Wie können Sie Ihre Mitarbeiter so effizient wie möglich qualifizieren? Die aktuellen Trends in der betrieblichen Weiterbildung 2014 können Ihnen dazu dienen, die optimalsten Möglichkeiten für Ihr Unternehmen herauszugreifen und diese sinnvoll umzusetzen. Wir geben Ihnen den Überblick!
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Bild: 20110904_TEDxAmsterdam_2024 von TEDxAmsterdam. Lizenz: CC BY 2.0

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Die Weiterbildungsbeteiligung steigt mit zunehmender Unternehmensgröße an. Stellen Sie also zunächst sicher, wie groß Ihr Unternehmen ist und welche Weiterbildungsmaßnahmen für Sie sowohl kosteneffizient als auch qualitätssteigernd sind. Besteht Ihre Firma aus einer Mitarbeiterzahl über oder unter 250? Ist sie kleiner, bieten sich möglicherweise andere Schulungsmaßnahmen an, als Sie bisher angenommen haben.

Zunächst eine Übersicht mit den aktuellen Formen der betrieblichen Weiterbildung

Lehrveranstaltungen

Hierbei werden Seminare mit Dauer von weniger als einem Tag bis hin zu einer Länge von fünf Tagen angeboten. Bei der formellen Weiterbildung wird diese Form am häufigsten eingesetzt. Sie können diese Veranstaltung von Ihrem Unternehmen aus (intern) planen oder planen lassen, aber auch externe Anbieter konzipieren lassen.

In rund jedem vierten Unternehmen werden berufsbegleitende Lehrgänge von jedem Mitarbeiter absolviert. Vollzeitlehrgänge mit einer Dauer von sechs Tagen bilden dabei die Ausnahme.

Informationsveranstaltungen

Fachvorträge stehen bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Sonstige Informationsveranstaltungen und Fachmessen sowie Fachtagungen und Erfahrungsaustauschkreise werden ebenfalls intensiv genutzt.

Lernen im Prozess der Arbeit

Dieses findet am häufigsten durch Unterweisungen am Arbeitsplatz durch externe Trainer statt. Besonders bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wird auf diese Möglichkeit der Qualifizierung zurückgegriffen. Aber auch arbeitsnahe Workshops, Qualitätszirkel oder Job-Rotation fallen unter diese Kategorie.

Selbst gesteuertes Lernen mit Medien

Diese Form der Mitarbeiterqualifizierung dominiert durch die Lektüre von Fachzeitschriften oder -büchern, die in 60,5 Prozent der Unternehmen üblich ist. Etwa jedes vierte Unternehmen bietet die Möglichkeiten zum computergestützten Lernen (CBT, WBT, E-Learning) oder Lernen mit elektronischen Medien (CD-ROM, DVD) und sonstige Formen des selbst gesteuerten Lernens an (laut tns Studie 2013).

Nun stellt sich die Frage, ob Sie diese Mitarbeiterqualifizierungen schon selbst in Ihrer Firma angewendet haben oder dies in Zukunft vorhaben?!

Eventuell haben Sie es sich schon gedacht – Der aktuelle Trend geht natürlich in Richtung E-Learning

Ein entscheidendes Augenmerk liegt sicherlich, auch bei Ihren Überlegungen, auf dem Aspekt der Kosten pro Mitarbeiter für jene Weiterbildungen.

Schon länger wird auch der finanzielle Eigenbeitrag der Mitarbeiter für eine Fortbildung diskutiert. Auch der zeitliche Aspekt steht im Mittelpunkt der Neuerungen. Sollten Weiterbildungen in der Freizeit stattfinden, da eindeutig Arbeitszeit verloren geht. Wie sehen Sie das?

Als Personalentwickler oder Fortbildungsleiter sollten Sie sich auch die Frage stellen, was Sie ihren Mitarbeitern zumuten können und wie sehr Sie sie an Ihr Unternehmen binden wollen?! Die drohenden Fachkräfte Engpässe machen Ihnen in dieser Hinsicht eventuell auch zu schaffen.

Es liegt auch in Ihrer Hand, die Mitarbeiter für Weiterbildungen zu motivieren, die Qualifikation zu gewährleisten und die Innovationsfähigkeit dafür voran zu bringen. Wie kann Ihnen dies möglichst gut gelingen?

