Wer viel von zu Hause aus arbeitet, ob im Job oder Privat , kennt das vielleicht. Irgendwann fällt einem die Decke auf den Kopf und man benötigt Abwechslung. Ein gut geeigneter Ort dafür ist die Bibliothek, doch wer mit anderen Leuten über die Arbeit diskutieren muss, hat auch dort schlechte Karten. Deswegen sieht man immer häufiger Leute, die mit ihren Laptops in Cafés sitzen und dort in die Tasten hauen.
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Die Gründe dafür können ganz verschieden sein. Ein wohl wichtiger Faktor ist die veränderte Umgebung. In Cafés passiert immer etwas. Leute gehen, neue Leute kommen, dazu etwas Café-Haus-Jazz. Das schafft eine wohlige Atmosphäre und kann die eigene Kreativität beflügeln. Und obwohl viele andere Leute um einen herum sind, ist die Gefahr, von Kommilitonen oder Kollegen abgelenkt zu werden, sehr gering – anders als in der Bibliothek oder dem Büro. Und wenn die Hintergrundgeräusche nerven, kann man ohne schlechtes Gewissen Kopfhörer aufsetzen und seine eigene Musik hören. Wer aber eine Ablenkung braucht, hat immer genug Leute um sich herum, um tatsächlich Pause zu machen. Und guten Kaffee gibt es obendrein.

Sei großzügig mit dem Trinkgeld

Dass häufig Freelancer aus der Kreativbranche in Cafés sitzen und arbeiten, ist nicht neu. Interessant wird es allerdings, wenn ganze Firmen ihr Büro einsparen und stattdessen ins Caféhaus ziehen, so beispielsweise das New Yorker Onlinemagazin Brokelyn, von dem die Financial Times Deutschland berichtet. Die Chefredakteurin Faye Penn erklärt aber, dass die Café-Idee eigentlich aus der Not heraus geboren wurde: „Wir sind ein Startup-Unternehmen, unsere Einkünfte sind minimal. Es wäre für uns einfach nicht sinnvoll, ein Büro zu haben.“

Einen Begriff für diese Art von Büro gibt es auch schon: Coffice, eine Mischung aus Coffee und Office. Bei besonders beliebten Coffices wird es dadurch umso schwieriger, einfach nur einen Kaffee zu trinken.

5 Tipps fürs Starbucks-Büro

Häufig seien die Tische durch Geschäftsleute belegt, die das Café zu ihrem Büro gemacht hätten. Darauf müsse man achten, schreibt Om Malik, Gründer von GigaOm, in seinem Firmenblog. Auch er hat seine Firma in einem Café gestartet und war immer darauf bedacht, andere Gäste nicht zu stören und sich gut mit den Baristas zu stellen.

Zudem hat er weitere Tipps für alle, die lieber im Café arbeiten als im Büro:

  1. Almost always favor a single location. It makes it easier for your contacts to drop in for meetings.

  2. Learn the names of most of the baristas and also take time to have a conversation with them. It helps build a human connection.

  3. Make the baristas involved in your venture – share your news and make them feel part of your struggle.

  4. Make sure you buy coffee or something at least three times a day.

  5. Tip generously – up to $10 a day will ensure that folks at the store don’t view you as a freeloader and a pest.

Doch nicht alles Cafés sind glücklich mit ihrer arbeitenden Kundschaft. Ein Nutzer auf zatznotfunny.com berichtet in den Kommentaren, dass sein Lieblingscafé um die Ecke den Internetzugang beschränkt hat, weil zu viele Leute dort gearbeitet hätten.

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