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Foto: Alexander Franke/jugendfotos.de


Schon das Aufpoppen einer E-Mail in der Ecke des Bildschirms oder ein vibrierendes Handy können uns ganz schön ablenken. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern bestätigt auch eine Studie von der Michigan State University in den USA. Dabei wurden 300 Teilnehmer gebeten, aufeinanderfolgende Aufgaben zu verrichten – und wurden immer wieder dabei unterbrochen. Das Ergebnis: Störungen von nur drei Sekunden verdoppeln die Fehlerquote.

Es reicht also aus, wenn der Kollege kurz den Kopf durch die Tür schiebt und etwas fragt oder wenn das E-Mail-Programm keine Ruhe geben möchte. Die Konsequenzen können erschreckend sein, je nachdem, welche Aufgabe gerade bearbeitet wird. „Das kann bedeuten, dass unsere Gesundheit und Sicherheit in Gefahr ist, wenn die Leute, die dafür verantwortlich sind, gestört wurden“, sagt Erik Altmann, Leiter der Studie.

Er nennt auch den Grund, warum die Fehlerrate in die Höhe stieg: „Wenn die Teilnehmer unterbrochen wurden, mussten sie ihre Aufmerksamkeit von einer Aufgabe auf die andere umlenken. Selbst kurze Momente reichen da aus, um Prozesse, die Konzentration erfordern, zu unterbrechen.“

Ein Plan bringt Ruhe ins Gehirn

Doch was bedeutet das nun für die Konzentration im Büro? Gerade Großraumbüros sind ein Ort ständiger Hintergrundgeräusche. Altmann rät das Handy auszuschalten, wenn ein Projekt in die kritische Phase geht. Auf Zeit.de finden sich zudem noch andere Tipps, um seine Ruhe im Büro zu haben. Häufig können Trennwänden für etwas Privatsphäre und Stille sorgen. Auch ein kleiner Umbau, beispielsweise indem lärmende Geräte wie Kopierer und Faxgeräte an einen anderen Ort gestellt werden, kann einen positiven Einfluss auf die Konzentration haben.

Dass unser Gehirn gedanklich immer hin und her springt, ist auch der Grund, warum es sinnvoll ist, sich einen Plan zu machen, bevor man an die Arbeit geht. Listet man alles auf, schafft man sich eine Struktur und kann im Zweifelsfall schnell nachschauen, was noch gemacht werden muss. Hat man keinen Plan, springt das Gehirn immer zwischen den einzelnen Aufgaben hin und her und kann sich nur schwer konzentriere.

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Ein Gedanke zu „Auch kurze Unterbrechungen stören die Konzentration

  • StefanS

    Dass kleine Störungen, wie das Email-Fenster, die Produktivität beeinträchtigen können, habe ich mir gedacht. Wie im Artikel beschrieben, können Ablenkungen nicht nur Fehler hervor rufen sondern auch Zeit und Geld kosten. Wie teuer die Email werden kann habe ich selbst nicht gewusst und war regelrecht überrascht als ich Artikel dazu gelesen habe. Es hat mich regelrecht schockiert wie viel Geld das Ganze kostet (siehe : http://www.lookeen.net/de/5881/news/a-fundamental-waste-of-money-through-searching-for-relevant-information/ ). Nun überlegt man sich zweimal ob man nicht einen Plan befolgen kann um produktiv zu bleiben um somit der Firma Geld ein zu sparen. Dazu gibt es passende Tipps auf: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/konzentration-tipps-berufstaetige/seite-2 .