Neuroanatomie III: Das Gehirn von Dr. Damir del Monte (geb. Lovric)

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Über den Vortrag

Uni-Med HP - Medizin für Heilpraktiker Videoausbildung zur Heilpraktikerprüfung

Der Vortrag „Neuroanatomie III: Das Gehirn“ von Dr. Damir del Monte (geb. Lovric) ist Bestandteil des Kurses „Basiswissen Anatomie & Physiologie: Weitere Themen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Hirnstamm: Gliederung
  • Hirnnervenkerne
  • Medulla oblongata
  • Pons
  • Mesencephalon
  • Cerebellum
  • Diencephalon
  • Telencephalon
  • Blutversorgung
  • Hirnhäute / Liquor
  • Autonomes (Vegetatives) Nervensystem

Quiz zum Vortrag

  1. Kleinhirn (Cerebellum)
  2. Verlängertes Mark (Medulla oblongata)
  3. Brücke (Pons)
  4. Mittelhirn (Mesencephalon)
  1. Kann Fasern unterschiedlicher Qualität beinhalten
  2. Stellt eine Ansammlung von Nervenzellkörpern dar
  3. Enthält ausschließlich motorische Fasern
  4. Enthält aussschließlich sensible Fasern
  1. N. vagus
  2. N. oculomotorius
  3. N. trochlearis
  4. N. abducens
  5. N. opticus
  1. Großhirn (Telencephalon)
  2. Verlängertes Mark (Medulla oblongata)
  3. Brücke (Pons)
  4. Mittelhirn (Mesencephalon)
  1. Aktivierung des Großhirns über aufsteigende Fasern
  2. Umschaltstelle aller sensiblen Fasern
  3. Bildung der Pyramidenbahn
  4. Willkürliche Beeinflussung des Herzschlages
  5. Willkürliche Steuerung des Brechzentrums
  1. Wird zum Hirnstamm gezählt
  2. Enthält seitlich zwei kleine Erhebungen (Olivenkerne)
  3. Wird zum Zwischenhirn gezählt
  4. Enthält keine Anteile der Formatio reticularis
  1. Hypothalamus
  2. Formatio reticularis
  3. Substantia nigra
  4. Hirnnervenkerne III. bis XII.
  5. Pyramidenbahnkreuzung
  1. Substantia nigra
  2. Olivenkerne
  3. Thalamus (Tor zum Bewusstsein)
  4. Hypothalamus
  1. Dopamin
  2. Seretonin
  3. Acetylcholin
  4. Noradrenalin
  5. Glutamat
  1. Formatio reticularis
  2. Vermis (Wurm)
  3. Nucleus interpositus
  4. Laterale Hemisphäre
  5. Lobus flocculo-nodularis
  1. Tor zum Bewusstsein
  2. Koordination der Willkürmotorik
  3. Mitbeteiligung an der Augenbewegung
  4. Mitbeteiligung am Gleichgewicht
  5. Mitbeteiligung an der Halte- und Stützmotorik
  1. Substantia nigra
  2. Thalamus
  3. Hypothalamus
  4. Nucleus subthalamicus
  5. Epithalamus
  1. Alle sensiblen (aufsteigenden) Bahnen, die zur bewussten Wahrnehmung führen
  2. Alle motorischen (absteigenden) Bahnen, die unbewusst ablaufen
  3. Nur die somatosensiblen Bahnen, die ohne bewusste Wahrnehmung ablaufen
  4. Nur die viszerosensiblen Bahnen, die stets unbewusst ablaufen
  5. Nur die somatomotorischen Bahnen, die bewusst gesteuert werden
  1. Lobus hepatis
  2. Lobus parietalis
  3. Lobus temporalis
  4. Lobus occipitalis
  5. Lobus frontalis
  1. Thalamus
  2. Allocortex
  3. Neocortex
  1. Es existieren keine nennenswerten Energiespeicher (Glykogen) im Hirnbereich.
  2. Ein Sauerstoffmangel macht sich nach 10 Minuten bemerkbar.
  3. Ein Gefäßverschluss wird stets durch den Circulus arteriosus kompensiert.
  4. Es existieren ausgeprägte Energiespeicher (Glykogen) im Hirnbereich.
  5. Es mangelt rasch an Kohlendioxid.
  1. Arteria carotis externa
  2. Arteria cerebri posterior
  3. Arteria carotis interna
  4. Arteria cerebri anterior
  5. Arteria cerebri media
  1. Epiduralraum
  2. Innere Liquorräume
  3. Äußere Liquorräume
  4. Subarachnoidalraum
  5. Vier Hirnventrikel
  1. Alma mater
  2. Arachnoidea mater
  3. Dura mater
  4. Pia mater
  1. Thalamus
  2. Hypothalamus
  3. Sympathikus
  4. Parasymphatikus
  5. Grenzstrangganglion
  1. Noradrenalin
  2. Acetylcholin
  3. Sekretin
  4. Serotonin
  5. Adrenalin

