Organon der Heilkunst, Ähnlichkeitsprinzip und Arzneiwirkungsweise von Michael Leisten

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Organon der Heilkunst, Ähnlichkeitsprinzip und Arzneiwirkungsweise“ von Michael Leisten ist Bestandteil des Kurses „Die homöopathische Hausapotheke“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Ähnlichkeitsprinzip
  • Organon der Heilkunst
  • Wie wirkt Homöopathie?
  • Homöopathie-Therapeutikum

Quiz zum Vortrag

  1. Organon der Heilkunst
  2. Oreganum der Medizin
  3. Orginal der Heilkunst
  4. Organigramm der Medizinkunst
  1. Homöo - pathie (Ähnliches mit Ähnlichem angehen)
  2. Iso - pathie (Gleiches mit Gleichem angehen)
  3. Allo - pathie (Gegensätzliches mit Gegensätzlichen angehen)
  1. … man sucht für die dominante Beschwerde auf dem Quickfinder den passenden Eintrag mit der entsprechenden Seitenzahl. Dort liest man alle Mittel durch. Holt sich eine Idee welches Mittel passen kann und geht in den hinteren Teil des Buches, in den die Mittel ausführlicher beschrieben sind und sucht möglichst viele Übereinstimmungen.
  2. … man blättert mit den Fingern und da wo die Seiten hängen bleiben wird meine Intuition mir geholfen haben, das da das richtige Mittel stehen wird.
  3. … man fängt im Materia Medica Teil bei „A“ an und liest sich bis „Z“ durch. Da stößt man sicher auf das richtige notwendige Mittel.
  4. … man geht erst ins Internet und in eine Suchmaschine da findet man schnell pauschale Hinweise und die prüft man dann mit dem Buch.
  1. Wenn Sie bei dem vergleichenden Lesen im Indikations-Kapitel sich bei zwei oder drei Beschwerdebeschreibungen eine Idee des möglichen richtigen Mittels holen, diese zwei oder drei Arzneimittelbilder im Materia Medica Teil ausführlich studieren und dann bei einem der ausgewählten Mittel über die Übereinstimmungen zu der geschilderten Beschwerde des Patienten positiv überrascht sind, dann haben Sie den Aha–Effekt erlebt.
  2. Sie haben z. B. aus Bequemlichkeit nicht alle Beschwerdeausformungsbeschreibungen der zu therapierenden aktuellen Krankheit gelesen und sich ohne weiteres Arzneimittelstudium im Materia–Medica Teil zu einer Mittelfestlegung entschieden, dann haben sie den Naja–Effekt praktiziert.
  3. Zustände (und damit auch das passende nötige Mittel gerade bei akuten Ausformungen von Beschwerden) können sich sehr schnell ändern. Sie sollten deshalb vor jeder neuen Verordnung einer Arznei auch die Beschwerden neu aufnehmen.
  4. Bilden sich die Beschwerden nicht deutlich und schnell genug für den bisherigen Krankheitsverlauf zurück, haben Sie einen Aha-Effekt praktiziert.

Dozent des Vortrages Organon der Heilkunst, Ähnlichkeitsprinzip und Arzneiwirkungsweise

 Michael Leisten

Michael Leisten

Als studierter Diplom-Religionspädagoge war Michael Leisten über zwanzig Jahre an staatlichen Schulen tätig. Parallel dazu absolvierte er die Ausbildung zum Heilpraktiker und eine Ausbildung in Klassischer Homöopathie. Seit dieser Zeit ist er in eigener Praxis tätig.
Zudem arbeitet Michael Leisten als Direktor der Privatakademie der Klassischen Homöopathie. Hier ist er als Dozent tätig. Der von SHZ und BKHD zertifizierte Therapeut und Supervisor arbeitet außerdem als Autor und Übersetzer verschiedener homöopathischer Bücher. 2009 absolvierte er an der Lutheran University of Applied Sciences Nürnberg die postgraduate Study Adult Education mit Auszeichnung und erwarb sich den Grad Master of Art (M. Edu.).
Unter der Leitung von Dr. André Saine befindet er sich seit 2010 in homöopathischer Weiterbildung, die von der kanadischen International Academy of Homepathy durchgeführt wird. 2011 wurde Michael Leisten in den erweiterte Vorstand der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) in Deutschland für die Sektion Weiterbildung, Fortbildung und Lehre gewählt. Seit 2013 ist er in den festen Autorenstamm der homöopathischen Fachzeitschrift Homöopathie-Konkret aufgenommen worden.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... sein Hauptwerk, in ihm hat Samuel Hahnemann die ...

