Wissenschaft kann cool und verständlich sein. Das drückt in etwas das Prinzip von Science Slams aus. Science? War das nicht Poetry? Auch. Aber mittlerweile hat auch die Wissenschaft ihren Weg auf die Bühne und vors Publikum gefunden – mit wachsendem Erfolg.

Dabei sind sich Poetry und Science Slams sehr ähnlich. Mehrere Teilnehmer auf einer Bühne, die in 10-minütigen Vorträgen ihr Anliegen vortragen. Humor ist dabei ausdrücklich erlaubt. Und was beim Poetry Slam die Lyrik ist, ist beim Science Slam nun mal die Wissenschaft.

Mit Elementarteilchen zur Meisterschaft

Die Hauptaufgabe eines guten Science Slammers ist es, das Publikum zu unterhalten und dabei wissenschaftlicher Inhalte verständlich zu vermitteln. Populärwissenschaft also. Doch was auf den ersten Blick nach purer Unterhaltung aussieht, hat auch einen Zweck. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs. Ihnen wird eine Bühne für ihr Thema geboten und sie können es auch mal abseits der akademischen Fachsprache Laien präsentieren.

Gleichzeitig kann sich auch das fachfremde Publikum von der Begeisterung der Vortragenden anstecken lassen und hat die Chance, ein mitunter kompliziertes wissenschaftliches Thema, anschauend und einfach erklärt zu bekommen. Und am Ende ist es auch das Publikum, das den Gewinner wählt.

Science Slams haben es bislang in viele deutsche Städte geschafft. Was Ende 2006 in Darmstadt begann, hat mittlerweile im ganzen Land eine Heimat gefunden – von Aachen bis nach Ulm. Sogar eine deutsche Meisterschaft gibt es, den sogenannten Deutschlandslam. Der Sieger 2011 hat mit einem Vortrag über Elementarteilchen überzeugt. Aber seht selbst:

Ihr wollt mehr über Science Slams erfahren oder wissen, wann es einen in eurer Stadt gibt. Dann schaut einfach hier, hier oder hier vorbei. 

 

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