Alles neu macht der Mai: das Lecturio-Magazin bietet Ihnen ab heute jeden Monat eine Zusammenstellung der interessantesten E-Learning-Beiträge des letzten Monats im Netz. Im April ging es dabei um neue Apps und neue Ps, um Serious Games, Social Media und um einen glücklichen Gewinner.
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Bild: “Tablet” von Esther Vargas. Lizenz: CC BY 2.0


SkillCatch – neue App für Fernschulungen: Büffeln Sie noch oder „Skatchen“ Sie schon?

Das Social bzw. Mobile Learning bekommt ein neues Tool. Die E-Learning-Softwareschmiede e-doceo hat auf der diesjährigen CeBIT die Community-App SkillCatch vorgestellt, die Fernschulungen einen neuen Schwung geben soll. Sie wird kostenlos im App Store und im Google Play Store angeboten.

Wer einen Augenblick, in dem sich ein Know-how manifestiert, in Bildern festhalten möchte, muss in der Lage sein, einen flüchtigen Moment einzufangen, der sich jederzeit ereignen kann,

sagt Geschäftsführer Jérôme Bruet. Die App sei eine Ergänzung zu normalen Schulungen und ziele auf das im Berufsumfeld so wichtige informelle Lernen ab.

Die Nutzer können nach dem Prinzip „Ich zeige dir, wie ich es gelöst habe“ kurze Videos aufzeichnen (heißt jetzt „skatchen“) und diese als Minischulungen anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Auf der individuellen Plattform „My MOOC“ werden so eigene Sequenzen in einer Bibliothek gesammelt, in die man Kollegen, Freunde etc. direkt einladen kann.

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Serious Games: Warum Software nicht die ideale Lösung ist

Business Simulation, Planspiele, Serious Games: Das Kind hat viele Namen, sie vereinen jedoch die spielerische Herangehensweise an Wissensvermittlung und Problemlösungen im beruflichen Umfeld. Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf computergestützte Simulationen.

Die Canmas Business Learning und Consulting GmbH spricht sich in einem Artikel bei Checkpoint eLearning  jedoch gegen eine Software und für die klassische Brettspielvariante aus mit dem Ziel,

das Management mittelständischer Unternehmen bei der Umsetzung von Veränderungsprozessen zu unterstützen und damit den Geschäftswert zu steigern,

so Geschäftsführer Dr. Wolfgang Karrlein.

Als Gründe hierfür werden das mangelnde Verständnis von den komplex programmierten Zusammenhängen in den Computerprogrammen, sowie die räumliche Trennung der Teilnehmerteams und der damit einhergehende fehlende Austausch genannt. Vielmehr sollen die Beteiligten im spielerischen, auch haptischen Erleben und im gemeinsamen Diskurs lernen.

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Für den Überblick: 7 Ps of modern workplace learning

Sie haben gedacht, die Ps gibt es nur im Marketing-Mix? Jane Hart, Gründerin des Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT) belehrt Sie eines Besseren. Auch im beruflichen Weiterbildungsbereich sind sie zu finden, wie ein aktueller Beitrag ihres Blogs zeigt.

In Ihrem Diagramm „Modern Workplace Learning“ stellt Hart die Stationen des Lernens am Arbeitsplatz bezüglich ihrer Wirkung auf Lernkurve und Autonomie des Lernenden dar. Die 6 Ps sind hierbei die Rollenzuweisungen und Aufgaben des Weiterbildungsverantwortlichen im Betrieb, um seinen Schützling zum siebten P, der Performance als Ergebnis des Lernprozesses zu führen.

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Social-Media-Themenspecial auf e-teaching.org

Auf der Plattform e-teaching.org, einem Angebot des Tübinger Leibniz-Instituts für Wissensmedien, ist gerade ein Themenspecial zu Social Media veröffentlicht worden. Nachzulesen und -hören sind hier zahlreiche interessante Beiträge, Erfahrungsberichte und Interviews.

Darunter zählt beispielsweise ein Gespräch mit Dr. Frank Vohle zum Thema Social Video Learning an Hochschulen. Zwar sind alle Beiträge auf den Universitätsbereich zugeschnitten, bieten aber dennoch auch allgemein interessante Einblicke in den Umgang mit Weiterbildung durch soziale Medien.

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Gute Nachrichten für die Universität Leipzig: Gewinner des „MINTernational Digital“-Wettbewerbs

Über eine mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung kann sich der Lehrstuhl für international und interkulturell vergleichende Bildungswissenschaft der Universität Leipzig freuen. Das Entwicklerteam um Leiter Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine hat beim „MINTernational Digital“-Wettbewerb ein Konzept zur Internationalisierung der Lehrerbildung per eLearning vorgelegt und zählt nun zu den Gewinnern.

Der Wettbewerb wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Daimler-Fonds sowie der Daimler und Benz Stiftung mit dem Ziel veranstaltet, die Internationalisierung und Digitalisierung der sogenannten MINT-Fächer weiterzuentwickeln.

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