Die Redensart „Glück ist Ansichtssache“ mag wie ein Klischee klingen, sie ist aber wissenschaftlich belegt. Denn im Grunde lässt sich der Schlüssel zum Glück mit nur einem Wort zusammenfassen: Achtsamkeit. Wir stellen Ihnen fünf Wege rund um das Thema Achtsamkeit vor, die Sie glücklicher machen werden.
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1. Genießen Sie die Glücksmomente Ihres Alltags

Schöne Dinge sowie erfreuliche Momente auszukosten, sind wirkungsvolle Methoden, das eigene Glücksempfinden zu steigern. Nächstes Mal wenn Ihnen etwas gutes passiert, lassen Sie, was Sie gerade tun: Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und genießen den Moment. Der Schlüssel zum effektiven Genuss ist eine fokussierte Aufmerksamkeit – indem Sie sich Zeit für die schönen Dinge nehmen, erlangen Sie diese.

In ihrem Buch zum Glück berichtet die Autorin Sonja Lyubomirsky von mehreren Studien, in denen depressive wie auch gesunde Probanden gebeten wurden, sich wenige Minuten am Tag Zeit zu nehmen und Dinge bewusst zu genießen, die sie normalerweise beiläufig oder in Eile erledigen: Beispielsweise zu essen, zu duschen, den Arbeitstag zu Ende zu bringen oder zur U-Bahn zu gehen.

In nahezu allen Studien in denen Teilnehmer gebeten wurden, den Moment zu genießen, stieg deren Glücksempfinden signifikant an und deren Depressionen reduzierten sich. Seien Sie sich der kleinen Glücksmomente ihres Alltags bewusst und genießen Sie sie darum in vollen Zügen.

2. Achten Sie auf die schönen Momente Ihres Lebens

Warum ist bei Anwälten die Wahrscheinlichkeit 3,6 mal höher, dass sie depressiv werden oder sich scheiden lassen? Unglücklich wird, wer sich daran gewöhnt hat, seine Aufmerksamkeit auf Fehler und Probleme zu richten – wie bei Berufen im Rechnungswesen oder in der Justiz .

In seinem Buch über die Wissenschaft des Glücks schreibt Autor Shawn Achor, dass er feststellte, wie die erfolgreichsten Steuerprüfer die viele Stunden am Tag auf Fehler und Versehen in Steuerformularen achteten, auch in ihren Teams oder sogar im Privatleben alle Fehler und Unvollkommenheiten sahen, die sie umgaben.

Die Lehre, die man daraus ziehen kann? Achten Sie nicht zu sehr auf die negativen Dinge, das macht auf Dauer unglücklich. Fokussieren Sie ihre Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge, die sie in ihrem Leben haben.

3. Lassen Sie Ihre Gedanken nicht länger schweifen

Der Autor des Buches „Stumbling on Happiness“,  Daniel Gilbert, schreibt in der Harvard Gazette, dass schweifende Gedanken unglücklich machen.

In einer Studie wurden 250.000 Datensätze zu Gedanken, Gefühlen und Handlungen von Probanden zum eigenen Leben gesammelt. Sie ergab, dass Menschen 46,9 Prozent ihres Wachzustandes damit verbringen, an etwas anderes zu denken, als das was sie gerade tun und sie diese schweifenden Gedanken normalerweise unglücklich machen.

Die gute Nachricht: Sie können ihre Achtsamkeit schulen. Eine Studie aus Yale von 2011 zeigte, dass Meditationserfahrene in der Lage zu sein scheinen, Gehirnregionen auszuschalten, die für schweifende Gedanken, Angstzustände oder psychische Störungen wie Schizophrenie zuständig sind.

Forscher konnten mithilfe von Gehirnscans nachweisen, dass die Aktivitäten jener Gehirnregionen bei Meditierenden im Vergleich zu anderen Probanden abnahmen.

4. Tun Sie das, was Sie wirklich glücklich macht

Wenn etwas Sie wirklich glücklich macht, merken Sie es sich und tun Sie es öfter. Diese Regel ist erstaunlich simpel. Menschen, die sich mit Dingen oder Menschen befassen, die ihnen einen positiven Antrieb geben, sind glücklicher.

Interessant ist jedoch der Umstand, dass oft eine Lücke klafft zwischen dem, was Leute für sich als positiv definieren und dem was sie tatsächlich tun. Es gibt eine hohe Prozentzahl an Menschen, die anscheinend wissen, was sie glücklich macht und in der Tat dennoch nicht viel Zeit mit positiven Menschen oder Projekten verbringen.

Setzen Sie diesen simplen Trick einfach in die Tat um und nutzen Sie Ihre wertvolle Zeit für die Menschen und Dinge, die sie wirklich glücklich machen.

5. Leben Sie im Hier und Jetzt

Bestimmt haben auch Sie schon Unmengen an Stunden damit verbracht, sich Sorgen um die Zukunft zu machen, Entscheidungen oder Fehler in Ihrer Vergangenheit zu bedauern oder Streits noch einmal zu durchleben, die längst vorbei sind.

Dies bedeutet jedoch auch, dass Sie nicht darauf Acht geben, was gerade im Augenblick passiert. Keines dieser negativen Dinge geschieht nämlich im Hier und Jetzt. Das womit Sie sich unglücklich machen, ereignet sich momentan nicht vor Ihnen. Sie geben sich Sorgen aus Ihrer Vergangenheit und Zukunftsängsten hin, die Sie unglücklich machen, obwohl Sie aktuell nicht real sind.

Schenken Sie ihrer Gegenwart mehr Aufmerksamkeit und Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit viel glücklicher sein.

Durch Achtsamkeit glücklicher werden

Alle wollen glücklich sein – das ist offensichtlich. Doch leider gibt es immer noch sehr viele Menschen, die nichts dafür unternehmen, obwohl ihnen viele Erkenntnisse und Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Seien Sie achtsam und nutzen Sie diese besondere Form der Aufmerksamkeit, um die Glücksmomente Ihres Lebens zu erkennen, zu genießen und sich bewusst den Menschen und Dingen zuzuwenden, die Ihnen guttun. Achtsamkeit ist eine Form der Wahrnehmung, die Ihnen dabei helfen kann, endlich glücklicher zu werden.

Quellen

„The One Word Key To Happiness“ via Barking Up The Wrong Tree

Sonja Lyubomirsky: The How of Happiness: A New Approach to Getting the Life You Want

Shawn Achor: One Day University Presents: Positive Psychology: The Science of Happiness

Daniel Gilbert: Stumbling on Happiness

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