Ischämischer Schlaganfall (Hirninfarkt)

Ein ischämischer Schlaganfall (auch bekannt als Hirninfarkt) ist ein akutes neurologisches Defizit, welches infolge einer zerebralen Ischämie auftritt. Dieser Zustand kann auf einen Verschluss von zerebralen Blutgefäßen durch Thrombose oder Embolie oder selten auf eine systemische Minderdurchblutung zurückzuführen sein. Das klinische Erscheinungsbild umfasst neurologische Symptome mit unterschiedlich starken motorischen und sensorischen Ausfällen, die dem betroffenen Areal des Gehirns und dem Ausmaß der Gewebeläsion entsprechen. Die Diagnose wird durch körperliche Untersuchung und kranielle Bildgebung gestellt. Therapeutisch erfolgt idealerweise eine Reperfusion (bspw. mit einer systemischen Thrombolyse), je nach Zeitrahmen und klinischer Situation. Wichtig nach dem akuten Ereignis ist eine langfristige Rehabilitation mit Logopädie, Physio- und Ergotherapie.

Aktualisiert: 26.09.2023

Redaktionelle Verantwortung: Stanley Oiseth, Lindsay Jones, Evelin Maza

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Überblick

Was ist ein ischämischer Schlaganfall?

Ein ischämischer Schlaganfall (Hirninfarkt, Apoplex, zerebraler Insult) ist ein akutes fokal-neurologisches Defizit durch eine zerebrale Ischämie. Dieser Zustand kann auf einen Verschluss von zerebralen Blutgefäßen durch eine Thrombose oder Embolie oder, seltener, auf eine systemische Minderdurchblutung zurückzuführen sein.

Epidemiologie

  • Inzidenz: 200.000 Fälle pro Jahr in Deutschland
  • Zweithäufigste Todesursache (weltweit und in Deutschland)
  • Zweithäufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter
  • Die Prävalenz steigt mit dem Alter.
  • Etwa 80 % aller Schlaganfälle sind ischämisch (20 % sind hämorrhagisch).
  • Von den ischämischen Schlaganfällen sind etwa 25 % lakunär (mikroangiopathisch), 25 % kardioembolisch und 10 % makroangiopathisch. Ein Drittel kann keiner exakten Ätiologie zugeordnet werden (“kryptogen”).
  • Die häufigste embolische Ursache ist Vorhofflimmern Vorhofflimmern Vorhofflimmern mit konsekutiver Thromboembolie.

Ätiologie und Klassifikation: Ursachen von Hirninfarkten

Thrombotischer Hirninfarkt:

  • Makroangiopathie: Verschluss großer Gefäße, z. B. A. cerebri media, A. cerebri posterior, A. cerebri anterior
    • Ursachen:
      • Arteriosklerose (häufigste Ursache) → Thrombose großer Gefäße aufgrund eines Gerinnsels auf einer etablierten Plaque
      • Arteriitis/Vaskulitis
      • Arterielle Dissektion
      • Moyamoya-Krankheit (spontaner Verschluss der Arterien Arterien Arterien des Circulus arteriosus Willisii)
    • Häufigste Lokalisationen:
      • Bifurkation der Arteria carotis communis
      • A. cerebri media
      • Intrakranielle A. vertebralis proximal der mittleren A. basilaris
      • Ursprung der A. vertebralis
    • Seltenere Lokalisationen:
      • Ursprung der Arteria carotis communis
      • A. cerebri posterior
      • Ursprung der Hauptäste der Arteria basilaris
      • Ursprünge der Äste von A. cerebri anterior, -media und -posterior
  • Mikroangiopathie = lakunärer Infarkt:
    • Ursachen:
      • Lipohyalinose aufgrund von arterieller Hypertonie Hypertonie Arterielle Hypertonie
      • Arteriosklerose am Ursprung kleiner Gefäße oder großer Stammarterien
    • Embolischer Verschluss am wenigsten wahrscheinlich
    • Lokalisation:
      • Kleine penetrierende Arterien Arterien Arterien, die aus der distalen A. vertebralis, der A. basilaris, dem Stamm der A. cerebri media oder dem Circulus ateriousus Willisii entspringen
      • Am häufigsten in den tief eindringenden Gefäßen, die die weiße Substanz und die tiefe graue Substanz im Thalamus Thalamus Thalamus, in den Basalganglien Basalganglien Basalganglien (Stammganglien) oder im Pons erreichen

Embolischer Hirninfarkt:

Systemische Minderdurchblutung:

  • Normalerweise global/bilateral, betrifft keine isolierten Hirnareale
  • Grenzzonen zwischen den großen Hirnarterien sind am anfälligsten.
  • Ursachen:
Ischämischer Schlaganfall im Gehirn

Entstehung eines Hirninfarkts:
Wenn sich ein Blutgerinnsel von einer Plaque in der Halsschlagader löst, kann es zu einer Arterie im Gehirn wandern und diese okkludieren. Das Gerinnsel kann den Blutfluss zu einem Teil des Gehirns blockieren und zum Tod des Hirngewebes führen.