Dozent des Vortrages Neuroanatomie III: Das Gehirn

Dr. Damir del Monte (geb. Lovric)

Dr. Damir del Monte (geb. Lovric)

Studium und Promotion absolviert Dr. del Monte zunächst im Fach Psychologie an den Universitäten Hannover und Köln. Die Forschungsschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Psychotraumatologie und Lernforschung und finden am Institut für Klinische Psychologie der Universität zu Köln bei Prof. Gottfried Fischer ihre Umsetzung. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit erfolgen Ausbildungen in psycho- und körpertherapeutischen Verfahren (kausale Psychotherapie nach Fischer, MPTT, EMDR, Brainspotting, Sporttherapie), sowie Spezialisierungen in der Psychotrauma- und Schmerztherapie.

Es folgt ein Studium der Medizin-Wissenschaft an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. Dr. del Monte ist als Wissenschaftler am Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung der PMU Salzburg (Leitung Prof. Schiepek) im Bereich Neurowissenschaftliche Forschung tätig. Als Dozent für Funktionelle Neuroanatomie bekleidet er Lehraufträge an verschiedenen Universitäten in Deutschland und Österreich. Sowohl für die "Funktionelle Neuroanatomie" wie auch für die "Grundlagen der Medizin" entwickelt Dr. del Monte eigene Lehrkonzeptionen und Visualisierungen. Mehr Information hierzu finden Sie auf der Seite "Hirnwelten" von Damir del Monte | www.damirdelmonte.de.


Kundenrezensionen

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Sehr gut!
von Tatjana N. am 19. Februar 2014 für Neuroanatomie III: Das Gehirn

Dr. Damir Lovric ist mir persönlich der liebste Dozent. Das Konzept mehr in die Tiefe zu gehen hat mir von Anfang an gefallen. Habe diesen Kurs auf der Suche nach zusätzlichen Lernhilfen zu meiner Ausbildung zum HP gefunden. Diese kann ich nur empfehlen!

 
Lernen
von Andrea B. am 04. September 2013 für Neuroanatomie III: Das Gehirn

Man versteht sehr schnell und nach einmal schauen hat man es fast schon im Kopf

9 Kundenrezensionen ohne Beschreibung


9 Rezensionen ohne Text


Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... zum Kleinhirn -Anteile der Formatio reticularis: -Locus caeruleus -Raphe-Kerne Mesencephalon (Mittelhirn) -Hirnschenkel (Crura cerebri) -Tegmentum (enthält Ncl. ruber, Substantia nigra, HNK III. und IV., FR) -Tectum (Vierhügelplatte) Cerebellum (Kleinhirn) -Vestibulocerebellum -Spinocerebellum -Pontocerebellum -Gleichgewicht -Koordination ...

  • ... Großhirn) -Äußere Gliederung: -Zwei Hemisphären -Windungen und Furchen -Hirn-Lappen (Lobus frontalis, parietalis, temporalis, occipitalis) -Wahrnehmung -Bewusstsein -Gedächtnis -Sprache ...

  • ... Zwischenhirn (Diencephalon) -Endhirn (Telencephalon) bzw. Großhirn (Cerebrum) entwicklung Entwicklungsgeschichtliche Einteilung: -rhombencephalon (Rautenhirn) bestehend aus: -Myelencephalon (= Medulla oblongata) -Metencephalon ...

  • ... Bläschen­formation Nachdem sich das Neuralrohr geschlossen hat, entstehen an seinem Kopfende Hirnbläschen. Im ersten Stadium bilden sich drei Primärbläschen (4. Embryonalwoche), die sich zu fünf ...

