Die 22 Knochen (lateinisch: Os, Griechisch: Ost-, Oste- oder Osteo-) des Schädels sind platte und pneumatisierte Knochen, die wie jeder andere Knochen außen und innen eine Kompacta und dazwischen Spongiosa mit rotem Knochenmark zur Blutbildung besitzen. Sie verleihen uns Schutz, Stabilität und Form. Für Medizinstudenten haben der Aufbau und die Eigenschaften des Schädels eine besonders große Relevanz. Auch das Schädelwachstum und spezifische Erkrankungen werden gerne abgefragt.
Tipp: Keine Lust zu lesen? Dann starten Sie doch einfach kostenlos unseren Online-Kurs zur Kopf- und Hals Anatomie.

Sagittal Section of Skull

Bild: „Illustration from Anatomy & Physiology“ von OpenStax College. Lizenz: CC BY 3.0


Entwicklung und Wachstum des Schädels

Zum Verständnis der Schädelentwicklung sind folgende Fakten grundlegend:

  • Die Schädelknochen entwickeln sich teilweise aus dem Kopfmesenchym sowie teilweise aus dem okzipitalen Somiten
  • Die Schädelknochen entstehen aus einer blastematösmesenchymalen Anlage, teilweise auf knorpeliger Grundlage (chondrale Ossifikation), auf bindegewebiger Grundlage (desmale Ossifikation) sowie teilweise gemischt, d.h. auf knorpeliger und desmaler Grundlage

In enger Beziehung zur Anlage des Gehirns und der Hirnhäute steht die Entwicklung der Schädelkapsel. Als Umhüllung der Gehirnanlage wird in der fünften und sechsten Woche im Kopfbereich eine Mesenchymverdichtung, Menix primitiva, erkennbar, die sich in eine innere (Endomeninx) und äußere (Ektomeninx) Schicht unterteilt. Die Endomeninx differenziert sich dann zur Pia mater encephali und Arachnoidea und die Ektomeninx zur Dura mater encephali. Überwiegend enchondral verknöchert die Schädelbasis das Schädeldach dagegen desmal.

Am Schädel lassen sich Neurokranium und Viszerokranium unterscheiden. Das Neurokranium ist der Hirnschädel, der das Gehirn umfasst und aus der Schädelbasis und dem Schädeldach besteht. Auf knorpeliger Grundlage entstehen im Bereich des Neurokraniums das Os ethmoidale, auf bindegewebiger Grundlage das Os parietale und Os frontale sowie auf gemischter Grundlage (chondral und desmal) das Os occipitale, das Os temporale und das Os sphenoidale.

Das Viszerokranium dient hingegen als Teil des Gesichtes als knöcherne Grundlage sowie für die Eingänge zum Verdauungs- und Atmungstrakt. Auf knorpeliger Grundlage entstehen im Bereich des Viscerocraniums u.a. das Os hyoideum, Concha nasalis inferior und der Malleus. Der Maxilla, Os nasale, Os lacrimale, Os zygomaticum, etc. entstehen auf bindegewebiger Grundlage.

Wie bereits erwähnt entstehen die Knochen des Schädeldachs rein desmal. Eine festgelegte Grenze zwischen Schädeldach und Schädelbasis besteht nicht. Dennoch zählt man das Os frontale, das Os occipitale sowie die beiden Ossa parietalia zum Schädeldach, die an der Bildung der Schädelkalotte beteiligt sind.

Wenn zwei benachbarte Knochen aneinanderstoßen, bildet das Bindegewebe Knochennähte die man Suturae nennt. Die bedeutendsten Knochennähte sind:

  • Sutura sagittalis
  • Sutura coronalis
  • Sutura lambdoidea
Human skull side suturas

Bild: „Human skull side suturas“ von LadyofHats.

An Stellen, wo mehrere Knochen zusammentreffen, finden sich größere von bindegewebigen Membranen bedeckte Lücken. Diese bezeichnet man als Fontanellen (Fonticuli cranii). Beim Kleinkind bleiben sie noch eine Zeit lang offen, bevor sie sich schließen. Es gibt 4 große Fontanellen:

  • Fonticulus anterior: Sie befindet sich zwischen den beiden Ossa frontalia und den beiden Ossa parietalia, schließt mit dem 2. Lebensjahr und wird als große viereckige Fontanelle bezeichnet.
  • Fonticulus posterior: Die kleine dreieckige Fontanelle liegt zwischen den Ossa parietalia und dem Os occipitale und schließt mit dem 3. Lebensmonat.
  • Fonticulus sphenoidalis: Sie befindet sich zwischen Stirnbein, Scheitelbein, Schläfenbein und Keilbein und schließt bald nach der Geburt.
  • Fonticulus mastoideus: Die Fontanelle liegt zwischen Scheitelbein, Hinterhauptsbein und Schläfenbein und schließt ebenfalls bald nach der Geburt.

