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Ausgewogenheit zwischen Beruf und Privatleben ist wichtig, aber auch im Unternehmen muss die Balance stimmen.

Gesunde Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter! Immer mehr Angestellte sitzen den Großteil des Tages vor ihrem PC. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) soll dafür sorgen, dass sich Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld wohl fühlen und gesund sind bzw. gesund bleiben. Genau darum fällt das BGM auch in den Aufgabenbereich der Führungskräfte. Fingerspitzengefühl, Know-how und viel Austausch sind nötig. Dr. Bernd Werner vom Metabalance Institut beschreibt, was man als Unternehmen machen kann, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter zu erhalten bzw. zu fördern.

Der ein oder andere unter euch fragt sich vielleicht in diesem Moment, ob es überhaupt „erlaubt“ ist, dass ein Unternehmen Einfluss auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter nimmt. Schließlich ist das doch ein sehr privates Thema. Der Experte kann da beruhigen: die Teilnahme an sämtlichen Aktivitäten des Gesundheitsmanagements im Unternehmen ist freiwillig, Daten bleiben anonym und Inhalte von Beratungsgesprächen müssen vertraulich behandelt werden! Oft werden auch externe Berater eingebunden – schließlich spricht man nicht gerne mit dem internen Personalverantwortlichen über vertrauliche Themen.

Uns hat auch interessiert, ob BGM für kleinere Unternehmen überhaupt finanzierbar ist. Dr. Werner weiß: obwohl natürlich finanzielle Ressourcen erforderlich sind, muss nicht sofort das ganz große Rad gedreht werden. Unternehmen werden in diesen Bemühungen auch unterstützt – die gesetzlichen Krankenversicherungen stellen Präventivfonds zur Verfügung, es gibt Förderprogramme und auch steuerliche Anreize!

Doch was kann ein Unternehmen bzw. was können Führungskräfte oder Personalverantwortliche konkret tun, um ihre Mitarbeiter gesund und fit zu halten? Ein paar praktische Tipps:

  • Führungskräfte benötigen Resilienz, das bedeutet, dass sie Toleranz zeigen gegenüber persönlichen und beruflichen Krisen ihrer Mitarbeiter. Sie müssen verstehen, dass es im Leben auf- und abwärts geht und dass dies manchmal auch Einfluss auf die Arbeitsleistung einer Person haben kann.
  • In der Unternehmenskultur muss ein achtsamer Umgang gepflegt werden.
  • Durch einen Kulturwandel muss ein Bewusstsein für Gesundheit als wichtige Ressource geschaffen werden.
  • Standards wie Trainings, Seminare und Workshops für Führungskräfte können und sollen die Aufmerksamkeit für das Thema stärken und dem Management bewusst machen, dass es auf seine Mitarbeiter achten muss.

Viele Aktivitäten können relativ schnell, unkompliziert und ohne horrende Kosten umgesetzt werden:

  • Ein bewusster, achtsamer Umgang miteinander.
  • Nicht mit Lob und Wertschätzung sparen und Erfolge gebührend feiern.
  • Kritik nur konstruktiv einsetzen und fachliche Kritik streng von persönlicher trennen.
  • Gesundheitsziele müssen als Teil der wirtschaftlichen Unternehmensziele gesehen werden.

Wie schon erwähnt, liegt das Betriebliche Gesundheitsmanagement im Aufgabenbereich der Führungskräfte. Auch diese können sehr einfach Maßnahmen einführen, die das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter sicherstellen:

  • Keine Emails am Freitagabend senden.
  • Keine Telefonate am Wochenende oder im Urlaub.
  • Überstunden der Mitarbeiter wenn möglich „verhindern“ und gern auch mal abends durch die Büros gehen und die Leute nach Hause schicken.
  • Freitags keine Aufgaben mit Deadline Montag verteilen.
  • Innere Ruhe ausstrahlen – Mitarbeiter orientieren sich an Vorgesetzten.
  • Ein starkes Rückgrat haben und auch mal die eignen Mitarbeiter vor dem „Big Boss“ verteidigen bzw. zusätzliche Aufgaben abblocken.

Mit Lecturio hat Dr. Werner die Onlinekurse Gesundheitsorientierte Unternehmenskultur und Vom Gesundheitstag zum Salutogenesetag produziert, in welchen er nicht nur erklärt, wie ein „Salutogenesetag“ im Unternehmen aussehen könnte, sondern auch am Praxisbeispiel Firmenlauf darstellt, wie Mitarbeiter zu sportlicher Aktivität motiviert werden können. Außerdem erzählt der Dozent die Affen-Bananen-Dusch-Story. Worum es da geht? Seht ihr im Kurs! 🙂

Seit einiger Zeit bitten wir unsere Dozenten um Lerntipps, die wir exklusiv für euch hier veröffentlichen. Dr. Werner rät euch, euch bewusst auf das Lernen einzulassen. Wenn wir ganz bewusst schon Bekanntes mit Neuem verknüpfen, erleichtert das die Vernetzung im Gehirn. Da wir emotional Bedeutsames leichter lernen, sollten Neugierde, Freude am Thema und Bereitwilligkeit unbedingt vorhanden sein, bevor man sich für das Lernen entscheidet!

Quellen:http://www.bgm-bv.de/

 

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