Spezielle Orthopädie von Dr. med. Andreas Reinert

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Über den Vortrag

Im Vortrag „Spezielle Orthopädie“ behandelt Dr. Andreas Reinert strukturiert orthopädische Erkrankungen, die einem bestimmten Teil des menschlichen Körpers zugeordnet sind – von der Wirbelsäule bis zu den Zehen.

Der Vortrag „Spezielle Orthopädie“ von Dr. med. Andreas Reinert ist Bestandteil des Kurses „Basiswissen Orthopädie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Allgemeines
  • Spondilolisthesis
  • Spina bifida
  • Skoliose
  • M. Scheuermann
  • Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall)
  • Cervikalsyndrom
  • Lumbaler Prolaps
  • M. Bechterew
  • "Trichterbrust" und "Kielbrust"
  • Erkrankungen der Schulter
  • Tendovaginitis
  • Dupuytrensche Kontraktur
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Erkrankungen des Hüftgelenkes (inkl. Coxarthrose)
  • Erkrankungen des Ellenbogens
  • Erkrankungen des Kniegelenkes (inkl. Conarthrose)
  • Fußdeformitäten
  • Zehendeformitäten
  • Fersensporn
  • Muskelatrophie
  • ICP (Infantile Cerebralparese)
  • Kinderlähmung (Poliomyelitis)
  • Muskeldystrophien
  • Sudeck-Syndrom
  • Frakturen
  • Gelenkverletzungen
  • Muskelverletzungen
  • Faszien- und Sehnenverletzungen
  • Kompartmentsyndrom

Quiz zum Vortrag

  1. Muskeltraining
  2. Muskelerkrankungen
  3. Systemerkrankungen (Neurofibromatose, Osteogenesis imperfecta)
  4. Zerebralparesen
  5. Gewalteinwirkung (Trauma)
  1. Morbus Scheuermann
  2. Spina bifida
  3. Knochentumor
  4. Spondilolisthesis
  5. Morbus Bechterew
  1. Chondrose
  2. Spondylarthrose
  3. Osteochondrose
  4. Gelenkmaus
  5. Plasmozytom
  1. Beugung des Ellenbogengelenkes ist erschwert und der Bizepssehnenreflex abgeschwächt
  2. Abduktion des Armes ist erschwert und Empfindungsstörungen am Zeigefinger
  3. Streckung des Ellbogengelenkes ist erschwert und Trizepssehnenreflex abgeschwächt
  4. Aduktion des Unterschenkels ist erschwert und Empfindungsstörungen an der Tibiakante
  5. Schmerzausstrahlung in den Oberschenkel und Empfindungsstörungen am Olekranon
  1. Verstärkter Tonus des M. sphincter ani externus
  2. Absoluter Notfall
  3. Unwillkürlicher Stuhl- und Harnabgang
  4. Reithosenanästhesie
  5. Kompression der Cauda equina
  1. Morgens Steifigkeit, die sich durch Bewegung verschlechtert
  2. Besonders nachts auftretende Kreuz- und Gesäßschmerzen
  3. Entzündung der Sehnenansätze (z.B. Achillessehne)
  4. Iritis oder Iridozyklitis
  5. Klopf- und Verschiebeschmerz des Iliosakralgelenks
  1. Dupuytren Kontraktur
  2. Tendovaginitis
  3. Karpaltunnelsyndrom
  4. Periarthritis humeroscapularis
  5. Epicondylitis humeri
  1. Medianus-Lähmung mit Schädigung im Unterarmbereich
  2. Verletzung mit Fehlstellung und Vernarbung
  3. Akromegalie
  4. Schwangerschaft
  5. Myxödem
  1. Winkel zwischen Oberschenkelhals und Schaft des Oberschenkelknochens
  2. Eine Hüftdysplasie aufgrund einer verkleinerten Gelenkpfanne
  3. Lage und Beschaffenheit der Wirbelsäule
  4. Proliferation an der Epiphysenfuge des Humerus
  5. Fußform und Fußstellung
  1. Hinteres Kreuzband
  2. Vorderes Kreuzband
  3. Mediales Seitenband
  4. Laterales Seitenband
  5. Unteres Kreuzband
  1. Hallux valgus
  2. Hallux rigidus
  3. Krallenzehe
  4. Hammerzehe
  5. Ringzehe
  1. Vorwiegender Befall der sensiblen Hinterhornzellen des Rückenmarks
  2. Der Erreger ist der Poliomyelitis-Virus.
  3. Nur 0,1 % der Infizierten zeigen ein Lähmungsstadium.
  4. Eine asymetrische schlaffe Lähmung ist typisch.
  5. Rasch aufsteigende Lähmung mit Ateminsuffizienz kann eine Komplikation sein.
  1. Tüpfelnägel sind typisch
  2. Einschnürende Verbände können einen Ursache sein
  3. Lokale Perfusion- und Stoffwechselstörungen führen zu neurovaskulärer Fehlregulation.
  4. Entzündung, Dystrophie und Atrophie können die Stadien sein
  5. Ruheschmerzen und/oder brennender Bewegungsschmerz
  1. Kontinuitätsunterbrechung eines Knochens
  2. Dauerbeanspruchung eines Knochens
  3. Hochgradige Demineralisierung eines Knochens
  4. Entzündliche Erkrankung eines Knochens
  5. Knochen mit einem tumorösen Geschehen
  1. Aufgehobene Funktion
  2. Groteske Fehlstellung
  3. Abnorme Beweglichkeit
  4. Knochenreiben bei Bewegung des betroffenen Knochens (Krepitation)
  5. Sichtbare Knochenfragmente
  1. M. serratus anterior
  2. M. teres minor
  3. M. subscapularis
  4. M. infraspinatur
  5. M. supraspinatus

