Nicht nur im alltäglichen Leben spielen soziale Plattformen mittlerweile eine wichtige Rolle. Auch bei der Jobsuche werden sie immer wichtiger. Das zeigt jetzt auch eine US-Studie der Recruiting-Plattform Jobvite.

Quelle: Jobvite

Natürlich gibt es mit Xing und LinkedIn eigene Netzwerke die nichts anderes im Sinn haben, als ihren Mitgliedern bei der Karriere zu helfen. Doch auch Dienste wie Facebook oder Twitter werden für viele Angestellte immer wichtiger, wenn sie auf der Suche nach einem neuen Job sind. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Umfrage, deren Ergebnisse Jobvite veröffentlicht hat. Sie stellt fest, dass 88 Prozent aller Befragten mindestens einen Social-Media-Account haben.

Profil für die Bewerbung fit machen

Quelle: Jobvite

Insgesamt gaben 16 Prozent an, über Facebook, Twitter oder ein anderes soziales Netzwerk ihren derzeitigen Job gefunden zu haben. Die meistgenannte Antwort waren mit 32 Prozent Online-Jobbörsen, auf denen Stellen ausgeschrieben waren. Auch wenn die Stellenbörsen in der Umfrage noch doppelt so häufig zum Erfolg geführt haben, so zeigen die Ergebnisse, dass der Trend zur Suche über Social Media geht.

52 Prozent der Befragten nutzen demnach Facebook bei der Jobsuche. Im Vorjahr waren das noch 48 Prozent. Am beliebtesten ist dabei die Bereitstellung von beruflichen Informationen im eigenen Profil. Auch die Nutzung der Privatsphäreneinstellung mit dem Hintergedanken an potenzielle Arbeitgeber zählt die Studie dazu. Das dies nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, zeigt eine weitere Zahl: 23 Prozent wurden bereits bei einem Vorstellungsgespräch auf ihre Social-Media-Profile angesprochen.

Der Nutzen des Netzwerks

Quelle: Jobvite

Facebook wird bei der Berufssuche nicht nur zur Selbstdarstellung genutzt, sondern auch, um vom Netzwerkcharakter zu profitieren. So hatte bereits jeder Fünfte eine Kontakt in der Freundesliste, der ein Jobangebot geteilt hat. 16 Prozent wurden schon von einem Kontakt in ihrer Liste für einen Job empfohlen.

Interessant ist auch, wer Facebook für seine Karriereförderung nutzt. Von den Befragten waren 63 Prozent zwischen 18 und 39 Jahren alt. 22 Prozent haben ein Jahreseinkommen, das zwischen 25.000 und 49.000 US-Dollar liegt. Der Großteil, 25 Prozent, verdient pro Jahr jedoch mehr als 100.000 US-Dollar.

Ähnliche Ergebnisse lassen sich auf für die Plattformen Twitter und LinkedIn feststellen. Genauere Informationen und Zahlen dazu gibt es in der gesamten Studie, die man sich nach einer kostenlosen Anmeldung hier herunterladen kann.

 

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