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Anatomie des Herzens

Das Herz ist eine Muskelpumpe, die hauptsächlich aus Herzmuskelgewebe besteht und in 4 Binnenräume unterteilt ist: Der rechte und linke Vorhof dienen der Aufnahme von Blut aus den großen Gefäßen, die beiden Herzkammern pumpen das Blut durch den Körper. Der Blutfluss erfolgt unidirektional von der rechten Herzseite durch die Lunge und dann zurück zur linken Herzseite, von wo es in den restlichen Körperkreislauf gelangt. Während das Blut durch das Herz fließt, verhindern 4 wichtige Herzklappen den Rückfluss. Der Herzmuskel selbst wird von den Koronararterien versorgt. Das Herz verfügt zudem über ein autonomes Reizleitungssystem, das seine rhythmischen Kontraktionen auslöst.

Aktualisiert: Aug 11, 2022

Allgemeiner Aufbau und Lage des Herzens

Überblick über die Anatomie des Herzens

Das Herz ist eine Muskelpumpe bestehend aus Herzmuskelgewebe, das in vier Binnenräumen unterteilt ist.

  • 4 Binnenräume:
    • Atrium dextrum (rechter Vorhof)
    • Ventriculus dexter (rechter Ventrikel)
    • Atrium sinistrum (linker Vorhof)
    • Ventriculus sinister (linker Ventrikel)
  • Verbindungen zu den großen Gefäßen:
    • Venen (leiten das Blut zum Herzen zurück):
      • Vv. cavae superior und inferior (sauerstoffarmes Blut) → rechter Vorhof
      • Vv. pulmonales (sauerstoffreiches Blut) → linker Vorhof
    • Arterien (leiten das Blut vom Herzen weg):
      • Truncus pulmonalis und A. pulmonalis (sauerstoffarmes Blut) → aus dem rechten Ventrikel
      • Aorta (sauerstoffreiches Blut) → aus dem linken Ventrikel
  • Herzklappen:
    • Befinden sich zwischen Vorhof, Kammer und Gefäßen
    • Das Blut fließt unidirektional in, durch und aus dem Herzen. Die Herzklappen verhindern einen Rückfluss.
    • Herzklappen (in der Reihenfolge des Blutflusses):
      • Valva atrioventricularis dextra (Trikuspidalklappe)
      • Valva trunci pulmonalis (Pulmonalklappe)
      • Valva atrioventricularis sinistra (Mitralklappe)
      • Valva aortae (Aortenklappe)
  • Gefäßsystem:
    • Der Herzmuskel selbst wird über Koronararterien versorgt.
    • Der venöse Abfluss erfolgt über Koronarvenen.
  • Reizleitungssystem:
    • Elektrische „Verkabelung“, die das elektrische Signal erzeugt und im gesamten Herzen weiterleitet
    • Auslösung der Kontraktion des Herzens
  • Schutzhülle:
    • Das Herz ist von einer robusten, zweilagigen Membran umgeben, die Perikard genannt wird.
Allgemeine Struktur und Durchblutung des Herzens

Allgemeine Anatomie und Durchblutung des Herzens

In blau ist die Flussrichtung des desoxygenierten Blutes, in rot die Flussrichtung des oxygenierten Blutes dargestellt.

Bild von Lecturio.

Größe und Form

  • Etwa faustgroß
  • Form: umgedrehte Pyramide oder Kegel
    • Basis: oberer Teil des Herzens mit den Vorhöfen
    • Apex: untere, abgerundete Spitze, die nach links ausgerichtet ist
  • Maße eines erwachsenen Herzens:
    • Breite (an der Basis): ca. 9 cm
    • Länge (von der Basis bis zur Spitze): ca. 13 cm
    • Tiefe (dickste Stelle): ca. 6 cm
  • Gewicht: ca. 300 g

Lage und Orientierung

  • Befindet sich im Mediastinum zwischen den Lungen
  • Die durch das Perikard abgegrenzte seröse Höhle, in dem sich das Herz befindet, wird als Perikardhöhle bezeichnet.
  • Auf Höhe von T5 – T8
  • Etwa ⅔ des Herzens ist linksseitig der Medianebene lokalisiert.
  • Das Herz ist leicht gedreht:
    • Die rechte Herzseite ist hauptsächlich nach anterior ausgerichtet.
    • Die linke Herzseite ist hauptsächlich nach posterior ausgerichtet.
  • Herzbasis: auf Höhe des 3. Rippenknorpels
  • Herzspitze:
    • Inferolateraler Teil des linken Ventrikels
    • Linksseitig auf Höhe des 5. Interkostalraums
    • Etwa 7 – 9 cm linksseitig der Medianebene
  • Strukturen, die die verschiedenen Oberflächen des Herzens bilden:
    • Facies sternocostalis (anterior): rechter Ventrikel
    • Facies diaphragmatica (inferior): rechter und linker Ventrikel
    • Facies pulmonalis sinistra (lateral): linker Vorhof und linker Ventrikel
    • Facies pulmonalis dextra (lateral): rechter Vorhof

Topografische Anatomie

  • Superior:
    • Bifurcatio trunci pulmonalis
    • V. cava superior
  • Anterior:
    • Sternum
    • Rippenknorpel
  • Lateral: Lunge
  • Posterior:
    • Große Gefäße (Aorta, V. cava inferior, Vv. pulmonales)
    • Hauptbronchien
    • Ösophagus
    • Wirbelsäule (T5 – T8)
  • Inferior: Diaphragma

Perikard

Vergleichbar mit der Pleurahöhle um die Lunge oder der Peritonealhöhle im Bauchraum ist die Perikardhöhle um das Herz, die von einer Doppelschicht aus fibroelastischem Bindegewebe, dem sogenannten Perikard, umschlossen ist.

