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Lars Hattwig betreibt einen Finanzblog und hat ein Buch geschieben. Was Finanzen und Meteorologie gemeinsam haben und welche Insidertipps er bereit hält? Nachlesen!

Herr Hattwig, Ihr Blog beschäftigt sich mit Fragen rund um das Thema Finanzen. Sie geben Tipps für finanzielle Anlagen und hinterfragen kritische Themen. Wie sind Sie auf die Idee für einen solchen Blog gekommen, besonders bei dem Aspekt, dass Sie Meteorologe sind?

Die Meteorologie und die Finanzwelt haben beide die Herausforderung der sehr schwierigen längerfristigen Vorhersagbarkeit. Aber es gibt einen anderen Grund, warum ich mich zusätzlich seit über 10 Jahren intensiv mit den Themen Geldanlagen, Börse und Aktien befasse.

Die meisten Menschen gehen täglich ihrer Arbeit nach und merken nicht, wie abhängig ihr gesamtes Leben von den Einkünften ihres Arbeitgebers ist. Selbst, wer seine Erwerbstätigkeit bis ins hohe Alter physisch und psychisch fortsetzen kann, wird selten durch die Einkünfte des Arbeitgebers wohlhabend und finanziell unabhängig. Ohne vorherige umfangreiche private Vorsorge führt der Weg anschließend bei vielen Ruheständlern in die Altersarmut, denn der demographische Wandel in Deutschland führt zukünftig zwangsläufig zu drastischen Kürzungen der Rentenzahlungen und anderen Sozialleistungen.

Häufig droht jedoch bereits in einem Alter von 50 Jahren die Arbeitslosigkeit, als eine Folge des knallharten Wettbewerbs in einer globalisierten Welt. Denn das zukünftige Wirtschaftswachstum wird nicht in den Industriestaaten, sondern in den heutigen Schwellenländern stattfinden.

Mit meinen Blog finanziell-umdenken zeige ich, dass es neben Sparbüchern, Tagesgeldkonten und Versicherungsprodukten noch andere Möglichkeiten gibt, sein Geld renditestark anzulegen ohne gleichzeitig zu viel Risiko eingehen zu müssen.

Auch ein e-Book ist von Ihnen erschienen, in dem es genau um diesen Punkt geht: finanziell umdenken. Wen meinen Sie damit? Inwiefern umdenken?

Bei den Themen Geld und Geldanlage stößt man in unserer Gesellschaft auf viele festgelegte Meinungen, die quasi als Dogma gelten oder aber es fehlt das notwendige Wissen. Während der Schulausbildung bekommt man zwar den Zinseszins erklärt, aber nicht wie man ihn später zu seinen Gunsten bei der Geldanlage nutzen kann. Finanzielle Bildung wird einem in der Schule nicht beigebracht und die Frage drängt sich auf: „Warum eigentlich nicht?“

Ein Großteil der Bevölkerung weiß mit dem Begriff „passives Einkommen“ nichts anzufangen. Damit bleibt unbemerkt, dass quasi während des gesamten Lebens andere Leute ein passives Einkommen aus der eigenen Geldbörse erhalten.

Das fängt bereits damit an, dass Menschen über ihre finanziellen Verhältnisse leben und den Konsum auf Pump betreiben. Hier bekommen Banken und andere Kreditgeber passives Einkommen in Form von Dispokrediten oder Zinszahlungen.

Wenn dann etwas Geld verfügbar ist, liegt es auf dem Spar- oder Tagesgeldkonto, auf dem es von der Inflation verzehrt wird. Oder es landet in Kapital-Versicherungsprodukten mit mickrigen Renditen und saftigen Gebühren, die über die Jahre ein passives Einkommen für die Versicherungen sind.

Oder denken Sie daran, wie einem die eigen genutzte Immobilie als Altersvorsorge schmackhaft gemacht wird. Dafür bürden sich viele Menschen einen mitunter mehrere Jahrzehnte andauernden Kredit auf. Deren Zinszahlung ist für die Bank nichts anderes als ein langfristig solides passives Einkommen aus der Geldbörse des Eigenheimbesitzers.

Stattdessen sollte man als Bürger umdenken und überlegen wie sich eigene passive Geldströme erschaffen lassen. Denn sobald die Höhe des passiven Einkommens die Höhe der Ausgaben übersteigt, ist man finanziell unabhängig. Das Schöne daran, es ist zwar vorteilhaft, aber eben nicht zwingend notwendig, bereits viel Geld zur Verfügung zu haben. Die Möglichkeiten und die Vorteile von passiven Einkommensströmen selbst ohne viel Eigenkapital stelle ich im eBook, aber auch auf dem Blog vor.

Unter anderem helfen Sie Neulingen bei Geldanlagen. Haben Sie einen ultimativen Insidertipp?

Als Insidertipp verrate ich gerne einige Grundregeln der finanziellen Bildung. Wer diese beherzigt und befolgt, wird zukünftig keine Geldprobleme mehr haben.

  • Die Einnahmen müssen dauerhaft größer als die Ausgaben sein.
  • Konsumschulden grundsätzlich vermeiden oder – sofern vorhanden – so schnell wie möglich zurückzahlen
  • Leg automatisiert Ersparnisse für Notfälle und Investitionen zurück
  • Bevorzuge Investments, die einen regelmäßigen Geldfluss als passives Einkommen ermöglichen
  • Bau mehrere finanzielle Standbeine auf
  • Wohn zur Miete und kaufe Immobilien als Investments
  • Sei beim Vermögensaufbau geduldig und beharrlich
  • Versteh den Unterschied zwischen einem Vermögenswert und einer Anschaffung

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

 

P.S. Mehr über Finanzen erfahren! Mit Lecturio.



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