Er war ein Universalgenie: Naturwissenschaftler, Politiker, Poet – Prototyp und Vorbild der Manager unserer Zeit. Seine Philosophie hat er uns in seinem künstlerischen Werk überlassen. Darin finden wir Aufrufe, die Zeit effizient zu nutzen, sich selbst und andere zu studieren, an der persönlichen Entwicklung zu arbeiten sowie Tipps für den beruflichen und privaten Erfolg. Wir lassen Goethe in ausgewählten Zitaten zu Wort kommen.
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Goethe Manager


Gewinnen Sie das Buch „Goethe für Manager“ von Monika Schuch und Lecturio-Dozent Stefan Küthe, indem Sie auf Facebook ihr persönliches Managementzitat von Goethe als Kommentar bis 31.August 2014 posten oder tweeten Sie Ihr Lieblingszitat an @Lecturio.

Alle veröffentlichten Goethe-Zitate landen im Lostopf. Der Gewinner wird hier im Blog, auf Facebook und Twitter am 01. September bekannt gegeben.

Das durch seine Schaffenskraft entstandene Lebenswerk enthält zahlreiche zeitlose Weisheiten des idealen Selbstmanagements. Nach Goethe-Experte Stefan Küthe versteht es kaum jemand besser als er, Beruf, Finanzen, Gesundheit, Beziehungen und Werte in sich zu vereinen – zweifelsfrei die Grundlage seines privaten und beruflichen Erfolgs!

Diese Einsicht ist wie eine Grundregel für jeden Manager. Denn hier wird die Gunst des Andern gegen Nutzen getauscht. Der berufliche Alltag ist voll von Herausforderungen, die allein kaum zu schaffen sind. Der Manager in Ihnen fragt nach den Problemen der anderen, die zu lösen er gerne bereit ist, weil es ihm ohnehin Spaß macht.

Je mehr Nutzen Sie anderen stiften, desto mehr Vertrauen und Wohlgefallen wird Ihnen zuteil. Sie meistern Ihre Herausforderungen aus einer hohen inneren Motivation heraus und durch die Anerkennung, die Sie von anderen erfahren.

Personaler wissen es doch am besten: ohne Fachwissen kein beruflicher Aufstieg. Indem Sie sich bewerben, geben Sie bereits an, welche Tätigkeiten Ihnen Spaß machen und weshalb Sie für den Job wie geschaffen sind. Wenn Sie Ihr Talent noch nicht kennen, dann wird es Zeit, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Fördern Sie Ihre Talente – wenn notwendig, investieren Sie auch Zeit und Geld! Je eher Sie damit beginnen, desto erfolgreicher werden Sie sich im Wettbewerb behaupten.

Ein Tipp für Führungskräfte: Beschäftigen Sie sich mit Ihren Mitarbeitern. Finden Sie deren Talente und setzen Sie sie gezielt ein. Sie werden aus den Mitarbeitern nur das Beste herausholen.

Gesundheit, so hat Goethe richtig erkannt, ist ein hohes persönliches Gut. Denn es ist die Grundlage für Schaffenskraft und Erfolg. Wer nicht genug Geld verdient, der neigt zu Sparsamkeit: weniger Freizeit, weniger gesunde Nahrung und weniger Entspannung. Das sind Mangelerscheinungen, die Sie zwar nicht ans Bett fesseln, doch der berufliche Erfolg wird ausbleiben, wenn es Ihnen nicht gelingt, diesen Zustand zu beenden.

Achten Sie deshalb auf ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit, Finanzen und Gesundheit. Glückliche soziale Beziehungen und die Aufrechterhaltung Ihrer Werte sind ebenso wichtig für Ihre Gesundheit wie ein ordentlicher Verdienst.

Zitieren Sie bei der nächsten Gehaltsverhandlung einfach mal Goethe – wenn das Geld nicht stimmt!

Fachlich top – menschlich flop? Nicht jeder hat Sozialkompetenz in die Wiege gelegt bekommen. Für Goethe spielt die Persönlichkeitsentwicklung eine wichtige Rolle. Reflektieren Sie deshalb sich selbst und Ihre Mitmenschen, suchen Sie die Zusammenarbeit und übernehmen Sie die Verantwortung für konkrete Aufgaben. Schenken Sie Ihren Kollegen Aufmerksamkeit und Vertrauen.

Je besser Sie sich selbst kennen, desto angemessener können Sie auf andere eingehen. Gestalten Sie Ihr Leben nach klaren und konsequenten Prinzipien und fokussieren Sie sich und Ihr Umfeld auf ein gemeinsames Ziel.

Kennen Sie das Spiegelgesetz? Es besagt, dass Ihre Mitmenschen Ihnen äußerlich widerspiegeln, was Sie an Werten im Innern tragen. Sie wenden das Spiegelgesetz dann erfolgreich an, wenn Sie auf Ihre Wünsche achten und bei ausbleibender Erfüllung durch Andere sich selbst den Wunsch erfüllen.

Lobt ihr Chef Sie zu wenig? Dann machen Sie sich selbst die Tugend und loben sich, wenn Sie einen Erfolg erreicht haben. Werden Sie nicht gefördert von Ihrem Arbeitgeber? Dann machen Sie selbst eine Weiterbildung z.B. in Gesprächsführung. Wer sich selbst liebt, der legt den Grundstein, auch von anderen geliebt zu werden.

