dem Aufbau von Sales-Strategien fokussieren.

Leon Chaudhari

Leon Chaudhari ist ein gefragter Marketingexperte, Inhaber mehrerer Unternehmen im Kreativ- und E-Learning-Bereich und Trainer für Marketingagenturen, KMUs und Personal Brands. Er unterstützt seine Kunden vor allem in den Bereichen digitales Marketing, Unternehmensgründung, Kundenakquise, Automatisierung und Chat Bot Programmierung. Seit nun bereits sechs Jahren unterrichtet er online und gründete im Jahr 2017 die „MyTeachingHero“ Akademie.

Andreas Ellenberger

Als akkreditierter Trainer für PRINCE2® und weitere international anerkannte Methoden im Projekt- und Portfoliomanagement gibt Andreas Ellenberger seit Jahren sein Methodenwissen mit viel Bezug zur praktischen Umsetzung weiter. In seinen Präsenztrainings geht er konkret auf die Situation der Teilnehmer ein und erarbeitet gemeinsam Lösungsansätze für die eigene Praxis auf Basis der Theorie, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Da ihm dies am Herzen liegt, steht er für Telefoncoachings und Prüfungen einzelner Unterlagen bzgl. der Anwendung gern zur Verfügung.

Zach Davis

Zach Davis ist studierter Betriebswirt und Experte für Zeitintelligenz und Zukunftsfähigkeit. Als Unternehmens-Coach hat er einen tiefen Einblick in über 80 verschiedene Branchen erhalten. Er wurde 2011 als Vortragsredner des Jahres ausgezeichnet und ist bis heute als Speaker gefragt. Außerdem ist Zach Davis Autor von acht Büchern und Gründer des Trainingsinstituts Peoplebuilding.

Wladislav Jachtchenko

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Experte, TOP-Speaker in Europa und gefragter Business Coach. Er hält Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere – sowohl offline in Präsenztrainings als auch online in seiner Argumentorik Online-Akademie mit bereits über 52.000 Teilnehmern. Er vermittelt seinen Kunden nicht nur Tools professioneller Rhetorik, sondern auch effektive Überzeugungstechniken, Methoden für erfolgreiches Verhandeln, professionelles Konfliktmanagement und Techniken für effektives Leadership.

Alexander Plath

Alexander Plath ist seit über 30 Jahren im Verkauf und Vertrieb aktiv und hat in dieser Zeit alle Stationen vom Verkäufer bis zum Direktor Vertrieb Ausland und Mediensprecher eines multinationalen Unternehmens durchlaufen. Seit mehr als 20 Jahren coacht er Führungskräfte und Verkäufer*innen und ist ein gefragter Trainer und Referent im In- und Ausland, der vor allem mit hoher Praxisnähe, Humor und Begeisterung überzeugt.

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