Schichten des Perikards

  • Äußere Schicht:
    • Bildet die äußere Schicht der Perikardhöhle
    • Besteht aus:
      • Pericardium fibrosum: straffes Bindegewebe
      • Lamina parietalis pericardii: dünne, glatte, innere seröse Schicht
    • Bindegewebe und seröse Perikardschichten stehen miteinander in direktem Kontakt
    • Verankerung des Herzens an:
      • Diaphragma (unten)
      • Große Gefäße (oben)
  • Lamina visceralis pericardii:
    • Bedeckt direkt die Herzoberfläche
    • Seröse Bindegewebsschicht bestehend aus:
      • Einfaches Plattenepithel
      • Lockeres Bindegewebe
    • Enthält Fettgewebe, das Furchen auf der Herzoberfläche ausfüllt → Schutz der Herzkranzgefäße
    • Auch bekannt als Epikard (äußere Schicht der Herzwand)
    • Kontinuierlich Übergang in das parietale Perikard an der Herzbasis
  • Herzbeutel:
    • Der Raum zwischen der parietalen und viszeralen Schicht des Perikards
    • Enthält etwa 15 – 50 ml Perikardflüssigkeit (ein Ultrafiltrat aus Plasma)
    • Klinische Relevanz: Herzbeuteltamponade
      • Das bindegewebige Perikard dehnt sich bei schneller Flüssigkeitsansammlung nicht schnell genug aus.
      • Ein schneller Anstieg der serösen oder hämorrhagischen Flüssigkeit (ab 80 ml) in diesem Hohlraum führt zu einer erhöhten Druckbelastung des Herzens und einem eingeschränkten Blutfluss.
      • Langsam fortschreitende Ergüsse können ohne Symptome auf 2 l ansteigen.
Perikardhöhle des Herzens

Perikardhöhle des Herzens

Bild von Lecturio.

Umschlagfalten des Perikards

Es gibt 2 wichtige Ausbuchtungen der Perikardhöhle, die durch die Umschlagfalten von viszeralem auf parietales Perikard entstehen:

  • Sinus obliquus pericardii:
    • Raum hinter dem Herzen, zwischen den Vv. pulmonales
    • Gebildet durch folgende Strukturen:
      • dorsal: parietales Perikard
      • lateral: Vv. pulmonales
      • ventral: linker Vorhof
  • Sinus transversus pericardii:
    • Raum über dem Herzen, hinter der Aorta und dem Truncus pulmonalis
    • Im Rahmen von Herzoperation kann an dieser Stelle die Aorta abgeklemmt werden.

Herzwand

Schichten der Herzwand

  • Epikard:
    • Äußerste Schicht des Herzens
    • Gebildet von der viszeralen Schicht des Perikards
  • Myokard:
    • Mittlere Muskelschicht
  • Mit Abstand die dickeste Schicht des Herzens
    • Zusammengesetzt aus:
      • Schraubenförmig angeordnetem Herzmuskelgewebe
      • Herzskelett aus kollagenfaserigem Bindegewebe
    • Zweck des Herzskeletts:
      • Strukturelle Unterstützung (mechanische Stabilisierung insbesondere im Bereich der Herzklappen)
      • Ansatz und Ursprung von Herzmuskelzellen
      • Verhinderung einer unkontrollierten Überleitung der Vorhoferregung auf das Ventrikelmyokard (elektrische Isolation von Vorhöfen und Ventrikeln)
  • Endokard:
    • Innerste Schicht
    • Glatte Wandbedeckung des inneren Herzens und der Herzklappen
    • Kontinuierlicher Übergang zum Endothel der Blutgefäße
    • Zusammengesetzt aus:
      • Endothel: einfaches Plattenepithel
      • Subendotheliale Schicht: lockeres kollagenes Bindegewebe unterhalb des Endothels (entspricht einer Lamina propria)
  • Subendokardiale Schicht:
    • Lockeres kollagenes Bindegewebe
    • Trennt das empfindliche Endokard von dem Myokard und dessen kräftigen Pumpwirkung

Anordnung des Myokards

  • Komplexe Muster
  • Form einer Acht um die Vorhöfe und die großen Gefäße
  • Form einer weiteren Acht um die Herzkammern
  • Zusätzliche oberflächliche Schichten umschließen die Ventrikel.
  • Ermöglicht eine effektive Kontraktion
Orientierung des Myokards

Verlauf des Myokards ermöglicht die effektive Pumpleistung des Herzens

Bild von Lecturio.

