Pathoimmunologie des Menschen von Dr. Henrik Holtmann

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Über den Vortrag

Dieser Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über prüfungsrelevante Inhalte des nicht-physiologisch funktionierenden Immunsystems. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt dabei in der Vermittlung von Grundlagenwissen zur Transplantationsmedizin, genauso wie zur Transfusionsmedizin und den Immundefekten.

Der Vortrag „Pathoimmunologie des Menschen“ von Dr. Henrik Holtmann ist Bestandteil des Kurses „Hygiene, Immunologie und Pathoimmunologie des Menschen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung und Prüfungsschwerpunkte
  • Entzündung
  • Blutgruppenserologie
  • Hypersensitivitätsreaktionen
  • Transplantationsimmunologie
  • Autoimmunerkrankungen
  • Immunmangelsyndrome

Quiz zum Vortrag

  1. Rigor
  2. Dolor
  3. Rubor
  4. Tumor
  5. Functio laesa
  1. Phlegmone
  2. Emphysem
  3. Erguss
  4. Exsudat
  5. Granulome
  1. Bei den Antikörpern gegen ABH handelt es sich zumeist um IgM. Sie sind in der Lage, Erythrozyten direkt zu agglutinieren und Komplement zu aktivieren.
  2. Die Gene für die Enzyme, die für die Zusammensetzung der A- und B-Substanz verantwortlich sind, finden sich auf Chromosom 19, die für die H-Substanz auf Chromosom 9.
  3. Bei Antikörpern gegen das D-Antigen handelt es sich um komplette Antikörper der Klasse IgM.
  4. Bei der TRALY handelt es sich um eine nichtimmunologische Transfusionsreaktion.
  5. Nur etwa 20% aller Deutschen gelten als Rh-positiv.
  1. A
  2. B
  3. 0
  4. AB
  5. Alle Phänotypen sind gleich häufig.
  1. Träger der Blutgruppe 0 besitzen keine Antikörper gegen A und B in ihrem Plasma.
  2. Die Merkmale A und B werden autosomal-dominant gegenüber 0 vererbt.
  3. Das Bombay-Phänomen bedeutet die seltene Nichtausprägung der H-Substanz.
  4. Blutgruppe AB ist die am wenigsten häufige Blutgruppe in Deutschland.
  5. Genotypisch werden sechs verschiedene Merkmal innerhalb des ABO-Systems unterschieden.
  1. Im Gegensatz zum ABO-System findet man Anti-D-Antikörper erst, wenn Blut mit fremdem Blut in Kontakt gekommen ist.
  2. Gene für Eigenschaften des Rhesus-Systems werden auf Chromosom 15 vererbt.
  3. 85% aller Bundesbürger sind Rhesus-negativ.
  4. AB-Rhesuspositive sind Universalspender, 0-Rhesusnegative sind Universalempfänger.
  5. Die wichtigsten Antigene des Rhesussystems sind D, d, E, e, F und f.
  1. Finn
  2. Kell
  3. Duffy
  4. Kidd
  5. Lewis
  1. Bei der Typ I-Reaktion kann neben der IgE-vermittelten Sofortreaktion eine um mehrere Stunden verzögert auftretende zelluläre Spätreaktion auftreten.
  2. Typ-II-Reaktionen beruhen auf Antigen-Antikörper-Komplexen und betreffen v.a. den Gastrointestinaltrakt.
  3. Bei der Post-Streptokokken-Glomerulonephritis handelt es sich um eine Typ IV-Reaktion.
  4. Die Typ-IV-Reaktion läuft nach dem Muster einer regulären B-Zell-Reaktion ab.
  5. Agranulozytose ist ein klassisches Beispiel für immunkomplexvermittelte Reaktionen vom Typ III.
  1. Typ II
  2. Typ I
  3. Typ III
  4. Typ IV
  5. Typ V
  1. Typ III – Ablagerung von Immunkomplexen (IgG, IgM), Komplementaktivierung, Entzündung
  2. Typ I – zytotoxische Immunreaktion durch zytotoxische Antikörper
  3. Typ II – stimulatorische Immunreaktion mit Hormonrezeptoren
  4. Typ IV – Mastzell- und IgE-vermittelte Immunreaktion
  5. Typ V – zellulär (T-Zell-) vermittelte Immunreaktion
  1. Das wesentliche ultrastrukturelle Charakteristikum der akuten Transplantatabstoßung ist die Transplantatvaskulopathie.
  2. Die autologe Transplantation entspricht der isologen aus immunologischer Sicht. Ein Beispiel für die isologe Transplantation ist die Transplantation von Gewebe zwischen nichtverwandten Individuen einer Spezies.
