In der Septemberausgabe unserer E-Learning-Auslese geht es diesmal nicht nur um die digitale Wissensaneignung, sondern auch um grundsätzliche Fragen im Lernprozess: Wie lässt er sich effektiv gestalten, welche Lern-Tools helfen wirklich und was sollten Unternehmen für die Bildung ihrer Mitarbeiter tun?

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10 Tipps für effektives Lernen

Wissen ist ziemlich vergänglich. Das wird wohl jeder von uns schon am eigenen Leib gespürt haben, wenn einem der gelernte Stoff partout nicht mehr einfallen will. Um der Vergesslichkeit entgegenzusteuern, gibt es Tipps, die schon beim Lernprozess selbst ansetzen.

Zehn von diesen wertvollen Hinweisen sind in einer Infografik aus dem Schreibservice „PapersGear“ im Blog des US-amerikanischen E-Learning-Anbieters „LearnDash“ aufgeführt. Sie lesen sich simpel, werden jedoch oft vergessen. Gerade diese Wege führen in ihrer Einfachheit zu einer effektiveren Aneignung von Wissen.

Ein Beispiel: Wenn Sie im Kopf Brücken bauen, bilden Sie Verknüpfungen zwischen den Lernthemen. Eine derart aufgebaute Struktur hilft der Erinnerung ungemein auf die Sprünge. Ebenso hilfreich ist die Verwendung unterschiedlicher Lernmaterialien, die verschiedene Sinne ansprechen.

Alle zehn Tipps gibt es hier.

Was Sie von Punks über das Lernen lernen können

Eine interessante Sichtweise auf das Lernen gibt uns E-Learning-Blogger Steve Wheeler. Er hat das Punk-Learning oder den sogenannten Edupunk zum Thema eines Blogposts im September gemacht. 2008 tauchte der Begriff erstmals in den Sphären der Bildungsszene auf, vermutlich erfunden vom US-amerikanischen Universitätsprofessor Jim Groom.

Angelehnt an die Prinzipien der Punkmusik (Antiauthorität, Antitraditionalität, Individualismus etc.) aus den 1970ern orientieren sich Edupunker nicht an den Kursen, Programmen und Publikationen etablierter Bildungsanbieter. Vielmehr herrscht das Credo „Do it Yourself“.

Im zugehörigen Video erklärt Steve Wheeler die drei wesentlichen Grundzüge des Punk-Learning:

  • „creating personal learning environments on your own“
  • „finding stuff for your own use“
  • „taking responsibility for your own learning“

Ausführliche Informationen zum Punk-Learning gibt es hier.

Neues Ranking: Die 100 Top-Learning-Tools 2015

In diese Kerbe schlägt auch der nächste interessante Artikel, vielmehr eine Auflistung der 100 besten Learning-Tools von der britischen Weiterbildungsexpertin Jane Hart, die im Juli ihren alljährlichen Aufruf gestartet hat. Schließlich ist YouTube ein wichtiges Medium, mit dessen Hilfe sich Autodidakten Wissen zu bestimmten Themengebieten frei von zeitlichen, finanziellen oder örtlichen Abhängigkeiten aneignen können.

Kein Wunder, dass die Videoplattform zu den großen Playern der Bildungsszene gehört, nur geschlagen vom Top-Tool Twitter. Mit auf dem Siegertreppchen steht der Drittplatzierte Google Search, gefolgt von Google Docs/Drive, Powerpoint und der Dropbox. Wikipedia hat es nur auf den zwölften Platz geschafft.

Neu im Ranking sind etwa die Videoanimations-App VideoScribe und Microsofts Web-Content-Werkzeug Sway.

Das gesamte Ranking und eine Kurzvorstellung aller Platzierten finden Sie hier.

So gelingt der Performance Support im Unternehmen

Was im alltäglichen Leben schon angekommen ist und durch die Digitalisierung einen neuen Schwung bekommen hat, sucht in Unternehmen oft noch seinen Platz: der Performance Support. Das bemängelt Wolfgang Hanfstein vom Münchner E-Learning-Anbieter Pink University in seinem Beitrag „10 Schritte zu effektivem Performance Support“.

Das Grundprinzip des Performance Supports lautet „on demand“, d.h. Informationen und Hilfestellungen dann zu bekommen, wenn und wo man sie gerade braucht. Im Unternehmen können das Anleitungen, Handbücher, Checklisten, Tutorial-Videos oder einfach hilfsbereite Kollegen sein.

Mit seinem 10-Punkte-Plan will Hanfstein den Aufbau eines digitalen Corporate Performance Supports in Betrieben auf den richtigen Weg bringen.

Mit dem Schnelltest zum Deutschen Bildungspreis 2016

Wer bereits ein ausgeklügeltes Lernmanagement- und Weiterbildungssystem in seinem Unternehmen besitzt, kann sich zurzeit für den Deutschen Bildungspreis bewerben, den die TÜV SÜD Akademie und das EuPD Research Sustainable Management bereits zum vierten Mal ausgeschrieben haben. In der E-Learning-Auslese vom Juni haben wir bereits darüber berichtet.

Weiterhin interessant: Ob Sie mit Ihrem Betrieb tatsächlich eine Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb haben, verrät Ihnen der Schnelltest unter TÜV SÜD.

Mit der Beantwortung einiger weniger Fragen erfahren Sie, ob sich eine Bewerbung lohnen könnte. Der Bewerbungsschluss ist übrigens der 31. Oktober 2015.

Mehr zum Deutschen Bildungspreis 2016 erfahren Sie hier.

 

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