Herzbinnenräume und Herzklappen

Herzbinnenräume

Das Herz besteht aus 4 Binnenräumen: 2 Vorhöfe (Empfangskammern) und 2 Ventrikel (Pumpkammern).

Rechter Vorhof:

  • Erhält sauerstoffarmes Blut aus dem großen Körperkreislauf über:
    • V. cava superior: venöser Abfluss der oberen Körperhälfte
    • V. cava inferior: venöser Abfluss der unteren Körperhälfte
    • Sinus coronarius: venöser Abfluss des Herzmuskels
  • Nachdem das Blut aus dem großen Körperkreislauf in den rechten Vorhof gelangt, wird es in den rechten Ventrikel gepumpt.
  • Auricula dextra (rechtes Herzohr):
    • Muskelausstülpungen über den Vorhöfen, nahe der aufsteigenden Aorta
    • Leichte Erhöhung der atrialen Kapazität
  • Sinus venarum cavarum:
    • Glatte, dünnwandige Ausbuchtung im posterioren Anteil des Vorhofs
    • Einströmungsbereich der Hohlvenen
  • Musculi pectinati:
    • Raue, kammartige Myokardwülste
    • Auskleidung der Vorderwand und des rechten sowie linken Herzohrs
  • Crista terminalis: Muskelleiste, die die Grenze zwischen Herzohr und Sinus venarum cavarum markiert
  • Septum interatriale: muskulöses Septum zwischen rechtem und linkem Vorhof
  • Fossa ovalis:
    • Ovale Einsenkung im Septum interatriale
    • Überbleibsel des Foramen ovale (pränatale Öffnung im Septum interatriale, die den direkten Blutfluss vom rechten in den linken Vorhof unter Umgehung der Lungen ermöglicht, da diese beim Fötus noch nicht für die Sauerstoffversorgung verwendet werden)

Linker Vorhof:

  • Erhält sauerstoffarmes Blut aus dem kleinen Lungenkreislauf über:
    • Vena pulmonalis dextra / sinistra superior
    • Vena pulmonalis dextra / sinistra inferior
  • Nachdem das Blut aus dem Lungenkreislauf in den linken Vorhof gelangt, wird es in den linken Ventrikel gepumpt.
  • Wandbeschaffenheit:
    • Überwiegend glattwandig (keine Musculi pectinati im linken Vorhof, nur im linken Herzohr)
    • Das Myokard ist aufgrund der höheren Druckbelastung der linken Herzseite dickwandiger als im rechten Vorhof.
  • Auricula sinistra (linkes Herzohr): ähnlich dem des rechten Vorhofs
  • Valvula foraminis ovalis: halbmondförmige Erhebung auf dem Septum interatriale (Überbleibsel des Foramen ovale)

Rechter Ventrikel:

  • Erhält sauerstoffarmes Blut aus dem rechten Vorhof durch die Trikuspidalklappe
  • Pumpt Blut durch die Pulmonalklappe in den Truncus pulmonalis → Lungenkreislauf
  • Die Wände sind dicker als im rechten Vorhof, aber dünner als im linken Ventrikel.
  • Trabeculae carneae: innere Muskelleisten in den Ventrikeln (ähneln den Musculi pectinati der Vorhöfe)
  • Mm. papillares (Papillarmuskeln): Muskeln, die am Boden des rechten Ventrikels entspringen und über Chordae tendinae (Sehnenfäden) den Verschluss der Trikuspidalklappe unterstützen
  • Chordae tendineae: Sehnenstrangartige Strukturen, die die Mm. papillares mit der Trikuspidalklappe verbinden
  • Septum interventriculare:
    • Wand zwischen rechtem und linkem Ventrikel
    • Besteht aus einem membranösen und einem muskulären Anteil

Linker Ventrikel:

  • Erhält sauerstoffreiches Blut aus dem linken Vorhof durch die Mitralklappe
  • Pumpt Blut durch die Aortenklappe in die Aorta → großer Körperkreislauf
  • Dickste Myokardschicht (höchste Druckbelastung)
  • Wie der rechte Ventrikel enthält auch der linke Ventrikel:
    • Trabeculae carneae
    • Mm. papillares zum Verschluss der Mitralklappe
    • Chordae tendineae zwischen den Mm. papillares und der Mitralklappe

Herzkrankzfurchen

  • Sichtbare Furchen (Sulci) auf der Herzoberfläche
  • Markierung der Grenzen der 4 Binnenräume
  • In den Sulci verlaufen Herzkranzgefäße umgeben von Fettgewebe.
  • Sulcus atrioventricularis:
    • Grenze zwischen Vorhöfen und Ventrikeln
    • Bezeichnung als Sulcus coronarius aufgrund des Verlaufs der Herzkranzgefäße
  • Sulcus interventricularis anterior: Projektion des Septum interventriculare auf die Vorderseite des Herzens
  • Sulcus interventricularis posterior: Projektion des Septum interventriculare auf die Hinterseite des Herzens

