Die Urlaubssaison läuft auf Hochtouren, doch trotzdem schreibt, teilt und bewertet die E-Learning-Bloggercommunity fleißig weiter. Die Juli-Auslese liefert Antworten auf einige drängende Fragen des E-Learning-Sommers. Es geht um Zukunftsmusik, Inspirationen, Aufwandsberechnungen, Lernwerkzeuge und ein bisher viel zu wenig beachtetes Thema: die Inklusion.
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TED-Talks dienen nun der Weiterbildung von Mitarbeitern

Für frischen Wind im Lernprozess sorgen sogenannte TED-Talks. Damit sind nicht mehr die Telefonvotings aus „Wetten, dass…?“ oder der „ZDF-Hitparade“ gemeint, sondern frei zugängliche, maximal 18-minütige Videos, in denen sich ein Redner mit einem bestimmten Thema innovativ auseinandersetzt.

Die Softwareschmiede Cornerstone OnDemand hat kürzlich ihre Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Community TED bekanntgegeben und nimmt derartige Videos nun in ihr Angebot für die Weiterbildung von Mitarbeitern auf. In ihrem Beitrag auf Check.point eLearning sind die Vorteile der TED-Talks nachzulesen.

Der größte Vorteil ist die neuartige, frische und kurzweilige Inspiration des Lernenden, weil ihn oft wahre Koryphäen auf ihren Gebieten an ihrem Innovationsgeist und Ideenreichtum teilhaben lassen. Zudem lassen sich die Videos nicht nur konsumieren, sondern auch mit anderen Wissenshungrigen teilen.

Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Welche Lerntools sind dieses Jahr top?

In unseren „10 Tools, die Lehrer alt aussehen lassen“ haben wir Ihnen im März die britische Weiterbildungs-Expertin Jane Hart vorgestellt, die jährlich nach den 100 besten Lerntools sucht. Die mittlerweile neunte Umfrage steht nun in den Startlöchern. Noch bis zum 18. September 2015 können Learning Profesionals ihre Favoriten benennen.

Im letzten Jahr haben 1038 Personen aus 61 Ländern weltweit an der Studie teilgenommen. Werden auch dieses Jahr Twitter, Google Docs/Drive und YouTube die vorderen Plätze belegen? Am 21. September 2015 werden wir mehr wissen.

Zum Voting geht es hier.

So lange brauchen Sie, um eine Fremdsprache zu erlernen

Jane Hart war es auch, die im Juli eine interessante, wenn auch etwas ältere Infografik zum Thema Fremdsprachenlernen gepostet hat, die ursprünglich vom Kursanbieter Voxy veröffentlicht wurde: „How long does it take to learn a language?“

Sicherlich spielen individuelle Faktoren wie die natürliche Lern- und Sprachbegabung, die Muttersprache, die Motivation und die zur Verfügung stehenden Ressourcen eine Rolle. Doch Sprachen haben unterschiedliche Strukturen, sei es im Wortschatz, der Grammatik etc.

Daher lässt sich schon ermitteln, welche Sprachen eher leicht und welche schwer zu erlernen sind. Schwedisch nimmt laut der Infografik beispielsweise 600 Stunden in Anspruch, Polnisch ist mit 1.100 Stunden schon schwerer und in Koreanisch muss man noch einmal das Doppelte an Zeit investieren. Leider fehlen Angaben zur deutschen Sprache.

In Jane Hart’s Blog finden Sie die Infografik.

E-Learning soll für jedermann zugänglich sein

Die US-amerikanische E-Learning-Expertin Jane Bozarth hat einen ausführlichen Blogpost zum Thema Barrierefreiheit im E-Learning verfasst. In den Vereinigten Staaten und Großbritannien hat diese in allen Bereichen des öffentlichen Lebens im Sinne der Kundenorientierung einen viel größeren Stellenwert als in Deutschland.

Menschen mit speziellen Bedürfnissen brauchen aufgrund ihrer körperlichen Behinderungen oder Lernschwächen einen speziellen Zugang zum E-Learning, der sie in die üblichen Lernumgebungen inkludiert – keine leichte Aufgabe.

Jane Bozarth sensibilisiert ihre Leser in diesem Beitrag für die eben jene Herausforderung:

Don’t think of it as making eLearning “accessible” for special people. Think about making it usable for everyone.

Welche Technologien werden das E-Learning der Zukunft beeinflussen?

In seinem Beitrag Future Technologies – Get Ready because they could change the way we learn online hat sich der E-Learning-Blogger Craig Weiss mit Zukunftstechnologien auseinandergesetzt, welche die Art und Weise unseres Lernens verändern werden.

Dort kommen das Internet of Things und das Internet Plus zur Sprache, genauso wie Mobile Backend as a Service, Biometrie und sich verändernde Endgeräte beispielsweise Wearables wie die Smart Watch.

 

 

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