Bei manchen Dingen im Unileben ist man einfach uneins. Das gilt auch für Ulrike und Stefan von Lecturio. Doch anstatt ihre Streitigkeiten in einem Bürokrieg ausarten zu lassen, tragen sie das lieber ab jetzt regelmäßig hier im Blog aus. Heute: Lernen in der Bibliothek oder zu Hause?
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Lecturio Fight Club


Pro

Wenn die Prüfungen immer näher rücken, dann bin ich eigentlich nur noch zu Hause, um zu schlafen. Der Grund ist einfach: Ich verbringe fast jede freie Minute in der Bibliothek, um für meine Klausuren zu lernen oder meine Hausarbeiten zu schreiben.

Ulrike von Lecturio

Ulrike von Lecturio

Bibliotheken sind Orte des Wissens und des Lernens. Und in so einer Umgebung fällt es mir leicht, mich durch die Bücher und meine Unterlagen zu wälzen. Hier gibt es weder Fernseher noch Kühlschrank, die mich ablenken könnten. Hier gibt es nur die Bücher und mich. Und das gute ist: Wenn ich die Bibliothek verlasse ist es so, als würde ich aus dem Büro in den Feierabend gehen. So kann ich abschalten und denke in meiner freien Zeit nicht ständig an die Klausur oder die Hausarbeit.

Pausen kann ich nutzen, um etwas zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Dabei treffe ich Freunde und Kommilitonen mit denen ich Probleme und Unklarheiten diskutieren kann, die beim Lernen aufgekommen sind. So nutze ich selbst die Pausenzeit sinnvoll. Danach geht es wieder an den Arbeitsplatz zurück. Um mich herum sind auch nur Leute, die das Gleiche tun wie ich: lernen. Und das zu wissen, hilft besonders, wenn man versucht ist, mal eben bei Facebook vorbeizuschauen. Auch wenn es meinem Nachbarn wahrscheinlich egal ist, was ich mache, so habe ich innerlich doch das Gefühl, kontrolliert zu werden. Mir hilft das manchmal ungemein. Und der größte Vorteil liegt klar auf der Hand. Ich bin umgeben von Büchern. Wenn ich etwas nachgucken muss, habe ich alles immer vor Ort. Ein kleinen Gang zum Regal und ich weiß Bescheid.

Contra

Wenn ich lerne, dann mache ich das in meinen eigenen vier Wänden. Hier fühle ich mich geborgen und habe die richtige Atmosphäre zum Lernen. Und was noch viel wichtiger ist: Hier habe ich alles, was ich brauche. Warum soll ich erst mit meinen ganzen Unterlagen morgens in die Bibliothek fahren und sie abends wieder mit zurück nehmen? Da setze ich mich doch lieber einfach an meinen Schreibtisch und lege direkt los.

Stefan von Lecturio

Stefan von Lecturio

Wenn der Hunger ruft, kann ich einfach eine Pause machen und in der Küche was kleines Kochen. Das ist eine willkommene Abwechslung und auch viel gesünder als das, was ich essen würde, wenn ich in der Bibliothek wäre. Da gäbe es nur irgendetwas aus der Mensa oder ungesunde Snacks. Zu Hause kann ich meine Pausen sinnvoll nutzen, indem ich einkaufen gehe und kochen.

Hier habe ich auch meine Ruhe und kann mich ganz aufs Lernen konzentrieren. Ich habe keine Tischnachbarn, die die ganze Zeit laut auf ihrem Laptop schreiben, sehr extrovertiert Kaugummi kauen oder sich im Flüsterton, aber trotzdem gut hörbar, unterhalten. Da ist jede Konzentration ganz schnell weg.

Außerdem ist die Arbeitsatmosphäre in einer Bibliothek meist gar nicht so gut, wie immer behauptet wird. Oft ist es zu dunkel und zu stickig – da denkt man, dass man in einem Bunker sitzt, aber nicht an einem Ort des Lernens. Da mache ich es mir lieber zu Hause gemütlich und verlagere bei gutem Wetter meinen Arbeitsplatz auf den Balkon. Dann ist das Lernen auch nur halb so schlimm.

Wo lernt ihr am liebsten? Zuhause oder in der Bibliothek? Macht mit bei unserer Facebook-Umfrage und entscheidet, wer von den beiden diese Runde im Lecturio Fight Club für sich entschieden hat.

 

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