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Führen im Zeichen des demographischen Wandels


Ein Gastbeitrag von Rolf Dindorf (http://www.generation-silberhaar.de/)

Der eingesetzte demographische Wandel stellt die Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Die Zusammensetzung der Belegschaften ändert sich. Bunter vielfältiger, älter wird der Strauß an Mitarbeitern. Mit den Führungsgrundsätzen aus der Vergangenheit lassen sich die Aufgaben der Zukunft nur noch unzureichend lösen.

Der demographische Wandel mit seinen Begleiterscheinungen einer alternden Gesellschaft und einem beginnenden Fachkräftemangel zeigt Wirkung. Eine demografieorientierte und somit Lebensphasen fixierte Führung beinhaltet die Transformation eines hierarchieorientierten Führens hin zu einer subsidiären Führungskultur. „Je besser es uns
gelingt, aus den Betroffenen Beteiligte zu machen, desto dynamischer und unternehmerischer wird das Unternehmen“, schreibt der dm-Gründer Götz W. Werner in seinem Buch „Womit ich nie gerechnet habe“.

Gewünschte Teilhabe außerhalb des Unternehmens konfligiert zunehmend mit überholten Strukturen hierarchischer Prägung innerhalb der Betriebe. Umdenken ist angesagt. Häufig liegt viel ungenutztes Potential brach, dass es nur zu heben gilt. Die Zukunft liegt in einer Unternehmenskultur mit deutlichem Beteiligungspotential.

Eine Schlüsselrolle im Rahmen des Demographiemanagements kommt den Vorgesetzten zu. Nachhaltiges Führen und damit Erreichen älterer oder altersgemischter Belegschaften wird neue Führungsgrundsätze erfordern. Konkret bedeutet dies, dass man bei der effektiven und nachhaltigen Beschäftigungsgestaltung älterer Belegschaften den Schwerpunkt auf Ermutigung und Anerkennung legt. Durch altersgerechte Arbeitsorganisation, Ermutigung, Weiterbildung, positives Feedback sowie der Übertragung von anspruchsvollen Tätigkeiten wird dieses Ziel erreicht.

Die Kunst liegt in einem motivierenden Regiestil, der nicht nur mit dem üblichen Standardrepertoire daher kommt. Dazu zählt eine Communikation by fair means. Sie beinhaltet nachhaltige Kommunikationsqualitäten wie Respekt, Achtung, Authentizität, Teilhabe sowie Durchsetzungsfähigkeit.

Im Sinne des unternehmerischen Erfolgs gilt es den älteren Belegschaften optimale Entwicklungsbedingungen zu ermöglichen. Führungskräfte sollten daher die Kompetenzen der Älteren reflektieren und sie dementsprechend im Unternehmen einsetzen. Dies trägt erheblich zur Motivation und zum langfristigen Engagement der Generation 50plus bei.

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