Vier Punkte brauchen Sie, um das Jura-Staatsexamen zu bestehen. Die magische Maximalpunktzahl von 18 Punkten ist kaum erreichbar. Ab neun Punkten haben Sie ein Prädikatsexamen in der Tasche und können sich 98 Prozent aller Jobs aussuchen. Zum Zeitpunkt des Jura-Examens müssen Sie allerdings alles wissen, was Sie jemals im Studium gelernt haben - und Karriere macht fast nur, wer Prädikatsjurist ist.
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Richter Hund - Staatsexamensvorbereitung

Bild: “Judge Ally” von aussiegall. Lizenz: CC BY 2.0


Sieben Tipps für die ideale Prüfungsvorbereitung

Viele Studenten lernen sechs Monate bis anderthalb Jahre für das Staatsexamen. An einem Repetitorium führt nahezu kein Weg vorbei. Halten Sie sich an die folgenden sieben hilfreichen Tipps, steigern Sie Ihre Chancen jedoch signifikant :

  • Schauen Sie in die Prüfungsordnung Ihres Bundeslandes – so verschaffen Sie sich einen Überblick, was Sie nicht können müssen.
  • Lernen Sie nicht nur stur auswendig, sondern setzten Sie auf Verständnis. Für Juristen ist es enorm wichtig selbstständige Gedankenabläufe zu entwickeln und zu begründen.
  • Vor jeder Probeklausur sollten Sie eine Lösungsskizze in Stichworten erstellen und sich daran bei der Lösung des Falles halten. Wenden Sie aber nicht mehr als eine Stunde dafür auf.
  • Lesen Sie aktuelle juristische Fachzeitschriften. Oft werden darin aktuelle Fälle – wenn auch meist leicht abgewandelt – geprüft.
  • Bearbeiten Sie soviele Fälle wie möglich, um eigene Problemfelder herauszustellen und halten Sie den Lernstoff schriftlich fest, etwa auf Karteikarten oder Skizzen.
  • Gerade Rechtsgebiete, in denen Sie sich unsicher fühlen, sollten Sie aufarbeiten und verinnerlichen.
  • Stellen Sie sich einen Grundbestand an Lehrstoff zusammen. Vergessen Sie nicht, ihn wieder und wieder durchzugehen.

Es ist wichtig, den Lernstoff unentwegt und mehrfach zu wiederholen.

Auch Lernen will gelernt sein

Die folgenden neun Lerntipps gelten eigentlich für jede Prüfung, für das Staatsexamen sind sie allerdings besonders entscheidend:

  • Lernumgebung – einen Bereich in der Wohnung festlegen, der nur zum Lernen genutzt wird und diesen deutlich von den Entspannungsbereichen abtrennen.
  • Ablenkungen vermeiden – Fernseher, Radio, Tablet und Smartphone haben in der Lernumgebung nichts zu suchen.
  • Ergonomischer Arbeitsplatz – halten Sie alle benötigen Unterlagen wie Gesetzestexte oder Lernmaterialien in erreichbarer Nähe, um ewiges Aufstehen oder umständliches Zusammensuchen zu vermeiden.
  • Zeitmanagement & Lernkalender – die Tage bis zur Prüfung abzählen und den Lernstoff entsprechend in kleine Häppchen einteilen. Planen Sie Zeit für Wiederholungen ein. Am Besten ist es, mit dem Tag der Prüfung zu starten und bis zum aktuellen Tag nach vorne zu planen.
  • Lernpausen – gezielt eingeplant, wirken kleine Lernpausen wahre Wunder. Nach ca. 30 Minuten intensiven Lernens sollte eine Pause von fünf Minuten eingelegt werden, nach drei Stunden Lernen sind anderthalb Stunden nötig.
  • Lerngruppen – kooperativ und eigenverantwortlich können Sie in einer Gruppe von nicht mehr als vier Personen lernen.
  • Konzentrationsförderung – der Lernbereich muss gut ausgeleuchtet sein, bei schlechtem Licht ist es schwer sich zu konzentrieren. Außerdem ist regelmäßiges Lüften unbedingt nötig um dem Gehirn Sauerstoff zu geben.
  • Erlaubte Dopingmittel – Kaffee kann tatsächlich helfen, die Konzentration zu verbessern und den Wachheitsgrad zu erhöhen. Schwarzer Tee, der maximal drei Minuten durchzieht, hat eine anregende Wirkung.
  • Ausreichend Schlaf – wirkliche Übermüdung kann nur durch erholsamen Schlaf richtig kompensiert werden.

Wie Sie im Jura-Studium richtig lernen, erfahren Sie von Dr. John Montag in diesem Beitrag. Mit den Videokursen des Lecturio-Dozenten können Sie Ihr Wissen nachhaltig festigen. Weitere Lernhilfen finden Sie auf www.juraindividuell.de und www.juraexamen.info.

 

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