  • ... Gesundheit – oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange – ...

  • ... Arbeit des Organismus und wirken nicht selbständig auf der chemischen Ebene. Ihre Wirkung ist nicht molekular, sondern informell, ...

  • ... Lehre der Entstehung von Krankheit und ihre Berücksichtigung in der Therapie) •IV. Indikationen (Die Krankheitsbeschreibungen im Einzelnen) •V. ...

  • ... Arzneimittel nach alphabethischer Reihenfolge und ihre miasmatische Zugehörigkeit) • IX. Symptomatologie (Das Beschwerderegister, gemeint sind damit Hinweise bei welcher Indikation über die jeweilige Beschwerde etwas zu finden ist) ...

  • ... Quickfinder - vorne Idee, hinten Vertiefung ...

... bei Einnahme des Medikamentes beseitigt werden konnten. Diese Beschreibungen und ihr Zuordnungsvergleich mit den Beschwerden des Erkrankten stellen das Diagnose- und das daraus folgende Therapie-System der Klassischen Homöopathie dar. Die ersten Worte der Überschrift bezeichnen den Namen des Homöopathikas. Die in Klammern geschriebene Abkürzung stellt die international gültige Kurzschreibweise des Arzneimittels dar (Acet-ac.). Dahinter haben Sie die deutsche Bezeichnung aufgeführt, z.B. Eisessig. Die Beschwerdeausformungsbeschreibungen sind hier wie in fast allen homöopathischen Büchern nach dem Kopf–zu-Fuß–Schema und vom Allgemeinen zum Speziellen aufgeführt. Sachverhalte, die fett gedruckt sind stellen sog. für diesen Zustand und dessen benötigtes Homöopathika typische Ausformungen dar. Man nennt sie auch Leitsymptome, d. h. ...

... heiße Haut; Gesicht abwechselnd blass und rot; großer Durst, meist auf kalte Getränke; Verlangen nach Gesellschaft; Konvulsionen, bei zahnenden Kindern; Hitze, Rucken und Zucken einzelner Muskeln. Kind nagt an seinen Fäusten, ist aufgeregt und kreischt; Haut heiß und trocken; hohes Fieber; die Anfälle – gleichgültig in welchem Organbereich – sind plötzlich und stürmisch: Panische Angst mit Herzklopfen, Prüfungsangst (Blackout)! Kopf: Schwindel oder Ohnmachtsneigung beim Aufstehen oder im Stehen, oft gleichzeitig Verlust von Sehvermögen und Bewusstsein; Schwindel, besonders nach einem Schock oder Schreck; nach kaltem ...

... eitrige akute Zahnschmerzen nach kaltem Wind! Magen: viel Durst, meist auf kalte Getränke; Verlangen nach Fisch; galliges Erbrechen mit Angst und viel Schwitzen! Abdomen und Rektum: Blähungen und Koliken; Afterstiche und Jucken (nachts); Durchfall ist wässrig, grünschleimig, oft bei Kindern; schmerzhafte Nieren- und Blasenentzündung! Brust und Atmung: Hauptmittel bei Frühstadium von Krupp-Husten; Herzklopfen und Pulsieren nach einem Schreck; Husten, Krupp; trocken, heiser, erstickend; laut, rau, ...