Exkurs: Francis Galton, ein Universalgelehrter des 19.Jahrhunderts, machte eines Morgens einen selbstzerstörerischen Versuch. Er stellte sich vor, der meistgehasste Mensch Englands zu sein und versetzte sich in Hypnose. Beim anschließenden Spaziergang machten Fußgänger einen großen Bogen um ihn, ein Arbeiter rempelte ihn im Vorbeigehen an, so dass er hinfiel. Sogar ein Pferd schlug mit der Hufe nach ihm aus. Eine Menschenmenge versammelte sich, ergriff aber Partei für das Pferd. Galton beendete daraufhin den Versuch und machte sich an sein wissenschaftliches Werk.

Auch hier wirkte das Spiegelgesetz. Sie werden die Werte erfahren, die Sie im Innern tragen.

Ein abendlich erstellter, vorausschauender Tagesplan ermöglicht Ihnen, sich unterbewusst auf den kommenden Arbeitstag einzustellen und diesen strukturiert und motiviert anzugehen. Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie stichpunktartig auf, was Sie morgen erledigen wollen oder schreiben Sie sich eine Mail, in der Sie den nächsten Tag planen.

Noch ein Tipp: Wenn Sie auch aufschreiben, welche Tageserfolge Sie erreicht haben, dann loben Sie sich auch selbst und können voller Stolz und Zufriedenheit in den Feierabend gehen. Wenn Sie beides perfekt beherrschen, sind Sie bereits ihr eigener Chef.

Sie haben einen Erfolg erzielt und keiner lobt Sie? Dann feiern Sie sich selbst – denn Sie haben es sich verdient! Natürlich kann es nur ihr Job sein, beispielsweise Prozesse zu verschlanken und Qualität zu steigern. Doch wenn Ihnen das gelungen ist, so haben Sie Mehrwert geschaffen. Belohnen Sie sich dafür, indem Sie mit einem Freund ins Kino gehen oder unternehmen Sie etwas Besonderes mit der Familie. So schaffen Sie einen Ausgleich zum Beruf und fördern sowohl Gesundheit als auch Beziehungen.

Die alten Gewohnheiten – wie das Rauchen mit Freunden – sind lästig geworden. Ihre guten Vorsätze scheitern bereits am zweiten Tag – und zaubern können Sie auch nicht. Machen Sie sich klar, dass Gewohnheiten tief im Unterbewusstsein verankert sind und dass Sie deshalb Gewohnheiten sind, weil sie Freude bereiten. Glauben Sie wirklich, dass eine Arztprognose Motivation genug ist, um das Rauchen einzustellen?

Es ist entscheidend in welcher Situation Sie sich befinden. Denn erst wenn Sie gedanklich das Rauchen mit mehr Schmerzen als mit Freude verbinden, wird eine Veränderung möglich. Es ist auch wichtig, sich jeden Tag einen Monat lang der Veränderung bewusst zu werden. So wird aus der Not eine Tugend und die alten Gewohnheiten verschwinden.

Tipp: Sie möchten eine alte Gewohnheit der Belegschaft im Unternehmen ändern. Das kann die unaufgeräumte Küche sein. Mit der Top-Down-Methode können Sie das Verhalten der Kollegen zwar steuern, aber nicht ihre Einstellungen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass die neue Gewohnheit gleich auch Freude macht. So wird eine Veränderung sehr viel schneller im Unternehmen erfolgreich umgesetzt. So könnten Sie als Chef demjenigen, der aufräumt, erlauben, eine halbe Stunde früher Feierabend zu machen. Sie werden nie wieder Putzbeauftragte im Unternehmen ernennen müssen!

Der Glaube ist ein Sammelsurium von Sätzen und Überzeugungen, die jeder von uns seit der Kindheit in sich trägt. Er bringt unsere innere Einstellung zur Welt zum Ausdruck. In der Pubertät beginnen wir, uns von den Glaubenssätzen der Eltern zu lösen und entwickeln die Fähigkeit, uns selbst Glaubenssätze zu geben. Sie geben uns im Alltag Halt und schützen uns vor Fehlern.

Jedoch sind Glaubenssätze auch der Grund für eine selektive Wahrnehmung, denn wir glauben ein bestimmtes Verhalten zu sehen und interpretieren es unserer Umwelt entsprechend. Über Ihre Verhaltensweise beeinflussen Sie das Umfeld tatsächlich so, wie Sie es erwarten. Meistens tritt auch genau das ein. Und so kommt es, dass jene Kollegen befördert werden, die daran glauben.

Für Ihren Erfolg: Glauben Sie daran!

Haben Sie keine Angst vor Fehlern, denn sie sind nur allzu menschlich. Verfolgen Sie ehrgeizig Ihr Ziel und lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Fehler sind Lernerfahrungen, die Sie beruflich wie privat weiterbringen. Ein guter Manager kann sich und anderen gegenüber sehr wohl Fehler eingestehen. Seien Sie bereit, aus ihnen zu lernen.

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