Herzklappen

  • Allgemeines:
    • Verankerung an Faserringen aus Bindegewebe
    • Verhindern den Rückfluss des Blutes
    • Schluss der Herzklappen erzeugt auskultatorisch hörbare Herztöne auf der Brust
  • Trikuspidalklappe:
    • Zwischen rechtem Vorhof und rechtem Ventrikel
    • Synonym: Valva atrioventricularis dextra
    • 3 Segel: anterior, posterior und septal
  • Mitralklappe:
    • Zwischen linkem Vorhof und linkem Ventrikel
    • Synonym: Valva atrioventricularis sinistra
    • Bikuspidal = 2 Segel: anterior und posterior
  • Pulmonalklappe:
    • Zwischen rechtem Ventrikel und Truncus pulmonalis
    • Synonym: Valva trunci pulmonalis
    • Halbmondförmig, mit 3 Taschen: dexter, sinister und anterior
  • Aortenklappe:
    • Zwischen linkem Ventrikel und Aorta
    • Synonym: Valva aortae
    • Halbmondförmig, mit 3 Taschen: dexter, sinister und posterior
Ansicht der Herzklappen aus atrialer Perspektive

Ansicht der Herzklappen aus Sicht der Vorhöfe (entfernte Vorhöfe)

Bild von BioDigital, bearbeitet von Lecturio

Blutfluss durch das Herz

Blut fließt in, durch und aus dem Herzen, indem es nacheinander die folgenden Strukturen (in aufgeführter Reihenfolge) passiert:

  1. Sauerstoffarmes Blut gelangt über die Vv. cavae inferior und superior in das Herz →
  2. Rechter Vorhof →
  3. Trikuspidalklappe →
  4. Rechter Ventrikel →
  5. Pulmonalklappe →
  6. Truncus pulmonalis →
  7. Aa. pulmonales →
  8. Lunge (Blut wird mit Sauerstoff angereichert) →
  9. Vv. pulmonales →
  10. Linker Vorhof →
  11. Mitralklappe →
  12. Linker Ventrikel →
  13. Aortenklappe →
  14. Aorta →
  15. Systemische Arterien → Kapillaren (Blut wird desoxygeniert) → Venen →
  16. Vv. cavae inferior und superior
  17. Wiedereintritt in das Herz
Blutzirkulation durch den Körper

Blutzirkulation durch den Körper:
Sauerstoffarmes Blut tritt in die rechte Herzhälfte ein und gelangt durch den Truncus pulmonalis in die Lunge, wo es mit Sauerstoff angereichert wird. Das Blut fließt dann über die Lungenvenen zur linken Herzseite zurück, von wo es in die Aorta gepumpt und im ganzen Körper verteilt wird. In den Kapillaren wird das Blut desoxygeniert und gelangt anschließend über Vv. cavae inferior und superior zum Herzen zurück.
LA: linker Vorhof
LV: linker Ventrikel
RA: rechter Vorhof
RV: rechter Ventrikel

Bild von Lecturio.

Koronarkreislauf

Der Koronarkreislauf beschreibt den Blutfluss durch die Gefäße, die den Herzmuskel selbst versorgen. Es gibt zwei primäre Koronararterien: Die linke und die rechte, die beide direkt oberhalb der Aortenklappe aus der Aorta entspringen.

A. coronaria sinistra (Englisches Akronym: LCA)

  • Verläuft hinter dem Truncus pulmonalis → um die linke Herzseite unterhalb des linken Vorhofs im Sulcus coronarius
  • Blutversorgung:
    • Linke Herzseite
    • Septum interventriculare
  • Aufzweigung:
    • R. interventricularis anterior:
      • Englisches Akronym: RIVA / LAD (left anterior descending artery)
      • Verläuft im Sulcus interventricularis anterior in Richtung Apex
      • Versorgt Septum interventriculare und Vorderwand beider Ventrikel
      • Klinische Relevanz: Häufigste Lokalisation des Koronarverschlusses bei einem Myokardinfarkt
    • R. circumflexus:
      • Umwindet die linke Herzseite im Sulcus coronarius
      • Anastomosen mit kleinen Ästen der A. coronaria dextra
      • Versorgt linken Vorhof und Hinterwand des linken Ventrikels
    • Von jedem dieser arteriellen Äste gehen weitere kleinere Äste ab.
Linke Koronararterie und ihre Äste

A. coronaria sinistra und ihre Äste

Bild von BioDigital, bearbeitet von Lecturio

A. coronaria dextra (Englisches Akronym: RCA)

  • Verläuft um die rechte Herzseite unterhalb des rechten Vorhofs im Sulcus coronarius
  • Blutversorgung:
    • Rechter Vorhof
    • Teile beider Ventrikel
    • Reizleitungssystem (Klinische Relevanz: Verschluss der RCA ist mit Arrhythmien verbunden)
  • Aufzweigung:
    • R. interventricularis posterior:
      • Englisches Akronym: PDA (posterior ascending artery)
      • Verläuft im Sulcus interventricularis posterior in Richtung Apex
      • Versorgung der Hinterwand beider Ventrikel
      • Entspringt in manchen Fällen aus der A. coronaria sinistra und nicht aus der A. coronaria dextra
    • R. marginalis dexter: Versorgung der lateralen Anteile des rechten Vorhofs und rechten Ventrikels

Versorgungstypen

Der Versorgungstyp des Herzens wird hauptsächlich durch die Arterie bestimmt, die den R. interventricularis posterior abgibt.

