Multiresistente und nosokomiale Infektionen

Multiresistente Organismen (Englsiches Akronym: MDRO) und nosokomiale Infektionen sind ein globales Gesundheitsproblem und eine der Hauptursachen für Morbidität und Mortalität. Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE), Extended Spectrum Beta-Lactamasen (ESBLs), schwer behandelbare resistente Pseudomonas aeruginosa, und Carbapenem-resistente Bazillen gehören zu den arzneimittelresistenten Erregern. Die bakteriellen Infektionen haben eine limitierte Möglichkeit der Antibiotikatherapie; daher werden präventive Maßnahmen wie Antibiotika-Stewardship und Infektionskontrollen empfohlen. Zu den nosokomialen Infektionen zählen intravaskuläre katheterbedingte Infektionen, katheterassoziierte Harnwegsinfektionen (Englisches Akronym: CAUTIs), im Krankenhaus erworbene Lungenentzündung (Englisches Akronym: HAP), beatmungsassoziierte Lungenentzündung (Englisches Akronym: VAP), Clostridium difficile Infektionen (CDI) und Wundinfektionen (Englisches Akronym: SSI). Risikofaktoren für die Entwicklung solcher Infektionen sind Krankenhausaufenthalt, Aufenthalt in einer Langzeitpflegeeinrichtung, häufiger Einsatz von Antibiotika und zugrunde liegende Komorbiditäten.

Aktualisiert: 21.06.2023

Redaktionelle Verantwortung: Stanley Oiseth, Lindsay Jones, Evelin Maza

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Überblick

Multiresistente Organismen (Englisches Akronym: MDRO)

  • Eine Mehrfachresistenz bedeutet, dass ein Keim gegen mindestens 1 Medikament von 3 oder mehr Medikamentenklassen resistent ist.
  • Organismen:
    • Vancomycin-resistente Enterokokken Enterokokken Enterokokken (VRE)
    • Methicillin-resistenter Staphylococcus Staphylococcus Staphylococcus aureus (MRSA)
    • Beta-Lactamase (ESBL)-produzierende Organismen mit erweitertem Spektrum
    • Multiresistente gramnegative Bazillen (MRGN) (insbesondere Carbapenem-resistente Bazillen und schwer zu behandelnde resistente Pseudomonas Pseudomonas Pseudomonas aeruginosa)

Im Krankenhaus erworbene Infektion (Englisches Akronym: HAI)

  • Nosokomiale Infektion
  • Eine innerhalb eines Krankenhauses oder einer Gesundheitseinrichtung übertragene Infektion
  • HAI-Untergruppen:
    • Pneumonie: ca. 24 % aller HAIs
      • Ventilator-assoziiert oder nicht Ventilator-assoziiert
    • Wundinfektion (Englisches Akronym: SSI “surgical site infection”): ca. 24 % aller HAIs
    • Zentralkatheter-assoziierte Blutbahninfektion (Englisches Akronym: CLABSI):
      • Ca. 10-15 % aller HAIs
      • Höchste Letalität aller HAIs
    • Harnwegsinfektion Harnwegsinfektion Harnwegsinfektion (Englisches Akronym: UTI)
    • Clostridium-difficile-Infektion (Englisches Akronym: CDI): ca. 12 % aller HAIs

Weitere Überlegungen

Mit Ausschluss von HAIs durch SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 Coronavirus während der Pandemie sind bakterielle HAIs häufiger als nicht-bakterielle HAIs.

  • SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 Coronavirus:
    • In der ersten Pandemiewelle in 2020 haben sich viele Patient*innen meist durch andere Patient*innen mit SARS-CoV-2 SARS-CoV-2 Coronavirus infiziert.
    • Übertragungsrate war abhängig von der Gesundheitseinrichtung:
      • Akute Krankenhausversorgung: ca. 15 %
      • Langzeitgesundheits- und pflegeeinrichtungen: bis zu 80 %
  • Andere virale HAIs:
    • Ca. 5 % aller HAIs
    • Übertragung:
      • Am häufigsten zwischen Kleinkindern und Kindern
      • Ebenfalls zu beobachten bei Älteren, Immunsuppremierten und Menschen mit chronischen Erkrankungen
    • Beispiele:
  • Fungale HAIs:
  • Besondere bakterielle HAIs:
    • Mykobakterien:
      • M. tuberculosis übertragen von Patient*innen mit pulmonaler Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
      • M. chimarea: mögliche Vorkommen im Trinkwasser und Erkrankung von Immunsupprimierten; internationales Ausbruchsgeschehen im Zusammenhang mit Temperaturregulierungsgeräten bei Herzoperationen
    • Legionellose Legionellose Legionella/Legionellose:
      • Durch Kontamination von Trinkwasserquellen und Lüftungsanlagen
      • Vor allem Immunsupprimierte betroffen