Fontanelle

Die Schädelknochen können sich in Nähten und Fontanellen bei der Geburt zusammenschließen, um sich der Größe des Geburtskanals anzupassen. Außerdem sind die Fontanellen Grundvoraussetzung dafür, dass der kindliche Schädel mit dem schnellen Wachstum des Gehirns nach der Geburt Schritt halten kann.

Die Synostosierung der Knochennähte (Suturen) erfolgt erst im Erwachsenenalter.

Die Hirnschädelknochen

Die Hirnschädelknochen, auch Ossa cranii genannt, bilden die Schädelhöhle, die das Gehirn einschließt und schützt. Zu diesen 8 Knochen zählt man:

  • Os frontale (Stirnbein)
  • Zwei Ossa parietalia ( Scheitelbeine)
  • Zwei Ossa temporalia ( Schläfenbeine)
  • Os occipitale (Hinterhauptsbein)
  • Os sphenoidale (Keilbein)
  • Os ethmoidale (Siebbein)
Cranium 4

Bild: „Cranium“ von Anatomist90. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Os frontale (Stirnbein)

Das Stirnbein bildet die Stirn, das Orbitadach und den größten Teil des vorderen Schädelbodens. Kurz nach der Geburt sind die beiden Stirnbeine miteinander verbunden und zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr verschwindet die Schädelnaht (sutura metopica).

Die Stirn wird auf der Schädelvorderfläche durch die Squama frontalis, einer schuppenförmigen Knochenplatte gebildet. Von der Sutura coronalis biegt sie sich vom Schädeldach herab und macht einen plötzlichen Knick in die Vertikale. Das Os frontale verdickt sich oberhalb der Orbitae zur Margo supraorbitale, welches medial von seiner Mitte eine kleine Öffnung, das Foramen supraorbitale, beinhaltet. Dort entlang verläuft der N. supraorbitalis.

Ossa parietalia (Scheitelbeine)

Einen großen Teil der Schädelseiten sowie des Schädeldaches bilden die beiden Scheitelbeine.

Die Besonderheit der Scheitelbeine liegt in den Innenflächen, die viele Vorsprünge und Kerben für die Blutgefäße der Dura mater, der oberflächlichen Hirnhaut aus straffem Bindegewebe, trägt.

Ossa temporalia (Schläfenbeine)

Die paarigen Schläfenbeine bilden die unteren Seiten des Schädels sowie einen Teil der Schädelbasis, die zwischen dem Os occipitale, Os sphenoidale und Os parietale liegt. Ein dünner flacher Anteil (Squama) des Os temporale formt den vorderen und oberen Teil der Schläfe. Am unteren Anteil ragt der processus zygomaticus nach anterior, wo er mit dem processus temporalis des Jochbeins ein Gelenk bildet.

Ein besonderer Anteil des Os temporale ist die Pars mastoidea, welche sich posterior und inferior zum äußeren Gehörgang befindet. Sie enthält einige mit Luft gefüllte und mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume und ist durch hauchdünne Knochenwände vom Gehirn getrennt. Bei einer Entzündung kann die Infektion direkt auf das Gehirn übergreifen.

Hinter dem äußeren Gehörgang befindet sich der processus mastoideus (Warzenfortsatz), der ein Ansatzort für einige Nackenmuskeln ist.

Anatomie Schädel

Os occipitale (Hinterhauptsbein)

Das Hinterhauptsbein bildet den Hauptanteil der Schädelbasis und die Rückseite des Schädels.

Das Foramen Magnum, welches auch als große Öffnung bezeichnet wird, liegt im unteren Teil des Knochens. In der Höhe dieses Foramens verbindet sich das verlängerte Rückenmark mit dem Rückenmark. Des Weiteren laufen durch die große Öffnung die A. vertebralis sowie die A. spinalis hindurch.