Bild: “The illustration shows how an ischemic stroke can occur in the brain” vom National Heart Lung and Blood Institute (NIH). Lizenz: CC0 1.0 Public Domain

Risikofaktoren

Pathophysiologie

Eine vollständige Reduktion der Hirndurchblutung führt innerhalb von 4–10 Minuten zum Absterben von Hirngewebe:

  1. Verschluss der intrakraniellen Arterie
  2. Verringerung des Blutflusses in den vom Gefäß versorgten Bereich
  3. Hirngewebe erleidet Ischämie, da Neuronen Neuronen Nervensystem: Histologie Glukose und Sauerstoff entzogen wird → Versagen der Mitochondrien, ATP zu produzieren
  4. Ionenpumpen der Zellmembran Zellmembran Die Zelle: Zellmembran stellen aufgrund von ATP-Mangel ihre Funktion ein und Neurone depolarisieren → intrazelluläres Calcium nimmt zu und Glutamat wird von den präsynaptischen Enden freigesetzt
  5. Überschüssiges extrazelluläres Glutamat induziert eine stärkere Aufnahme von Calcium durch Neurone → Neurotoxizität
  6. Freie Radikale entstehen und reichern sich in Neuronen Neuronen Nervensystem: Histologie an → katalytische Zerstörung der Membranen
  7. Wenn der Blutfluss nicht innerhalb weniger Minuten wiederhergestellt wird, kommt es zu einem Infarkt oder einer Nekrose des Hirngewebes.
  8. Um den Infarktbereich herum entsteht ein Bereich ischämischer Penumbra, in dem die Verletzung und die entsprechende neurologische Dysfunktion noch reversibel sind.
  9. Die Wiederherstellung des Blutflusses kann die Bildung von mehr freien Radikalen und Reperfusionsschäden induzieren.
  10. Klinisch-neurologische Symptome werden sichtbar.

Klinik

Anamnese

  • Die betroffene Person kann sich an den Zeitpunkt des Auftretens der neurologischen Symptome erinnern oder nicht.
  • Familienmitglieder oder betreuende Personen können ein plötzliches Auftreten eines fokal-neurologischen Defizits bemerken und einen Transport in die Notaufnahme fordern.
  • Wichtig, herauszufinden:
    • Seit dem Auftreten der Symptome verstrichene Zeit (“Wann wurde die Person das letzte Mal „normal“ gesehen”):
      • Wenn die Person mit neurologischen Symptomen aufgewacht ist (“Wake up stroke”), ist der letzte als “normal” angesehene Zeitpunkt der Abend zuvor.
      • Entscheidungen für oder gegen eine Reperfusionstherapie basieren auf dem Zeitpunkt, zu dem die betroffene Person das letzte Mal ohne Schlaganfallsymptome gesehen wurde.
    • Genaue Darstellung des Ereignisses
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Risikofaktoren
  • Frühere Schlaganfälle oder TIA TIA Transitorische ischämische Attacke (TIA)
  • Medikamente

Körperliche Untersuchung

Ischämien verschiedener Versorgungsgebiete rufen bestimmte Befundkonstellationen hervor:

Herz-Kreislauf-Untersuchung:

Bei einer augenärztlichen Untersuchung sollte auf fundoskopische Anzeichen einer hypertensiven oder diabetischen Retinopathie geachtet werden.

Diagnostik

Die Diagnose wird anhand der Anamnese und klinischer Untersuchungsbefunde gestellt und durch bildgebende Verfahren bestätigt.