Dozent des Vortrages Spezielle Orthopädie

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. Andreas Reinert studierte Medizin an der Universität Hamburg und promovierte im Bereich der Neurophysiologie (Schmerzforschung). Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Heidelberg ist Dr. Reinert heute Dozent in der Abteilung Anatomie und Entwicklungsbiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Ferner ist er Mitglied zahlreicher Prüfungsgremien für medizinisch-therapeutische Berufsfelder und Medizinischer Leiter des Privatinstituts „me-di-kom“.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Erkrankungen der Wirbelsäule. Degenerative Erkrankungen: Spina bifida. Angeb. Erkrankungen + Fehlbildungen ...

  • ... ventral aufgrund einer Spaltbildung innerhalb des Wirbelbogens zwischen oberem und unterem Gelenkfortsatz. Epidemiologie: Gehäuftes Auftreten im 2. Lebensjahrzehnt. Ätiologie: Angeborene Wirbelveränderungen; Starke mechanische Belastung. Lokalisation: In 80% gleitet LWK 5 gegenüber dem Kreuzbein ...

  • ... Rückenmark und Spinalnerven sind nicht betroffen; Intakte äußere Haut; Keine neurologischen Ausfälle; Myelomeningozele: Vorwölbung von Dura und Rückenmark aus Spinalkanal; Äußerer Hautdefekt; Rückenmark liegt offen außerhalb des Wirbelkanals; Neurologische Ausfälle sind obligat. Klinik: Blasen- und Mastdarmstörungen; Reithosenförmige sensible Ausfälle ...

  • ... Röntgen, NMR. Therapie: Spina bifida occulta: Meist keine Therapie erforderlich. Operation nur bei neurologischen Ausfällen. Offene Myelomeningozele: Sofortige Operation nach der Geburt wegen Infektionsgefahr. Skoliose Defnition: Dauerhafte seitliche ...

  • ... bei Mädchen (6:1): Adoleszenzskoliose. Klinik: Idiopathische Skoliosen werden meist mit 10-12 J. entdeckt; Hochstand und Dorsalverlagerung der Scapula; Rippenbuckel; Vorspringen einer Hüfte = Lendenwulst; Beckenschiefstand (an konkaver Seite höher); Asymmetrische Taillendreiecke; Kurzatmigkeit (bei schweren Formen); Muskelverspannung, Schmerz (erst ab Mitte 20) ...