Die kleine tastbare Erhebung auf der Rückseite des Kopfes, oberhalb des Nackens, wird als Protuberantia externa bezeichnet. Von dort erstrecken sich zwei gebogene Erhebungen nach lateral, die als Ansatz für verschiedene Muskeln dienen.

Os sphenoidale (Keilbein)

Die Form des Keilbeins erinnert an eine Fledermaus mit ausgestreckten Flügeln. Es liegt in der Mitte der Schädelbasis und wird als Schlüsselbein bezeichnet, da es mit anderen Schädelknochen verbunden ist und diese zusammenhält. Es liegt posterior und etwas superior der Nasenhöhle und bildet einen Teil des Bodens, die Seitenwände und die Rückwand der Orbita.

Als knöcherne sattelförmige Struktur auf der superioren Oberfläche des Keilbeinkörpers erhebt sich die Sella turcica (sella = Sattel, turcica= türkisch: Türkensattel). Im vorderen Teil des Türkensattels sitz die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), die eine bedeutende hormonelle Funktion erfüllt.

Orbita beim Menschen

Bild: „Orbita mensch“ von Uwe Gille. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Os ethmoidale (Siebbein)

Das Siebbein liegt in der Mittellinie im Vorderteil des Hirnschädelbodens medial der Orbita vor dem Keilbein und hinter dem Nasenbein und ist als schwammartige Struktur gekennzeichnet.

Folgende Teile bildet das Os ethmoidale:

  • Einen Teil des vorderen Bodens der Hirnschädelgrube
  • Die mediale Wand der Orbita
  • Den oberen Teil des Nasenseptums (Nasenscheidewand)
  • Einen Großteil der Seitenwände der Nasenhöhle

Das Os ethmoidale ist eine tragende Struktur der Nasenhöhle und stützt diese von oben.

Ein besonderer Bestandteil des Siebbeins sind die conchae nasales. Die Nasenmuscheln vergrößern die Oberfläche der Nasenschleimhäute und erhöhen die Effektivität des Geruchssinns, indem sie die inhalierte Luft erwärmen, filtern und befeuchten, bevor sie in die Lunge fließt.

Die Gesichtsschädelknochen

Während der ersten zwei Lebensjahre verändert sich die Gesichtsform dramatisch, die Knochen des Hirn- und Gesichtsschädels expandieren, die ersten Zähne bilden sich und brechen durch und die Nebenhöhlen gewinnen an Größe.

Das Wachstum endet ca. mit dem sechzehnten Lebensjahr.

Folgende 14 Knochen ordnet man dem Gesichtsschädel zu:

  • Zwei Ossa nasalia (Nasenbeine)
  • Zwei Maxillae (Oberkieferknochen)
  • Zwei Ossa zygomatica (Jochbeine)
  • Mandibula (Unterkieferknochen)
  • Zwei Ossa lacrimalia (Tränenbeine)
  • Zwei Ossa palatina (Gaumenbeine)
  • Zwei Conchae nasales inferiores (untere Nasenmuschel)
  • Vomer (Pflugscharbein)

Ossa nasalia (Nasenbeine)

Als das Dach der Nasenhöhle wird das Nasenbein bezeichnet, welches sich mit dem Processus frontalis maxillae und der Pars nasalis des Os frontale verbindet.

Der Rest des nasalen Stützgewebes besteht aus Knorpel.

Maxillae (Oberkieferknochen)

Die paarigen Oberkieferknochen verbinden sich zum Oberkiefer, die mit jedem anderen Gesichtsschädelknochen, außer mit der Mandibula (Unterkieferknochen), artikulieren. Sie bilden den Teil des Orbitabodens, beteiligen sich an den Seitenwänden sowie dem Boden der Nasenhöhle und bilden den Großteil des harten Gaumens. Jeder Maxillae enthält einen Sinus maxillaris, der sich in die Nasenhöhle entleert.

Unterhalb der Orbita befindet sich eine Öffnung in der Maxilla, die als Foramen infraorbitale bezeichnet wird. Sie ist für den N. infraorbitalis, Blutgefäße und einen Ast des Ramus maxillaris des N. trigeminus entscheidend.