Standardisierte neurologische Untersuchung mit der NIH Stroke Scale (NIHSS)

  • 0–42 Punkte, >25 = schwerer Schlaganfall
  • Beachten Sie die festgelegten Zeitintervalle zur Durchführung der Untersuchung:
    • Baseline (Zeitpunkt 0)
    • 2 Stunden nach Behandlung
    • 24 Stunden nach Auftreten der Symptome
    • Nach 7–10 Tagen
  • Untersuchen und dokumentieren Sie in der angegebenen Reihenfolge:
    • Bewusstseinslage
    • Horizontale Augenbewegungen
    • Gesichtsfeld
    • Fazialisparese
    • Motorische Funktion der Extremitäten
    • Extremitätenataxie
    • Sensibilität
    • Beurteilung des Sprachverständnisses (Aphasie?)
    • Beurteilung von Dysarthrie

Kranielle Bildgebung

  • Natives CT des Kopfes (cCT):
    • Nur zur Unterscheidung zwischen ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfällen. Hirnblutungen oder eine frühe Infarktdemarkation (= älterer Hirninfarkt) sind Kontraindikationen für eine Lysetherapie.
    • Akute zerebrale Ischämien werden nicht dargestellt (können mit einem physiologischen Befund verwechselt werden).
    • Bevorzugte Modalität in der Notfallsituation, da breit verfügbar und schnell
    • Oft Kombination mit CT-Angiographie (CTA) und CT-Perfusionsdarstellung
    • Infarktfrühzeichen im CT (ab ca. 2-4h nach Symptombeginn):
      • Frühe hypodense Areale (= Hypodensitäten) im Hirnparenchym
      • Hyperdenses Arterienzeichen: am häufigsten als Hyperdenses Mediazeichen
      • Fokale Hirnschwellung ohne Hypodensität: Verquellung der Sulci, verwaschene Mark-Rinden-Differenzierung, Kompression der Ventrikel
    • Infarktdemarkation (ab ca. 12-24h nach Symptombeginn)
      • Begrenzte, iso- bis hypodense Areale z. B. in einem Gefäßterritorium, oder (nach Wochen) hypodense Zysten/Atrophien sprechen für einen demarkierten Infarkt.
  • MRT MRT Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns:
    • Ermöglicht die Darstellung akuter Ischämien und ischämischer Penumbra (“Tissue at Risk”) = höhere Sensitivität zur Detektion eines Schlaganfalls
    • Die Penumbra zeigt sich in einer Störung der MR-Perfusionsmessung, der Infarktkern durch eine Einschränkung in der Diffusionswichtung. Ist das Areal der gestörten Perfusionswichtung größer als das Areal der gestörten Diffusionswichtung, besteht ein sogenanntes Mismatch und es gibt noch Gewebe, welches z. B. durch eine Reperfusionstherapie gerettet werden kann.
    • Gute Darstellung von mikroangiopathischen Läsionen, Dissektionshämatomen und des Hirnstamms
    • Höhere Auflösung, aber längere Untersuchungszeit und schlechtere Verfügbarkeit
    • Ebenfalls Kombination mit Angiographie Angiographie Herzchirurgie (MR-Angiographie, MRA) möglich
CT-Scan eines Patienten mit Schlaganfall der mittleren Hirnarterie

Computertomogramm einer Person mit Schlaganfall der A. cerebri media. Hypodense Areale sind innerhalb des Temporal- und Frontallappens sichtbar.

Bild:CT scan of a patient with middle cerebral artery stroke“ von 0475ramosk. Lizenz: CC BY-SA 4.0

Weiterführende Untersuchungen

Labordiagnostik

  • Großes Blutbild einschließlich Thrombozyten Thrombozyten Thrombozyten
  • Urinstatus
  • Klinische Chemie: Elektrolyte Elektrolyte Elektrolyte, Glukose, Harnstoff und Kreatinin
  • Lipidprofil: liefert Ausgangswerte, ist jedoch in akuten Notfällen möglicherweise nicht genau
  • Blutgerinnung
  • Herzenzyme
  • Anti-Faktor-Xa-Aktivität, wenn die Person einen direkten Thrombininhibitor oder einen direkten Faktor-Xa-Inhibitor einnimmt (direkte orale Antikoagulantien, z. B. Rivaroxaban oder Apixaban) und ein Kandidat für eine thrombolytische Therapie ist

Hirninfarkt-Therapie

Das Ziel der Hirninfarkt-Therapie besteht darin, eine schnelle Intervention und ein optimales neurologisches Outcome sicherzustellen. Wenn möglich, sollte versucht werden, eine ausreichende Durchblutung der ischämischen Hirnareale wiederherzustellen und die ischämische Penumbra vor bleibenden Verletzungen zu bewahren.

