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Dünndarm

Der Dünndarm ist der längste Teil des Magen-Darm-Trakts und erstreckt sich vom Ostium pyloricum des Magens bis zur Ileozäkalklappe. Der Dünndarm spielt die wichtigste Rolle bei der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen. Er ist in drei Segmente unterteilt: das Duodenum (Zwölffingerddarm), das Jejunum (Leerdarm) und das Ileum (Krummdarm). Wie im gesamten Magen-Darm-Trakt besteht die Dünndarmwand aus vier Schichten: einer inneren, absorbierenden Schleimhaut (die aus Epithel, Lamina propria und einer Muscularis besteht), einer Submukosa, einer Muskelschicht sowie einer Serosa. Die arterielle Versorgung des Dünndarms erfolgt über Äste der Arteria mesenterica superior und abfließende Venen münden in das hepatische Pfortadersystem. Der Dünndarm wird vom vegetativen und enterischen Nervensystem innerviert.

Aktualisiert: Aug 15, 2022

Entwicklung

  • Embryologische Ursprünge des Dünndarms:
    • Proximales Duodenum (oberhalb der Vater-Ampulle): entwickelt sich aus dem Vorderdarm
    • Distales Duodenum, Jejunum und Ileum: entwickeln sich aus dem Mitteldarm
  • Die Entwicklung erfolgt hauptsächlich zwischen der 5. und 10. Entwicklungswoche des Fötus
  • Schnelles Wachstum des Ileums → Bildung einer U-förmigen Falte, die als Nabelschleife bezeichnet wird:
    • Wächst um die sich entwickelnde A. mesenterica superior, die das Ileum mit Blut versorgt
    • Verlagerung des Dünndarms nach extraperitoneal in das Nabelzolöm (physiologischer Nabelbruch)
    • Verbindung mit dem Dottersack über den durch die Nabelschnur verlaufenden Ductus omphaloentericus
  • In der weiteren Entwicklung wird der Dünndarm zurück in den Bauchraum verlagert.
  • 270° Drehung gegen den Uhrzeigersinn um die Arteria mesenterica superior → führt zu einer normalen anatomischen Lage des Gastrointestinaltrakts

Makroskopische Anatomie

Der Dünndarm ist eine lange, röhrenförmige Struktur im Bauchraum, die für etwa 90 % der Nährstoffaufnahme verantwortlich ist.

Allgemeine Eigenschaften

  • Der Dünndarm verbindet den Magen mit dem Dickdarm.
  • Durchschnittliche Länge: 6–7 m
  • Besteht aus drei Segmenten:
    1. Duodenum (Zwölffingerdarm)
    2. Jejunum (Leerdarm)
    3. Ileum (Krummdarm)
  • Der Dünndarm füllt den größten Teil der mittleren und unteren Bauchhöhle aus.
Dünndarm und seine Teile

Dünndarm und seine Segmente: Duodenum, Jejunum, Ileum

Bild : „2417 Small IntestineN“ von OpenStax College. Lizenz: CC BY 4.0

Duodenum (Zwölffingerdarm)

Allgemeine Merkmale und topografische Anatomie:

  • Erster Abschnitt des Dünndarms
  • Etwa 25 cm lang
  • C-förmig, um den Pankreaskopf gewölbt
  • Aufnahme des Mageninhalts am proximalen Ende des Duodenums
  • Entleerung des Speisebreis in das Jejunum am distalen Ende des Duodenums
  • Einmündung von Sekreten aus dem Pankreas und den Gallengängen

Teile des Duodenums:

Das Duodenum setzt sich aus vier Teilen zusammen (von proximal nach distal):