Zum Zeitpunkt der Geburt ist das Zusammenwachsen und Verschmelzen der Oberkieferknochen abgeschlossen. Findet die Verschmelzung nicht statt, so kommt es zu einer sogenannten Gaumenspalte bzw. Lippenspalte. Bei einer Lippenspalte besteht eine Lücke in der Oberlippe, die zu Sprach- und Schluckbeschwerden sowie Mittelohrentzündungen führen kann.

Cranium

Bild: „Cranium“ von Anatomist90. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ossa zygomatica (Jochbeine)

Die beiden Jochbeine werden auch als Wangenknochen bezeichnet, bilden die Wangenkonturen und einen Teil der Seitenwände sowie des Bodens der Orbita. Verbunden sind sie mit dem Os frontale, der Maxilla, dem Os sphenoidale und den Ossa temporalis.

Der Jochbogen (Arcus zygomaticus) wird durch den Processus temporalis des Jochbeins, der mit dem Processus zygomaticus des Os temporalis artikuliert, gebildet.

Mandibula (Unterkieferknochen)

Der Unterkieferknochen ist der größte und kräftigste Gesichtsknochen. Abgesehen von den Gehörknöchelchen ist der Mandibula der einzige Knochen, der bewegt werden kann.

Der Mandibula besteht aus einem Corpus mandibulae (Unterkieferkörper) sowie zwei aufsteigenden Strukturen, die man als Rami mandibulae (rami= Äste) definiert. An seinem hinteren Ende hat jeder Ramus einen Processus condylaris, der mit der Fossa mandibularis und dem Tuberculum articulare des Os temporale verbunden ist. Diese Verzweigung nennt man Temporomandibulargelenk (TMG).

Etwa unterhalb des zweiten Prämolaren liegt das Foramen mentale (mentum = Kinn), wo der N. mentalis entlang läuft. In diesen Nerv werden häufig bei schmerzhaften Zahnbehandlungen Betäubungsmittel gespritzt.

Ossa lacrimalia (Tränenbeine)

Die paarigen Tränenbeine ähneln in Größe und Form einem Fingernagel, sind sehr dünne Knochen und somit auch die kleinsten Knochen des Gesichtsschädels. Sie liegen seitlich der Nasenbeine und bilden einen Teil der medialen Orbitawand.

Jedes Tränenbein enthält eine Tränengrube (Fossa sacci lacrimalis), eine vertikale Grube, die zusammen mit der Maxilla gebildet wird. In der Grube befindet sich der Tränensack, in der die Tränenflüssigkeit gesammelt und in die Nasenhöhle abgeführt wird.

Lacrimal und Nasenknochen

Bild: „Lacrimal and nasal bones“ von Anatomist90. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ossa palatina (Gaumenbeine)

Die zwei Ossa palatina bilden den hinteren Teil des harten Gaumens, einen Teil des Bodens und der Seitenwände der Nasenhöhle sowie einen kleinen Teil des Orbitabodens. Sie sind durch ihre L-Form gekennzeichnet.

Von den Laminae horizontales der Ossa palatinae wird der hintere Teil des harten Gaumens geformt.

Nasenmuscheln

Bild: „Nasenmuscheln“ von Welleschik. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Conchae nasales inferiores (Untere Nasenmuschel)

Unterhalb der Conchae nasales mediae des Siebbeins liegen die beiden unteren Nasenmuscheln, die eigene Knochen sind und nicht zum Siebbein gehören. Sie machen einen Teil der inferioren Seitenwand der Nasenhöhle aus und ragen in die Nasenhöhle hinein. Ihrer Form nach zu urteilen, sehen sie aus wie pergamentrollenähnliche Knochenvorsprünge.

Wie bereits schon erwähnt, unterstützen alle drei Conchae nasales (superior, media, inferior) das Aufwirbeln und Filtern der Atemluft bevor sie in die Lungen gelangt. In der Abbildung auf der rechten Seite hat die Conchae nasales inferiores die Nummer 3.

Vomer (Pflugscharbein)

Das Pflugscharbein ist ein etwa dreieckiger Knochen am Boden der Nasenhöhle, der den unteren Anteil des Nasenseptums bildet.

Entlang der Mittellinie oben über die Lamina perpendicularis verbindet er sich mit dem Siebbein und unten mit beiden Oberkieferknochen sowie den Gaumenbeinen.