Initiales Vorgehen

  • Beurteilen der Atemwege (Airways), Atmung (Breathing) und Kreislauf (Circulation) (ABC).
  • Behandeln von Hypo- oder Hyperglykämien entsprechend (können einen Schlaganfall vortäuschen).
  • Intravenöse Flüssigkeitsgabe
  • Indikationsstellung für eine Reperfusionstherapie: idealerweise innerhalb von 60 Minuten nach Ankunft in der Notaufnahme
  • Indikationen für eine Thrombolyse mit dem rekombinanten Gewebeplasminogenaktivator (rt-PA), Alteplase oder anderen Wirkstoffen:
    • Diagnose eines ischämischen Schlaganfalls, der neurologische Defizite verursacht (und sich nicht verbessert)
    • < 4,5 Stunden nach Auftreten der Symptome
    • ≥ 18. Lebensjahr
    • Absolute Kontraindikationen für eine Lyse:
      • Intrakranielle Blutung im CT
      • Typische Symptome einer Subarachnoidalblutung Subarachnoidalblutung Subarachnoidalblutung (SAB) (u. a. Vernichtungskopfschmerz)
      • Neurochirurgischer Eingriff, Schädel-Hirn-Trauma oder Schlaganfall (nicht TIA TIA Transitorische ischämische Attacke (TIA)) innerhalb der letzten 3 Monate
      • Hypertensive Entgleisung (systolischer Blutdruck > 185 mmHg oder diastolischer Blutdruck > 110 mmHg) oder Erfordernis der intravenösen Applikation von Antihypertensiva Antihypertensiva Antihypertensiva, um den Blutdruck unter diese Grenzwerte zu senken
      • Zustand nach intrakranieller Blutung
      • Bekannte intrakranielle arteriovenöse Malformation, Neoplasie oder intrakranielles Aneurysma
      • Aktive innere Blutung (z. B. gastrointestinale Ulcera)
      • Verdacht auf oder bestätigte Endokarditis Endokarditis Endokarditis
      • Bekannte Blutungsneigung mit Thrombozytenzahl < 100.000/μl
      • Anwendung von oralen Antikoagulanzien Antikoagulanzien Antikoagulanzien mit INR >1,5
      • Erhöhte PTT und Gabe von Heparin in den letzten 48 Stunden
      • Glukose < 50 mg/dl oder > 400 mg/dl
    • Relative Kontraindikationen:
      • Kürzlich aufgetretene Blutungen aus dem Gastrointestinal- oder Urogenitaltrakt (in den letzten 21 Tagen)
      • Leichte oder sich schnell verbessernde Schlaganfallsymptome
      • Größere Operation oder schweres Trauma ohne Beteiligung des Kopfes in den letzten 14 Tagen
      • Krampfanfall bei Beginn des Schlaganfalls (Todd-Parese nach epileptischem Anfall kann Schlaganfallsymptome imitieren)
      • Kürzlich durchgeführte arterielle Punktion an einer nicht komprimierbaren Stelle
      • Kürzliche Lumbalpunktion
      • Post-Mitralklappeninsuffizienz-Perikarditis
      • Schwangerschaft Schwangerschaft Schwangerschaft: Diagnostik, mütterliche Physiologie und Routineversorgung
    • Vorsicht bei:
      • > 80. Lebensjahr
      • Schlaganfall und Diabetes Diabetes Diabetes Mellitus in der Anamnese
      • Einnahme jeglicher Antikoagulanzien Antikoagulanzien Antikoagulanzien (auch bei INR < 1,7)
      • NIHSS-Score > 25 (schwerer Schlaganfall)
      • CT mit multilobärem Infarkt (Hypodensität > ⅓ einer Großhirnhemisphäre)
  • Kontinuierliche Blutdrucküberwachung:
    • Zielwert < 180/100 mmHg für die ersten 24 Stunden. Initial können selbst erhöhte Blutdruckwerte bis 220 mmHg toleriert werden, da sich der Blutdruck meist spontan normalisiert. 
    • Anhaltend hohe Werte müssen vorsichtig gesenkt werden, da sich andernfalls die zerebrale Ischämie verstärkt. Hierbei wird die Gabe von Clonidin Clonidin Sympathomimetika 0,15 mg s.c. oder Urapidil 5 – 25 mg i.v. empfohlen. Hypotone Werte müssen vermieden und ggf. mit Volumensubstitution oder Dopamin abgefangen werden
  • Atmung: Da das Hirngewebe minderperfundiert ist, muss auf eine ausreichende Oxygenierung des arteriellen Blutes geachtet werden. Bestehen große neurologische Defizite, kann eine Gabe von 2 – 4 Litern Sauerstoff/min erwogen werden. Bei Hirnstamminfarkten mit pathologischen Atemmustern oder hohem Aspirationsrisiko muss individuell über eine Intubationsbeatmung nachgedacht werden.
  • Temperatur: Erhöhte Körpertemperaturen vergrößern das Infarktareal. Es besteht die Empfehlung zur Temperatursenkung ab einer Körpertemperatur > 37,5 °C mit antipyretischen Pharmaka (z.B. Paracetamol Paracetamol Paracetamol).
  • Endovaskuläre Therapie:
    • Mechanische Embolektomie oder Angioplastie Angioplastie Herzchirurgie (Stent) mit Katheter
    • Indiziert bei Verschluss größerer Gefäße (z. B. A. cerebri media) unabhängig von vorheriger Lysetherapie
    • Indikationen:
      • Anwendung innerhalb von 6 Stunden nach Auftreten der Symptome
      • Hohes Funktionsniveau vor dem Schlaganfall
      • NIHSS > 6 und minimale Gewebeschädigung im CT
      • Einsatz bei Vorliegen von Kontraindikationen für oder einem frustranen Verlauf der systemischen Lyse
      • Verschluss im Karotis-T mit drohendem malignen Mediainfarkt. Das Risiko eines Hirndrucks mit entsprechenden Folgen ist hier sehr groß und kann mittels endovaskulärer Intervention verringert werden.
      • Basilaristhrombose
  • Antithrombozitäre Therapie, wenn Reperfusion nicht möglich ist: ASS oder andere Thrombozytenaggregationshemmer Thrombozytenaggregationshemmer Thrombozytenaggregationshemmer werden innerhalb von 24–48 Stunden nach Symptombeginn verabreicht.
  • Kompressionsstrümpfe zur Prophylaxe der tiefen Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie Lungenembolie Lungenarterienembolie (LAE)
  • Dringendes neurologisches Konsil
  • Neurochirurgisches Konsil bei Anzeichen von Hirnödem oder Herniation