Epidemiologie

  • Jährliche Inzidenz in Deutschland: ca. 400.000 bis 600.000 nosokomialen Infektionen
  • Jährliche Letalität durch nosokomiale Infektionen: ca. 10.000 bis 20.000 Todesfällen
  • HAI-Trends:
    • Steigende Häufigkeit der durch multiresistente Organismen verursachte HAIs
    • Nach Datenlage der vom Robert-Koch-Institut geführten Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) zeigen sich vermehrt Multiresistenzen gramnegativer Erreger, namentlich Acinetobacter baumanii, Pseudomonas Pseudomonas Pseudomonas aeruginosa, E. coli und Klebsiella Klebsiella Klebsiella pneumoniae.
  • Trends der MDRO:
    • MRSA:
      • In der stationären Versorgung sinkender Anteil von 23,8 % im Jahr 2010 auf 8,5 % im Jahr 2019
      • In der ambulanten Versorgung sinkender Anteil von 13 % (2010) auf 6 % im Jahr 2019
    • VRE:
      • Seit 2017 Anstieg des Anteils der VRE-Infektionen von 17 % auf ca. 25 % im Jahr 2019
      • Vor allem Anstieg des Anteils an Anteil von VREF (Vancomycin-resistenten Enterococcus faecium)
    • Signifikanter Anstieg der Infektionen mit gram-negativen resistenten Keimen gegenüber Fluoroquinolone, ESBLs, Carbapeneme Carbapeneme Carbapeneme und Aztreonam und Aminoglykoside Aminoglykoside Aminoglykoside innerhalb der letzten 2 Dekaden

Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus (MRSA)

MRSA

  • MRSA ist eine Gruppe von Staphylococcus Staphylococcus Staphylococcus aureus, die gegen Beta-Lactam-Antibiotika einschließlich Cephalosporine Cephalosporine Cephalosporine resistent ist:
    • Oxacillin minimale Hemmkonzentration (MHK) ≥ 4 μg/ml
    • Community-associated” MRSA-Infektion (CA-MRSA): MRSA-Infektion ohne vorherige medizinische Exposition
    • Healthcare-associated” MRSA-Infektion (HA-MRSA):
      • MRSA-Infektion > 48 Stunden nach Krankenhausaufenthalt; ODER
      • MRSA-Infektion außerhalb des Krankenhauses innerhalb von 12 Monaten nach medizinischer Exposition (z.B. Operation, Krankenhausaufenthalt, Dialyse Dialyse Dialyseverfahren)
  • Resistenzmechanismus:
    • MRSA-Resistenz durch Vorhandensein eines mec-Gens (erforderlich bei Methicillin-Resistenz)
    • Das Gen hat eine mecA-Komponente, die das Penicillin-bindende Protein 2a (PBP2a) erzeugt:
      • PBP2a (Peptidase-Enzyme in der Bakterienmembran) senkt die Bindungsaffinität des Organismus an Beta-Lactam-Antibiotika
      • Nachweis des mec-Gens und von PBP2a = genauste Methode zur Methicillin-Resistenzbestimmung
  • Risikofaktoren:
    • Gesundheitsinstitutionelle Risikofaktoren:
      • Kürzlicher Krankenhausaufenthalt
      • Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung
      • Kürzliche Operation
      • Hämodialyse
    • Zusätzliche Risikofaktoren:
    • Faktoren im Zusammenhang mit MRSA-Ausbrüchen:
      • Inhaftierung
      • Militärdienst
      • Teilen von Sportgeräten
      • Teilen von Nadeln, Rasierern oder anderen scharfen Gegenständen

Infektionen und Antibiotika

Prävention

  • Handhygiene und Kontaktvorkehrungen (z.B. Kittel, Handschuhe)
  • Einige Gesundheitseinrichtungen nutzen die aktive Überwachung von Personen mit hohem Risiko:
    • Screening von Kulturen der Nasenlöcher, des Oropharynx Oropharynx Pharynx oder des Perineums zur Identifizierung von Personen mit antibiotikaresistenter bakterieller Besiedlung
    • Interventionen möglich, wie Dekolonisierung, Kontaktisolierung oder umfassende Reinigung
  • Das Dekolonisationsschema kann je nach den Umständen (z.B. nach der Entlassung, vor der Operation) variieren und Folgendes umfassen:
    • Chlorhexidinbad
    • Nasenbehandlung mit Mupirocin
  • Reinigung des Umfelds
  • Antibiotika-Stewardship (d.h. Meiden von übermäßigem Einsatz von Antibiotika)

Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE)