  • ... Keilwirbelbildung mit Rundrücken = Kyphose. Epidemiologie: Häufigste Wirbelsäulenerkrankung bei Jugendlichen; Beginn 10.-13. Lebensjahr; Jungen > Mädchen. Ätiologie; Stoffwechselstörungen des kollagenen Bindegewebes: Fasergerüst minderwertig; Familiäre Häufung, evtl. gestörte Hypophysenfunktion; Schlaffe, buckelige „Rundrückenhaltung“ im Kindesalter ...

  • ... Die Arthrose der kleinen Zwischenwirbelgelenke kann zur Einengung des Foramen intervertebrale führen; Chondrose: Wasserverlust des Gallertkerns; Höhenverlust der Bandscheibe; Osteochondrose: Weitere Destruktion der Bandscheibe; Annäherung benachbarter Grund- und Deckplatten; Reaktive Knochenverdichtung; Spondylose ...

  • ... lateraler Prolaps: Austritt des Gallertkerns nach dorsolateral; Einengung des Foramen intervertebrale; Druck auf den betreffenden Spinalnerven; Medialer Prolaps: Austritt des Gallertkerns nach dorsal durch das Ligamentum longitudinale posterius; Druck auf das Rückenmark; Bzw. die Caudaequina. Lokalisation: Meist im Bereich der Lendenwirbelsäule (90%): Bandscheibe zw. LWK 4 u. 5 ...

  • ... Medikamentöse Therapie: Analgetika; Antiphlogistika; Muskelrelaxantien; Physikalische Therapie: Wärme; Elektrobehandlung ...
  • ... Nackenschmerzen; Schmerzausstrahlung in den Arm; Schmerzprovokation durch Kopfbewegungen; Sensibilität: C5: Radialseite Oberarm; C6: Radialseite Unterarm, Daumen und Zeigefinger; C7: Unterarmmitte ...

  • ... Fußaußenrand, Kleinzehe; Motorik: L4: M. quadriceps femoris, M. tibialis anterior, Besteigen eines Stuhls erschwert; L5: M. extensor hallucis longus, Fußhebermuskulatur, Fersenstand erschwert; S1: Mm. peronei, M. triceps surae, Zehenstand erschwert ...

  • ... Männer : Frauen = 3 : 1; Manifestationsalter zwischen dem 20. und 40. Lj.; Familiäre Häufung. Ätiologie: Genetisch bedingte Veranlagung spielt eine Rolle: Häufig Vorliegen des Gewebetyps HLA-B27, Auslöser für die chronische Entzündungsreaktion ist unbekannt; Klinik: Entzündung des iSg ...

  • ... Nachweis von HLA-B27; Labor Blut: Unspezifische Entzündungszeichen bei entzündlichen Schüben; Bildgebende Verfahren: Röntgen; NMR; Szintigrafie. Therapie: Keine kausale Therapie bekannt; Wichtig sind Bewegungsübungen ...

  • ... Ätiologie: Zu kleine Pfanne; Veränderungen des Humeruskopfes; Folge einer traumatischen Luxation; Wird oft im Schlaf ausgelöst durch leichtes Abspreizen und Außendrehen des Oberarms; Reposition ist leicht Formen ...

  • ... Schmerz beim Liegen auf der betroffenen Seite; Schmerzausstrahlung in den Oberarm bei Belastung; Plötzlich auftretende, heftige Schmerzen; Akute Entzündungserscheinungen; Plötzlich auftretende Lähmungserscheinungen; Nach größerer Kraftanstrengung; Aktive und passive Bewegungseinschränkungen ...

  • ... beim Gleiten der Sehne im Sulcus intertubercularis. Klinik: Schulterschmerz beim aktiven Beugen des Unterarms (UA); Druckschmerz im Sulcus intertubercularis; Ruptur ist plötzliches Ereignis mit blitzartigen Missempfindungen im vorderen Schulterbereich; Vorwölbung des Muskels beim aktiven Beugen des UA im unteren Drittel des Oberarms (OA). Diagnose: Anamnese ...

  • ... Definition: Entzündung einer Sehnenscheide. Lokalisation: Meist im Bereich der Sehnenscheiden der Hand. Ätiologie: Monotone mechanische Überbeanspruchung: z. B. Schreiben am Computer. Klinik: Spontanschmerz in dem Bereich der Sehne ...

