ZNS-Erkrankungen Fortsetzung von Prof. Dr. Johannes Schulze

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Über den Vortrag

Der Vortrag „ZNS-Erkrankungen Fortsetzung“ von Prof. Dr. Johannes Schulze ist Bestandteil des Kurses „Crashkurs 2. Staatsexamen (M2)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Epilepsie
  • Nichtepileptische Anfälle
  • Multiple Sklerose
  • Fehlbildungen
  • Leukodystrophien
  • muskulozerebrale Krankheiten
  • Hirn-Infektionen

Quiz zum Vortrag

  1. A. cerebri anterior links
  2. A. cerebri media links
  3. A. basilaris
  4. A. cerebri inferior posterior links
  5. A. cerebri posterior links
  1. Bestimmung von Protein C und Protein S
  2. Quantifizierung der glomerulären Filtrationsrate
  3. Messung von Indolessigsäure im Urin
  4. digitale Subtraktionsangiographie der Hirngefäße
  5. Doppler-Sonographie der tiefen Beckenvenen
  1. Tranexamsäure
  2. rtPA (rekombinanter tissue-plaminogen activator complex)
  3. APSAC (anisolierter Plasminogen-Streptokinase-Aktivator-Komplex)
  4. LMH (low molecular weight heparin)
  5. ASS 300 mg/d
  1. M. (Adamantiadis-)Behcet
  2. Riesenzellarteriitis
  3. M. Wegener
  4. Subclavial steal-Syndrom
  5. M. Castleman (Castleman's disease)
  1. Subarachnoidealblutung
  2. Sinusvenenthrombose
  3. Subdurale Hirnmassenblutung
  4. Epiduralblutung
  5. hypertone Stammganglien-Einblutung
  1. Beidseitige Lähmung des N. vagus – Indikation zur Intubation wegen der Möglichkeit einer Asphyxie
  2. Lähmung des rechtsseitigen N. hypoglossus – Abweichen der Zunge nach links beim Herausstrecken
  3. Lähmung des N. olfactorius – fehlendes Fähigkeit, Ammoniak zu riechen.
  4. zentrale Lähmung des N. fazialis – Auftreten einer Bell'schen Lähmung
  5. periphere Lähmung des N. oculomotorius – Adie-Pupille bei fehlender Pupillenbewegung
  1. Hoffmann-Tinel-Zeichen
  2. Chvostek'sches Zeichen
  3. Lachmann II-Test
  4. Meyer-Zeichen
  5. Phalen-Zeichen
  1. Befall der linksseitigen Halsmarkwurzeln C5 bis Th 3
  2. Beginn der Symptomatik über mehrere Wochen
  3. Beginn der Symptomatik bis zu schweren Lähmungen innerhalb von 24 Stunden
  4. verrringerte NLG bei den betroffenen peripheren Nerven
  5. neu aufgetretener AV-Block IIa
  1. bei sekundär generalisierten Epilepsien ist im iktalen EEG oft ein Fokus mit Ausbreitung über beide Hemisphären nachweisbar.
  2. Zur Klassifikation einer einfach fokalen Epilepsie ist das Auftreten von motorischen Symptomen obligat.
  3. Die Rolando-Epilepsie des Kindes breitet sich typischerweise von orofazialen Automatismen auf weitere Muskelareale aus (Rolando-March)
  4. Bei jedem epileptischen Anfall ist eine pharmakologische Prophylaxe für mindestens 6 Monate indiziert.
  5. Die BNS-(Blitz-Nick-Salaam)Epilepsie tritt vorwiegend im mittleren Lebensalter auf.
  1. Temporallappen
  2. Frontallappen
  3. motorischer Gyrus praecentralis
  4. Okzipitallappen
  5. sensorischer Gyrus postzentralis
  1. fehlendes Bewusstsein zwischen zwei Anfällen
  2. generalisierter tonischer Muskelkrampf zu Anfallsbeginn
  3. Dauer der klonischen Muskelkontraktionen maximal 5 Minuten
  4. Vorliegen von Fieber und Tachykardie
  5. Entwicklung aus einer primär generalisierten Epilepsie
  1. Jackson-Anfall
  2. Schlaf-Apnoe-Syndrom
  3. Neuronitis vestibularis
  4. Narkolepsie
  5. M. Meniere
  1. Uthoff-Phänomen
  2. Nikolski-Phänomen
  3. Meyer-Drawe-Phänomen
  4. Wallenberg-Phänomen
  5. Menell-Phänomen
  1. Plaque-Bildung – Demyelinisierung – Sklerosierung – Gliose
  2. Demyelinisierung – Sklerosierung – Plaque-Bildung – Gliose
  3. Plaque-Bildung – Demyelinisierung – Gliose – Sklerosierung
  4. Plaque-Bildung – Sklerosierung – Gliose – Demyelinisierung
  5. Demyelinisierung – Sklerosierung – Gliose – Plaque-Bildung
  1. Glatiramer-Acetat
  2. Primidon
  3. Mitoxantron
  4. Triamcinolon-Hexacetonid
  5. Omalizumab
  1. Hyperreflexie
  2. Schwierigkeiten beim Aufstehen
  3. eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis
  4. Artikulationsstörungen
  5. bulbäre Sprache
  1. Bei Patienten mit mitochondrialen Funktionsstörungen ist eine Laktatazidose häufiges Zeichen der ungenügenden oxidativen Phosphorylierung.
  2. Muskelatrophien sind in der Regel auf Störungen des Muskelzellaufbaus zurückzuführen (z.B. Mutationen im Dystrophin-Gen)
  3. Migräne ist primär eine Folge der Kontraktionsschwäche der glatten Muskulatur zerebraler Gefäße.
  4. Bei Patienten mit MERRF sind die Muskelzellen histologisch unauffällig, während die Arteriolen thrombosiert sind.
  5. Die Lebersche Optikus-Atrophie ist auf Mutationen im Photorhodopsin zurückzuführen.
  1. Die Neuroborreliose wird auch als Bannwarth-Syndrom bezeichnet und befällt bevorzugt die Nerven II, III und VII.
  2. Das typische wandernde Erythem ist bei mehr als 90% der Patienten mit Borreliose anamnestisch eruierbar.
  3. Antikörper gegen Borellien finden sich bei der Neuroborreliose im Liquor nur selten.
  4. Die Kombination von Cefotaxim mit Amikacin ist die Therapie der Wahl.
  5. Hinweisend ist eine Liquorpunktion mit dem Nachweis von Glukoseverbrauch und granulozytärer Reaktion.
  1. FSME-Virus – keine kausale Therapie
  2. Meningokokken-Meningitis - Rifabutin
  3. Neurosyphilis - Minozyklin
  4. Herpes-Enzephalitis - Imatinib
  5. Neuroborelliose – Clindamycin plus Vancomycin
  1. progressive multifokale Leukoenzephalopathie
  2. Tabes dorsalis
  3. olivopontocerebelläre Degeneration
  4. Panarteriitis nodosa
  5. subakute sklerosierende Panenzephalitis