  • Rechtsdominanter Versorgungstyp (ca. 75 % der Menschen): R. interventricularis posterior (PDA) entspringt der RCA
  • Linksdominanter Versorgungstyp (ca. 20 % der Menschen): R. interventricularis posterior (PDA) entspringt der LCA (aus dem R. circumflexus)
  • Kodominanter Versorgungstyp (am seltensten): Versorgungstyp mit zwei PDAs
    • Ein R. interventricularis posterior entspringt aus der A. coronaria dextra.
    • Der andere R. interventricularis posterior entspringt aus dem R. circumflexus.
  • Unterscheidung zwischen Normalversorgungstyp (ca. 55 %), Rechtsversorgungstyp und Linksversorgungstyp (jeweils ca. 15 – 20 %) in Abhängigkeit davon, welche Koronararterie bei der Versorgung der Hinterwand dominiert.

Koronarvenen

  • V. cardiaca magna:
    • Venöser Abfluss der Vorderwand des Herzens
    • Verläuft mit dem R. interventricularis anterior im Sulcus interventricularis anterior
  • V. cardiaca media:
    • Venöser Abfluss der Hinterwand des Herzens
    • Verläuft mit dem R. interventricularis posterior im Sulcus interventricularis posterior
  • V. cardiaca parva
  • Die V. cardiaca magna und media münden in den Sinus coronarius:
    • Venöses Sammelgefäß, das im Sulcus atrioventricularis posterior verläuft
    • Mündet im rechten Vorhof
  • Etwa 20 % des Koronarkreislaufs gelangt über kleine transmurale Gefäße direkt in den rechten Ventrikel.
Herzvene

Dorsale Ansicht des Herzens mit dargestelltem Sinus coronarius und V. cardiaca magna.

Bild von BioDigital, bearbeitet von Lecturio
Tabelle: Zusammenfassung des Koronarkreislaufes
Gefäß Verlauf Versorgungsgebiet / Venöser Abfluss
A. coronaria sinistra R. interventricularis anterior Im Sulcus interventricularis anterior in Richtung Apex
  • Großteil des linken Vorhofs und linken Ventrikels
  • Vorderer Anteil des Septum interventriculare
R. circumflexus Im Sulcus coronarius in Richtung Hinterwand des Herzens Hinterer Anteil des linken Vorhofs und linken Ventrikels
A. coronaria dextra R. interventricularis posterior Im Sulcus interventricularis posterior in Richtung Apex Rechter und linker Ventrikel, hinteres ⅓ des Septum interventriculare
R. marginalis dextra Über den rechten Vorhof in Richtung Apex Rechter Vorhof und Apex
V. cardiaca magna Mit dem R. interventricularis anterior im Sulcus interventricularis anterior Versorgungsgebiet der A. coronaria sinistra
V. cardiaca media Mit dem R. interventricularis posterior im Sulcus interventricularis posterior Hinterwand des rechten und linken Ventrikels

Reizleitungssystem des Herzens

Übersicht über das Reizleitungssystem des Herzens

  • Das Herz erzeugt seine eigenen elektrischen Impulse.
  • Diese elektrische Erregung breitet sich entlang spezifischer Leitungsfasern im gesamten Herzen aus.
  • Die Erregung des Myokards löst eine Kontraktion aus.
  • Bestimmte anatomische Merkmale dieses Systems gewährleisten, dass durch die Erregung eine effiziente und koordinierte Kontraktion ausgelöst wird.