... Zahnende Kinder sind blass, schwach, reizbar und möchten schnell getragen werden; Anasarka ( Ödem, Wasseransammlung ), blasse, wächserne, erdfarbene Haut (Acet-ac.); Haut ist trocken und schuppig, kalt, blau und runzelig, mit kalten, feuchten, klebrigen Schweißen; wie Pergament; weiß und teigig; schwarze Blasen und brennende Schmerzen! Gemüt: Ängstliche, angespannte und besorgte Patienten; Verlangen nach Gesellschaft, Furcht beim Alleinsein; ist bedrückt, melancholisch, verzweifelt, gleichgültig, ängstlich, furchtsam, ruhelos, voller Qualen, reizbar, empfindlich, mürrisch, leicht verärgert; ängstliche Todesfurcht; denkt, es sei zwecklos, Arznei einzunehmen, hält ...

... kann es nicht ertragen, Essen zu riechen oder zu sehen (Colch., Sep.) großer Durst auf kaltes Wasser; trinkt oft, aber nur kleine Mengen, isst selten, aber viel; Entkräftung und Erschöpfung; ruhelos, kann an keinem Platz Ruhe finden; wechselt ständig die Lage; rapide Abmagerung: mit kaltem Scheiß und großer Schwäche (Tu b., Verat.); der betroffenen Körperteile; Marasmus ( allgemeiner Verfall mit Kräfteschwund verbunden mit Abmagerung ); äußerst starke Erschöpfung von der leisesten Anstrengung; die Erschöpfung wird vom Patienten nicht empfunden, solange er stillliegt ...

... im Allgemeinen von Hitze (umgekehrt: Se-cale), außer Kopfschmerz, der vorübergehend durch kaltes Baden gebessert wird (Spig.); brennende Schmerzen besser durch Hitze) Magenschmerzen werden gebessert durch Milch! Verschlimmerung: Angstanfälle, die nachts aus dem Bett treiben, schlimmer nach Mitternacht allgemeine Verschlimmerung der Symptome von 0 – 2 Uhr, 13 – 14 Uhr Verschlimmerung: nach Mitternacht (1-2 Uhr oder 13-14 Uhr), von Kälte, kalten Getränken oder kaltem Essen, beim Liegen auf der schmerzhaften Seite oder bei Kopftieflage! Extremitäten: Verstümmelt seine Fingernägel; Ischias! Urogenitaltrakt: ...

... I E Alkoholismus, Baden im Meer, Wurstvergiftung, Sektionsverletzungen und Milzbrand; Stichen giftiger Insekten; bei ...

... Sie gab es in der und nach einer 1/4 Stunde, wurde Julia ruhiger, dass Frösteln lies nach und nach einer weiteren 1/4 Stunde wollte Julia sich im Wohnzimmer hinlegen und mit der Mama kuscheln. Binnen kürzester Zeit schlief sie ein. Im Schlaf fing ein Schweiß an. Als Julia nach einer guten Stunde erschöpfenden Schlafs bei offenen Mund erwachte merkte man Ihr schon an, das es besser geht. Julias Mutter war selbst über die prompte Hilfe überrascht. 2. Fall: Herr Meyer ist Angestellter und hat im Herbst viel zu tun und auch heuer ist er wieder gestresst. Zudem niesen und husten die Kunden und Mitarbeiter um ihn herum. So ist es fast nicht verwunderlich, dass er anfangs der Woche merkt, dass er ...

... eine Gabe aufgelöst in Wasser und nippt immer über den Tag davon. Innerhalb von zwei Tagen war noch nicht alles weg, aber wesentlich besser. Er war über die gute Wirkung überrascht. 3. Fall: Frau, 38 Jahre, zwei Kinder, halbtags berufstätig in einem Steuerbüro kommt und ist doch schon ganz schön krank, totale Schwäche, die Nase ist zu und die Patientin sieht wirklich recht krank aus und man hört sie schon von weitem husten. Sie sagt, dass Sie nicht mehr kann, die Bronchien sind zu, es ist wie so ein Druck darauf. Plötzlich in der Anamnese fängt Sie das Weinen an und es bricht aus Ihr heraus, dass Sie fertig sei, jeder lädt nur auf Ihr ab, sie wird nur kritisiert usw. Sie entschuldigt sich nach einer Weile. ...