  • Pars superior (Bulbus duodeni):
    • Beginnt am Ostium pyloricum (distalster Teil des Magens)
    • Befindet sich auf Höhe von L1
    • Intraperitoneal
    • Zwölffingerdarmgeschwüre sind meistens im Pars superior lokalisiert.
  • Pars descendens:
    • Befindet sich auf Höhe von L1–L3
    • Sekundär retroperitoneal (Verlagerung des Duodenums in den Extraperitonealraum während der Entwicklung)
    • Verbindung zum Pankreas und zum Gallengang über die Papilla duodeni major und minor
    • Papilla duodeni major:
      • Öffnung der Ampulla hepatopancreatica (Vater-Ampulle, Mündung des Ductus pancreaticus in den Ductus choledochus) in das Lumen des Duodenum → Sekretion von Galle und Pankreassaft in den Dünndarm
      • Der Musculus sphincter Oddi reguliert die Sekretion in das Duodenum.
    • Papilla duodeni minor:
      • Mündung des Ductus pancreaticus accessorius in das Duodenum
      • Direkt oberhalb der Papilla duodeni major
      • Ermöglicht die Sekretion von Pankreassaft in das Duodenum ohne gleichzeitige Gallensekretion
  • Pars inferior (manchmal auch als Pars horizontalis bezeichnet):
    • Befindet sich auf Höhe von L3
    • Längster Abschnitt des Duodenums (10–12 cm)
    • Retroperitoneal
  • Pars ascendens:
    • Befindet sich auf Höhe von L2–L3
    • Retroperitoneal
    • Endet an der Flexura duodenojejunalis:
      • Fixierung an der hinteren Bauchwand durch das Treitz-Band (Plica duodenalis superior)
      • Markiert das Ende des Duodenums und den Beginn des Jejunums

Jejunum und Ileum

Das Jejunum und das Ileum sind die längsten Abschnitte des Dünndarms. Die gewundene, röhrenförmige Struktur füllt den größten Teil der Bauchhöhle aus. Sowohl Jejunum als auch Ileum liegen vollständig intraperitoneal.

  • Jejunum:
    • Proximale ⅖ des Dünndarms, folgt nach dem Duodenum
    • Etwa 2,5 m lang
    • Beginn im linken oberen Quadranten des Abdomens
    • Verläuft nach unten und nach medial
  • Ileum:
    • Distale ⅗ des Dünndarms, folgt nach dem Jejunum
    • Etwa 3,5 m lang
    • Vor allem in der unteren Bauchhälfte lokalisiert
    • Übergang in den Blinddarm (Caecum, erster Abschnitt des Dickdarms) an der Ileozäkalklappe im rechten unteren Quadranten
  • Mesenterium:
    • Bauchfellduplikatur, die das Jejunum und das Ileum mit der hinteren Bauchwand verbindet
    • Ermöglicht Beweglichkeit des Jejunums und des Ileums in der Bauchhöhle
  • Übergang zwischen Jejunum und Ileum:
    • Der Übergang von Jejunum zu Ileum erfolgt allmählich, sodass es keinen konkreten anatomischen Orientierungspunkt gibt.
    • Die verschiedenen Segmente werden durch ihr unterschiedliche mikroskopische Anatomie definiert, die sich am deutlichsten beim Vergleich von proximalem Jejunum und distalem Ileum zeigt.

Mikroskopische Anatomie

Ähnlich wie in anderen Segmenten des Gastrointestinaltrakts besteht die Dünndarmwand aus vier Schichten (von innen nach außen): Mukosa (Schleimhaut) → Submukosa → Muskularis → Serosa. Die Wände weisen verschiedene Falten und Ausstülpungen zur Oberflächenvergrößerung auf.

Falten der Darmwände

Plicae circulares (Kerckring-Falten):

  • Große Falten der Dünndarmwand, die in das Lumen hineinragen
  • Gebildet durch Mukosa und Submukosa
  • Permanente Falten (im Gegensatz zu den Plicae gastricae des Magens werden die Plicae circulares des Dünndarms bei Füllung nicht geglättet)
  • Lokalisation:
    • Beginn etwa nach 6 cm im Duodenum
    • Stärkste Ausprägung im Jejunum
    • Im Ileum weniger stark ausgeprägt
  • Funktion:
    • Durchmischung des Speisebreis
    • Oberflächenvergrößerung für:
      • Verdauung
      • Absorption

Darmzotten:

  • Fingerartige Fortsätze in der Schleimhaut (Lamina epithelialis mucosae und Lamina propria mucosae)
  • Lokalisation: gesamte Dünndarmschleimhaut, einschließlich der Plicae circulares
  • Funktion: Oberflächenvergrößerung des Dünndarms
Parasympathetic innervation of the GI tract

Schichten und Falten der Dünndarmwand

Bild von Lecturio

Schichten der Dünndarmwand

Lamina mucosa (Schleimhaut):