Rehabilitation und Sekundärprophylaxe

  • Physiotherapie zur Verbesserung der neurologischen Funktion und zur Reduzierung des Kontrakturrisikos
  • Ergotherapie:
    • Verbessert die Lebensqualität
    • Eventuell müssen die Hände geschient werden, um Kontrakturen zu vermeiden
  • Dysphagie-Beurteilung, um Aspiration zu verhindern
  • Logopädie
  • Vermeidung von Komplikationen der Immobilität:
  • Sorgfältige Beurteilung der Fahrtauglichkeit
  • Angehörigen- und Patient*innenaufklärung:
    • Fortsetzung der Präventivmaßnahmen zu Hause
    • Der FAST-Merkspruch ist für Laien hilfreich, um ein Rezidiv zu erkennen:
      • F: Face (Zentrale faziale Parese)
      • A: Arm (Armparese)
      • S: Speech (Dysarthrie, Aphasie)
      • T: Time is Brain!

Tertiärprophylaxe

Komplikationen und Prognose nach ischämischem Schlaganfall

Komplikationen:

  • Hirnödem:
    • Akkumulation von Wasser im Hirnparenchym, falls Ischämie in den ersten Tagen ohne Behandlung persistiert
    • Kann zu Hydrocephalus occlusus oder Hirnprolaps führen
  • Nebenwirkungen der rt-PA-Thrombolyse:
    • Blutungskomplikationen
    • Verschlechterung des neurologischen Status

Die Prognose hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Schlaganfallschwere/Ausmaß des Infarkts
  • Alter
  • Zeitfenster vom Einsetzen der Symptome bis zur Diagnose und Behandlung
  • Dauer und Intensität der Therapie
  • Funktionsniveau vor dem Ereignis