Anatomie des Reizleitungssystems

  • Das Reizleitungssystem ist:
    • Myogen = Das elektrische Signal stammt von modifizierten Myokardzellen im Herzen selbst und nicht von peripheren Nervenfasern.
    • Autorhythmisch = spontane Depolarisation in regelmäßigen Zeitabständen
  • Sinusknoten:
    • Wichtigster Schrittmacher des Herzens
    • Depolarisation (Erzeugung eines Aktionspotentials) erfolgt ca. 60 – 80 Mal pro Minute → Herzfrequenz = 60 – 80 Schläge pro Minute
    • Ansammlung modifizierter Kardiomyozyten im rechten Vorhof:
      • Tiefe Epikardschichten
      • Im Einstromgebiet der V. cava superior in den rechten Vorhof
    • Versorgung durch den R. nodi sinuatriales, der der A. coronaria dextra (60 %) oder der A. coronaria sinistra (40 %) entspringt
  • AV-Knoten:
    • Lokalisiert am Septum interatriale:
      • In der posteroinferioren Region, nahe der Öffnung des Sinus coronarius
      • Befindet sich in einem Areal, das als Koch Dreieck bezeichnet wird
    • Natürliche Schrittmacherfrequenz von 40 – 60 Schlägen pro Minute (normalerweise überlagert durch die Schrittmacherfrequenz des Sinusknotens)
    • Wirkt als Frequenzfilter zwischen Vorhöfen und Ventrikeln:
      • Verzögerung des elektrischen Signals → zeitlich versetzte Kontraktion von Vorhöfen und Ventrikeln
      • Das bindegewebige Herzskelett wirkt als elektrischer Isolator und verhindert, dass die Erregung den AV-Knoten umgeht und eine frühe ventrikuläre Depolarisation verursacht.
    • Versorgung durch den R. nodi atrioventricularis
  • Ventrikuläres Reizleitungssystem:
    • His-Bündel: Weiterleitung des elektrischen Signals aus dem AV-Knoten über das Septum interventriculare
    • Rechter und linker Kammerschenkel:
      • Aufteilung innerhalb des Septum interventriculare in ein rechtes und ein linkes Bündel
      • Beide verlaufen zur Herzspitze.
    • Purkinje-Fasern:
      • Entstehen aus den Kammerschenkeln in der Nähe der Herzspitze
      • Verlaufen aufwärts und erregen die Ventrikelwände
      • Schnellste Leitungsfasern
      • Natürliche Schrittmacherfrequenz von 25 – 40 Schlägen pro Minute
Herzleitungssystem

Reizleitungssystem des Herzens:
Beginn im Sinusknoten und Ende in den Purkinje-Fasern
AV: atrioventrikulär

Bild von Lecturio.

Klinische Relevanz

  • Herztöne: Bei der Auskultation sind physiologischer Weise zwei Herztöne zu hören – 1. Kontraktion des Myokards bei gefüllter Kammer zu Beginn der Systole, entspricht zeitlich etwa dem Schluss der Mitral- und Trikuspidalklappe. 2. Schluss der Pulmonal- und Aortenklappe. Es können zudem weitere Geräusche hörbar sein, die durch physiologische und/oder pathologische Zustände erzeugt werden. Strömungsgeräusche entstehen beispielsweise durch einen turbulenten Blutfluss durch das Herz.
  • Stabile und instabile Angina pectoris: Präkordialer Brustschmerz oder Druck aufgrund einer Minderdurchblutung des Herzmuskels, die zu einer vorübergehenden myokardialen Ischämie führt. Die Angina pectoris wird am häufigsten durch eine Verengung oder einen Verschluss der Koronararterien oder einer ihrer Hauptäste verursacht.
  • Myokardinfarkt: Ischämie und Nekrose eines Bereichs des Myokardgewebes aufgrund unzureichender Durchblutung und Sauerstoffversorgung. Ein Myokardinfarkt ist in der Regel auf eine Thrombusbildung in Folge einer atherosklerotischen Plaqueruptur in den versorgenden Arterien zurückzuführen.
  • Perikarditis: Entzündung des Perikards infolge einer Infektion, Autoimmunerkrankung, Bestrahlung, Operation oder eines Myokardinfarkts. Eine Perikarditis manifestiert sich mit Fieber, retrosternalen Brustschmerzen, die in Rückenlage zunehmen, sowie einem hörbaren Perikardreiben bei der Auskultation.
  • Perikarderguss und Herzbeuteltamponade: Ansammlung von überschüssiger Flüssigkeit in der Perikardhöhle um das Herz. Das Perikard ist nur geringfügig dehnbar, sodass ein schneller Anstieg der Flüssigkeitsmenge zu einer erhöhten Druckbelastung des Herzens führt. Folge des erhöhten Drucks sind eine verminderte Herzfüllung, die eine verringerte Herzleistung und eine Herzbeuteltamponade bedingt. Zu den Anzeichen und Symptomen der Herzbeuteltamponade gehören Dyspnoe, Hypotonie, gedämpfte Herztöne, gestaute Jugularvenen und Pulsus paradoxus.
  • Arrhythmien: Anormaler Herzschlag – entweder zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig. Wenn das Herz gereizt oder geschädigt ist, können sich spontan unphysiologische elektrische Impulse in den Vorhöfen oder Ventrikeln entwickeln. Einige Extrasystolen sind normal, viele arrythmische Kontraktionsmuster sind allerdings sehr gefährlich und können zu dauerhaften Herzschäden, Schlaganfällen oder zum Tod führen.
  • Angeborene Herzfehler: Strukturelle Anomalien des Herzens aufgrund einer abnormalen Entwicklung in utero. Anzeichen und Symptome hängen von der spezifischen Art der Anomalien ab und reichen von asymptomatisch bis lebensbedrohlich. Beispiele sind Anomalien bei der Lage der großen Gefäße, einschließlich der Transposition der großen Gefäße, des Truncus arteriosus und der Fallot-Tetralogie; Vorhof- und Ventrikelseptumdefekte oder ein offenes Foramen ovale.
  • Dilatative Kardiomyopathie, restriktive Kardiomyopathie und hypertrophe Kardiomyopathie: Gruppe von Myokarderkrankungen, die mit einer beeinträchtigten systolischen und diastolischen Funktion verbunden sind. Diese Störungen können sich in Form von Dyspnoe, Müdigkeit, Synkopen, Arrhythmien oder Herzinsuffizienz äußern und werden auf Grundlage adaptiver Veränderungen des Myokards klassifiziert. Die Haupttypen der Kardiomyopathie sind dilatierte, restriktive und hypertrophe Kardiomyopathien.
  • Herzinsuffizienz (diastolische Dysfunktion und systolische Dysfunktion): Eine Herzinsuffizienz ist dadurch gekennzeichnet, dass das Herz nicht in der Lage ist, den Körper mit ausreichend Blut zu versorgen. Ein charakteristisches Symptom ist Dyspnoe, die sich bei körperlicher Anstrengung und im Liegen verschlimmert. Zudem treten Ödeme an den unteren Extremitäten auf.

