Tipp: Wollen Sie die Weiterbildungskosten in Ihrem Unternehmen reduzieren? Dann informieren Sie sich über unsere Online-Weiterbildungsangebote und fordern Sie eine kostenlose Live-Demo an.

Blogbild_lebenslanges-lernenDas meint auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Wie oft haben wir uns in der Schulzeit bei unseren Eltern über zu viel Lernstoff beschwert. Und jedes Mal bekamen wir dieselbe Antwort: „Kind, du lernst nicht für die Schule. Du lernst für’s Leben!“ Vermutlich hat man damals die Augen verdreht. Doch dieser Satz gewinnt umso mehr an Bedeutung im Erwachsenenleben.  Erst dann sehen wir meistens ein, dass das Leben wirklich aus einem dauerhaften Lernprozess besteht.

Doch oft reicht die Zeit für Weiterbildungen dann nicht mehr aus. Der Personaldienstleister ManPower belegt in einer Studie, dass sich von mehr als 1.000 befragten Arbeitnehmern etwa ein Drittel sprachlich weiterbilden möchte. Jeder Fünfte wünsche sich mehr Wissen im IT- und Softwarebereich und weitere 18 Prozent würden gerne ihre Kenntnisse in der Betriebswirtschaft verbessern. Zwar bieten Firmen mittlerweile immer mehr Weiterbildungsmöglichkeiten an, doch nur die Wenigsten nehmen diese auch in Anspruch. Dabei gibt es in den meisten Bundesländern sogar einen gesetzlichen Anspruch auf Freistellung, um an Schulungen teilzunehmen. Auch finanzielle Unterstützung in Form von Bildungsprämien kann in bestimmten Fällen beansprucht werden. Die gesetzlichen Gegebenheiten ermöglichen uns, unsere Weiterbildungspläne zu realisieren. Doch die liegengebliebenen Papierstapel, die sich vor unserem geistigen Auge auftürmen, halten uns von der Umsetzung ab. Auch trauen wir uns oft einfach nicht, unsere Rechte beim Arbeitgeber anzusprechen. Zeigt man seinem Chef jedoch die Vorteile für das Unternehmen auf, gehen diesem in der Regel schnell die Argumente aus. Denn auch der Arbeitgeber profitiert von dem errungenen Wissen seiner Mitarbeiter.

Die finanziellen Bedenken des Vorgesetzten lassen sich schnell entkräften: Die Kosten der Weiterbildung müssen nicht vom Unternehmen übernommen werden. Die Firma bezahlt nur die Arbeitszeit des Mitarbeiters weiter. Das gewonnene Wissen ist hingegen langfristig nützlich. Gerade Angestellte, die über fundierte Fremdsprachenkenntnisse verfügen, sind auf dem globalisierten Markt für jedes Unternehmen von Vorteil. Das Argument, dass eine Arbeitskraft für eine gewisse Zeit ausfällt, ist zunächst nicht schönzureden. Natürlich kann der fehlende Kollege nicht vollständig ersetzt werden und gerade bei einer kurzzeitigen Abwesenheit rentiert es sich nicht, extra eine Vertretung einzustellen. Die Arbeit muss daher meist auf andere Kollegen verteilt werden.

Doch diese können zumindest etwas entlastet werden – während ihr euch zum Beispiel mit Lecturio neue Kenntnisse über komplizierte Excel-Formeln aneignet, können zeitraubende Arbeiten durch externe Services übernommen werden: Telefondienste zum Beispiel sind weitaus günstiger als eine Vollzeitkraft – die in diesem Fall nicht einmal komplett ausgelastet wäre. Der Telefonservice verursacht nur dann Kosten, wenn ein Anruf entgegengenommen wird. Eine geeignete Vertretung wird bei so einer professionellen Unterstützung bestimmt leicht zu finden sein und das nächste Bildungsangebot kann ohne schlechtes Gewissen genutzt werden.

Oft komplett an Externe ausgelagert wird die Buchhaltung. Fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Zeitmangel sind häufig die Gründe dafür. Gerade wenn man selbst als Unternehmensgründer nicht in der Welt der Zahlen zu Hause ist, ist das eine praktische Alternative. Trotzdem befreit sie nicht von der Kontrolle der eigenen Betriebsergebnisse, da auch die Dienstleister überprüft werden müssen. Es bietet sich deshalb an, sich mit Kursen wie BWL für Nichtkaufleute fit in Sachen Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung zu machen.

 

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