  3. Die Transplantatabstoßungsreaktionen entsprechen Typ I- und III-Reaktionen nach Coombs und Gell.
  4. Die Implantation einer Schweineherzklappe beim Menschen entspricht einer allogenen Transplantation.
  5. Die Begriffe Host-versus-graft und Graft-versus-host können synonym verwendet werden.
  1. Isologe Transplantation – Nierenübertragung zwischen eineiigen Zwillingen
  2. Autologe Transplantation – Nierentransplantation zwischen Geschwistern
  3. Allogene Transplantation – Schweineklappenverpflanzung
  4. Heterogene Transplantation – Korneaübertragung zwischen zwei nicht verwandten Menschen
  5. Xenogene Transplantation – Hautübertragung vom Oberarm zur Deckung eines Defekts im Gesicht
  1. Für die Auswahl eines geeigneten Spenders ist die Übereinstimmung in den MHC-II-Molekülen von größerer Wichtigkeit als die in den MHC-I-Molekülen.
  2. Zwei nicht verwandte Menschen zu finden, die in allen ihren MHC-Molekülen übereinstimmen, gelingt mir einer Wahrscheinlichkeit von 1/1.000.
  3. Bei einer Host-versus-graft-Reaktion richtet sich das Immunsystem des Empfängers gegen das Spenderorgan; insbesondere bei Knochenmarktransplantationen gefürchtet.
  4. Die hyperakute Abstoßungsreaktion kann innerhalb weniger Stunden auftreten und entspricht einer Typ-I-Reaktion nach Gell und Coombs.
  5. Als Goldstandard bei einer chronischen Abstoßungsreaktion wird die Ganzkörperbestrahlung eingesetzt, wodurch die sich schnell teilenden B- und T-Zellen geschädigt werden.
  1. Myasthenia gravis
  2. SLE
  3. Progressive systemische Paralyse
  4. Rheumatisches Fieber
  5. Sarkoidose
  1. Hashimoto-Thyreoiditis – AK gegen freies Thyroxin
  2. Myasthenia gravis – AK gegen Acethylcholinrezeptor
  3. Morbus Basedow – AK gegen TSH-Rezeptor
  4. SLE – AK gegen DNA
  5. Progressive systemische Sklerodermie – AK gegen eine DNA-Topoisomerase
  1. Progressive systemische Sklerodermie
  2. Systemischer Lupus erythematodes
  3. Hashimoto-Thyreoiditis
  4. Churg-Strauss-Syndrom
  5. Dermatomyositis
  1. Die Agammaglobulinämie Typ Bruton ist wie das Wiskott-Aldrich-Syndrom X-chromosomal rezessiv vererbt.
  2. Primäre Immundefekte finden sich mit etwa 1/500 Neugeborenen insgesamt häufiger als sekundäre Immundefekte.
  3. Beim DiGeorge-Syndrom kommt es aufgrund einer Mikrodeetion auf Chromosom 22 zu einer Fehlentwicklung der 2. und 3. Schludtasche mit Thymusaplasie, T-Zell-Lymphopenie, Hypoparathyroidismus, kraniofazialer Dysmorphie und Herz- sowie Gefäßfehlbildungen (wie z.B. einer Fallot-Tetralogie).
  4. Typisch für Immundefekte ist ein Auftreten in höherem Lebensalter insbesondere durch atypische Erreger.
  5. Als schwerstes Immunmangelsyndrom gilt der IgG-Subklassen-Mangel.
  1. Louis-Bar-Syndrom
  2. Transistorische Hypogammaglobulinämie
  3. Selektiver IgA-Mangel
  4. IgG-Subklassen-Mangel
  5. Agammaglobulinämie Typ Bruton
  1. Die Erkrankung wird X-chromosomal rezessiv vererbt.
  2. Es handelt sich um einen primären T-Zell-Defekt.
  3. Ursächlich ist eine Mikrodeletion auf Chromosom 22.
  4. Durch die Fehlentwicklung der 3. und 4. Schlundtasche entsteht u.a. eine Thymushypoplasie.
  5. Therapeutisch kommen Knochenmark- oder Thymustransplantationen in Frage.
  1. Tuberkulostatikaeinsatz führt klassischerweise zur Abnahme der Antikörperproduktion.
  2. Sind insgesamt deutlich seltener als primäre Immundefekte.
  3. Im Falle von B-Zell-Lymphopenie kommt es vermehrt zu viralen und mykotischen Infektionen.
  4. Im Falle von T-Zell-Lymphopenie kommt es vermehrt zu bakteriellen Infektionen.
  5. Autoimmunerkrankungen führen typischerweise zu einer Abnahme der humoralen Immunität.