  • Setzt sich aus drei Schichten zusammen:
    1. Lamina epithelialis mucosae (Auskleidung des Lumens):
      • Enterozyten (resorptives Epithel): einfache hochprismatische Zellen, die hauptsächlich für die Verdauung der Nahrung durch membrangebundene Enzyme und für die Nährstoffaufnahme im Dünndarm verantwortlich sind
      • Becherzellen: Schleimproduktion
      • Enteroendokrine Zellen: Hormonfreisetzung ins Blut
      • Zellen sind lateral über Tight Junctions miteinander verbunden
      • Bürstensaum: die Mikrovilli des resorptiven Epithels dienen der Oberflächenvergrößerung und enthalten membrangebundene Verdauungsenzyme
    2. Lamina propria mucosae:
      • Gefäßsystem: Arteriolen, Venen und Kapillarnetze nehmen einen Großteil der Nährstoffe auf (außer Fette)
      • Lymphgefäße: Aufnahme von Fetten und fettlöslichen Vitaminen
    3. Lamina muscularis mucosae:
      • Dünne Schicht glatter Muskulatur
      • Zottenpumpe: Bewegung der Zotten zur Durchmischung des Speisebreis im Dünndarm
  • Lieberkühn-Krypten:
    • Einsenkungen zwischen den Zotten, in die schlauchförmige Drüsen münden (ähnlich wie Magendrüsen)
    • Obere ½ enthält Enterozyten und Becherzellen
    • Untere ½ enthält:
      • Stammzellen: ersetzen die Enterozyten und Becherzellen alle 3–6 Tage
      • Paneth-Zellen: sezernieren Defensine und Lysozym (antimikrobielle Abwehr)
    • Im gesamten Dünndarm wiederzufinden
  • Peyer-Plaques:
    • Ansammlung von Lymphfollikeln innerhalb der Lamina propria mucosae und der Submukosa
    • Vor allem im Ileum

Tela submucosa:

  • Lockeres Bindegewebe
  • Enthält größere Gefäße
  • Brunner-Drüsen:
    • Sekretion von alkalischem Schleim, der die Schleimhaut des Dünndarms vor Schädigungen durch die Magensäure schützt
    • Ausschließlich im Duodenum wiederzufinden
  • Meissner-Plexus:
    • Ganglien der enterischen Nervensystems
    • Steuert die Kontraktion der Lamina muscularis mucosae (unabhängig von der Lamina muscularis)

Lamina muscularis:

Die Muskelschicht besteht aus zwei Schichten glatter Muskulatur, die den Speisebrei durchmischen und Richtung aboral weiterbefördern.

  • Stratum circulare (innere Schicht)
  • Stratum longitudinale (äußere Schicht)
  • Plexus myentericus (Auerbach-Plexus):
    • Ganglien des autonomen Nervensystems, die die Lamina muscularis steuern
    • Zwischen den beiden Schichten glatter Muskulatur

Serosa:

  • Bindegewebe
  • Übergang zum Mesenterium oder Peritoneum
Histologie des Dünndarms

Histologie des Dünndarms:
(a): Die absorbierende Oberfläche des Dünndarms ist durch das Vorhandensein von Plicae circulares, Zotten und Mikrovilli stark vergrößert.
(b): Mikroskopische Aufnahme der Plicae circulares: Die Falten enthalten sowohl die Schleimhaut als auch die Submukosa.
(c): Mikroskopische Aufnahme der Zotten: Die Zotten enthalten nur die Lamina epithelialis mucosae und die Lamina propria mucosae ; die Lamina muscularis mucosae ist als „rosa Linie“ am linken Rand des Objektträgers sichtbar.
(d): Elektronenmikroskopische Aufnahme der Mikrovilli; von links nach rechts – Lichtmikroskop, ×56; Lichtmikroskop, ×508; Elektronenmikroskop, ×196.000

Bild: „Histology of the Small Intestine“ von Phil Schatz. Lizenz: CC BY 4.0

Anatomische Unterschiede zwischen Jejunum und Ileum

Die charakteristischen Unterschiede zwischen Jejunum und Ileum sind in der Tabelle zusammengefasst.