Differentialdiagnosen

  • TIA TIA Transitorische ischämische Attacke (TIA) (Transitorische ischämische Attacke): vorübergehende Episode einer neurologischen Dysfunktion, die durch eine Ischämie ohne morphologische Anzeichen eines Infarkts verursacht wird und die vollständig verschwindet, wenn die Blutversorgung wiederhergestellt ist. Hierfür besteht keine Zeitbegrenzung. Ursachen können kleine arterielle Thromboembolien sein, welche durch Atherosklerose Atherosklerose Atherosklerose, Entzündungen oder Amyloidablagerungen begünstigt werden, oder eine unzureichender zerebrale Perfusion aufgrund von Vasokonstriktion Vasokonstriktion Physiologie des Blutkreislaufs oder schwerer Hypotonie Hypotonie Hypotonie. Klinisch äußert sich dies mit vorübergehenden neurologischen Defiziten, welche spontan wieder verschwinden. Die Therapie umfasst die Reduzierung von Risikofaktoren, um das Risiko eines zukünftigen Schlaganfalls zu verringern.
  • Hämorrhagischer Schlaganfall: Schlaganfall mit resultierender neurologischer Dysfunktion, der durch Ruptur und Blutung eines intrakraniellen Gefäßes verursacht wird. Der hämorrhagische Schlaganfall wird in intrazerebrale Blutungen und subarachnoidale Blutungen unterteilt. Klinisch sind Blutungen nicht von einem ischämischen Schlaganfall zu unterscheiden und erfordern eine Bildgebung für eine definitive Diagnose. Die Behandlung kann eine mechanische Beatmung, Blutdruckkontrolle, Absetzen einer Antikoagulation und Reduzierung von Risikofaktoren für nachfolgende Schlaganfälle umfassen.
  • Migräne Migräne Migräne: häufige primäre Kopfschmerzerkrankung, die durch episodische, mittelschwere bis schwere Kopfschmerzen gekennzeichnet ist und mit einer erhöhten Licht- oder Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit/ Erbrechen Erbrechen Erbrechen im Kindesalter und/oder Paresen einhergehen kann. Migräne Migräne Migräne kann sich als „Schlaganfall-Nachahmer“ mit Vasokonstriktion Vasokonstriktion Physiologie des Blutkreislaufs darstellen, was zu Ischämie und neurologischen Defiziten ähnlich denen eines ischämischen Schlaganfalls, einschließlich Hemiplegie, führt. Die Diagnose wird anhand der Anamnese, der körperlichen Untersuchung und der Bildgebung gestellt. Zur Therapie gehören entsprechende Medikamente zur Symptomkontrolle und die Vermeidung von Auslösern.
  • Intrakranieller Tumor: primäre Neoplasie von intrakraniellen Zellen (Astrozytom, Oligodendrogliom, Meningiom) oder Metastasen von anderen Malignomen wie Lungen- oder Mammakarzinom. Wenn der Tumor wächst und “Raum fordert”, können sich neurologische Symptome entwickeln, welche denen eines ischämischen Schlaganfalls ähneln. Die Diagnose erfolgt durch Bildgebung, und die Therapie beinhaltet die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache.
  • Hirnabszess Hirnabszess Hirnabszess: lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich Eiter im Hirnparenchym aufgrund einer Infektion oder als Komplikation eines Traumas bzw. einer Operation ansammelt. Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber Fieber Fieber mit Schüttelfrost, Krampfanfälle Krampfanfälle Krampfanfälle im Kindesalter und neurologische Ausfälle. Die Diagnose erfolgt durch MRT-Bildgebung und/oder CT-gesteuerte Aspiration des Inhalts für die Kultur. Die Therapie erfordert eine chirurgische Drainage und Antibiotika.

Oft gefragt: Ischämischer Schlaganfall

Was ist ein Hirninfarkt? 

Ein Hirninfarkt tritt auf, wenn die Blutversorgung zu einem Teil des Gehirns unterbrochen wird. Dadurch wird der betroffene Gehirnbereich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Innerhalb von Minuten kann es dadurch zum Zelltod Zelltod Zellschäden und Zelltod der Gehirnzellen kommen. 

Ein Hirninfarkt ist ein medizinischer Notfall, der sofortige Behandlung erfordert. Je schneller die Behandlung beginnt, desto besser sind die Chancen, die Gehirnfunktion zu erhalten und bleibende Schäden zu minimieren. 

Was sind die Folgen eines Hirninfarkts? 

Die Folgen eines Hirninfarkts können sehr unterschiedlich sein und hängen von vielen Faktoren ab, vor allem dem Zeitpunkt der medizinischen Intervention und der betroffenen Hirnregion. Beispiele möglicher Folgen beinhalten: 

  • Probleme mit Sprache und/oder Motorik
  • Dysphagie Dysphagie Dysphagie 
  • Visuelle Störungen
  • Taubheitsgefühle/Kribbeln oder Muskelsteifheit
  • Inkontinenz
  • Schmerzsyndrome
  • Kognitive Beeinträchtigungen oder emotionale Veränderungen

Sind die Hirninfarkt-Symptome bei Frauen anders? 

