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Newspapers on the keyboard of a laptopWenn es um Content geht, drehen scheinbar alle durch: der Content muss sensationell gut sein, perfekt recherchiert und talentiert verarbeitet. Und bloß nicht zweimal: Duplicate Content ist der Horror der Internetgemeinschaft: sozusagen der Wolf im Schafspelz. Wie man an perfekten Content herankommt oder ihn im besten Fall selbst produziert, impliziert aber eine Grundlagenfrage: was ist perfekter Content und gibt es ihn überhaupt? Diese Frage diskutieren wir von Lecturio heute für die Blogparade von Mirko Lange.

Content selbst produzieren

Die Inhalte seiner Website oder seines Blogs selbst zu schreiben, ist nach wie vor die gängigste – weil naheliegendste – Methode. Warum auch auf seinem Blog die Inhalte anderer präsentieren? Es sind die eigenen Texte, die zählen, die eigenen Gedanken, Ideen und Meinungen. Was wären Blog ohne eigene Inhalte? Standardisierte Contentseiten, ohne Charme und Individualität. Ein Blogger ist sympathisch, weil man seine Beiträge kennt und mag – wüsste man nicht mehr, von wem diese Beiträge stammen, wäre das schnell vorbei. Für einen Alltagsblog oder einen Blog über ein Spezialgebiet des Bloggers ist das auch kein Problem. Schreiben, was einem gerade einfällt, worauf man Lust hat, mal mehr, mal weniger. Das ist anders bei einem Unternehmensblog. Regelmäßigkeit und branchenorientierte Inhalte sind hier das Wichtigste. Gute Recherchen, ansprechende Bilder und Auflockerungen durch zum Beispiel Statistiken oder Zitate machen einen Beitrag zu einem Lesenswerten. Doch auch hier sind Grenzen gesetzte: nicht jeder kann über IT-Software schreiben, obwohl es vielleicht ein Thema wäre, das passen würde. Und auch nicht jeder ist vertraut mit Rhetorik, Mitarbeitermotivation oder Fotografie. Also was tun?

Content extern generieren

Eine andere Möglichkeit, an Content zu kommen, ist ihn zu kaufen. Eine Studie zeigt, dass zumindest 3% weltweit für Content auf ihrem Blog bezahlen würden. Erstaunliche 80% allerdings würden das niemals in Anspruch nehmen und 17% würden es zumindest überdenken.

Quelle: Statista

Quelle: Statista

Eine weitere Möglichkeit für extern generierten Content sind auch Gastbeiträge anderer Blogger oder Interviews mit Ihnen. Auf Blogturio – dem Weblog von Lecturio – findet sich zurzeit eine ganze Reihe davon. Andere einzuladen, fachspezifische Beiträge auf dem eigenen Blog zu veröffentlichen ist eine gute Methode, sein inhaltliches Repertoire zu erweitern und vor allem den Lesern genügend Stoff zu bieten.

Was ist richtig guter Content?

Richtig guter Content hängt von allerlei Faktoren ab: Themenauswahl, Aufmachung, Bildauswahl, Schreibstil und Recherche sowie einiges Weiteres mehr. Wenn all das im richtigen Verhältnis zusammentrifft, kann man schon von einem richtig guten Beitrag ausgehen. Wie genau nun das Verhältnis ist oder wie man all diese Faktoren richtig auswählt, muss jeder selbst herausfinden.

Im Umkehrschluss heißt das: jeder empfindet guten Content als etwas Anderes und jeder hat eine andere Vorstellung davon. Auch die Frage, welchen Weg man für guten Content geht, sei jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur eins: das man selbst mit seinem eigenen Content zufrieden ist.

 

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