Tabelle: Anatomische Unterschiede zwischen Jejunum und Ileum
Jejunum Ileum
Durchmesser 4 cm (am proximalsten Ende) 2 cm (am distalsten Ende)
Wandstärke Dicker Dünner
Fettgewebe im Mesenterium Weniger Mehr
Plicae circulares Viele, stark ausgeprägt Einige im proximalen Ileum, nach distal immer weniger
Lymphgewebe / Peyer-Plaques Wenige Viele

Gefäßversorgung und Innervation

Arterielle Versorgung

  • Duodenum: A. pancreaticoduodenalis superior und inferior
  • Jejunum und Ileum: Aa. jejunales und Aa. ileales (Äste der A. mesenterica superior)
    • Verlaufen innerhalb des Mesenteriums von der A. mesenterica superior Richtung Dünndarm
    • Ausbildung von Anastomosen, die als Arkaden bezeichnet werden
    • Vasa recta: kleine Endäste abseits der Arkaden, die die Darmwand versorgen

Venöser Abfluss

  • Die gleichnamigen Venen verlaufen gemeinsam mit den Arterien.
  • Mündung in die V. mesenterica superior
  • Die V. mesenterica superior vereinigt sich zusammen mit der V. splenica zur V. portae hepatis → Transport von über den Darm aufgenommenen Nährstoffen in die Leber

Lymphabfluss

Lypmhkapillaren innerhalb der Darmzotten fließen in:

  • Nll. pancreaticoduodenalis (nur Duodenum)
  • Nll. juxtaintestinales (alle 3 Segmente)

Innervation

Der Dünndarm wird vom vegetativen Nervensytem innerviert.

Parasympathische Innervation (stimulierende Wirkung):

  • Truncus vagalis posterior
  • ↑ Sekretion, Motilität und Durchblutung
  • Entspannung der Sphinkteren
Parasympathische Innervation des GI-Trakts

Parasympathische Innervation des Gastrointestinaltrakts
HN: Hirnnerv

Bild von Lecturio.

Sympathische Innervation (hemmende Wirkung):

  • N. splanchnicus major, minor und imus bilden den Plexus mesentericus superior um die A. mesenterica superior
  • Periarterielle Äste verlaufen Richtung Dünndarm
  • ↓ Sekretion, Motilität und Durchblutung
Sympathische Innervation des GI-Trakts

Sympathische Innervation des Gastrointestinaltrakts

Bild von Lecturio.

Funktion

Der Dünndarm ist der Hauptort der enzymatischen Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen. Die Absorption erfolgt überwiegend im Jejunum.

  • Inhalte des Dünndarms:
    • Speisebrei aus dem Magen
    • Pankreassaft und Enzyme
    • Galle
  • Sekretion von Darmsaft (Funktionen zusammen mit dem Pankreassaft und der Galle):
    • Neutralisation der Magensäure
    • Verdauung von Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fett und Proteine)
  • Primärer Ort der Nährstoffaufnahme
  • Bürstensaum des Dünndarms:
    • Enthält zusätzliche Verdauungsenzyme, die für die Verdauung benötigt werden
    • Oberflächenvergrößerung verbessert Nährstoffaufnahme
  • Hormonfreisetzung
  • Funktionen der Darmmotilität:
    • Durchmischung des Speisebreis mit Galle und Verdauungssäften aus Pankreas und Darm
    • Der Kontakt des Speisebreis mit der Schleimhaut ist essenziell für Verdauung durch membranständige Enzyme und Absorption.
    • Transport des Darminhalts vom Dünndarm Richtung Dickdarm

