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Bild: “hello?” von Mark Roy. Lizenz: CC BY 2.0


Smartphones, Tablets und dafür konzipierte Apps sind längst allgegenwärtig im täglichen Leben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie standardmäßig Einzug in die Arbeitswelt und den wissenschaftlichen Bereich halten. Auf dem neusten Stand der Technik zu sein, spart Ihnen womöglich viel Aufwand. Deshalb stellen wir Ihnen hier zehn interessante und nützliche Apps mit passendem Link aus dem Bereich der Medizin vor.

1. Docphin – alle Wissenschaftsjournale auf einen Blick

Wenn Sie Fachinformationen auf medizinischen Datenbanken suchen und auf dem neuesten Stand in Ihrem Interessen- und Forschungsgebiet sein wollen, eignet sich die App Docphin perfekt dafür. Sie hält Sie über einen Stream auf dem Laufenden über die wichtigsten Neuerungen in der Wissenschaftswelt. Außerdem können Sie Artikel von allen möglichen Plattformen lesen, speichern, und mit Kommilitonen oder Kollegen teilen. Die App wurde von Apple als wichtigste neue iOS App für Mediziner 2014 ausgezeichnet.

2. iAuscultate – Herztönen zuhören, solange man möchte

Die App iAuscultate bietet eine kleine, aber gute Auswahl an charakteristischen Herztönen bei verschiedenen Pathologien. Die Sequenzen sind mit 200 Sekunden lange genug, um sie sich gut einprägen zu können. Neben den Herztönen wird auch immer ein passender Film abgespielt, um den Lernerfolg zu verbessern. Die App gibt es für unter einen Euro bei iTunes.

3. ICD-10 Diagnoseauskunft – Diagnosen schneller verschlüsseln

Im Krankenhausalltag bedeutet es einen enormen Aufwand, die Diagnosen der Patienten nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten, kurz ICD, zu verschlüsseln, auch um Geld von der Krankenkasse zu bekommen. Mit dieser praktischen und kostenlosen App von der Techniker Krankenkasse können Sie die zugehörigen Codes schnell finden und auch umgekehrt Diagnosen nachschlagen, die dahinter stehen.

4. BGA Blutgasanalyse – den Säure-Basen-Status leichter bestimmen

Das Auswerten einer Blutgasanalyse kann einen schon ins Schwitzen bringen, gerade wenn die Physiologie schon länger her ist und man wenig Routine hat. Hilfreich ist hier die App BGA-Blutgasanalyse, in die Sie die entsprechenden Werte wie pH, Na+ usw. eintragen können und eine Analyse bekommen.

5. AMBOSS Bibliothek – unterwegs Wissen vertiefen

Die Lern- und Kreuzplattform Amboss bietet eine App, mit der man von unterwegs die Lernkarten nutzen und sein Wissen vertiefen kann. Sie ist vor allem für die Vorbereitung auf das Hammerexamen konzipiert worden, ist aber auch in Famulaturen und in der Uni hilfreich. Zugang zum Programm gibt es in unterschiedlichen Angeboten, von einem Tag bis zu 18 Monaten, die App kann man dann kostenlos nutzen.

6. Die Rote Liste – Arzneimittel schnell finden mit dem Klassiker

Die Rote Liste ist ein umfassendes Verzeichnis aller in Deutschland zugelassenen Arzneimittel, einschließlich EU-Zulassungen. Man findet darin Fach- und Herstellerinformationen, Wirkstoffe, und Dosierungen. Mit 7,99€ ist die App zwar nicht unbedingt günstig, aber kostet immer noch ein Zehntel der schweren Buchausgabe.

Ein Vorteil ist, dass Sie die App nach dem Herunterladen ohne Internet nutzen können und unterwegs oder im Krankenhaus nicht davon abhängig ist. Ein Nachteil ist, dass die Bereitstellung der Informationen von den Pharmaunternehmen auf freiwilliger Basis läuft und so nie eine komplette Vollständigkeit erreicht wird, sondern nur ein umfassender Überblick.

7. Medical Imaging – Radiologiebilder einprägen

Gerade in Radiologie muss man eine Reihe an verschiedenen Bildern von Pathologien, aber auch Normalbefunden gesehen haben, um sicher zu werden. Diese App bietet für knapp 5 Euro eine große Auswahl an Bildern von verschiedenen Krankheiten, um das Auge zu trainieren:

8. Diagnosaurus – kindischer Name mit nützlichem Hintergrund

Während Sie im Studium nach dem Schema lernen, eine Krankheit mit den dazugehörigen Symptomen zu verbinden, ist es in der Praxis leider genau umgekehrt. Hier sind Sie zunächst mit den Symptomen konfrontiert, ohne die zugehörige Krankheit zu wissen. Diesen Weg trainiert die Diagnoseapp Diagnosaurus DDx.

Zu einem bestimmten Symptom liefert die App alle passenden Differentialdiagnosen und strukturiert sie nach Ursachen. So gibt es beispielsweise eine Liste von kardiovaskulären und nicht-kardiovaskulären Ursachen bei Beinödemen. Ein möglicher Nachteil der App ist, dass sie auf Englisch ist und eine Anmeldung für den vollen Zugang nötig ist. Im iTunes Store ist sie kostenlos, im Google Play Store kostet sie zwischen 1 und 2 Euro.

9. Die Notfallmedizinapp – klarer Leitfaden in brenzligen Situationen

Bei einem Notfall muss es schnell gehen und gerade als Anfänger raucht einem schnell der Kopf. Unterstützung kann die Notfallmedizinapp bieten. Sie hat zu den typischen Notfällen wie akutes Abdomen oder Herzinfarkt alle passenden Symptome, Handlungsleitlinien und Medikamente mit Dosierung und Nebenwirkungen parat. Auch sind die Medikamente und Basismaßnahmen nochmal einzeln gelistet, je nachdem was man sucht. Mit 12 Euro ist die App nicht günstig, aber aufwändig gestaltet mit vielen Abbildungen.

10. Cellscope OTO – Filme aus dem Ohr

Ein digitales Otoskop für das iPhone bietet die amerikanische Firma Cellscope. Mit einem Otoskopie-Aufsatz, der die Kamera und den Blitz des Smartphones nutzt und einer dazugehörigen App kann man Filme und Fotos vom äußeren Gehörgang und dem Trommelfell aufnehmen und Diagnosen zuordnen. Diese Filme kann man dann leicht per Email weiterleiten.

Einer der Gründer, Erik Douglas, erklärt in einem Interview die Gründe für die Entwicklung der App. Ohrinfektionen bei Kindern seien sehr häufig und mit 20 Millionen pro Jahr ein Großteil der Gründe für Arztbesuche. Mit der App könne man die Diagnose per Mail stellen und so effektiver arbeiten. Das Tool und die App für Cellscope OTO wird es vorraussichtlich ab Ende des Jahres frei verkäuflich geben, momentan wird sie schon in einer Testphase sehr erfolgreich genutzt und ist eine Bereicherung für Lehre, klinischen Alltag und Screeninguntersuchungen.







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