Degenerative Erkrankungen: Parkinson-Syndrom, Alzheimer Demenz von Dr. Dr. Damir del Monte

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Über den Vortrag

Im Bereich der degenerativen Erkrankungen geht Dr. Damir Lovric besonders ausführlich auf das Parkinson-Syndrom und Alzheimer Demenz ein, die häufig im höheren Alter auftreten. Er schlüsselt die verschiedenen Ursprünge der Krankheiten auf und betont besonders prüfungsrelevante Aspekte, sodass der Vortrag zu einer ausgezeichneten Lernhilfe wird.

Der Vortrag ist in folgende Kapitel unterteilt: Parkinson-Syndrom, Alzheimer Demenz.

Der Vortrag „Degenerative Erkrankungen: Parkinson-Syndrom, Alzheimer Demenz“ von Dr. Dr. Damir del Monte ist Bestandteil des Kurses „Basiswissen Neurologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Parkinson-Syndrom
  • Alzheimer Demenz

Quiz zum Vortrag

  1. Hypokinetisches-hypertones extrapyramidalmotorisches Syndrom
  2. Hyperkinetisch-hypertones extrapyramidalmotorisches Syndrom
  3. Hyperkinetisch-hypotones extrapyramidalmotorisches Syndrom
  4. Hyperkinetisch-hypertones pyramidales Syndrom
  5. Pyramidenbahnstörung mit Spastik
  1. Rigor, Tremor, Akinese
  2. Rigor, Tremor, Spastik
  3. Rigor, Tremor, Tics
  4. Rigor, Ballismus, Tics
  5. Spastik, Klonus, Reflexsteigerung
  1. Acetycholin
  2. Gastrin
  3. Dopamin
  4. Serotonin
  5. Cholezystokinin
  1. Pathologische Neurofibrillen und β-Amyloid-42 (als Oligomere)
  2. Pathologische Neurofibrillen und β-Amyloid-40
  3. Pathologische Neurofibrillen und Amylase
  4. Pathologische Neurofibrillen und Substantia-nigra-Degeneration
  5. Dopamin und Basalganglien
  1. Spastische Lähmung
  2. Corticale Demenz (Neugedächtnisstörung)
  3. Wortfindungsstörung
  4. Räumliche Orientierungsstörung
  5. Antriebsstörungen

Dozent des Vortrages Degenerative Erkrankungen: Parkinson-Syndrom, Alzheimer Demenz

Dr. Dr. Damir del Monte

Dr. Dr. Damir del Monte

Studium und Promotion absolviert Dr. Dr. del Monte zunächst im Fach Psychologie an den Universitäten Hannover und Köln. Die Forschungsschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Psychotraumatologie und Lernforschung und finden am Institut für Klinische Psychologie der Universität zu Köln bei Prof. Gottfried Fischer ihre Umsetzung. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit erfolgen Ausbildungen in psycho- und körpertherapeutischen Verfahren (kausale Psychotherapie nach Fischer, MPTT, EMDR, Brainspotting, Sporttherapie), sowie Spezialisierungen in der Psychotrauma- und Schmerztherapie.

Es folgt ein Studium der Medizin-Wissenschaft an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. Dr. Dr. del Monte ist als Wissenschaftler am Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung der PMU Salzburg (Leitung Prof. Schiepek) im Bereich Neurowissenschaftliche Forschung tätig. Als Dozent für Funktionelle Neuroanatomie bekleidet er Lehraufträge an verschiedenen Universitäten in Deutschland und Österreich. Sowohl für die "Funktionelle Neuroanatomie" wie auch für die "Grundlagen der Medizin" entwickelt Dr. Dr. del Monte eigene Lehrkonzeptionen und Visualisierungen. Mehr Information hierzu finden Sie auf der Seite "Hirnwelten" von Damir del Monte | www.damirdelmonte.de.


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Leitsymptome: Akinese (Bewegungsverarmung) mit Bradykinese (Bewegungsverlangsamung) und Hypokinese (verminderte Bewegungsamplitude) - Rigor - Ruhe- und/oder Haltetremor - Akinese: Kopfbereich: Hypomimie (Maskengesicht), leise monotone Stimme, Dysarthrie, Dysprosodie, Starthemmung zu Sprechbeginn, Auslassen von Phonemen, Beschleunigung gegen Satzende, Dysphagie - Extremitäten: Verminderte Mitbewegungen, reduzierte Finger-/Fußgeschicklichkeit, Störung rasch alternierender Bewegungen (Bradydiadochokinese), Mikrografie; kleinschrittiger (schlürfender) Gang, Start- und Wendehemmung - Axial: Schwierigkeiten beim Aufstehen und beim Umdrehen ...