Klinische Relevanz

  • Malrotation: Angeborene gastrointestinale Anomalie, die aus einer gestörten Darmrotation um die Mesenterialgefäße während der embryologischen Entwicklung resultiert. Eine Malrotation des Darms führt zu einer Reihe verschiedener anatomischer Muster, die durch eine abnormale Lage und Befestigung des Darms in der Bauchhöhle gekennzeichnet sind. Diese Anomalien können asymptomatisch sein oder mit Komplikationen einhergehen. Eine Komplikation mit besonderem Schweregrad ist der Darmvolvulus.
  • Invagination: Einstülpung eines proximalen Darmabschnitts (Intussusceptum) in den distal folgenden Darmabschnitt (Intussuscipiens). Eine Invagination kann eine Obstruktion verursachen und unbehandelt zu einer Darmischämie führen. Am häufigsten sind Kinder und Jugendliche betroffen, gelegentlich treten Invaginationen jedoch auch bei Erwachsenen auf. Typische Symptome bei Kindern sind akute, krampfartige Bauchschmerzen und Erbrechen. Bei Erwachsenen entsprechen die Symptome denen eines Darmverschlusses.
  • Meckel-Divertikel: Persistierender Rest des Ductus omphalomesentericus (Dottergang). Das Meckel-Divertikel befindet sich normalerweise im Ileum auf der gegenüberliegenden Seite des Mesenteriums. Die Schleimhautauskleidung des Divertikels kann ektope Schleimhaut (am häufigsten Magenschleimhaut) enthalten. Häufig ist das Meckel-Divetrikel asymptomatisch. Es kann allerdings Ulzerationen verursachen und mit gastrointestinale Blutungen einhergehen. Andere Komplikationen sind Divertikulitis und Darmverschluss.
  • Dünndarmobstruktion: Die normale Passage des Darminhalts durch den Dünndarm wird entweder aufgrund einer funktionellen Abnahme der Peristaltik oder einer mechanischen Obstruktion durch intraluminale oder extraluminale mechanische Kompression unterbrochen. Zu den häufigsten Ursachen der Dünndarmobstruktion in Industrieländern gehören postoperative Verwachsungen, Hernien und bösartige Erkrankungen. Die wichtigsten klinischen Symptome sind krampfartige Bauchschmerzen, Obstipation (Unfähigkeit zu Blähungen oder Stuhlgang), Übelkeit und Erbrechen.
  • Morbus Crohn: Entzündliche Darmerkrankung, die durch diskontinuierliche, transmurale Entzündungen gekennzeichnet ist. Prinzipiell kann jeder Teil des luminalen Gastrointestinaltrakts betroffen sein, Prädilektionsstellen sind jedoch das terminale Ileum und der proximale Dickdarm. Zu den wichtigsten klinischen Symptomen zählen krampfartige Bauchschmerzen, Durchfall, Müdigkeit und Gewichtsverlust. Komplikationen sind Fisteln, Phlegmonen- und Abszessbildung sowie andere perianale Erkrankungen.
  • Zöliakie: Auch als glutensensitive Enteropathie bekannt. Zöliakie ist eine häufige, immunvermittelte, entzündliche Erkrankung des Dünndarms, die durch eine Empfindlichkeit gegenüber Gliadin, einem Bestandteil des Glutens, verursacht wird. Zu den wichtigsten klinischen Symptomen zählen Durchfall mit Malabsorption und krampfartige Bauchschmerzen. Histologisch ist eine Zottenatrophie im Dünndarm sichtbar.

Quellen

  1. Collins, J., Nguyen, A. (2021). Anatomy, abdomen and pelvis, small intestine. StatPearls. Abgerufen am 23. August 2021 von https://www.statpearls.com/articlelibrary/viewarticle/32127/
  2. Saladin, KS, Miller, L. (2004). Anatomy and Physiology, 3. Aufl., S. 964–965. McGraw-Hill-Ausbildung.
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  5. Drake, RL, et al. (Hrsg.) (2020). Regional anatomy. In Gray’s Anatomy for Students, 4. Aufl. Churchill Livingstone/Elsevier, S. 309–315.
  6. Schuppan, D., Dieterich, W. (2020). Epidemiology, pathogenesis, and clinical manifestations of celiac disease in adults. UpToDate. Abgerufen am 20. August 2021 von https://www.uptodate.com/contents/epidemiology-pathogenesis-and-clinical-manifestations-of-celiac-disease-in-adults
  7. Prometheus LernAtlas – Innere Organe. Schünke M, Schulte E, Schumacher U, Voll M, Wesker K. Hrsg. 5. Auflage. Stuttgart: Thieme; 2018. doi:10.1055/b-006-149645

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Comenius-Award 2019

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Simon Veiser beschäftigt sich seit 2010 nicht nur theoretisch mit IT Service Management und ITIL, sondern auch als leidenschaftlicher Berater und Trainer. In unterschiedlichsten Projekten definierte, implementierte und optimierte er erfolgreiche IT Service Management Systeme. Dabei unterstützte er das organisatorische Change Management als zentralen Erfolgsfaktor in IT-Projekten. Simon Veiser ist ausgebildeter Trainer (CompTIA CTT+) und absolvierte die Zertifizierungen zum ITIL v3 Expert und ITIL 4 Managing Professional.

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