Es gibt Hinweise darauf, dass Frauen etwas häufiger atypische oder weniger eindeutige Symptome erleben können. Häufige Symptome eines Hirninfarkts umfassen:

Was ist zerebrale Ischämie? 

Zerebrale Ischämie bezeichnet den Zustand, in dem ein Bereich des Gehirns nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Da das Blut Sauerstoff und Nährstoffe zu den Gehirnzellen transportiert, kann die zerebrale Ischämie schnell zum Absterben von Gehirnzellen führen.

Quellen

  1. Hui, C., Tadi, P., Patti, L. (2021). Ischemic stroke. StatPearls. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK499997/ (Zugriff am 4. August 2021).
  2. Powers, W.J., et al. (2019). Guidelines for the early management of patients with acute ischemic stroke: 2019 update to the 2018 guidelines for the early management of acute ischemic stroke: A guideline for healthcare professionals from the American Heart Association/American Stroke Association. Stroke, 50, e344–e418. https://doi.org/10.1161/STR.0000000000000211 
  3. Oliveira-Filho, J., Mullen, M.T. (2021). Initial assessment and management of acute stroke. UpToDate. https://www.uptodate.com/contents/initial-assessment-and-management-of-acute-stroke (Zugriff am 1. August 2021).
  4. Kasner, S. (2021). Stroke and other cerebrovascular diseases. DeckerMed Medicine. doi:10.2310/PSYCH.1027 (Zugriff am 31. Juli 2021).
  5. Edwardson, M.A. (2021). Overview of ischemic stroke prognosis in adults. UpToDate. https://www.uptodate.com/contents/overview-of-ischemic-stroke-prognosis-in-adults (Zugriff am 5. August 2021).
  6. Berlit, P. (Hrsg.) (2011). Klinische Neurologie. 3. Auflage. S. 1055-1143.
  7. Ringleb P., Köhrmann M., Jansen O., et al.: Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls, S2e-Leitlinie, 2021, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie.
  8. Mader F. M., Schwenke R. (2020). Schlaganfall. S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

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Simon Veiser

Simon Veiser beschäftigt sich seit 2010 nicht nur theoretisch mit IT Service Management und ITIL, sondern auch als leidenschaftlicher Berater und Trainer. In unterschiedlichsten Projekten definierte, implementierte und optimierte er erfolgreiche IT Service Management Systeme. Dabei unterstützte er das organisatorische Change Management als zentralen Erfolgsfaktor in IT-Projekten. Simon Veiser ist ausgebildeter Trainer (CompTIA CTT+) und absolvierte die Zertifizierungen zum ITIL v3 Expert und ITIL 4 Managing Professional.

Dr. Frank Stummer

Dr. Frank Stummer ist Gründer und CEO der Digital Forensics GmbH und seit vielen Jahren insbesondere im Bereich der forensischen Netzwerkverkehrsanalyse tätig. Er ist Mitgründer mehrerer Unternehmen im Hochtechnologiebereich, u.a. der ipoque GmbH und der Adyton Systems AG, die beide von einem Konzern akquiriert wurden, sowie der Rhebo GmbH, einem Unternehmen für IT-Sicherheit und Netzwerküberwachung im Bereich Industrie 4.0 und IoT. Zuvor arbeitete er als Unternehmensberater für internationale Großkonzerne. Frank Stummer studierte Betriebswirtschaft an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe.

Sobair Barak

Sobair Barak hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und hat sich anschließend an der Harvard Business School weitergebildet. Heute ist er in einer Management-Position tätig und hat bereits diverse berufliche Auszeichnungen erhalten. Es ist seine persönliche Mission, in seinen Kursen besonders praxisrelevantes Wissen zu vermitteln, welches im täglichen Arbeits- und Geschäftsalltag von Nutzen ist.

Wolfgang A. Erharter

Wolfgang A. Erharter ist Managementtrainer, Organisationsberater, Musiker und Buchautor. Er begleitet seit über 15 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Start-ups. Daneben hält er Vorträge auf Kongressen und Vorlesungen in MBA-Programmen. 2012 ist sein Buch „Kreativität gibt es nicht“ erschienen, in dem er mit gängigen Mythen aufräumt und seine „Logik des Schaffens“ darlegt. Seine Vorträge gestaltet er musikalisch mit seiner Geige.

