Gynäkologie von Dr. med. Andreas Reinert

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Gynäkologie“ von Dr. med. Andreas Reinert ist Bestandteil des Kurses „Basiswissen Nephrologie, Gynäkologie und Urologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Allgemeines
  • Schwangerschaft (Gravidität)
  • Abweichende Schwangerschaftsdauer
  • Extrauteringravidität
  • Gestationsdiabetes
  • Gestationshypertonie
  • Präeklampsie
  • Eklampsie
  • HELLP-Syndrom
  • Diaplazentare Infektionen (Rötelnembryopathie)
  • Vena cava-Kompressionssyndrom
  • Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis Gravidarum)
  • Adnexitis
  • Kolpitis
  • Vulvitis
  • Toxische Schocksyndrom (Taponerkrankung)
  • Sexuell übertragbare Krankheiten
  • Ovarialzysten und Ovarialkarzinom
  • Endometriose
  • Uterusmyome
  • Endometriumkarzinom
  • Cervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)
  • Vulvakarzinom
  • Mastopathie
  • Mammakarzinom

Quiz zum Vortrag

  1. Menarche
  2. Menopause
  3. Gravidität
  4. Postmenopause
  5. Klimakterium
  1. Ultraschallnachweis einer Schwangerschaft ist nach der 10. Schwangerschaftswoche möglich.
  2. Durchschnittlich 38 Wochen
  3. Nägele-Regel berechnet den Geburtstermin
  4. hCG wird in der Plazenta gebildet
  5. Kindliche Herztöne können ab der 12. Schwangerschaftswoche auskultiert werden.
  1. Diabetessymptome fehlen häufig.
  2. Verringerte hCG-Werte erhöhen die Gefahr auf Diabetes Typ I.
  3. Ein Diabetiker als Vater des Kindes bedeutet eine hereditäre Belastung für die Schwangere.
  4. Es besteht ein erhöhtes Verlangen nach Honig.
  5. Symptome wie Durstgefühl und Zucker im Urin kommen nicht vor.
  1. HELLP-Syndrom
  2. Pfropfgestose
  3. Präeklampsie
  4. Eklampsie
  5. Gestationshypertonie
  1. Es gibt keinen Impfschutz.
  2. Typisch sind Augenfehlbildungen
  3. Eine Innenohrschwerhörigkeit ist häufig anzutreffen.
  4. Mikrozephalus ist möglich
  5. Wird auch nach dem Erstbeschreiber Gregg-Syndrom genannt
  1. Vena cava Kompressionssyndrom bei Rückenlagerung
  2. Emesis gravidarum
  3. Eisenmangel
  4. Venenerweiterungen an den Füßen
  5. Hormonelle Umstellungen
  1. Entzündung des Eierstocks und des Eileiters
  2. Entzündung des Gebärmutterhalses
  3. Entzündung der Tuba uterina
  4. Entzündung des Zäkumfortsatzes
  5. Entzündung des Darms
  1. Entzündung der Scheide
  2. Östrogenmangel
  3. Häufige Scheidenspülung
  4. Schädigung der Döderleinbakterien
  5. Keimübertragung beim Geschlechtsverkehr
  1. Vulvitis
  2. Eierstockentzündung
  3. Appendizitis
  4. Besiedlung von Döderleinerregern
  5. Cholangitis
  1. Zytomegalie
  2. Lues
  3. Gonorrho
  4. Lymphogranuloma inguinale
  5. Mykoplasmen
  1. Betrifft ausschließlich die Schleimhaut der Gebärmutterhöhle
  2. Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhe verändert sich während des Menstruationszyklus
  3. Endometriose befindet sich meist am Bauchfell im unteren Bauchraum
  4. Leitsymptom sind krampfartige Schmerzen
  5. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind möglich
  1. Uterusmyome sind bösartige Tumoren
  2. Östrogenabhängiges Wachstum
  3. Nach der Menopause ist keine Uterusmyom zu erwarten
  4. Uterusmyome sind gutartige Tumoren
  5. Nach dem 30.Lj. zeigen 20-30 % der Frauen Uterusmyome
  1. Der häufigste bösartige Tumor der Frau
  2. Postmenopausale Östrogentherapie stellt einen Schutzfaktor dar.
  3. Mamma-CA bei Verwandten ersten Grades stellt kein Risiko dar.
  4. Menopausenalter unter 50 erhöht das Risiko
  5. Im oberen inneren Quadranten der Brust ist das Drüsengewebe am häufigsten betroffen.

