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Seien wir doch mal ehrlich: Es geht schon früh los. Die Entscheidung, welche Richtung das berufliche Leben einschlagen soll, muss schon getroffen werden, wenn es darum geht die Realschule oder das Gymnasium zu besuchen. Sicher, die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildungen gibt es immer, doch im Grunde wird jeder dazu angehalten, so früh wie möglich über die Zukunft nachzudenken. Also steht die Frage nach Ausbildungsberuf oder Studium im Raum, nach Auslandsaufenthalt oder Praktikum oder oder oder… Die Möglichkeiten sind in Zeiten von Globalisierung und Bologna-Prozess so zahlreich wie nie zuvor.

In diesem Zusammenhang möchten wir von Lecturio uns an der Blogparade mit dem Thema „Machen wir das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsorientierung!“ von Jo Diercks beteiligen.

Studium oder Ausbildung?

Die erste Frage, die schon über den frühen Bildungsweg entscheidet, ist die nach Studium oder Ausbildung. Die folgende Grafik zeigt jeweils die Zahlen der unterschriebenen Ausbildungsverträge und der immatrikulierten Erstsemester von 1995 bis 2013. Dabei fällt sofort auf, dass beide Zahlen sich unweigerlich annähern.  Während die Ausbildungsberufe weniger beliebt zu sein scheinen, steigt die Zahl der Studienanfänger merklich an.

Quelle: Statista

Bildquelle: Statista

Diesen Fakt erkannte auch Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka in ihrem Berufsbildungsbericht 2014: „Die Zahl der Studienanfänger war 2013 zum ersten Mal höher als die Zahl derer, die eine berufliche Ausbildung begonnen haben.“ (Quelle: http://www.bmbf.de/pub/reden/M-Rede_BT-Berufsbildungsbericht2014_002.pdf)

Das zeigt, dass viele Jugendliche einen höheren Bildungsgrad erreichen möchten, als dies noch acht Jahre zuvor der Fall war. Zudem wollen sie sich durch das Studium ein breiteres Berufsspektrum offen halten. Denn eine Ausbildung qualifiziert vor allem für einen Beruf – im Studium ist das meist anders: hier fallen mehrere Jobmöglichkeiten ins Auge.

Frauenberufe und Männerberufe

Tischler, IT-Profi und KFZ-Mechaniker sind typische Männerberufe. Erzieherin, Krankenschwester,  Friseurin  sind typische Frauenberufe. Stimmt nicht? Na ja, zumindest laut einer Statistik des Mikrozensus von 2009 stimmt das durchaus:

Bildquelle: Statista

Bildquelle: Statista

Gerade mal 8,7 % aller Krankenpflegekräfte und 7,2 % aller Erzieher 2009 waren Männer.

Aber noch eines zählt zu diesem Thema: Die Frauenquote in Führungspositionen. Frau Wanka sagte in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung, sie sei „für die Quote“ als „wichtiges Instrument“, denn: „Auf kluge Frauen werden wir in Deutschland einfach nicht mehr verzichten können.“ (Quelle: http://www.mz-web.de/politik/ministerin-wanka-foerdert-frauen–wir-sind-sehr-gut-,20642162,26499836.html).

Beautiful Woman With Tablet Computer In ParkWeiterbildung und Lebenslanges Lernen

Wer sich in all dem Berufschaos falsch entschieden hat, hat immer noch die Möglichkeit einer Weiterbildung mittels Fernstudium oder Umschulung. Auch in Unternehmen ist das Thema Fortbildung eine zentrale Grundlage der Mitarbeiterschulung. Mit E-Learning Partnern wie Lecturio auch kein Problem. Und eines ist klar: die Interessen sind meist so breit gefächert, dass man sie weder über ein Studium, noch über eine Ausbildung komplett abdecken kann. Dann kommen ebenfalls E-Learning Plattformen ins Spiel. Mit den Online-Kursen kann man sich nach Belieben weiterbilden und lebenslang lernen – egal ob Studium oder Ausbildung.

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