Quellen

  1. Drake RL, Vogl, AW, Mitchell, AMW (2020). Regional Anatomy, Mediastinum. In Drake, RL., et al. (Hrsg.), Gray’s Anatomy for Students (4. Aufl., S. 190–215). Churchill Livingstone/Elsevier
  2. Moore, KL, et al. (Hrsg.). (2014). Thorax. In Moore, KL, et al. (Hrsg.), Clinically Oriented Anatomy (7. Aufl., S. 135–159). Lippincott Williams & Wilkins.
  3. John Volpe BS (2021). Anatomy, Thorax, Heart and Pericardial Cavity https://www.statpearls.com/ArticleLibrary/viewarticle/36077
  4. Saladin, KS, Miller, L. (2004). Anatomy and Physiology (3. Aufl., S. 716–727). Mc Graw-Hügel.
  5. Prometheus LernAtlas – Innere Organe. Schünke M, Schulte E, Schumacher U, Voll M, Wesker K. Hrsg. 5. Auflage. Stuttgart: Thieme; 2018. doi:10.1055/b-006-149645

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Drohnenführerschein den eLearning Award 2019 in der Kategorie “Videotraining”.

Holger Wöltje

Holger Wöltje ist Diplom-Ingenieur (BA) für Informationstechnik und mehrfacher Bestseller-Autor. Seit 1996 hat er über 15.800 Anwendern in Seminaren und Work-shops geholfen, die moderne Technik produktiver einzusetzen. Seit 2001 ist Holger Wöltje selbstständiger Berater und Vortragsredner. Er unterstützt die Mitarbeiter von mittelständischen Firmen und Fortune-Global-500- sowie DAX-30-Unternehmen dabei, ihren Arbeitsstil zu optimieren und zeigt Outlook-, OneNote- und SharePoint-Nutzern, wie sie ihre Termine, Aufgaben und E-Mails in den Griff bekommen, alle wichtigen Infos immer elektronisch parat haben, im Team effektiv zusammenarbeiten, mit moderner Technik produktiver arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen.

Wladislav Jachtchenko

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Experte, TOP-Speaker in Europa und gefragter Business Coach. Er hält Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere – sowohl offline in Präsenztrainings als auch online in seiner Argumentorik Online-Akademie mit bereits über 52.000 Teilnehmern. Er vermittelt seinen Kunden nicht nur Tools professioneller Rhetorik, sondern auch effektive Überzeugungstechniken, Methoden für erfolgreiches Verhandeln, professionelles Konfliktmanagement und Techniken für effektives Leadership.

Zach Davis

Zach Davis ist studierter Betriebswirt und Experte für Zeitintelligenz und Zukunftsfähigkeit. Als Unternehmens-Coach hat er einen tiefen Einblick in über 80 verschiedene Branchen erhalten. Er wurde 2011 als Vortragsredner des Jahres ausgezeichnet und ist bis heute als Speaker gefragt. Außerdem ist Zach Davis Autor von acht Büchern und Gründer des Trainingsinstituts Peoplebuilding.

Andreas Ellenberger

Als akkreditierter Trainer für PRINCE2® und weitere international anerkannte Methoden im Projekt- und Portfoliomanagement gibt Andreas Ellenberger seit Jahren sein Methodenwissen mit viel Bezug zur praktischen Umsetzung weiter. In seinen Präsenztrainings geht er konkret auf die Situation der Teilnehmer ein und erarbeitet gemeinsam Lösungsansätze für die eigene Praxis auf Basis der Theorie, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Da ihm dies am Herzen liegt, steht er für Telefoncoachings und Prüfungen einzelner Unterlagen bzgl. der Anwendung gern zur Verfügung.

Leon Chaudhari

Leon Chaudhari ist ein gefragter Marketingexperte, Inhaber mehrerer Unternehmen im Kreativ- und E-Learning-Bereich und Trainer für Marketingagenturen, KMUs und Personal Brands. Er unterstützt seine Kunden vor allem in den Bereichen digitales Marketing, Unternehmensgründung, Kundenakquise, Automatisierung und Chat Bot Programmierung. Seit nun bereits sechs Jahren unterrichtet er online und gründete im Jahr 2017 die „MyTeachingHero“ Akademie.

Yasmin Kardi

Yasmin Kardi ist zertifizierter Scrum Master, Product Owner und Agile Coach und berät neben ihrer Rolle als Product Owner Teams und das höhere Management zu den Themen agile Methoden, Design Thinking, OKR, Scrum, hybrides Projektmanagement und Change Management.. Zu ihrer Kernkompetenz gehört es u.a. internationale Projekte auszusteuern, die sich vor allem auf Produkt-, Business Model Innovation und dem Aufbau von Sales-Strategien fokussieren.

Frank Eilers

Frank Eilers ist Keynote Speaker zu den Zukunftsthemen Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Er betreibt seit mehreren Jahren den Podcast „Arbeitsphilosophen“ und übersetzt komplexe Zukunftsthemen für ein breites Publikum. Als ehemaliger Stand-up Comedian bringt Eilers eine ordentliche Portion Humor und Lockerheit mit. 2017 wurde er für seine Arbeit mit dem Coaching Award ausgezeichnet.

Wolfgang A. Erharter

Wolfgang A. Erharter ist Managementtrainer, Organisationsberater, Musiker und Buchautor. Er begleitet seit über 15 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Start-ups. Daneben hält er Vorträge auf Kongressen und Vorlesungen in MBA-Programmen. 2012 ist sein Buch „Kreativität gibt es nicht“ erschienen, in dem er mit gängigen Mythen aufräumt und seine „Logik des Schaffens“ darlegt. Seine Vorträge gestaltet er musikalisch mit seiner Geige.

Comenius-Award 2019

Comenius-Award 2019

Die Lecturio Business Flat erhielt 2019 das Comenius-EduMedia-Siegel, mit dem die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien jährlich pädagogisch,  inhaltlich und gestalterisch
herausragende didaktische Multimediaprodukte auszeichnet.

Sobair Barak

Sobair Barak hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und hat sich anschließend an der Harvard Business School weitergebildet. Heute ist er in einer Management-Position tätig und hat bereits diverse berufliche Auszeichnungen erhalten. Es ist seine persönliche Mission, in seinen Kursen besonders praxisrelevantes Wissen zu vermitteln, welches im täglichen Arbeits- und Geschäftsalltag von Nutzen ist.

Dr. Frank Stummer

Dr. Frank Stummer ist Gründer und CEO der Digital Forensics GmbH und seit vielen Jahren insbesondere im Bereich der forensischen Netzwerkverkehrsanalyse tätig. Er ist Mitgründer mehrerer Unternehmen im Hochtechnologiebereich, u.a. der ipoque GmbH und der Adyton Systems AG, die beide von einem Konzern akquiriert wurden, sowie der Rhebo GmbH, einem Unternehmen für IT-Sicherheit und Netzwerküberwachung im Bereich Industrie 4.0 und IoT. Zuvor arbeitete er als Unternehmensberater für internationale Großkonzerne. Frank Stummer studierte Betriebswirtschaft an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe.

Simon Veiser

Simon Veiser beschäftigt sich seit 2010 nicht nur theoretisch mit IT Service Management und ITIL, sondern auch als leidenschaftlicher Berater und Trainer. In unterschiedlichsten Projekten definierte, implementierte und optimierte er erfolgreiche IT Service Management Systeme. Dabei unterstützte er das organisatorische Change Management als zentralen Erfolgsfaktor in IT-Projekten. Simon Veiser ist ausgebildeter Trainer (CompTIA CTT+) und absolvierte die Zertifizierungen zum ITIL v3 Expert und ITIL 4 Managing Professional.

B2B Award 2022

Für herausragende Kundenzufriedenheit wurde Lecturio von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) mit dem deutschen B2B-Award 2022 ausgezeichnet.
In der Rubrik Kundenservice deutscher Online-Kurs-Plattformen belegt Lecturio zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz.

B2B Award 2020/2021

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat Lecturio zum Branchen-Champion unter den deutschen Online-Kurs-Plattformen gekürt. Beim Kundenservice belegt Lecturio den 1. Platz, bei der Kundenzufriedenheit den 2. Platz.

Comenius-Award 2022

In der Kategorie “Lehr- und Lernmanagementsysteme” erhielt die Lecturio Learning Cloud die Comenius-EduMedia-Medaille. Verliehen wird der Preis von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien für pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende Bildungsmedien.

IELA-Award 2022

Die International E-Learning Association, eine Gesellschaft für E-Learning Professionals und Begeisterte, verlieh der Lecturio Learning Cloud die Gold-Auszeichnung in der Kategorie “Learning Delivery Platform”.

Alexander Plath

Alexander Plath ist seit über 30 Jahren im Verkauf und Vertrieb aktiv und hat in dieser Zeit alle Stationen vom Verkäufer bis zum Direktor Vertrieb Ausland und Mediensprecher eines multinationalen Unternehmens durchlaufen. Seit mehr als 20 Jahren coacht er Führungskräfte und Verkäufer*innen und ist ein gefragter Trainer und Referent im In- und Ausland, der vor allem mit hoher Praxisnähe, Humor und Begeisterung überzeugt.

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