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In den letzten Jahren kamen durch die Weiterentwicklung der Webdevelopment-Sprachen HTML5 und CSS3 fast jeden Tag neue JavaScript-Frameworks ans Licht. Eines davon, welches im Januar 2006 in New York veröffentlicht wurde, nennt sich jQuery. Die freie JavaScript-Bibliothek bietet hauptsächlich Funktionen um den Document Object Model (DOM) zu manipulieren. Aber auch Ajax-Requests oder Effekte kommen nicht zu kurz. Das Einbinden erfolgt über JavaScript – ein ausführliches Tutorial finden Sie hier: Wie bindet man jQuery ein? ( http://daniel-koch.net/jquery-einbinden/)

Die Frage ist jetzt aber, was jQuery so besonders macht? Es gibt doch auch ansprechende Frameworks wie MooTools oder Prototype. Es ist vermutlich die Einfachheit, welche dieses Framework zur besten Bibliothek auf dem Webdevelopment-Markt macht.

DOM-Select im Vergleich

In Prototype wählt der Entwickler Elemente des DOM’s mit dem Dollarzeichen „$“ aus, um ein Objekt zu generieren.

$(‘.button-buy‘).function();
$$(‘.button-buy‘).function();

Hiermit würde Prototype die ID #button-buy auswählen. Doch nehmen wir an, der Kaufbutton ist mehr als einmal vorhanden. Damit hätten wir eben ein Array, welches man in Prototype mit einer „each-function“ verarbeiten könnte. jQuery ist dagegen viel simpler.

Prototype:
$$(‚.button-buy‘).each(function(element) {
element.hide();
});

jQuery:

$(‚.button-buy‘).hide();

Das Resultat dieser Einfachheit

Insgesamt gesehen macht das eine große Menge aus, da der jQuery-Code nur 1/3 der Länge des Prototype-Codes ist. Außerdem ist jQuery dadurch viel einfacher zu verstehen.

Des Weiteren existiert nur ein Dollarzeichen, mit dem der Entwickler alles auswählen kann, was er möchte, während er in Prototype durch den Unterschied zwischen einem und zwei Dollarzeichen verwirrt wird.

Eine der größten Auswirkungen war es wohl, dass die Online-Shop Software Magento 2014 in der 2.0 Version von Prototype auf jQuery umgestiegen ist. Und auch viele andere Webseiten ziehen nach. Laut Wikipedia soll bereits jede dritte Webseite das Framework verwenden.

„jQuery“ als Standard

Deshalb soll meiner Meinung nach grundsätzlich auf dieses Framework beim Programmieren einer Webseite zurückgegriffen werden. Klar, es gibt auch Ausnahmen. Nicht selten kommt es vor, dass die Webseite sehr statisch ist und keine Effekte oder Ajax-Calls braucht. In diesem Fall, soll der Programmierer auf jegliche Frameworks verzichten, da damit die Ladezeit enorm verbessert werden kann.

Was denken Sie darüber? Sollen wir jQuery bei jeder Webseite einbinden, oder eher auf Standard-JavaScript zurückgreifen?

 

Autoreninfo:

Daniel Koch betreibt den Webentwickler-Blog.

Er schreibt über Java Script, Webentwicklung und Onlinemarkerting.

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