  • ... Ätiologie: Unklar; Kombination aus erblicher Disposition und äußeren Faktoren; Häufig gemeinsames Auftreten mit Chronischen Lebererkrankungen und Alkoholismus; Diabetes mellitus. Pathogenese: Verhärtung und Schrumpfung der Palmaraponeurose mit Ausbildung derber Stränge und Knoten; Beugekontraktur der Finger 4 und 5; In 70-80% Beteiligung beider Hände ...

  • ... Parästhesien im Bereich der Finger 1-3: „Einschlafen“ der Finger; Später Paresen im bereich der Daumenballenmuskulatur: Atrophie des Daumenballens = „Affenhand“. Diagnose: Anamnese und Klinik: Positives Hoffmann-Tinel-Zeichen ...

  • ... vor der Geburt: Raumenge im Uterus z. B. bei Beckenendlage; Angeborene neuromuskuläre Erkrankungen; Exogene (mechanische) Faktoren nach der Geburt: Störung der postnatalen Nachreifung durch Streckung. Pathogenese: Mechanische Instabilität des Gelenks; Verzögerung der Verknöcherung der Pfanne; Mangelnde Ausbildung des Daches mit flacher Pfanne; Zur Stabilisierung Tonuserhöhung der Adduktoren: ...

  • ... Oberschenkels aber nur bei einseitiger Luxation; Bei Laufbeginn watschelndes Gangbild durch Insuffizienz der Glutealmuskeln (positives Trendelenburg-Zeichen). Diagnose: Anamnese und klinische Untersuchung: Positives Ortolani-Zeichen (Subluxierbarkeit des Hüftgelenks bei Abduktion; Schnappen und Klicken das beim Zurückgleiten entsteht; beim Gesunden nicht auslösbar); Positives Barlow-Zeichen (Hüftgelenk lässt sich leicht aus- ...

  • ... Pathogenese: Belastung des Schenkelhalses nach Laufbeginn; Zunahme der Varusdeformität = „Hirtenstabform“; Sekundär Wachstumsdefizite der Hüftpfanne; Klinik: Hochstand der Trochanteren: Insuffizienz der Abduktoren des Hüftgelenks; Beckenschiefstand und Watschelgang; Eingeschränkte Abduktionsfähigkeit im Hüftgelenk; Selten Schmerzen im Kindesalter; Evtl. reduzierte Belastungsfähigkeit des Beines ...

  • ... des Femur über der altersgemäßen Norm: Neugeborenes über 150° Grad; 8. Lj. über 140° Grad; Erwachsener über 130° Grad Ätiologie; Primäre Form: Angeboren; Physiologisches Durchgangsstadium des Hüftgelenkswachstums; Sekundäre Form ...

  • ... „Anlaufschmerz; Ausstrahlende Schmerzen in Oberschenkel und Knie; Schmerzfreie Intervalle werden immer kürzer; Besonders Schmerzen bei der Rotation; Einschränkung von Abduktion und Rotation. Diagnose: Anamnese und Klinik ...

  • ... Definition: O-förmige Verbiegung eines oder beider Beine. Ätiologie: Angeboren; Erworben: Durch Belastung bei Rachitis, Osteomalazie, Osteoporose; Durch Fehlwachstum bei Störungen der Wachstumsfuge; Durch Verletzungen. Klinik: O-förmige Verbiegung eines oder ...

  • ... Komplikation: Vorzeitige Arthrose im Kniegelenk: Überdehnung des Innenbandes; Sekundär Entstehung von Fußdeformitäten und Skoliosen. Diagnose: namnese und klinische Untersuchung; Röntgen. Therapie: Konservativ: Behandlung der Grundkrankheit ...

  • ... Direkte Gewalteinwirkung: Frakturen mit Gelenkbeteiligung; Traumatische Kniegelenkluxation. Pathologie: Meist ist der mediale Meniskus betroffen, ist mit dem Innenband verwachsen; Korbhenkelriss; Partielle Längs- und Querrisse; Abrisse der Meniskusbasis mit Blutungen ...