Dozent des Vortrages Pathoimmunologie des Menschen

Dr. Henrik Holtmann

Dr. Henrik Holtmann

Dr. Henrik Holtmann studierte zunächst Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dann Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg (Saar). Seit 2009 ist er Assistenzarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Mehrere Bücher von ihm sind im Elsevier Urban & Fischer Verlag erschienen.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Knochenmarktransplantation; Transfusionsmedizin - Primäre Immundefekte: zelluläre ...

... Metaboliten in den Makrophagen (Arachidonsäuremetaboliten, bFGF, Chemokine, EGF, IFN-a, Interleukine, Komplementfaktoren, PDGF, reaktive O2- und N2- Metaboliten) - Entzündungskriterien können ...

... und Thrombozyten (Tumor) -Durch die lokale Schwellung im entzündeten Gewebe kommt es zur Erregung von Nozizeptoren (Dolor), was zur Funktionseinschränkung ...

... -Eine umschriebene Ansammlung aus toten neutrophilen Granulozyten, Erregerbestandteilen und Gewebetrümmern ...

... Blutgruppensysteme, die in ihrer Kombination dazu führen, ...

... und B zuständig sind, finden sich auf Chromosom 9, die für die H-Substanz auf Chromosom 19 -Ab einem Alter von wenigen Lebensmonaten verfügt jedes menschliche Individuum über Ak gegen die ihm unbekannten Bestandteile des AB0-System ...

... (A, B, AB und 0) -Individuen der Blutgruppe A tragen das Merkmal A auf ihren Erythrozyten und Ak der Spezifität für B in ihrem Plasma (Blutgruppe B vice versa) -Menschen mit der Blutgruppe AB tragen beide Merkmale auf ihrer Oberfläche und entsprechend keine Ak gegen A und B ...

... in ihrem Plasma. -Träger der Blutgruppe 0 tragen keine Merkmale für A und B auf ihren Erythrozyten. Sie besitzen die H-Substanz. In ihrem Plasma findet man Anti-A- und Anti-B-Antikörper -Häufigkeiten: –A: ca. 43% –B: ca. 12% –AB: ca. 5% –0: ca. 40% -Die seltene Nichtausprägung der H-Substanz bezeichnet ...

... Merkmal D nachweisbar ist: Rh-positiven Träger -Gene für die Eigenschaften des Rh-Systems werden auf Chromosom 1 vererbt. Etwa 85% aller Bundesbürger sind Rh- positiv -Im Gegensatz zum AB0-System findet man ...

... mit Antikörpern besetzten Erythrozyten) –Indirekter Coombs-Test (Nachweis von freien inkompletten Antikörpern ...

... Ak gebildet werden -im Vergleich zum AB0- und Rh-System eher unbedeutend und spielen ...

... AB0-System werden hierbei natürlich auch Unverträglichkeiten gegen alle anderen Blutgruppensysteme geprüft -Die Kreuzprobe muss alle 3 Tage wiederholt werden (neu gebildete Ak) -Kurz vor einer Transfusion werden Unverträglichkeiten im AB0-System noch durch den Bedsidetest abgeklärt, ...

... (insbesondere Thrombozyten) nicht, sodass eine mehr oder weniger ausgeprägte Schädigung unvermeidlich ist. -Vollblut ist deshalb kein vollwertiger Ersatz für verlorenes Blutvolumen. Deshalb werden die zu substituierenden ...

... gegen HLA-Antigene auf Leukozyten oder gegen Thrombozytenantigene) zu verhindern –Gewaschenes Erythrozytenkonzentrat: Mehrmaliges Waschen verringert die Menge an transfundiertem Fremdplasma und den darin enthaltenen Antikörpern –Bestrahltes Erythrozytenkonzentrat: Durch Bestrahlung können die nach Dichtezentrifugation ...

... nicht adaptierten Patienten Hb 8–9 mg/dl -geringergradiger Blutverlust mit Zeichen einer inadäquaten Sauerstoffversorgung -leukozytenarme Erythrozytenkonzentrate: vor geplanten Transplantationen (4.7) sowie bei chronischem ...