Dozent des Vortrages ZNS-Erkrankungen Fortsetzung

Prof. Dr. Johannes Schulze

Prof. Dr. Johannes Schulze

Prof. Dr. Johannes Schulze ist Arzt für Pharmakologie und Toxikologie. Er lehrt am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Pathophysiologie und Umweltmedizin.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... ASS - Subclavian steal bei Halsrippe (Syndrom = mit Symptome, Phänomen = ohne Symptome) - Vaskulitiden: Riesenzellarteritis – ...

... Hypertonie, Atheroskleroseblutung; Halbseitensymptomatik, Stammganglien-Einblutung - Diagnose: cCT ohne KM! Therapie – RR senken (aber Monroe-Doktrin beachten, 40 mm Hg) – Hirndruck senken – Operation zur Entlastung – Prophylaxe von ...

... Ptose zentrale III-Lähmung: mydriatische Pupillenstarre (Puppenaugenphänomen) - IV – Trochlearis: Schielstellung je nach Blickrichtung (Zug nach oben innen fehlt) – ausgleichende Zwangshaltung (Ursache blow-out-Fraktur, Apoplex, Sinus-cavernosus-Syndrom) - VI – ...

... Akromegalie. Beginn nachts, zeitliche Ausbreitung der Symptome. Zeichen: Hoffmann-Tinel-Zeichen = Region beklopfen – Schmerz, Phalen-Zeichen ...

... LWS-Befall. Beginn langsam (Wochen) bis perakut (wenige Stunden) oft postinfektiös (Campylobakter jejuni-positiv). Kein GBS bei Asymmetrie, bei nachweisbarem Querschnitt, bei Fieber und Pleozytose. Diagnostik: ...