Für fast neun von zehn Unternehmen soll Weiterbildung die Fähigkeiten und das Wissen der Beschäftigten erweitern (laut tns Studie 2013). Positive Effekte auf die Motivation und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter erhoffen sich fast acht von zehn der Unternehmen. Personalpolitische Motive spielen folglich die gleiche Rolle wie vorrangig betriebswirtschaftlich ausgerichtete Motive.

Die Attraktivität eines Unternehmens ist ein wichtiger Punkt im Wettbewerb um Fachkräfte sein.

Weiterbildung kann Ihnen daher auch als Mittel zur Fachkräftesicherung dienen.

Denn, wenn nicht genügend Personen mit den gewünschten und erforderlichen Qualifikationen zur Verfügung stehen, bleibt Ihrem Unternehmen letztlich nur die Möglichkeit, bereits beschäftigte Mitarbeiter weiter zu qualifizieren.

Aktuelle Trends zeigen nun eindeutig, dass für den Erhalt des Arbeitsplatzes/für die Jobsicherung die Bereitschaft zur Weiterbildung in Eigeninitiative vorhanden sein muss.

Fazit

  • Nicht Sie allein sind also für die Umsetzung und Etablierung von Weiterbildungen verantwortlich, auch Ihre Mitarbeiter sind gefordert sich eigeninitiativ zu zeigen.
  • Bbetrieblich geförderte Weiterbildungen führen oftmals zu mehr Leistungsbereitschaft und Loyalität.Denn das führt automatisch zu Verbundenheit mit dem Arbeitgeber und mehr Freude am Arbeitsplatz.
  • Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, mögliche Gehaltserhöhungen, verantwortungsvollere Aufgaben sowie das Interesse des Vorgesetzten am Lernfortschritt motivieren Mitarbeiter in Ihrem Lernprozess.

Trend der mobilen Technologien

  • Setzen Sie ruhig bei Ihrer Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen auf die derzeitige Flexibilität durch Internet, Smartphones und Tablets. Auch mit dem Geschehen der Zeit zu gehen, zeigt Ihren Mitarbeitern Ihr Interesse an den Innovationsmöglichkeiten Ihres Unternehmens.
  • Schrecken Sie nicht davor zurück, sich mit den E-Learning Tools vertraut zu machen. Sie gehen als Beispiel voran.
  • Mobile Endgeräte sind vielseitig einsetzbar – sei es, um Mitarbeiter bei Bedarf schnell mit relevanten beruflichen Informationen zu versorgen oder um für mehr Effizienz bei umfangreicheren Qualifizierungen zu sorgen. Die Mischung aus unterschiedlichen E-Formaten zeigt sich hierbei als besonders sinnvoll.
  • Digitale Medien und Formate haben künftig einen sehr hohen Stellenwert in der berufsbegleitenden Weiterbildung – gerade auch für die Lernmotivation.
  • In einer Befragung von Personalverantwortlichen (tns Studie 2013) erfreuten sich E-Formate großer Beliebtheit. Die beiden Top-Formate sind Studienmaterial in digitaler Form wie beispielsweise PDF-Dokumente (90 Prozent) und Lernprogramme/Webbased Trainings (84 Prozent).

Nun stellen Sie sich eventuell die Frage, in wie weit diese Technologien bereits in Ihrem Unternehmen angewendet werden?

Als Personalleiter haben Sie sicher durchaus das Interesse, neue Medien mit Fachinhalten kosteneffizient zu kombinieren. Gleichzeitig können Sie so Ihre Mitarbeiter motivieren. Generell sollte der Trend in der Mitarbeiterqualifizierung 2014 Ihnen aufzeigen, wie enorm wichtig informelle sowie formelle Weiterbildungen sind. Wie entscheidend ein qualifiziertes Team ist und wie dem zunehmenden Fachkräftemangel mit diesen Maßnahmen entgegenzuwirken ist. Gehen Sie mit dem Trend – setzen Sie auf E-Learning und mobile Technologien in der Weiterbildung Ihrer Fachkräfte. Dies kann sich nur positiv auf die Motivation und Qualifikation Ihrer Mitarbeiter auswirken.

 

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