  • ... Wartenberg-Test für die axiale Muskulatur: Der Kopf des liegenden Patienten wird von der Unterlage abgehoben und plötzlich losgelassen: Bei Rigor in der Nackenmuskulatur fällt der Kopf nicht oder nur langsam zurück - Haltungsinstabilität und Haltungsstörung: Flexion der HWS/BWS, Adduktion der Arme im Schultergelenk, Flexion in Ellenbogen-, Fingergrund-, Hüft- und Kniegelenk, Streckung in Interphalangealgelenken - Neuropsychologische Symptome: Frontalhirnfunktionsstörung ...

  • ... und Fremdanamnese - Neurologische Untersuchung (klinische Diagnose) - EEG - Liquorpunktion - Röntgen (CCT oder NMR) - Positronen-Emmissions -Tomographie = PET Therapie - Gabe der Dopaminvorstufe L-Dopa - Gabe von Acetylcholin-Antagonisten - Physiotherapie - Selten stereotaktische Operationen - Experimentell Transplantation von embryonalen Nervenzellen ...

  • ... 100.000 Einwohner - Krankheitsbeginn meist im 35. – 50. Lj. - Insgesamt ca. 8000 Patienten in Deutschland. Ätiologie: Autosomal-dominant vererbt: Defekt auf dem kurzen Arm des Chromosoms 4 - Erkrankungsrisiko von Kindern Betroffener 50%. Pathogenese: Untergang von Nervenzellen im Nucleus caudatus ...

  • ... PET (Verminderung des Glucosestoffwechsels im Ncl. caudatus, keine Routineuntersuchung) - Genetische Untersuchung. Therapie: Keine kausale Therapie möglich ...
  • ... Erstgrad-Angehörigen - Risikofaktoren für die sporadische Form der AD (95% aller Fälle): Bei Vorliegen eines ApoE 4-Allels Erkrankungsrisiko 2-3fach erhöht - Bei zwei Allelen > zehnfach; ApoE ist ein Lipid-Transportprotein, wird auch im ZNS gebildet - Niedriges Bildungsniveau, vermutlich durch Senkung der Kompensationsschwelle - Wahrscheinlich auch Diabetes mellitus, Hypercholesterinämie, Hyperhomocysteinämie. Pathogenese: Durch das Zusammenwirken von genetischen und metabolischen Faktoren ist das Gleichgewicht unterschiedlicher Abbauwege des Amyloid-Vorläufer-Proteins hin zur Produktion von Aß42 ...

  • ... wechselnder Ausprägung, Abfolge u. Zusammensetzung): Depression, Antriebsminderung, Unruhe, Agitiertheit, Angst, wahnhafte Symptomatik (v. a. Paranoia), wahnhafte Verkennungen, Störung des Schlaf/Wach-Rhythmus, Poriomanie (Wandertrieb) - Lange gut erhalten: Vigilanz, psychomotorisches Tempo, Persönlichkeit, Lebendig- keit und emotionaler Rapport im Dialog (“gute Fassade”) - Spätes Stadium: Evtl. Gangstörungen, Rigor, epileptische ...

  • ... klinischen Diagnostik vergleichbare Sicherheit in der Abgrenzung gegen Kontrollen; Validität in der Differenzialdiagnose noch unklar - EEG: Progrediente Verlangsamung korreliert mit Krankheitsverlauf - CT/MRT: Unauffällig, oder mediobasale temporale Atrophie mit Unterhornerweiterung, im Verlauf innere und äußere Atrophie - SPECT/PET: Hypoperfusion/Hypometabolismus temporoparietal Therapie - Acetylcholinesterasehemmer (AChEH): Memantine (Axura?, Ebixa? im mittleren bis schweren Stadium (Mini-Mental-State-Score < 20), reguliert erhöhten Kalzium- Einstrom am NMDA-Rezeptor für Glutamat; in zwei Studien mäßig wirksam in ...

  • ... verstehen, ist die Kenntnis der Anatomie, v.a. aber auch der Funktion unabdingbar - Läsionen können einerseits kortikal oder im Verlauf der auf- und absteigenden Fasern der kortikalen Zellen, andererseits im Kerngebiet des Hirnnervs (HN), in seinem darauffolgenden Faserverlauf, am Ort seines Austrittes oder im peripheren Verlauf auftreten. ...

  • ... Blickparesen (Nach oben, unten, medial) - Bulbus - Doppelbilder und Schwindel bei Lähmungsschielen - Innere Okulomotoriuslähmung mit Mydriasis und Pupillenstarre - Äußere Okulomotoriuslähmung mit Ptosis und Augenmotilitätsstörungen - Komplette (innere und äußere) Okulomotoriuslähmung mit Ptosis, Mydriasis und Augenmotilitätsstörungen - Augenmuskelparesen ...