... Ausbreitung aus Fokus, primär generalisiert – initial beide Hemisphären betroffen – Absencen-Epilepsie, – Pyknolepsie (Kinder) - West-Syndrom – Lennox-Gastaut-Syndrom – BNS = Blitz Nick Salaam (Kinder) – familiäres Auftreten, oft im mittleren Alter, provozierbar – typisches EEG mit Spikes. Therapie – Na-Kanalblocker ...

... Automatismen, postiktale Umdämmerung - Frontal – Sprache, Perseverationen, Hypermotorik - supplementär motorisch (frontal) – tonisch ...

... Status epilepticus: anhaltende Störung >30 min. Therapie – i.v.-Zugang – Kreislaufkontrolle, BZ-Kontrolle – Sedierung durch Benzos i.v. (Lorazepam, Diazepam, Clonazepam); → ...

... als Miktionssynkope, Schmerz-Synkope; – kardiogene Orthostase – Medikations-Nebenwirkungen – zerebrovaskuläre Ischämie bei Synkope: oft Auslöser, kurze Dauer ...

... Schlaf-Apnoe-Syndrom zentrales SAS (verminderte Ansprache des Atemzentrums auf CO2), gemischte Formen. Seltenere DD (siehe HNO): benigner paroxysmaler ...

... Oculomotorius-Störungen (Hirnnerven I, II, III) Paresen (mit einschießenden Spasmen), Kloni, Koordination (Kleinhirn), somatosensorische Störungen, Pyramidenbahnzeichen zentrale vegetative Störungen (Inkontinenz – imperativer ...

... Mitoxantron. Symptomatisch Gehhilfen, Katheter, Carbamazepin, Primidon, Propranolol. Komplikationen: Neuritis nervi optici. Fundoskopie: „Der Patient sieht nichts, der Arzt auch nicht“. Varianten: ADEM (akute disseminierte Enzephalomyelitis) – parainfektiös ...

... RM. – Phakomatosen – neurokutane Syndrome Recklinghausen – Cafe au lait, Lisch-Knötchen der Iris; v. Hippel-Lindau – kapilläres Hämangiom der Retina; Sturge-Weber – Naevus flammeus der Meningen, Haut und ...

... Sehstörungen (Optikusdegeneration) Demenz - Therapie - symptomatisch (Spastik – Dantrolen; NN-Insuffizienz – Substitution) - DD - Zellweger-Syndrom – ...

... Expression. Pathologie, Symptome aus dem Muskelbefall (Muskeldystrophie) – Muskelschwäche, Herzinsuffizienz aus der Störung der oxidativen Phosphorylierung – Laktatazidose aus der ...

... + Gentamycin–Listerien: Diab. M., Alkoholiker (Immunsupprimiert); Grippesymptome, fokale Neurologie – H. influenza – nach Impfung (HiB) fast eradiziert. Hirnabszess: Strep A, Anaerobier; Infektionsweg hämatogen oder fortgeleitet ...

... hohes Fieber, Kopfschmerzen, zentrales Erbrechen, Benommenheit/Eintrübung, Meningismus „Dehnungsempfindlichkeit – Brudzinski, Kernig, Lasegue positiv. Periphere Symptome Hautblutungen, Sepsis (Waterhouse- ...

... progressive Paralyse Tabes Dorsalis) - Pupillenstörungen (Robertsonsche Pupillenstarre) - sensibel Hyperästhesie, Dysästhesie (Wärme, ...

... Gelenke, Herz, LK - III: chronisch, Arthritis, Acrodermatitis chronica atrophicans. Di: Liquor mit Eiweißerhöhung, Lymphomonozytär; AK gegen Borrellien. Ther. Ceftriaxon, Cefotaxim; Doxycyclin. Neurolues - Klinik – früh: Kopfschmerz, Hirnnervenausfall, Epilepsie – spät: meningovaskulär, Arteriitis; progressive ...

... – Zecken (Ixodes ricinus). Befall der Hirnnervenkerne, Vorderhornzellen, Hirnstamm, Rückenmark. Poliomyelitis motorische Vorderhornzellen (Muskelatrophie, Lähmung). Formen inapparent, abortiv, Polio, Polio ...

... Pons, Basalganglien, Frontalhirn, limbisches System – Psychosyndrom, Demenz, Parkinsonoid. Diagnose: Pleozytose, Viruslast; MRT. Kompl.: progressive multifokale Leukenzephalopathie durch JC –Toxoplasmose ...