... Thrombozyten, werden wieder rücktransfundiert. So können größere Thrombozytenmengen entnommen werden; ein Pheresekonzentrat reicht zur Thrombozytensteigerung um ebenfalls 30.000/l. Bei diesem Verfahren können evtl. auch HLA-kompatible Thrombozyten selektiert werden, was jedoch aufwendig und teuer ist. ...

... toxischer Knochenmarkschädigung oder massivem Blutungsverlust) -Leukämien mit Verdrängung der Thrombopoese -Bei Immunthrombozytopenie muss evtl. chronisch substituiert ...

... -auf AB0-Kompatibilität ist zu achten -Indikation –klinisch relevanter Abfall von Gerinnungsfaktoren, z.B. nach Massentransfusion, bei Leberinsuffizienz oder Verbrauchskoagulopathie –Einsatz von GFP ...

... eine Lösung aus Fibrinogen, Faktor VIII und ...

... Blutgruppenübereinstimmung zwischen Spender und Empfänger ist nicht notwendig -Indikation –bei Verbrauchskoagulopathie –bei sekundärem Gerinnungsfaktormangel ...

... Es handelt sich um gepoolte Gerinnungsfaktoren von diversen ...

... im geringen Maße übertragenen Leukozyten und Thrombozyten. Symptome: leichtes Fieber und Kältegefühl 30 min bis 2 h nach der Transfusion -Allergische Transfusionsreaktion: Der Empfänger bildet in geringem Maße ...

... eines Thrombozytenensturzes und Ausbildung einer hämorrhagischen Diathese. -GvHD: Spenderleukozyten bekämpfen das Empfängergewebe -TRALI (Transfusion related acute lung injury): Tritt v.a. innerhalb von 6 h nach Infusion von FFP und Thrombozytenkonzentraten ...

... was das Infektionsrisiko erhöht -Durch Pasteurisierung bei 60 °C und Viruselimination z.B. durch Ethanol-Präzipitation konnte das Infektionsrisiko von Plasmaprodukten deutlich gesenkt werden. -Das Restrisiko einer Transfusion für die Übertragung beträgt: –HIV-Infektion: 1/1.000.000 –Hepatitis B: 1/50.000 –Hepatitis C: 1/1.000.000 ...

... enthaltenen Zitrats zur Hypokalzämie und Hypomagnesiämie kommen (Zitrat bildet Komplexe mit Ca2+ und Mg+) -Hypervolämie: Erhält ein Patient sehr viele Blutprodukte ...

... –vermehrte Schleimproduktion an den Schleimhäuten –Konstriktion der glatten Muskulatur der Bronchien (Bronchospasmus) –Chemotaxis von Eosinophilen und Neutrophilen (Auslösung der Entzündungskaskade). -3–8 h nach Frühphase: zellulär vermittelte Spätphase mgl. –wird durch die in der Frühphase von den TH2-Zellen und Mastzellen freigesetzten Mediatoren ...

... Konjunktivitis allergica –allergisches Asthma bronchiale –allergische Urtikaria, allergisches Quincke ...

... Strukturen handelt, ist der Abwehrversuch frustran und Neutrophile/Makrophagen geben ihre lysosomalen Inhalte an die Umgebung ab, was zur Gewebeschädigung führt. –Daneben wird eine komplementvermittelten Zelllyse mit entsprechender Gewebeschädigung eingeleitet -Klinische Beispiele –medikamenteninduzierte und autoimmune hämolytische Anämien, Thrombopenien und Neutropenien bis hin zur ...

... Ag- Menge auf eine hohe Konzentration präformierter IgG- oder IgM-Antikörper trifft. Die große Menge der entstehenden Immunkomplexe kann nicht vollständig eliminiert werden und lagert sich folglich im Gewebe ab -Pathologische Reaktion beruht nicht auf der Immunkomplexbildung ...

... –interstitielle Pneumonien (z.B. exogen-allergische Alveolitis) –allergische Vaskulitiden -Auch bei der Typ-III-Reaktion ...

... erkennen ein spezifisches, via Antigenpräsentation angebotenes Allergen, wodurch sie aktiviert und zur Zytokinproduktion angeregt werden (z.B. IL-2, IFN-Gamma, MAF, TNF-Alpha) –Diese Zytokine leiten Entzündungsvorgänge mit starker Rekrutierung von Makrophagen und ...

... Reaktionen auch als anaphylaktoid bezeichnet -Im Gegensatz zu echten Allergien dosisabhängige Reaktionen, die auch ohne vorhergehende Sensibilisierung ablaufen können -Für einen selteneren Teil pseudoallergischer Reaktionen ist eine ...