  • ... Schneidersitzposition wird auf beide Knie Druck Richtung Fußboden gegeben; Röntgen; Kernspintomografie; Arthroskopie. Therapie: Punktion eines Gelenkergusses; Partielle oder totale Entfernung des Meniskus. Kniebandverletzung: Definition: Verletzungen von Seiten- und/oder Kreuzbändern. Ätiologie: Trauma: Z. B. beim Skifahren oder Fußballspielen. Klinik: Schmerzhafte Bewegungseinschränkung ...

  • ... Bei Abduktion - mediales Seitenband; Bei Adduktion - laterales Seitenband; Kreuzbänder: Verschiebung von Tibia gegenüber Femur: Vordere Schublade - vorderes Kreuzband, Hintere Schublade - hinteres Kreuzband; Röntgen: Kniegelenk in 2 Ebenen: Zum Ausschluss knöcherner Verletzungen ...

  • ... Klinik: Auftreibung des Gelenks mit verstrichenen Konturen; Ergussbildung; Bewegungseinschränkung, Abnahme der Gehleistung; Überstreckungsschmerz. Diagnose: Anamnese und ...

  • ... Plantarflexion, Supination, Adduktion des Fußes; Zusätzlich Entstehung eines Hohlfußes; Angeboren oder erworben; Spitzfuß = Pes equinus: Plantarflexion des Fußes; Dorsalextension weder aktiv noch passiv möglich; Hackenfuß = Pes calcaneus: Dorsalextension des Fußes ...

  • ... Klinik: Verhornte und entzündete Haut über dem distalen Ende des Os metatarsale I; Schmerzen, Schwellung; Pseudoexostose. Diagnose: Anamnese und Klinik ...

  • ... Definition: Zehenwärts gerichtete, dornartige Ausbuchtung des Fersenbeins = Calcaneus. Epidemiologie: Bei ca. 20% der Erwachsenen. Ätiologie: Entsteht (bei Abflachung des Längsgewölbes) durch Zug ...

  • ... Zahl der Muskelfasern; Durch Verkleinerung der einzelnen Muskelfasern. Ätiologie: Myogene atrophie: Durch Inaktivität des Muskels: Bei Immobilisation; Im Gipsverband; neurogene atrophie: Bei Schädigung des muskelversorgenden Nervs: Durch Nervendurchtrennung; Durch Druck auf den Nerven ...

  • ... Muskelkraft und Koordination; Bestehenbleiben primitiver Reflexe Ätiologie; Pränatal (vor der Geburt): Entwicklungsstörungen des ZNS; Fehlbildungen der Plazenta; Sauerstoffmangel; Stoffwechselstörungen; Vergiftungen, z. B. durch Medikamente, Alkohol, CO; Infektionskrankheiten der Mutter; Perinatal ...

  • ... Intelligenz meist nur gering beeinträchtigt; Spastische Tetraplegie (2%): Spastische Lähmung aller Extremitäten; Infolge der spastischen Lähmungen Gelenkversteifungen: Hüfte angewinkelt gebeugt und nach innen gedreht; Ellenbogen, Handgelenk, und Finger gebeugt; Unterarm stark gebeugt und Daumen nach innen gedreht; Kniegelenk ist gebeugt; Sprunggelenk und der Fuß stehen in Spitzfußstellung ...

  • ... Fäkaloral = Schmierinfektion; Einziges Erregerreservoir ist der Mensch; Virusausscheidung: Bereits 7-14 Tage vor klinischen Symptomen; Bis zu 6 Wochen nach der Infektion. Epidemiologie: Prädispositionsalter: Kleinkinder; Weltweit noch ca. 1.500 Fälle pro Jahr: Vor allem in Dritte-Welt-Ländern ...

  • ... 5% mit ausschließlich grippeähnlichen Symptomen; Ca. 1% aseptische Meningitis ohne Paresen; Nur ca. 0,1% Vollbild mit Paresen. Klinik: Allgemeinsymptome mit grippeähnlichem Bild; Evtl. meningitische Reizsymptome; Asymmetrische schlaffe Paresen: Proximale Extremitätenmuskulatur ...

  • ... Becker-Kiener: Langsam fortschreitende Form; „Benigne“ = gutartige Muskeldystrophie. Diagnose: Anamnese: Familienanamnese; Neurologische Untersuchung; Chromosomenuntersuchung mit Genanalyse; Labor Blut: Anstieg von Muskelenzymen, wie Creatinkinase; Sonografie und NMR der Muskulatur; Elektromyografie ...

  • ... Epidemiologie: Häufigste muskuläre Erbkrankheit im Kindesalter; Häufigkeit 1 : 5.000 Ätiologie; X-chromosomal-rezessiv vererbt, daher fast nur das männliche Geschlecht betroffen; Veränderung im Bereich des Dystrophin-Gens; Dystrophin = Protein in der Muskelfasermembran. Pathogenese: Funktionsstörung der Muskelfasermembran; Instabilität der Membran und Untergang von Muskelfasern ...

  • ... Pathogenese: Funktionsstörung der Muskelfasermembran; Schädigung der Muskelfasern aber nicht so schwer wie beim Typ Duchenne. Verlauf: Beginnt meist zwischen 6. und 18. Lj.: Symmetrische Schwäche der Beckengürtelmuskulatur; Schreitet nur langsam voran; Klinik: Zunächst leichte ...

  • ... Bevorzugtes Alter 40. - 60. Lj.; Beginn 1 Tag bis 2 Monate nach schädigendem Ereignis. Ätiologie: Brüske Repositionsversuche bei Frakturen; Langdauernder Frakturschmerz; Einschnürende Verbände; Langwierige Operationen; Lokale Entzündungen, Herpes zoster; Langzeitmedikation mit bestimmten Medikamenten ...

  • ... Stadium iii: Kaum noch Schmerzen; Weitgehende Gebrauchsunfähigkeit der Extremität; Muskelkraft stark reduziert; Blasse, dünne, atrophische, gespannte Haut. Diagnose: Anamnese und Klinik: Röntgen: Knöcherne Atrophie mit Demineralisation. Therapie: Frühzeitiger Beginn! Kurzfristige Ruhigstellung; Hochlagerung ...

  • ... „Marschfrakturen“; Pathologische Frakturen = Spontanfrakturen: Tumor; Hochgradige Osteoporose Formen; Querfraktur; Schrägfraktur; Biegungsfraktur; Spiralfraktur; Stückfraktur ...

  • ... G 1 oberflächliche Schürfung; G 2 tiefe, kontaminierte Schürfung; Muskelkontusion; Drohendes Kompartmentsyndrom; G 3 ausgedehnte Hautkontusion; Zerstörung der Muskulatur; Kompartmentsyndrom; Offene Frakturen: Mit offenem Weichteildefekt bis zur Fraktur; O 1 Durchspießung der Haut von innen ...

  • ... Fixation und Ruhigstellung; Funktionelle Übungsbehandlung. Heilzeiten; Finger, Rippen 3 Wochen; Mittelhand, Radius 4-6 Wochen; Humerus 6-8 ...

  • ... Prellung = kontusion: Durch stumpfe Gewalteinwirkung; Evtl. blutiger Gelenkerguss = Hämarthrose; Zerrung = distorsion: Durch indirekte Gewalteinwirkung ...

  • ... Klinik: Plötzlicher Schmerz, Funktionsverlust; Therapie: Schonung, eventuell Muskelnaht; Muskelquetschung: Ätiologie: Direktes Trauma ...

  • ... z. B. bei Frakturen; Komplikation: Entstehung einer Muskelhernie; Therapie: Eventuell Naht oder plastische Deckung; Sehnenverletzungen: Offen: Meist an der Hand, Bei Schnitt- und Stichwunden; Geschlossen: Durch starkes Trauma ...

  • ... Knallhart gespannte Muskulatur und Schmerzen; unterschenkel: Weichteilschwellung und Spannungsgefühl; Prätibiale Schmerzen; Sensibilitätsstörungen zw. 1. und 2. Zehe; Fußheberschwäche; Unterarm: Weichteilschwellung und Spannungsgefühl; Schmerzen; Sensibilitätsstörungen an der Hand; Muskelschwäche ...