VRE

  • Enterococci resistent gegen Vancomycin (meist Enterococcus faecium)
  • Minimale Hemmkonzentration (MHK): ≥ 32 µg/ml
  • Resistenzmechanismus:
    • Vancomycin bindet an den D-Alanyl-D-Alanin (D-Ala-D-Ala)-Terminus von bakteriellen Zellwandvorläufern. → Störung der bakteriellen Zellwandsynthese
    • Die Resistenz beruht auf einer Modifikation der D-Ala-D-Ala-Bindungsstelle des Peptidoglycan-Bausteins:
      • Ersetzen des terminalen D-Ala durch D-Lactat → Verlust der Wasserstoffbrücke (eigentliche hochaffine Bindung von Vancomycin an das Zielprotein)
      • Kodierung durch mehrere Vancomycin-Resistenz-Gencluster (d.h. vanA, vanB, vanC, vanD und vanE)
  • Risikofaktoren:
    • Vorherige antimikrobielle Therapie (insbesondere Cephalosporine Cephalosporine Cephalosporine und Vancomycin)
    • Krankenhausaufenthalt > 72 Stunden (insbesondere Aufenthalt auf der Intensivstation)
    • Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD) mit erforderlicher Dialyse Dialyse Dialyseverfahren
    • Transplantationsempfänger
    • Verwendung von Protonenpumpenhemmern
    • Invasive Geräte
    • Kontaminierte Oberflächen oder Geräte (z.B. Thermometer, Bettgitter)
    • Aufenthalt in Pflegeeinrichtungen

Infektionen und Antibiotika

  • Häufige Infektionsarten:
  • Antibiotika-Optionen:
    • Linezolid
    • Daptomycin
    • Tigecyclin
    • Oritavancin
    • Teicoplanin
    • Telavancin

Prävention

  • Handhygiene und Kontaktvorkehrungen
  • Chlorhexidin-Bad (Vorteil vor allem vor der Aufnahmen auf der Intensivstation
  • Surveillancekulturen auf VRE bei Hochrisikopersonen:
    • Proben aus Rektalabstrichen, perirektalen Abstrichen, Stuhlproben, Hautschäden und dränierenden Wunden
    • Beschäftigte im Gesundheitswesen können Infektionen auf andere Personen übertragen: Bei positiven Kulturen werden geeignete Isolations- und Kontaktmaßnahmen eingeleitet.
  • Reinigung des Umfelds
Vancomycin-resistente Enterokokken
Eine elektronenmikroskopische Aufnahme von Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE)
Bild: „Vancomycin-Resistant Enterococcus“ von CDC/ Janice Haney Carr. Lizenz: Public Domain

Extended Spectrum Beta-Lactamase (ESBL)

ESBL

  • Beta-Lactamasen oder Enzyme Enzyme Grundlagen der Enzyme, die in Organismen exprimiert werden, die gegen Penicilline Penicilline Penicilline, Cephalosporine Cephalosporine Cephalosporine und Aztreonam Aztreonam Carbapeneme und Aztreonam (ein Monobactam) resistent sind
  • Öffnung des Beta-Lactam-Rings durch Beta-Lactamasen → Deaktivierung des Antibiotikums
  • In gramnegativen Organismen, hauptsächlich in:
  • Resistenzmechanismus:
    • Die Produktion des Beta-Lactamase-Enzyms führt zu einer Resistenz gegen die meisten Beta-Lactam-Antibiotika.
    • ESBLs haben verschiedene Varianten:
      • TEM-Beta-Lactamasen: Aminosäuresubstitutionen produzieren Enzyme Enzyme Grundlagen der Enzyme, die Penicilline Penicilline Penicilline und Schmalspektrum-Cephalosporine hydrolysieren.
      • SHV-Beta-Lactamasen: Aminosäuresubstitutionen
      • CTX-M-Beta-Lactamasen: Entstehung durch Plasmiderwerb von Beta-Lactamase-Genen
  • Risikofaktoren:
    • Krankenhausaufenthalt
    • Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung
    • Hämodialyse
    • Vorhandensein eines intravaskulären Katheters
    • Kürzliche Antibiotikatherapie
    • Verwendung von Kortikosteroiden
    • Vorhandensein einer perkutanen Ernährungssonde

Infektionen und Antibiotika

Prävention

  • Kontaktvorkehrungen
  • Antibiotikaeinschränkungen (Beta-Lactam-Medikamente)
  • Reinigung des Umfelds

Multiresistente gramnegative Bakterien (MRGN)

MRGN

Carbapenem-resistente Enterobacteriacae (CRE)

  • Organismen:
    • Resistent gegen ≥ 1 Carbapenem-Antibiotikum
    • Produktion eines Carbapenemase-Enzyms (vor allem Klebsiella Klebsiella Klebsiella pneumoniae Carbapenemasen)
  • Häufige Infektionsarten:
  • Antibiotika-Optionen:
    • Begrenzte Behandlungsoptionen vor allem bei schweren Infektionen (z.B. Bakteriämie)
    • Häufig sind Resistenzgene für andere Antibiotika vorhanden
    • Bei Infektionen mit Resistenz gegen Ertapenem, aber Sensibilität für Meropeneme:
      • Verlängerte Infusion von Meropenem
      • Bei positivem Carbapenemase-Test keine Verwendung von Meropenem (auch bei positiver Empfindlichkeit)
    • Bei unkomplizierter Zystitis:
      • Ciprofloxacin, Levofloxacin
      • Trimethoprim-Sulfamethoxazol
      • Nitrofurantoin
      • Einzeldosis Aminoglykosid
    • Komplizierte HWI und Infektionen außerhalb der Harnwege:
      • Ceftazidim-Avibactam
      • Meropenem-Vaborbactam
      • Imipenem-Cilastatin-Relebactam
      • Cefiderocol

Schwer zu behandelnde resistente Pseudomonas Pseudomonas Pseudomonas aeruginosa

Prävention

  • Handhygiene
  • Isolationsvorkehrungen
  • Antibiotika-Stewardship
  • Reinigung des Umfelds

Zentralkatheter-assoziierte Blutstrominfektion (Englsiches Akronym: CLABSI)

CLABSI

Nicht getunnelte versus getunnelte Dialysekatheter

Ein zentraler Venenkatheter (z.B. ein Dialysekatheter) ist eine potenzielle Infektionsquelle:
A: nicht getunnelter Katheter (temporäre Anwendung und Insertion in große Venen des Halses, der Brust oder der Leiste)
B: getunnelter (unter der Haut) Dialysekatheter (längere Anwendung)

Bild von Lecturio.

Antibiotika und Therapie

Prävention

  • Händewaschen
  • Sterile Vorsichtsmaßnahmen mit Einführung eines zentralen Venenkatheters
  • Chlorhexidin zur Hautdesinfektion
  • Vermeidung der femoralen Insertionsstelle
  • Entfernung von Kathetern, wenn nicht mehr indiziert

Katheter-assoziierte Harnwegsinfektion (Englisches Akronym: CAUTI)

CAUTI

  • Eine Harnwegsinfektion Harnwegsinfektion Harnwegsinfektion im Zusammenhang mit der Verwendung eines Harnkatheters (Foleykatheter)
  • Unterscheidung in:
    • Symptomatische Bakteriurie Bakteriurie Harnwegsinfektionen bei Kindern (UTI):
      • Kulturwachstum von ≥ 10³ koloniebildenden Einheiten (KBE)/ml uropathogener Bakterien
      • HWI-Anzeichen und -Symptome ohne eine andere identifizierbare Quelle
      • Symptome wie Fieber Fieber Fieber, suprapubischer oder kostovertebraler Druckschmerz, veränderter Bewusstseinsstatus und Hypotonie Hypotonie Hypotonie
      • Verweilende urethrale, verweilende suprapubische oder intermittierende Katheterisierung derzeit oder innerhalb der letzten 48 Stunden
    • Asymptomatische Bakteriurie Bakteriurie Harnwegsinfektionen bei Kindern:
      • Kulturwachstum von ≥ 10⁵ KBE/ml uropathogener Bakterien
      • Keine HWI-Symptome und verbleibender suprapubischer oder intermittierender Katheter
  • Risikofaktoren:
    • Längere Verweilung des Katheters (Risikoanstieg einer Infektion mit 3-7 % pro Tag)
    • Weibliches Geschlecht
    • Älteres Alter
    • Diabetes Diabetes Diabetes Mellitus Mellitus
    • Drainagebeutel mit bakterieller Besiedlung
    • Katheterwartungsprobleme (d.h. Fehler in der sterilen Technik, kein Aufrechterhalten eines geschlossenen Drainagesystems)
  • Pathogenese:
    • Extraluminal (häufiger): Bakterien dringen entlang des Biofilms (bildet sich um den Katheter herum) in die Blase ein.
    • Intraluminal: Drainageversagen (gefördert durch Harnstauung oder aufsteigende Infektion durch einen kontaminierten Urinsammelbeutel)
  • Häufige Organismen:
    • Escherichia coli

Therapie

  • Antimikrobielle Optionen:
    • Abhängig von Kultur- und Sensibilitätsergebnissen
    • Notwendige Berücksichtigung der folgenden Faktoren:
      • Frühere Urinkulturen
      • Vorherige antimikrobielle Therapie
      • Gesundheitsrisiken
      • Prävalenz von Antibiotikaresistenzen
      • Antibiotikaallergien
  • Minimierung der Verwendung von Dauerkathetern:
    • Intermittierende Katheterisierung mit geringerem HWI-Risiko
    • Bei erforderlichem Dauerkatheter Dauerkatheter Harnwegsinfektion ggf. Einsatz von Antibiotika
  • Prävention:
    • Vermeiden von unnötigen Katheterisierungen
    • Platzierung des Katheters unter steriler Technik
    • Entfernen des Katheters, sobald er nicht mehr benötigt wird

Nosokomiale und beatmungsassoziierte Pneumonien (Englisches Akronym: VAPs)

Pneumonie Pneumonie Pneumonie (Lungenentzündung) im Krankenhaus

  • Definitionen:
    • HAP oder nosokomiale Pneumonie Pneumonie Pneumonie (Lungenentzündung): Lungeninfektion mit Auftreten ≥ 48 Stunden nach Aufnahme und keine Inkubation zum Zeitpunkt der Aufnahme
    • VAP: Entwicklung einer Pneumonie Pneumonie Pneumonie (Lungenentzündung) ≥ 48 Stunden nach endotrachealer Intubation
    • Die Unterscheidung zwischen HAP und VAP wird von Fachgesellschaften derzeit kritisch beurteilt.
    • Epidemiologie: Bei Patient*innen mit invasiver Beatmung beträgt die durchschnittliche Pneumonierate 3,65 pro 1.000 invasive Beatmungstage und bei Patient*innen mit nichtinvasiver Beatmung 1,26 pro 1.000 nichtinvasive Beatmungstage.
  • Risikofaktoren:
    • Mechanische Beatmung: Die meisten HAPs treten bei Personen auf, die nicht mechanisch beatmet werden (aber mechanisch beatmete Personen tragen das höchste HAP-Risiko).
    • Höheres Alter
    • Chronische Lungenerkrankung
    • Reduziertes Bewusstsein
    • Aspiration
    • Brust- oder Oberbauchoperation
    • Mittel mit Erhöhung des pH-Werts des Magens
    • Vorherige Antibiotika-Exposition (insbesondere Breitbandantibiotika)
    • Reintubation oder verlängerte Intubation
    • Erhöhter Opioidkonsum
    • Trauma
    • Lähmung
    • Zahlreiche zentralvenöse Katheterplatzierungen und Operationen
    • Einnahme von Muskelrelaxanzien Muskelrelaxanzien Muskelrelaxanzien oder Glukokortikoiden
    • Vorhandensein eines intrakraniellen Druckmonitors
    • Unterernährung Unterernährung Gedeihstörung
    • Chronisches Nierenversagen
    • Anämie Anämie Anämie: Überblick und Formen
    • Vorheriger Krankenhausaufenthalt
  • Häufige Organismen:
  • Gram-positive Bazillen:
Brust Röntgen

Ventilator-assoziierte Pneumonie:
a: Röntgen-Thorax mit rechtsseitiger Pneumonie
b: CT-Scan mit Hinweis auf einen sich entwickelnden Lungenabszess bei einer Person unter mechanischer Beatmung

Bild:Chest X-ray (a) and CT (b) reveal pneumonia of the right basis with accompanying plevritis” von Intensive Care Unit, “Mitera” Obstetric and Gynecological Hospital, Athens, Greece. Lizenz: CC BY 2.0

Therapie

  • Antibiotika-Optionen:
  • Behandlungsplan:
  • Prävention:
    • Verwendung einer nicht-invasiven Überdruckbeatmung (wenn möglich Vermeidung einer Intubation)
    • Entwöhnungsprotokolle (“Weaning”)
    • Minimierung der Sedierung
    • Körperliche Konditionierung und frühe Mobilität
    • Verhindern einer Aspiration:
      • Bettkopferhöhung
      • Drainage von subglottischem Sekret
    • Ansätze zur Senkung der VAP:
      • Probiotika
      • Mundpflege (Chlorhexidin)
      • Stressulkusprophylaxe
      • Silberbeschichtete Endotrachealtuben

Clostridium-difficile-Infektion (CDI)

CDI

Therapie

  • Antibiotika-Optionen:
    • Orales Fidaxomicin
    • Orales Vancomycin
    • Metronidazol
  • Rezidivierende CDI: Hinzufügen von Bezlotoxumab (monoklonaler Antikörper)
  • Absetzen des auslösenden Antibiotikums
  • Supportive Pflege: Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten
  • Sonstiges:
    • Fäkale Mikrobiota-Transplantation (FMT):
      • Aufbereiteter Stuhl von einem gesunden Spender und Eingeträufeln in den Darmtrakt
      • Verabreichung über orale Kapseln, Koloskopie, Retentionsklistier oder eine nasojejunale/nasoduodenale Sonde
    • Im Falle einer fulminanten Erkrankung (d.h. Hypotonie Hypotonie Hypotonie, Schock Schock Schock: Überblick, Ileus oder Megakolon Megakolon Megakolon) ggf. Operation
  • Prävention:
    • Infektionskontrolle:
      • Handhygiene
      • Verwenden von Seifen und Wasser anstelle von Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis (Sporen von Clostridioides difficile sind alkoholbeständig.)
    • Minimierung des Einsatzes von Antibiotika
    • Orale Vancomycin-Prophylaxe für Personen mit hohem CDI-Risiko

Wundinfektionen (Englisches Akronym: SSI)

SSI

  • Eine Infektion im Bereich einer kürzlich erfolgten Operationen
  • Risikofaktoren:
    • Zigaretten rauchen
    • Höheres Alter
    • Vaskuläre Erkrankung
    • Adipositas Adipositas Adipositas
    • Unterernährung Unterernährung Gedeihstörung
    • Diabetes Diabetes Diabetes Mellitus
    • Immunsuppressive Therapie
    • Kürzliche Infektion an der Operationsstelle
    • Kürzliche Operation
    • Krankenhausaufenthalt
    • Transfusion
    • Lokale Wundfaktoren:
      • Ödem
      • Nähe zu anderen offenen oder kontaminierten Wundstellen
      • Vorhandensein von Ferninfektionen
  • Mikrobiologie und Erkrankung:
    • Häufige Organismen:
      • Haut- und Schleimhautoberflächen: Gram-positive Bakterien (z.B. Staphylococcus Staphylococcus Staphylococcus aureus, CoNS)
      • Leisten- und Leistenbereiche können durch gramnegative Bazillen und anaerobe Organismen kontaminiert werden.
    • Infektionen möglich als:
      • Oberflächlich (z.B. Schwellung, Wärme, Ausfluss): Diagnose durch klinische Beobachtung
      • Tief (z.B. Faszien-, Muskel- oder Organbeteiligung): Bildgebung und Exploration erforderlich

Therapie

  • Drainage infizierter Flüssigkeit
  • Exploration und Debridement bei Bedarf (insbesondere bei nekrotischem Gewebe)
  • Antibiotika-Therapie:
    • Berücksichtigung des Ausmaßes der Infektion, Komorbiditäten und systemische Manifestationen
    • Anwendung bei tiefen Infektionen (bei oberflächlichen Infektionen nicht immer notwendig)
    • Durch Kultur und Sensibilitätstestung geleitet: Empirische Auswahl basierend auf anfängliche Gram-Färbung, der Wundstelle und dem Typ
    • Die am häufigsten abzudeckenden Organismen:
  • Prävention:
    • Patient*innenvorbereitung:
      • Rauchentwöhnung
      • Darmvorbereitung vor einer Dickdarmoperation
    • Infektionskontrolle:
      • Handhygiene
      • OP-Kleidung und Schleusung
      • Antimikrobielle Prophylaxe
      • Dekolonisation von Staphylococcus Staphylococcus Staphylococcus aureus
      • Auftragen von Antiseptika auf die Haut Haut Haut: Aufbau und Funktion
      • Haarentfernung: Vermeiden von Rasur mit Rasiermessern an der geplanten Operationsstelle, stattdessen Trimmung möglich
    • Andere perioperative Maßnahmen:
      • Normothermie
      • Beschränkung der Anzahl der Personen und Zutritt zum Operationssaal
      • Verwendung des laminaren Luftstroms
      • Zusätzlicher Sauerstoff
      • Minimierung der Transfusion von roten Blutkörperchen
      • Glukosekontrolle
      • Topische und lokale Antibiotikagabe
      • Intraoperativer Wundschutz
    • Prophylaktische Unterdruck-Wundtherapie

Klinische Relevanz

Quellen

  1. Anderson, D.J. (2020). Methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) in adults: Epidemiology. UpToDate. https://www.uptodate.com/contents/methicillin-resistant-staphylococcus-aureus-mrsa-in-adults-epidemiology (Zugriff am 15. September 2021).
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  7. Gaynes, R., Jacob, J. (2020). Intravascular catheter-related infections: Epidemiology, pathogenesis, and microbiology. UpToDate. https://www.uptodate.com/contents/intravascular-catheter-related-infection-epidemiology-pathogenesis-and-microbiology (Zugriff am 4. Dezember 2021).
  8. Jacob, J., Gaynes, R. (2020). Intravascular catheter-related infections: Prevention. UpToDate. https://www.uptodate.com/contents/intravascular-catheter-related-infection-prevention (Zugriff am 4. Dezember 2021).
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  36. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) – Ständige Kommission Leitlinien. (S3) Leitlinie “Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten mit nosokomialer Pneumonie – Update 2017”. AWMF-Registriernummer 020-013. https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-013m_S3_Nosokomiale_Pneumonie_Erwachsener_2017-11.pdf (Zugriff am 04. November 2022).
  37. Weber RE, Bender JK, Noll I, Abu Sin M, Eckmanns T, Werner G: Eigenschaften, Häufigkeit und Verbreitung von Vancomycin-resistenten Enterokokken in Deutschland – Update 2019/2020. Epid Bull 2021;27:32 -42 | DOI 10.25646/8710. RKI
  38. Layer F, Strommenger B, Cuny C, Werner G: Eigenschaften, Häufigkeit und Verbreitung von MRSA in Deutschland – Zur Situation 2019/2020. Epid Bull 2021;40:3 -12 | DOI 10.25646/9007. RKI
  39. RKI. Antibiotikaresistenz. Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenz. Stand 15.11.2019. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Krankenhausinfektionen-und-Antibiotikaresistenz/FAQ_Liste.html (Zugriff am 04. November 2022).
  40. Bonsignore M, Hohenstein S, Kodde C, Leiner J, Schwegmann K, Bollmann A, Möller R, Kuhlen R, Nachtigall I. Burden of hospital-acquired SARS-CoV-2 infections in Germany: occurrence and outcomes of different variants. J Hosp Infect. 2022 Nov;129:82-88. doi: 10.1016/j.jhin.2022.08.004. Epub 2022 Aug 20. PMID: 35995339; PMCID: PMC9391075.
  41. RKI. RKI-Ratgeber. Norovirus-Gastroenteritis. Stand 01.07.2008. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Noroviren.html#doc2374562bodyText3 (Zugriff am 04. November 2022).

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eLearning Award 2023

Lecturio und die Exporo-Gruppe wurden für ihre digitale Compliance-Akademie mit dem eLearning Award 2023 ausgezeichnet.

eLearning Award 2019

Lecturio und die TÜV SÜD Akademie erhielten für den gemeinsam entwickelten Online-Kurs zur Vorbereitung auf den
Drohnenführerschein den eLearning Award 2019 in der Kategorie “Videotraining”.

Comenius-Award 2019

Comenius-Award 2019

Die Lecturio Business Flat erhielt 2019 das Comenius-EduMedia-Siegel, mit dem die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien jährlich pädagogisch,  inhaltlich und gestalterisch
herausragende didaktische Multimediaprodukte auszeichnet.

IELA-Award 2022

Die International E-Learning Association, eine Gesellschaft für E-Learning Professionals und Begeisterte, verlieh der Lecturio Learning Cloud die Gold-Auszeichnung in der Kategorie “Learning Delivery Platform”.

Comenius-Award 2022

In der Kategorie “Lehr- und Lernmanagementsysteme” erhielt die Lecturio Learning Cloud die Comenius-EduMedia-Medaille. Verliehen wird der Preis von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien für pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende Bildungsmedien.

B2B Award 2020/2021

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat Lecturio zum Branchen-Champion unter den deutschen Online-Kurs-Plattformen gekürt. Beim Kundenservice belegt Lecturio den 1. Platz, bei der Kundenzufriedenheit den 2. Platz.

B2B Award 2022

Für herausragende Kundenzufriedenheit wurde Lecturio von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) mit dem deutschen B2B-Award 2022 ausgezeichnet.
In der Rubrik Kundenservice deutscher Online-Kurs-Plattformen belegt Lecturio zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz.

Simon Veiser

Simon Veiser beschäftigt sich seit 2010 nicht nur theoretisch mit IT Service Management und ITIL, sondern auch als leidenschaftlicher Berater und Trainer. In unterschiedlichsten Projekten definierte, implementierte und optimierte er erfolgreiche IT Service Management Systeme. Dabei unterstützte er das organisatorische Change Management als zentralen Erfolgsfaktor in IT-Projekten. Simon Veiser ist ausgebildeter Trainer (CompTIA CTT+) und absolvierte die Zertifizierungen zum ITIL v3 Expert und ITIL 4 Managing Professional.

Dr. Frank Stummer

Dr. Frank Stummer ist Gründer und CEO der Digital Forensics GmbH und seit vielen Jahren insbesondere im Bereich der forensischen Netzwerkverkehrsanalyse tätig. Er ist Mitgründer mehrerer Unternehmen im Hochtechnologiebereich, u.a. der ipoque GmbH und der Adyton Systems AG, die beide von einem Konzern akquiriert wurden, sowie der Rhebo GmbH, einem Unternehmen für IT-Sicherheit und Netzwerküberwachung im Bereich Industrie 4.0 und IoT. Zuvor arbeitete er als Unternehmensberater für internationale Großkonzerne. Frank Stummer studierte Betriebswirtschaft an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe.

Sobair Barak

Sobair Barak hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und hat sich anschließend an der Harvard Business School weitergebildet. Heute ist er in einer Management-Position tätig und hat bereits diverse berufliche Auszeichnungen erhalten. Es ist seine persönliche Mission, in seinen Kursen besonders praxisrelevantes Wissen zu vermitteln, welches im täglichen Arbeits- und Geschäftsalltag von Nutzen ist.