Dozent des Vortrages Gynäkologie

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. Andreas Reinert studierte Medizin an der Universität Hamburg und promovierte im Bereich der Neurophysiologie (Schmerzforschung). Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Heidelberg ist Dr. Reinert heute Dozent in der Abteilung Anatomie und Entwicklungsbiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Ferner ist er Mitglied zahlreicher Prüfungsgremien für medizinisch-therapeutische Berufsfelder und Medizinischer Leiter des Privatinstituts „me-di-kom“.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Ca. 280 T = 40 Wo = 10 Lunarmonate. Berechnung des Geburts­termins nach der Naegele-regel: 1. Tag der letzten Menstruation – 3 Monate + 7 Tage; Nur 4% der Kinder kommen direkt an diesem Tag zur Welt; 80% in einem Zeitraum von 2 Wochen davor bis 2 Wochen danach. Sichere Schwanger­schafts­zeichen: Ultraschallnachweis des Embryos ...

  • ... Meist embryonale Ursachen, z. B. Chromosomenanomalien; Spätabort: Meist mütterliche Ursachen, z. B. Zervixinsuffizienz, Infektionen. Frühgeburt: Ende der Schwangerschaft vor Vollendung der 37. ssw p.m. bzw. eine Tragezeit von weniger als 259 Tagen p.m. Jedes tot geborene Kind = Totgeburt ab einem Geburtsgewicht von 500g. Jedes lebend geborene Kind bei einem Geburtsgewicht unter 500g, sofern „nach der Scheidung ...

  • ... einer Schwangerschaft auftretender Diabetes; U.a. verursacht durch gesteigerte Ausschüttung BZ-steigernder Hormone während der Schwangerschaft; Erhöhtes Risiko für übergewichtige Frauen; Evtl. familiäre Disposition. Epidemiologie: 3 – 5% aller Schwangeren entwickeln einen Diabetes. Klinik: Typische Diabetessymptome (Polyurie, Durst) fehlen meist. Koplikation: (K inD) 2-fach höheres Abortrisiko, 10-fach höhere Totgeburtlichkeit ...

  • ... erhöhtes Risiko für Mutter und Kind während der Schwangerschaft. Nach der Geburt meist Normalisierung der Stoffwechsellage bei der Mutter; Im späteren Leben erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Diabetes mellitus Typ II bei der Mutter. Hypertensives Erkrankungen (Gestosen): Gestations­ Hypertonie: Vorübergehende, isolierte Hypertonie; Meist von der 20. SSW an bis einige Wochen nach der Geburt ...

  • ... In der Schwangerschaft diaplazentare Übertragung auf das Kind möglich;Bei Röteln-Erstinfektion der Mutter; Hohe Gefährdung des Kindes in den ersten 3 SSMonaten. Epidemiologie: Ca. 5 Fälle pro Jahr in D. Klinik: Der Embryopathie ...

  • ... Kava­kompressionssyndrom: Synonym: Auch Rückenlage-Schock-Syndrom: Definition: Schocksymptome in der Schwangerschaft infolge Kompression der Vena cava inferior durch den Uterus (besonders in Rückenlage) ...

  • ... Evtl. zusätzliche Symptome: Wasser- und Elektrolytverlust; Exsikkose; Gewichtsverlust; Fieber. Delir cholestase und Ikterus: Synonym: Auch idiopathischer Schwangerschaftsikterus. Zusammen­fassung: Seltene Komplikation im 3. Trimenon; Ursache ungeklärt (Erweiterung der Gallenwege mit Gallenstau?) ...

  • ... durch: Sexualkontakte, Menstruation, Geburt und Wochenbett, Operationen. Erreger: Chlamydien; Gonokokken; Anaerobier; E. coli. Klinik: Oft vorausgehend bakterieller Befall der Vagina mit unangenehm riechendem Ausfluss; Infektion kann klinisch stumm verlaufen ...

  • ... Sterilität und erhöhtes EU-Risiko durch Verklebungen der Tuben; Hydro-, Pyo- oder Hämatosalpinx; Tuboovarialabszess, Douglasabszess; Peritonitis, evtl. mit Verwachsungen; Psychische und soziale Auswirkungen (Sexualleben, Beziehung) ...

  • ... Durch Östrogenmangel; Durch Hormonumstellung in der Schwangerschaft; Durch Antibiotika; Durch häufige Scheidenspülungen; Fremdkörper in der Vagina. Klinik: Unangenehm riechender Ausfluss = Fluor vaginalis; Juckreiz; Brennende Schmerzen; Kohabitationsbeschwerden; Häufig sekundäre Vulvitis ...

  • ... Mechanische Ursachen: Enge Wäsche, Adipositas mit Hautmazeration; Chemische Ursachen: Seifen, Waschzwang, Scheidenspülungen; Urethrale Ursachen: Harninkontinenz; Infektiöse Ursachen: Herpes genitalis; Humane Papillomaviren (HPV); Systemische Ursachen: Östrogenmangel; Diabetes ...