  • ... wird. Im Pons wird die Deckplatte von einem dünnen Segel (Velum medullare superius) und in der Medulla oblongata von einer einschichtigen Lamina (Velum medullare inferius) gebildet. -tegmentum (Haube): Hier finden sich alle Hirnstammkerne einschließlich der Formatio reticularis sowie die aufsteigenden Fasersysteme. Zwischen Deckplatte und Tegmentum finden sich die Liquorräume (im Mittelhirn der Aquäductus mesencephali, der in den vierten Ventrikel übergeht). -Basis: Eine Faserplatte, die aus den Crura cerebri (im Mittelhirn), der ...

  • ... 2. Neuron des Trigeminussystems -Tractus spinothalamicus: 2. Neuron des Vorderseitenstrangs -Tractus spinotectalis: Bahn zum Colliculus superior -Tractus spinoreticularis: Bahn zur Formatio reticularis -Lemniscus lateralis: 2.(3.) Neuron der Hörbahn -absteigende Bahnen: -„Pyramidale“ Motorik: Tractus corticospinalis: Motocortex -Rückenmark -Tractus corticonuclearis: ...

  • ... es entsteht eine mediolaterale Anordnung der Hirnnervenkerne. -Dabei kommt es zu einer Erweiterung der unterschiedlichen Kategorien von Nervenfasern. Während Rückenmark und Spinalnerven nur vier Kategorien kennen (somatomotorisch, viszeromotorisch, viszerosensibel, somatosensibel), kommen im Hirnstamm noch zusätzliche – sogenannte „spezielle“ - Faser - kom ...

  • ... medial nach lateral angeordnet: -Somatomotorisch: Für die quer gestreifte Muskulatur von Zunge und Auge -Allgemein viszeromotorisch (parasympathisch): Für Drüsen und glatte Muskulatur -Speziell viszeromotorisch: ...

  • ... (V) Ncl. facialis N. facialis (VII) Ncl. ambiguus N. glossopharyngeus (IX) N. vagus (X) Ncl. n. accessoriiN. accessorius (XI) allgemein-somatosensibel Ncl. mesencephalicus n. trigeminiN. trigeminus (V) Ncl. principalis n. trigeminiN. trigeminus (V) Ncl. spinalis n. trigemini N. trigeminus (V) N. glossopharyngeus (IX) ...

  • ... Beeinflussung des Wachheitsgrades und des Bewusstseins -Das ARAS projiziert direkt und über die 'unspezifischen' Kerne des Thalamus zum Kortex und reguliert über diese Bahnen dessen allgemeinen Aktivitätszustand (Arousal). Wachheit, Aufmerksamkeit und damit auch Bewusstsein kann nur im Wechselspiel von Kortex und ARAS entstehen. Aufbau Die Kerne der Formatio reticularis finden sich in vier nebeneinander liegenden Reihen oder Zonen: -Mediane Zone: Entlang der Mittelachse liegend und die - Serotonin bildenden - Raphe-Kerne beherbergend -Mediale Zone: ...

  • ... von innen wie auch von außen treffen hier zusammen -Laterale Zone: Diese Zellen sind u. a. an der orofazialen Motorik beteiligt -intermediäre Zone: Ein Bereich, der stark an der Regulation vegetativer Prozesse beteiligt ist medulla oblongata (verlängertes Mark) äussere gliederung -an der Vorderseite: Das Rückenmark geht ohne scharfe Grenze in Höhe der ersten Halsnerven in das verlängerte Mark über, das bis zur ...

  • ... N. hypoglossus -Bis in den Pons reichen die Kerngebiete von: N. vestibulocochlearis N. trigeminus -Kerne aufsteigender Bahnen: -Nucleus ...

  • ... VI-VIII -Sulcus basilaris: Eine flache, median gelegene Rinne für die A. basilaris -Brachium pontis (Brückenarm) entspricht dem Pedunculus cerebellaris medius -Kleinhirn-Brücken-Winkel: Tiefe Einsenkung, in der Kleinhirn, Brücke und verlängertes Mark zusammentreffen Gliederung im Querschnitt -Pars basilaris pontis: Quer verlaufende Fasern, die hauptsächlich vom Großhirn kommen -Tegmentum pontis kerne -Hirnnervenkerne: Im Pons liegen die Hirnnervenkerne folgender Hirnnerven: ...