Wolfgang A. Erharter

Wolfgang A. Erharter ist Managementtrainer, Organisationsberater, Musiker und Buchautor. Er begleitet seit über 15 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Start-ups. Daneben hält er Vorträge auf Kongressen und Vorlesungen in MBA-Programmen. 2012 ist sein Buch „Kreativität gibt es nicht“ erschienen, in dem er mit gängigen Mythen aufräumt und seine „Logik des Schaffens“ darlegt. Seine Vorträge gestaltet er musikalisch mit seiner Geige.

Holger Wöltje

Holger Wöltje ist Diplom-Ingenieur (BA) für Informationstechnik und mehrfacher Bestseller-Autor. Seit 1996 hat er über 15.800 Anwendern in Seminaren und Work-shops geholfen, die moderne Technik produktiver einzusetzen. Seit 2001 ist Holger Wöltje selbstständiger Berater und Vortragsredner. Er unterstützt die Mitarbeiter von mittelständischen Firmen und Fortune-Global-500- sowie DAX-30-Unternehmen dabei, ihren Arbeitsstil zu optimieren und zeigt Outlook-, OneNote- und SharePoint-Nutzern, wie sie ihre Termine, Aufgaben und E-Mails in den Griff bekommen, alle wichtigen Infos immer elektronisch parat haben, im Team effektiv zusammenarbeiten, mit moderner Technik produktiver arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen.

Frank Eilers

Frank Eilers ist Keynote Speaker zu den Zukunftsthemen Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Er betreibt seit mehreren Jahren den Podcast „Arbeitsphilosophen“ und übersetzt komplexe Zukunftsthemen für ein breites Publikum. Als ehemaliger Stand-up Comedian bringt Eilers eine ordentliche Portion Humor und Lockerheit mit. 2017 wurde er für seine Arbeit mit dem Coaching Award ausgezeichnet.

Yasmin Kardi

Yasmin Kardi ist zertifizierter Scrum Master, Product Owner und Agile Coach und berät neben ihrer Rolle als Product Owner Teams und das höhere Management zu den Themen agile Methoden, Design Thinking, OKR, Scrum, hybrides Projektmanagement und Change Management.. Zu ihrer Kernkompetenz gehört es u.a. internationale Projekte auszusteuern, die sich vor allem auf Produkt-, Business Model Innovation und dem Aufbau von Sales-Strategien fokussieren.

Leon Chaudhari

Leon Chaudhari ist ein gefragter Marketingexperte, Inhaber mehrerer Unternehmen im Kreativ- und E-Learning-Bereich und Trainer für Marketingagenturen, KMUs und Personal Brands. Er unterstützt seine Kunden vor allem in den Bereichen digitales Marketing, Unternehmensgründung, Kundenakquise, Automatisierung und Chat Bot Programmierung. Seit nun bereits sechs Jahren unterrichtet er online und gründete im Jahr 2017 die „MyTeachingHero“ Akademie.

Andreas Ellenberger

Als akkreditierter Trainer für PRINCE2® und weitere international anerkannte Methoden im Projekt- und Portfoliomanagement gibt Andreas Ellenberger seit Jahren sein Methodenwissen mit viel Bezug zur praktischen Umsetzung weiter. In seinen Präsenztrainings geht er konkret auf die Situation der Teilnehmer ein und erarbeitet gemeinsam Lösungsansätze für die eigene Praxis auf Basis der Theorie, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Da ihm dies am Herzen liegt, steht er für Telefoncoachings und Prüfungen einzelner Unterlagen bzgl. der Anwendung gern zur Verfügung.

Zach Davis

Zach Davis ist studierter Betriebswirt und Experte für Zeitintelligenz und Zukunftsfähigkeit. Als Unternehmens-Coach hat er einen tiefen Einblick in über 80 verschiedene Branchen erhalten. Er wurde 2011 als Vortragsredner des Jahres ausgezeichnet und ist bis heute als Speaker gefragt. Außerdem ist Zach Davis Autor von acht Büchern und Gründer des Trainingsinstituts Peoplebuilding.

Wladislav Jachtchenko

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Experte, TOP-Speaker in Europa und gefragter Business Coach. Er hält Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere – sowohl offline in Präsenztrainings als auch online in seiner Argumentorik Online-Akademie mit bereits über 52.000 Teilnehmern. Er vermittelt seinen Kunden nicht nur Tools professioneller Rhetorik, sondern auch effektive Überzeugungstechniken, Methoden für erfolgreiches Verhandeln, professionelles Konfliktmanagement und Techniken für effektives Leadership.

Alexander Plath

Alexander Plath ist seit über 30 Jahren im Verkauf und Vertrieb aktiv und hat in dieser Zeit alle Stationen vom Verkäufer bis zum Direktor Vertrieb Ausland und Mediensprecher eines multinationalen Unternehmens durchlaufen. Seit mehr als 20 Jahren coacht er Führungskräfte und Verkäufer*innen und ist ein gefragter Trainer und Referent im In- und Ausland, der vor allem mit hoher Praxisnähe, Humor und Begeisterung überzeugt.

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