  • ... Durch eine Kapsel abgeschlossener Hohlraum mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt; Eine echte Zyste ist mit Epithel ausgekleidet; Eine Pseudozyste ist nur von Bindegewebe umgeben. Klinik: Kleine Zysten: Meist keine Beschwerden ...

  • ... Klinik: Keine Frühsymptome; Zyklusstörungen, Dysmenorrhoe, postmenopausale Blutungen; Unterbauchbeschwerden; Zunahme des Bauchumfanges durch Tumor oder Aszites; Gewichtsverlust, Leistungsminderung. Diagnose: Anamnese und gynäkologische Untersuchung; Sonografie; CT oder NMR des Abdomens ...

  • ... Wird während des Zyklus regelmäßig abgestoßen. Epidemiologie: Betrifft ca. 10% aller Frauen im gebärfähigen Alter; Mit Erreichen der Wechseljahre verschwinden die Beschwerden. Lokalisation: Im Myometrium; Im Bereich der Ovarien; Im Bereich der Tuben; Im Bereich des Douglas-Raums ...

  • ... keine oder nur unspezifische Symptome; Blutungsstörungen aller Art: Menorrhagie = verlängerte Blutungsdauer; Hypermenorrhoe = starke Blutung bei normaler Dauer; Dysmenorrhoe = schmerzhafte Monatsblutung; Unterbauchschmerzen oder Rückenschmerzen; Miktionsstörungen; Obstipation Komplikation; Anämie durch verstärkte Blutungen; Harnstauung durch Druck auf Ureter ...

  • ... Adipositas + Diabetes mellitus + arterielle Hypertonie; Leberzirrhose; Reine Östrogenmedikation in der Postmenopause. Pathologie: Adenokarzinome (80%): Östrogenabhängig, gut differenziert; Entdifferenzierte Karzinome (20%): Östrogenunabhängig, insgesamt schlechtere Prognose; Ausbreitung in die Umgebung und Infiltration von Nachbarorganen; Lymphogene Metastasierung in ...

  • ... häufiger Partnerwechsel; Schlechte Genitalhygiene (auch des Partners); Niedriger sozio-ökonomischer Status; Gonokokken-Infektion; HIV-Infektion; Nikotinabusus. Pathogenese: Lokalisation: Meist an der Grenze zw. Vaginalepithel und Uterusepithel; Zelldysplasien; Carcinoma in situ = auf das Epithel beschränkt; Invasives Karzinom: Einwachsen in Vagina und andere Nachbarorgane ...

  • ... Obere Harnstauung; Evtl. Niereninsuffizienz, Infiltration von Harnblase und Rektum; Mit Ausbildung von Fisteln; Venöse Stauung und Lymphödem des Beines ;Durch Kompression von Beckengefäßen. Diagnose: Anamnese und gynäkologische Untersuchung; Abstrichentnahme und Zytodiagnostik ...

  • ... Klinik: Häufig keine Symptome; Erhabener, derber Herd; Weißlich verfärbte Haut, evtl. gerötete Stellen, Hyperpigmentierung; Chronischer Juckreiz, evtl. Kratzspuren; Blutig-seröses Fluor; Blumenkohlartiges Wachstum; Kontaktblutung; Inguinale Lymphknotenschwellung; Ausbreitung auf Vagina, Urethra ...

  • ... Einteilung nach Prechtel in Grad I - III. Epidemiologie: Häufigste gutartige Veränderung der Brust; Fast die Hälfte aller Frauen sind betroffen; Meist im geschlechtsreifen Alter: Gipfel im 40.-50. Lj. Klinik: Kirschkerngroße gut abgrenzbare verschiebliche Verhärtungen ...

  • ... Ab dem 60. Lj. deutlich zunehmend. Risiko­faktoren: Familiäre Belastung; Nullipara = keine Geburt, späte erste Geburt, nicht stillende Frauen; Frühes Menarchenalter und spätes Menopausenalter; Makromastie; Adipositas in der Postmenopause; Diabetes mellitus; Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum; Hormonsubstitution ...

  • ... 1-3% primär in beiden Mammae; Frühe Metastasierung: Lymphogen in Achsellymphknoten; Hämatogen in Skelett, Lunge, Haut, Leber, ZNS ... Klinik – typische Symptome: Keine direkten Frühsymptome; Tastbarer Knoten: Schmerzlos, derb, wenig verschieblich, schlecht abgrenzbar; Lymphknotenschwellung in der Achselhöhle: Lymphödem des Armes. Klinik ...

  • ... Hormontherapie zur Hemmung der Östrogenwirkung. Prognose: 5 JÜR aller Mammakarzinome 79%; 10 JÜR aller Mammakarzinome 50%. Prophylaxe: Ab dem 30. Lj. einmal im Jahr Tastuntersuchung durch den Arzt; Jede Frau sollte einmal im Monat selbst die Brust abtasten ...