Holger Wöltje

Holger Wöltje ist Diplom-Ingenieur (BA) für Informationstechnik und mehrfacher Bestseller-Autor. Seit 1996 hat er über 15.800 Anwendern in Seminaren und Work-shops geholfen, die moderne Technik produktiver einzusetzen. Seit 2001 ist Holger Wöltje selbstständiger Berater und Vortragsredner. Er unterstützt die Mitarbeiter von mittelständischen Firmen und Fortune-Global-500- sowie DAX-30-Unternehmen dabei, ihren Arbeitsstil zu optimieren und zeigt Outlook-, OneNote- und SharePoint-Nutzern, wie sie ihre Termine, Aufgaben und E-Mails in den Griff bekommen, alle wichtigen Infos immer elektronisch parat haben, im Team effektiv zusammenarbeiten, mit moderner Technik produktiver arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen.

Frank Eilers

Frank Eilers ist Keynote Speaker zu den Zukunftsthemen Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Er betreibt seit mehreren Jahren den Podcast „Arbeitsphilosophen“ und übersetzt komplexe Zukunftsthemen für ein breites Publikum. Als ehemaliger Stand-up Comedian bringt Eilers eine ordentliche Portion Humor und Lockerheit mit. 2017 wurde er für seine Arbeit mit dem Coaching Award ausgezeichnet.

Yasmin Kardi

Yasmin Kardi ist zertifizierter Scrum Master, Product Owner und Agile Coach und berät neben ihrer Rolle als Product Owner Teams und das höhere Management zu den Themen agile Methoden, Design Thinking, OKR, Scrum, hybrides Projektmanagement und Change Management.. Zu ihrer Kernkompetenz gehört es u.a. internationale Projekte auszusteuern, die sich vor allem auf Produkt-, Business Model Innovation und dem Aufbau von Sales-Strategien fokussieren.

Leon Chaudhari

Leon Chaudhari ist ein gefragter Marketingexperte, Inhaber mehrerer Unternehmen im Kreativ- und E-Learning-Bereich und Trainer für Marketingagenturen, KMUs und Personal Brands. Er unterstützt seine Kunden vor allem in den Bereichen digitales Marketing, Unternehmensgründung, Kundenakquise, Automatisierung und Chat Bot Programmierung. Seit nun bereits sechs Jahren unterrichtet er online und gründete im Jahr 2017 die „MyTeachingHero“ Akademie.

Andreas Ellenberger

Als akkreditierter Trainer für PRINCE2® und weitere international anerkannte Methoden im Projekt- und Portfoliomanagement gibt Andreas Ellenberger seit Jahren sein Methodenwissen mit viel Bezug zur praktischen Umsetzung weiter. In seinen Präsenztrainings geht er konkret auf die Situation der Teilnehmer ein und erarbeitet gemeinsam Lösungsansätze für die eigene Praxis auf Basis der Theorie, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Da ihm dies am Herzen liegt, steht er für Telefoncoachings und Prüfungen einzelner Unterlagen bzgl. der Anwendung gern zur Verfügung.

Zach Davis

Zach Davis ist studierter Betriebswirt und Experte für Zeitintelligenz und Zukunftsfähigkeit. Als Unternehmens-Coach hat er einen tiefen Einblick in über 80 verschiedene Branchen erhalten. Er wurde 2011 als Vortragsredner des Jahres ausgezeichnet und ist bis heute als Speaker gefragt. Außerdem ist Zach Davis Autor von acht Büchern und Gründer des Trainingsinstituts Peoplebuilding.

Wladislav Jachtchenko

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Experte, TOP-Speaker in Europa und gefragter Business Coach. Er hält Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere – sowohl offline in Präsenztrainings als auch online in seiner Argumentorik Online-Akademie mit bereits über 52.000 Teilnehmern. Er vermittelt seinen Kunden nicht nur Tools professioneller Rhetorik, sondern auch effektive Überzeugungstechniken, Methoden für erfolgreiches Verhandeln, professionelles Konfliktmanagement und Techniken für effektives Leadership.

Alexander Plath

Alexander Plath ist seit über 30 Jahren im Verkauf und Vertrieb aktiv und hat in dieser Zeit alle Stationen vom Verkäufer bis zum Direktor Vertrieb Ausland und Mediensprecher eines multinationalen Unternehmens durchlaufen. Seit mehr als 20 Jahren coacht er Führungskräfte und Verkäufer*innen und ist ein gefragter Trainer und Referent im In- und Ausland, der vor allem mit hoher Praxisnähe, Humor und Begeisterung überzeugt.

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