Vomer

Bild: „Vomer“ von Anatomist90. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Besonderheit Os hyoideum (Zungenbein)

Das Zungenbein ist eine Besonderheit des Rumpfskeletts und liegt im vorderen Halsbereich zwischen Mandibula und Larynx. Es artikuliert mit keinem anderen Knochen und ist an die Processus styloidei der Ossa temporalia über Bänder und Muskeln fixiert.

Das Os hyoideum unterstützt die Zunge und dient als Ansatz für einige Zungen-, Nacken- und Larynxmuskeln. Das Zungenbein gehört nicht zu den 22 Hirnschädel- und Gesichtsschädelknochen.

Funktionen des Schädels

Neben seiner Schutzfunktion für Organe stabilisiert der Schädel die Position von Gehirn, Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nerven über die Anhaftungen ihrer inneren Oberflächen an die Hirnhäute (Meningen).

Große Areale für Muskelansätze sind auf der Außenfläche des Schädels vorgesehen, die für Kopfbewegungen zuständig sind und Gesichtsausdrücke, wie das Stirnrunzeln, ermöglichen.

Die Grundlage für das Gesicht bilden die Gesichtsknochen, die die Eingänge für das Verdauungssystem und das respiratorische Systems zur Verfügung stellen. Zusammen mit den Knochen des Hirnschädels schaffen sie Schutz und Halt für die verschiedenen Sinnesorgane:

  • Augen (Sehsinn)
  • Mund (Geschmackssinn)
  • Nase (Geruchssinn)
  • Ohren (Hörsinn, Gleichgewichtssinn)

Erkrankungen des Schädels

Knochen und Gelenke leisten Schwerstarbeit und können aufgrund von Mangel an Bewegung, falscher Ernährung aber auch durch Unfälle und Tumore geschädigt werden.

Eine bekannte Schädigung des Schädelknochens ist das sprichtwörtliche „Blaue Auge“.

Eine scharfe Knochenkante ist direkt über der Orbita gelegen. Kommt es zu einem Schlag gegen diese Kante, kann dies zu Frakturen oder zu blutenden Verletzungen der darüber liegenden Haut führen. Eine Ansammlung von Gewebsflüssigkeit sowie Blut im umgebenden Bindegewebe entsteht durch eine Quetschung der Haut gegen diese Kante. Eine Schwellung mit entsprechender Färbung ist die Folge.

Weitere Erkrankungen sind:

  • Temporomandibulargelenk-Syndrom (TMG-Syndrom)
  • Septumdeviation
  • Gaumen- und Lippenspalten
  • Trauma
  • Morbus Paget
  • Knochentumore
  • Frakturen (Unterkieferbruch, Schädelbasisbruch)

Beliebte Prüfungsfragen zum Knöchernen Schädel

1. Welche Fontanelle befindet sich zwischen den beiden Ossa frontalia und den beiden Ossa parietalia und schließt mit dem 2. Lebensjahr?

  1. Fonticulus superior
  2. Fonticulus anterior
  3. Fonticulus posterior
  4. Fonticulus sphenoidalis
  5. Fonticulus mastoideus

2. Welche Hirnschädelknochen ordnet man dem Schädeldach zu, welches an der Bildung der Schädelkalotte beteiligt ist?

  1. Os ethmoidale, Os occipitale und die beiden Ossa parietali
  2. Os ethmoidale, Os occipitale und die beiden Ossa temporalia
  3. Os sphenoidale, Os occipitale und die beiden Ossa parietalia
  4. Os frontale, Os occipitale und die beiden Ossa temporalia
  5. Os frontale, Os occipitale und die beiden Ossa parietalia

3. Findet zum Zeitpunkt der Geburt das Zusammenwachsen und Verschmelzen der Knochen nicht statt, so kommt es zu einer sog. Gaumenspalte bzw. Lippenspalte. Von welchem Gesichtsknochen ist die Rede?

  1. Ossa lacrimalia (Tränenbeine)
  2. Mandibula (Unterkieferknochen)
  3. Maxillae (Oberkieferknochen)
  4. Ossa palatina (Gaumenbeine)
  5. Ossa zygomatica (Jochbeine)


Jetzt die allgemeinen Grundlagen der Anatomie lernen!

Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen leicht &
verständlich die Anatomie Grundlagen auf.


Knochen, Gelenke und Muskeln

Gefäße und Gefäßsystem

Nerven und Nervensystem

        EBOOK ANFORDERN        
Nein, danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *