Schäden des peripheren Nervensystems von Dr. med. Andreas Reinert

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Schäden des peripheren Nervensystems“ von Dr. med. Andreas Reinert ist Bestandteil des Kurses „Basiswissen Neurologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Übersicht
  • Polyneuropathie
  • Guillain-Barre-Syndrom
  • Wurzelkompression
  • Nervenfasern - allgemeiner Überblick
  • Läsionen einzelner Nerven allgemein
  • Facialisparese
  • N. radialis-Schaden
  • N. ulnaris-Schaden
  • N. medianus-Schaden
  • N. femoralis-Schaden
  • N. tibialis-Schaden
  • N. fibularis-Schaden

Quiz zum Vortrag

  1. Eine Erkrankung peripherer Nerven, die mehrere Nerven betrifft
  2. Eine Erkrankung mehrerer peripherer sensibler Hirnnerven
  3. Eine gleichzeitige Infektion mehrerer peripherer Nerven
  4. Ein Ausfall ausschließlich motorischer peripherer Nerven
  5. Ein gleichzeitiger Ausfall ausschließlich viszeraler und sensibler Nerven
  1. Alkoholabusus
  2. Medikamentenabusus
  3. Heriditäre Ursachen
  4. HIV-Infektionen
  5. Ausschließlich vegane Ernährung
  1. Die aus dem Rückenmark hervorgehenden Nervenwurzeln
  2. Die Spinalganglien vor dem Wirbelloch
  3. Die viszeralen Hirnnervenanteile
  4. Das Grenzstrangganglion
  5. Die motorischen Hirnnervenanteile
  1. Apoplex
  2. Ohroperation
  3. Borrelioseinfektion
  4. Schädel-Hirn-Trauma
  5. Angeboren
  1. Stirnrunzeln nicht möglich
  2. Schiefstand des Mundwinkels
  3. Speichelaustritt
  4. Geschmacksstörung
  5. Kein Zähnefletschen möglich
  1. Es entsteht eine sogenannte Fallhand
  2. Überstreckung in Fingergrundgelenken
  3. Beugung in Mittel und Grundgelenken
  4. Das Frommentzeichen ist positiv
  5. Nur Klein- und Ringfinger können beim Faustschluss gebeugt werden
  1. Optisch ist eine Krallenhand erkennbar
  2. Parästhesien in den ersten drei Fingern
  3. Atrophie der Daumenballen
  4. Auffallend sind nächtliche Schmerzattacken
  5. Der Daumen kann nicht mehr weit abduziert werden
  1. Treppensteigen ist nur noch eingeschränkt möglich.
  2. Körpergewicht kann nicht mehr auf den Zehenstand gebracht werden.
  3. Es zeigt sich ein sogenannter Bügeleisengang.
  4. Abgeschwächter Achillessehnenreflex
  5. Längeres Arbeiten in der Hocke kann ein Auslöser sein.

Dozent des Vortrages Schäden des peripheren Nervensystems

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. Andreas Reinert studierte Medizin an der Universität Hamburg und promovierte im Bereich der Neurophysiologie (Schmerzforschung). Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Heidelberg ist Dr. Reinert heute Dozent in der Abteilung Anatomie und Entwicklungsbiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Ferner ist er Mitglied zahlreicher Prüfungsgremien für medizinisch-therapeutische Berufsfelder und Medizinischer Leiter des Privatinstituts „me-di-kom“.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Traumatische Hirnschädigungen; Entmarkungskrankheiten (Multiple Sklerose);Schäden des peripheren Nervensystems ...

  • ... Kerne der HN, die rein motorisch sind oder motorische Anteile besitzen (V, VII, IX, X, XI, XII), nennt man bulbäre Hirnnervenkerne; Werden sie geschädigt, spricht man von einer Bulbärparalyse, wenn das Kerngebiet selbst betroffen ist; nukleäre, „periphere“, schlaffe Parese mit Muskelatrophie und Faszikulationen (regellose Muskelkontraktionen) ...

  • ... Schädel-Hirn-Trauma (SHT) mit Abriss der Riechfäden; Meningitis mit Läsion der olfaktorischen Fasern; Virusinfektionen II; Visusstörungen (Flimmern, verschwommen); Amaurose (Visusverlust) ein- oder beidseitig; Gesichtsfelddefekte; Retrobulbärneuritis (z. B. bei Multipler Sklerose; Entzündung der Sehnervpapille (Papillitis); Stauungspapille; Tumoren; Ischämie der A. carotis interna / A. ophthalmica ...

  • ... Analog des / der geschädigten Astes / Äste; Schädelfraktur, Tumor, Blutung, Aneurysma, Intoxikation, Enzephalitis, Zoster ophthalmicus, Meningitis VI; Häufigste Augenmuskelparese; Blickparese (nach lateral); Strabismus paralyticus (lähmungsbedingtes Schielen); Doppelbilder; Kompensationshaltung des Kopfes zur betroffenen Seite; Nystagmus; Einseitige Lähmung des M. rectus lateralis aufgrund von Hirndruck, Tumor, MS, Diabetes mellitus, direkte Hirnschädigung; 25% idiopathisch ...

  • ... Cholesteatom (benigner Tumor), Karzinom; Schallempfindungsschwerhörigkeit: Läsion des N. cochlearis und Corti-Organs; Felsenbeinfraktur, Akustikusneurinom (Tumor des N. vestibularis), M. Menière, Hörsturz, Infektion, Gendefekte, MS, Vergiftungen (Quecksilber, Blei), UAW, psychosomatisch IX; Fehlende Geschmacksempfindung (bitter) im hinteren Zungendrittel; Schluckstörungen; Sensibilitätsdefizit im Gaumen und oberen Pharynx (= Afferenz des Würgereflexes) mit fehlender Gaumensegelhebung; (Cave: Efferenz des Würgereflexes wird über ...

  • ... Zungenparese: Beim Herausstrecken weicht die Zunge zur kranken Seite ab; Zentral: Apoplex, MS, ALS; Peripher: ALS, Poliomyelitis, Schädelbasisfraktur, Tumor an der Medulla oblongata, Aneurysmen, Borreliose, Osteomyelitis an der Schädelbasis, Vergiftungen (Blei, Arsen, Alkohol, CO) ...

  • ... Mimische Gesichtsmuskulatur: M. orbicularis oculi/oris, M. buccinator, M. risorius, Platysma; Parasympathisch: Tränendrüse (Glandula lacrimalis), Gaumendrüsen (Glandulae palatinae), Nasendrüsen (Gll. nasales), Speicheldrüsen (Gl. submandibularis und Gl. sublingualis); Sensorisch: Geschmacksempfindung der vorderen 2/3 der Zunge; Sensibel: Mittelohrschleimhaut, Membrana tympani im Gehörgang epidemiologie ...

  • ... ist Stirnrunzeln auf der betroffenen Seite nicht mehr möglich, Stirnfalten verstreichen, herabhängender Mundwinkel, verstrichene Nasolabialfalte; Bei zentraler Läsion sind Lidschluss und Stirnrunzeln möglich; hier vorwiegende Parese der oralen Gesichtsmuskulatur; lagophthalmus: Unfähigkeit, das Lid zu schließen, vergrößerte Lidspalte, herabhängendes Unterlid, Bell-Phänomen (Sichtbarwerden des nach oben rotierten Bulbus durch die offene Lidspalte bei Versuch des Augenschlusses) ...

  • ... Mund spitzen, lachen, pfeifen, Zähne zeigen); Schirmer-Test zur quantitativen Prüfung der Tränensekretion; Prüfung des Lidschlussreflexes; Liquorpunktion (Ausschlussdiagnostik), EMG, HNO-Untersuchungen. Therapie: Bewegungsübungen unter Spiegelkontrolle, Physiotherapie; Bei Lagophthalmus Prophylaxe einer Austrocknung des Auges mittels Uhrglasverband bzw. Tränenersatzflüssigkeit. Medikamente: Glukokortikoide; Aciclovir bei ...

  • ... ohne relevante strukturelle Veränderungen der Nervenfasern; Ursache kann eine Druckschädigung sein; Axonotmesis: Kontinuitätsunterbrechung Einzelner oder aller Axone eines Nerven; Die bindegewebigen Hüllen bleiben erhalten; Regeneration (Neuaussprossung) ist in der Regel möglich; Erholungszeit 4-18 Monate; Neurotmesis: Kontinuitätsunterbrechung, D. h. Durchtrennung aller Axone und der Nervenhüllen; Ohne Operation ist eine gezielte ...

  • ... Iatrogen (Injektionen, zu eng sitzender Gips, Strahlenschäden); Ischämie der den Nerv versorgenden Gefäße (z. B. diabetische Polyneuropathie); Infektion, Neoplasie, Intoxikation. Klinik: Abhängig von der Funktion des Nerven: Motorische und/oder sensible oder gemischte Ausfälle, die scharf auf das Innervationsgebiet (topische Diagnostik) begrenzt sind; Motorisch schlaffe Parese mit Muskelatrophie nach ca. 3 Wochen ...

  • ... proximal wird die Haut über dem Nervenverlauf beklopft; Ein Elektrisieren über dem frisch ausgesprossenen Axonen zeigt den Stand der Regeneration an. Komplikation: Muskelverkürzung; Gelenkkontrakturen; Neurombildung = überschießendes, ungeordnetes Aussprossen von Axonen am Verletzungsort führt zu einem Schmerzsyndrom ...

  • ... Retinaculum flexorum im Karpaltunnel zur Hand. Ätiologie: Stich- und Schnittverletzungen; Läsion durch Druck auf die Oberarminnenseite (z. B. durch den Partner = „paralysie des amants“); Humerus- oder Unterarmfraktur; Pronator-teres-Syndrom: Eine chronische mechanische Reizung kann besonders in Extensionsstellung geschehen, da der Nerv in seinem Verlauf ...

  • ... Ferner ist die Pronation eingeschränkt; Pronator-teres-Syndrom: Parästhesien der Finger I-III/radial IV; Druckschmerz des M. pronator teres; Evtl. Parese der Mm. abductor pollicis brevis und flexor pollicis longus; Distale Schädigung: Sehr häufig v.a. im Karpaltunnel = Karpaltunnelsyndrom; Anfangs nächtliches Kribbeln in Finger, Hand bis Arm ausstrahlend ...

  • ... Karpal Tunnelsyndrom synonym; Medianuskompressions-Syndrom, CTS (Engl. carpal-tunnel syndrome); Genuine Daumenballenatrophie ana Tomie; Der N. medianus verläuft zusammen mit den Beugemuskelsehnen im Karpaltunnel (Canalis carpi), einem osteofibrösen Kanal, welcher von den Handwurzelknochen und dem quer darüber verlaufenden Halteband (= Retinaculum flexorum oder Ligamentum carpi transversum) gebildet wird ...

  • ... Beginnt meist an der dominanten Hand, später häufig auch beidseits; Häufigste Druckläsion eines peripheren Nerven. Ätiologie: Familiäre Disposition; Endokrin-metabolisch: Bei Diabetikern 4x häufiger, Schwangerschaft (bis 25% im 1. oder 3. Trimenon) ...

  • ... Schwurhand, da sich diese nur bei proximaler Medianusläsion zeigt. Diagnose: Anamnese; Neurologische US: Hoffmann-Tinel-Zeichen: Das Beklopfen des Handgelenks am Karpaltunnel führt zu Dysästhesien (ausstrahlender, elektrisierender Schmerz); Phalen-Zeichen: Forcierte Palmarflexion (ca. 1 min) der Hand bei gestreckten Fingern löst Dysästhesien aus; Flaschenzeichen: Aufgrund einer Parese des M. abductor pollicis brevis kann eine Flasche nicht ...

  • ... OP ab Stadium II: Spaltung des Retinaculum flexorum. Prognose: Ruhigstellung kann die Parästhesien abklingen lassen. Eine frühzeitige OP lindert meist die Sensibilitätsstörungen und Paresen; Rezidive oder Beginn der Symptomatik an der anderen Hand sind nicht selten ...

  • ... Handgelenkshöhe: Fraktur, Narkoselagerung; Distale Humerusfraktur; Sulcus-ulnaris-Syndrom (SUS): Bei der Arbeit oder bei bettlägerigen Patienten durch häufiges Aufstützen auf dem Ellenbogen (Drucklähmung); Schlafen auf dem angewinkelten Ellenbogen; Luxation des Nervens aus dem Sulcus ulnaris (angeboren, meist beidseits; bei Flexion rutscht der Nerv heraus und reitet auf dem Epicondylus medialis oder gleitet nach ventral ab); Sehr häufige Ellenbogenbeugung (z. B. bei Stanz- und Bohrmaschinenarbeitern ...

  • ... und in den Mittel- und Endgelenken nicht mehr gestreckt werden; Krallenhand mit überstreckten Grundgelenken bei flektierten Mittel- und Endgelenken; Proximale Läsion (SUS): Sensibilitätsstörung an ulnaren Fingern und Handkante, Atrophie des Hypothenars, Atrophie der Mm. interossei mit insuffizienter Ab- und Adduktion der Finger; Parese des M. adductor pollicis: Froment-Zeichen; um einen Papierstreifen fest zwischen ...

  • ... Lagerung bei OPs: Bei mittlerer Schädigung: Radiusfraktur; Supinatorsyndrom (rein motorische Lähmung aufgrund Kompression durch den M. supinator, den der Nerv durchtritt; betroffen ist der motorische Ramus profundus; entwickelt sich über Wochen oder Monate; Ursache: Lipom, Neurinom, chronische mechanische Schädigung); Radiuskopfluxation, operative Eingriffe; Bei distaler Schädigung: „Fesselungslähmung“ ...

  • ... keine Ellenbogenextension sowie eine Fallhand (Lähmung der Handgelenkstrecker); Ausfall/Abschwächung des TSR (Tricepssehnenreflex); Schädigung in Oberarmhöhe: Parese des M. brachioradialis; Ausfall/Abschwächung des RPR (Radiusperiostreflex); Fallhand; distale Schädigung am Unterarm ...

  • ... Plexus-brachialis-Schädigung; Sehnenscheidenentzündung der Streckmuskulatur am Unterarm/ Hand, Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis). Merkhilfe ? „ich schwöre beim Medianus, dass ich der ulna die Augen auskratze, wenn ich ...

  • ... zum Plexus lumbalis und zieht retroperitoneal zwischen dem M. iliacus und M. psoas und unterhalb des Leistenbandes zum Oberschenkel; Motorisch: M. iliopsoas, M. quadriceps femoris, M. sartorius, (zusammen mit N. obturatorius) M. pectineus; Sensibel: Oberschenkelvorderseite bis zum Knie, medialer und ventraler Unterschenkel, medialer Fußrand. Ätiologie: Trauma: Beckenfraktur, rasche Hyperextension im Hüftgelenk, Stichverletzungen; Operative Eingriffe/iatrogen: Appendektomie, ...

  • ... Differenzialdiagnose: Plexus-lumbalis-Schädigung; L3- oder L4-Syndrom (Prolaps; hier auch Ausfall des M. tibialis anterior, und der vom N. peroneus communis versorgten Fußmuskeln/Fußheber, Pronatoren) ...

  • ... in seine beiden Endästen: N. fibularis communis (= N. peroneus communis) und N. tibialis; Diese können auch schon nach Austritt aus dem Foramen infrapiriforme separat verlaufen; Motorisch: Innervation der ischiokruralen Muskulatur (M. biceps femoris caput longum, M. semimembranosus, M. semitendinosus), des M. adductor magnus und M. quadratus femoris; N. tibialis motorisch: Wenn nicht vom Ischiadicus selbst: M. semimembranosus, M. semitendinosus, M. adductor magnus; am Unterschenkel: M. gastrocnemius, M. soleus, M. plantaris, M. popliteus, M. flexor hallucis/digitorum longus, M. tibialis posterior ...

  • ... Muskelhartspann der Rückenmuskulatur, Klopfschmerzhafte Dornfortsätze, Schonhaltung mit Scoliosis ischiadica und gebeugt/ außenrotiertem Hüftgelenk. Ausfall der Ischiokruralen Muskulatur: Kniebeugung und Hüftstreckung insuffizient; Parese der Unterschenkel- und Fußmuskulatur (Parese des N. tibialis und fibularis communis); Sensibilitätsausfälle; Vegetative Störungen: Trophikstörung mit Anhidrose ...

  • ... über den sog. Valleix-Punkten (lumbosakral, glutaeal, popliteal, peroneal, Malleolus), welche im Verlauf des Nervens von Gesäß bis Fuß liegen; Lasègue-Zeichen: Das gestreckte Bein wird vom Untersucher passiv in der Hüfte gebeut; Der Patient äußert einen Schmerz im Gesäß oder Bein (Nervendehnungsschmerz!) bei einer Beugung unterhalb ...

  • ... Oberschenkelseite; Polyneuropathie; pAVK; Kompartment-Syndrom n. fibularis / peroneus communisläsion. Allgemein: Dieser Nerv ist der meist betroffene an der unteren Extremität. Ätiologie: Trauma: Fraktur des Fibulaköpfchens mit direkter Verletzung des Nervs oder Kompression durch einen falsch angelegten Gips; Kniegelenksluxation; Kallusbildung nach Fraktur; Häufiges und langes Übereinanderschlagen der Beine, Lagerungsfehler bei Bettlägerigen / Bewusstlosen / OPs ...

  • ... Steppergang: Beim Gehen wird das Bein im Knie gebeugt angehoben, damit der Fuß nicht am Boden schleift. Sensibilitätsstörungen am lateralen US und Fußrücken; N. fibularis superficialis: Insuffizienz der Mm. peronei mit fehlender Pronation, sodass der Fuß in Supinationsstellung steht; Sensibilitätsausfall am Fußrücken und der Dorsalseite der Zehen II bis ...

  • ... Pronationsstellung wg. Insuffizienz der Supinatoren; Krallenzehen; Sensibilitätsausfall gemäß Innervation: Haut des Periosts an der Tibia; Laterale Ferse; Fußaußenrand; Fußsohle; Fußzehen plantar. Diagnose: Zehengang nicht möglich; Atrophie der Wadenmuskulatur; Fehlen des ASR und TPR; Sensibilitätsausfälle s.o. ...

  • ... Ursachen einer PNP; In den sub-/tropischen Gebieten sind meist Mangelernährung und Lepra für eine PNP verantwortlich. Ätiologie: genetisch bedingte PNP: HMSN (hereditäre motorische und sensible Neuropathien; Typ I bis VII), bei Porphyrie (Störung der Häm-Biosynthese), bei primärer Amyloidose; Metabolisch oder endokrin bedingte PNP: Diabetes mellitus, Urämie, Leberzirrhose, Gicht (Hyperurikämie),\ Fettstoffwechselstörungen; Endokrin: Hypothyreose ...

  • ... (die Nervenleitung bleibt lange unauffällig) Segmentale Demyelinisierung (frühe Verlangsamung der Nervenleitungsgeschwindigkeit) peripherer Nerven. Einteilung: distal symmetrischer Typ (häufigster): Handschuh- und/oder strumpfförmige Sensibilitätsstörungen, distal betonte Abschwächung der Reflexe, Paresen. Er tritt v.a. bei toxisch bedingter PNP auf (Alkohol, aber auch Diabetes mellitus); Mononeuropathia multiplex (Multiplex-t yp): Asymetrischer Befall mehrerer einzelner peripherer Nerven mit auf ...

  • ... Hypalgesie; meist an der unteren Extremität beginnend; Parästhesien: Kribbeln; Ameisenlaufen; Brennen (V. a. an den Fußsohlen, „burning feet“); Motorische Ausfälle: Schlaffe Paresen und Muskelatrophie; Seltener und erst später auftretend; V.a. betroffen sind die Dorsalextensoren der Füße und Zehen, später die Hände und die ...

  • ... Urinstatus (Porphyrie), Liquordiagnostik (Infektion, Guillain-Barré); Elektrophysiologie: Nervenleitgeschwindigkeit NLG; EMG (Elektromyografie); Evtl. Nerven-/Muskel-Biopsie Therapie; Wenn möglich kausale Therapie; Schmerzmedikation (ASS, Paracetamol, Antidepressiva u.a.); Physiotherapie (evtl. Hilfsmittel, Peroneusschiene) und Ergotherapie; Evtl. Psychotherapie, Selbsthilfegruppe ...

  • ... Aber auch Kleinkinder können betroffen sein; M > W; Inzidenz: 0,5-2/100.000. Ätiologie: Unbekannt; Vermutet wird eine Autoimmunreaktion gegen periphere Nerven und deren Nervenwurzeln, welche nach Impfungen oder Infektionskrankheiten (HIV, Zytomegalie, Herpes zoster, Hepatitis, Masern, Mumps, Windpocken; Mykoplasmen, Campylobacter jejuni, Salmonellose, Brucellose) auftritt; Andere: Multiple Sklerose ...

  • ... Schluckbeschwerden, beidseitige Fazialisparese = Diplegia facialis); Vegetative Begleiterscheinungen: Miktionsstörungen; Gestörte Herz-, Kreislauf-, Atem- und Temperaturregulation; orthostatische Hypotonie, Blutdruck schwankungen, Arrhythmien, gestörte Schweißsekretion, Hyperglykämie. Diagnose: Anamnese: Infekt. Neurologische US: Parese, Reflexe abgeschwächt bis aufgehoben; Sensibilitätsprüfung (meist nur diskrete Ausfälle); Liquordiagnostik (Eiweiß erhöht) ...

  • ... der Patienten zeigt sich ein Symptomrückgang in umgekehrter Reihenfolge; Dauer: Wochen bis Monate; 50% davon zeigen eine bleibende Restsymptomatik in Form einer leichten distalen motorischen ...