... Transplantation: Spender und Empfänger sind genetisch gleich (z.B. Organübertragung zwischen eineiigen Zwillingen). -Allogene Transplantation: Spender und Empfänger unterscheiden sich bes. im Hinblick auf die MHC-Genprodukte, gehören aber einer Spezies an ...

... unspezifisch und wird durch die aktivierten CD8-positiven zytotoxischen T-Zellen und die durch die CD4-positiven TH1-Zellen aktivierten mononukleären Phagozyten ausgelöst -Zwei nichtverwandte Menschen zu finden, die in all ihren MHC-Molekülen übereinstimmen, gelingt nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/1.000.000 ...

... Sie entspricht im weitesten Sinn einer Typ-II-Reaktion nach Coombs und Gell –Bei xenogenem Transplantat kann es auf diese Weise bereits innerhalb weniger Minuten zu einer fulminanten Abstoßung kommen –wesentlichen Orte der hyperakuten Abstoßung ...

... nach Transplantation eines Gewebes mit reichlich Lymphozyten und mononukleären Phagozyten (z.B. Knochenmarktransplantation) oder einer Transplantation auf einen immunsupprimierten Empfänger (z.B. nach Chemotherapie) auch zu einer Graft-versus-host-Reaktion mit ...

... Abstoßung: –hochdosiert Glukokortikoide –Antikörper gegen CD3 (z.B. Muromonab) –Antikörper gegen Lymphozyten (z.B. Antilymphozytenserum, ALS) –Einsatz von Substanzen, die die Produktion von IL-2 hemmen ...

... inaktiviert, was die Herkunft gewisser autoreaktiver Klone erklären könnte. –Er sezerniert suppressive Zytokine (z.B. IL-10 und TGF-Beta) und Hormone (z.B. Kortisol), die eine überschießende Immunantwort hemmen –Er blockiert die Prozessierung und Präsentation gewisser körpereigener Proteine ...

... Aktivierung von B- und T-Zellen, die dann auch mit ähnlichen Strukturen im Körper reagieren (z.B. kann ein Infekt mit Streptokokken der Gruppe A (GAS) zur Bildung von Antikörpern führen, die dann ein rheumatisches Fieber, eine akute Glomerulonephritis usw. auslösen): Mimikry -Infektionskrankheiten, die zur Aktivierung ...

... gegen den TSH-Rezeptor mit Ausbildung einer Hyperthyreose –Therapie: Radioiodtherapie oder subtotale Schilddrüsenresektion -Hashimoto-Thyreoiditis: –Ak gegen das Thyreoglobulin oder die thyreoidale Peroxidase führen nach ...

... Ak (ANA) und des Weiteren Auto-Ak gegen DNA gebildet –Therapie: Chloroquin, Ciclosporin A und Steroide ...

... auftreten (opportunistische Erreger) -treten (insgesamt) mit einer Prävalenz von rund 1/500 ...

... vermehrt bei Frühgeborenen auf. Gehäuft kommt es zu Infekten der Nasen- und Nasennebenhöhlen sowie der Lunge. Therapie: Antibiotika und in schweren Fällen Ig-Substitution -IgG-Subklassen-Mangel: Wenn es überhaupt zu Symptomen kommt, dann v.a. unter der häufigsten Form, dem IgG2-Mangel (Infektionen der Lunge) ...

... die B- und T-Zellen komplett fehlen –auf einem Adenosindesaminasemangel beruhenden X-chromosomal-rezessiven Typ, bei dem lediglich die T-Zellen fehlen. Therapie in beiden Fällen: KM-Transplantation -Louis-Bar-Syndrom (Ataxia teleangiectatica): autosomal-rezessives Syndrom, das auf der ...

... 3. und 4. Schlundtasche mit Thymusaplasie, kombinierter T-Zell-Lymphopenie, Hypoparathyreoidismus, kraniofazialer Dysmorphie und Herz- sowie Gefäßfehlern (z.B. einer Fallot-Tetralogie). Therapie: KM- und Thymustransplantation sowie symptomatisch Kalzium- und Vitamin-B-Gabe Phagozytendefekte: ...

... –B-Zell-Lymphopenie: vermehrte bakterielle Infektionen –T-Zell-Lymphopenie: Es kommt zu vermehrten viralen und mykotischen Infektionen. –Granulozytopenie: Es kommt ...

... Immunität AIDS, Autoimmunerkrankungen, Bestrahlung, Diabetes mellitus, Exsudative Enteropathie, Leukämie, ...