  • ... gesunden Seite geneigt und rotiert - 30% idiopathisch, Ausfall des M. obliquus superior durch: Contusio cerebri, Orbitatrauma, Arteriosklerose, Diabetes mellitus, Tumor V - Hypästhesie im Gesicht, Parästhesien, Zungenbrennen - Trigeminusneuralgie (Siehe Kapitel Kopfschmerz) - Parese der Kaumuskulatur - Fehlender Kornealreflex (Cave: kann auch durch Läsion des N. facialis bedingt sein = Efferenz) - Fehlender Masseterreflex: fehlt bei bilateraler peripherer Läsion und ist bei bilateraler supranukleärer Läsion ...

  • ... N. vagus vermittelt; dann ist die Sensibilität erhalten) - Kulissenphänomen: Gaumensegel und Rachenhinter - wand weichen zur gesunden Seite ab - Nukleäre Paresen: Tumor, Enzephalitis, MS, Ischämie - Nervenstammläsion: Schädelbasistumor, Schädelbasisfraktur, Herpes zoster, Meningitis, Sinusvenenthrombose, Aneurysma der A. carotis - ALS (progressive Paralyse bei amyotrophier Lateralsklerose) - Glossopharyngeusneuralgie X - Heiserkeit (Parese des N. recurrens) - Aphonie und Schlucklähmung bei bds. Parese ...

  • ... erschwert (M. sternocl.); Schiefstellung der Scapula („Schaukelstellung“) - Parese des M. trapezius und M. sternocleidomastoideus - 75% iatrogen: Drüsenbiopsie hinter dem M. sternocl., HNO- Operationen; Tumor nahe des Foramens magnum, ALS, XII - Ipsilaterale Zungenatrophie mit Faszikulationen der Zunge ...

  • ... Meist tritt die idiopathische Fazialisparese auf. Einteilung: Zentrale Fazialisparese: Besser supranukleär genannt, da alle Hirnnerven zum peripheren Nervensystem gehören - Die Schädigung liegt im 1. motorischen Neuron (Gyrus praecentralis des Cortex) oder innerhalb der Verbindungsfasern (Tractus corticonuclearis) zum 2. motorischen Neuron - Die Symptome zeigen sich kontralateral ...
  • ... Mittelohrprozesse (eitrige Otitis media), Mastoiditis, Parotitis, lymphozytäre Meningitis - Tumor am Kleinhirnbrückenwinkel, Akustikusneurinom, Schädel- Hirn-Trauma, Schädelbasisfraktur, Sarkoidose (mit Parotitis), Wegener-Granulamatose, Parotistumor, Guillain-Barré-Syndrom - Iatrogen: OP an der Parotis oder Ohr - Angeborene Parese, Geburtslähmung durch Druckschädigung (Zangengeburt) - Erhöhte Disposition besteht bei: Schwangerschaft - Wochenbett - Diabetes mellitus. Klinik: Parese der gesichtsmuskulatur ...

  • ... OP: Naht - Nerventransplantation - Dekompression bei Fraktur oder Tumor prognoseBei den idiopathischen Paresen ist die Ausheilungsrate sehr hoch (85%). Komplikation: Korneaschädigung bei Lagophthalmus - Befall weiterer Hirnnerven (v.a. V, IX und X) - Bleibende Lähmungen, gestörte Mimik, pathologische Mitbewegungen, sog. Krokodilstränenphänomen ...

  • ... Nervengeflecht (Plexus cervikalis/brachialis/lumbosacralis) - Und die aus ihnen hervorgehenden peripheren Nervenstämme mit deren Ästen - Ein Plexus besitzt stets, ein peripherer Nerv meist gemischte (somato-sensible, somato-motorische, viszero-sensible, viszero- motorische) Nervenfasern. Mit der Kenntnis über die spezifische sensible, motorische oder vegetative Innervation lässt sich bei einer Schädigung auf den betroffenen Nerv schließen einTeilung - Neurapraxie: Vorübergehende Leitungsstörung ...

  • ... Sensibilitätsausfälle im autonomen kutanen Versorgungsgebiet - Parästhesien und Schmerzen möglich, wobei die Parästhesien auf das Innervationsgebiet begrenzt sind, die Schmerzen aber entlang der Extremität ausstrahlen können (z. B. Karpaltunnelsyndrom) - Vegetativ: Verminderte oder fehlende Schweißsekretion; livide Hautverfärbung - Anhand der sog. M- und S-Skala werden die Läsionen dokumentiert. Diagnose: Anamnese: Verletzung?, Diabetes mellitus, Medikamente, Intoxikation, Alkoholmissbrauch ...

  • ... Medikamente zur Linderung von Schmerzen und Parästhesien - OP: Anastomosen, Nerventransplantation, bei CTS (Karpaltunnelsyndrom) Dekompressionsoperation. Prognose: Axone können - je nach Schädigungsort- und grad  regenerieren - Nach operativer Rekonstruktion ca. 1-3 mm pro Tag ? Hoffmann-Tinel-Zeichen ...