  • ... N. oculomotorius; N. trochlearis -Extrapyramidal-motorische Kerne: -Substantia nigra: Sendet Bahnen mit dem Botenstoff Dopamin zu den Basalganglien; bedeutsam u. a. für Motorik und Bewegungsantrieb; Ausfall führt zu M. Parkinson -Nucleus ruber: Eine wichtige Schaltstelle im motorischen System erhält zahlreiche Bahnen aus dem Kleinhirn (Koordination der Feinmotorik) und sendet (extrapyramidale) Fasern ins ...

  • ... lenkt das Kleinhirn alle wichtigen Aspekte für komplexe Bewegungsabläufe. Ferner zeigt es sich auch an Sprach- und kognitiven Prozessen beteiligt. In der hinteren Schädelgrube liegend, sitzt es Medulla oblongata und Pons hinten auf und wird vom Tentorium cerebelli (einer Duplikatur der Dura) überdacht und somit vom Großhirn getrennt. äussere Gliederung -Dreiteilung des Kleinhirns, die nur an der Facies inferior (untere Fläche) erkennbar wird: -Kleinhirnwurm (Vermis cerebelli): Median liegender wurmartiger Teil des Kleinhirns, der von unten betrachtet ...

  • ... und Flocculus (zusammen: Lobus flocculonodularis) zusammen. -spinocerebellum: Informationen v. a. vom Rückenmark erhaltend, setzt es sich aus dem Kleinhirnwurm (Vermis) und der dieses umgebenden paravermalen (= intermediären) Zone zusammen. -Cerebrocerebellum: Auch Pontocerebellum genannter Teil, der seine Zugänge überwiegend aus dem Kortex erhält. Die kortikalen Fasern schalten jedoch in den Brückenkernen um. Diese senden die Impulse schließlich an das Kleinhirn. Anatomisch wird dieser ...

  • ... Bahnen stammen hauptsächlich aus den Kleinhirnkernen, um weiter in den Hirnstamm und zum Thalamus zu ziehen: -Der obere Kleinhirnstiel (Pedunculus cerebellaris superior) enthält vor allem Efferenzen. Da deren Zielgebiete vom Großhirn kontrolliert werden, müssen die Nervenbahnen zur Gegenseite kreuzen. Denn im Kleinhirn ist der Körper im Gegensatz zum Großhirn noch auf derselben Seite (ipsilateral) abgebildet. Der Seitenwechsel vollzieht sich in der Bindearmkreuzung (Decussatio pedunculorum cerebellarium superiorum) des Mittelhirns. -Der ...

  • ... Sie bilden die zentrale Schaltstelle der Kleinhirnrinde, weil bei ihnen Signale aus nahezu allen anderen Rindenneuronen zusammenlaufen. -Die Molekularschicht (Stratum moleculare) ist die äußerste und dickste Zellschicht des Kleinhirns. Da sie an der Oberfläche des Kleinhirns liegt, wird sie direkt von der weichen Hirnhaut (Pia mater) überzogen. Die Molekularschicht enthält Korb- und Sternzellen, führt aber hauptsächlich marklose Nervenfasern aus Neuronen aller drei Rindenschichten. Ver­schaltung -Die Kleinhirnrinde erhält ihre Afferenzen durch: -Moosfasern von der unteren Olive im verlängerten Mark und -Kletterfasern von Brückenkernen, ...

  • ... Moosfasern Körnerzellen Körnerzellen Glutamat (exzitatorisch) Moosfasern Golgi-Zellen Purkinje-Zellen Golgi-Zellen Kleinhirnkerne Die Kleinhirnkerne befinden sich im Zentrum der weißen Substanz und sind mit bestimmten Bereichen der Kleinhirnrinde verbunden. Der Zahnkern ist der größte der vier Kleinhirnkerne. Die Kleinhirnkerne erhalten ihre Afferenzen zum einen als exzita torische Kollaterale von Nervenbahnen auf ihrem Weg zur Kleinhirnrinde, zum anderen von ...

  • ... das Mittelhirn. Die (unscharfe) Grenze zwischen beiden verläuft vom vorderen Rand des Colliculus superior zum hinteren Rand des Mamillarkörpers. Der Übergang von Mittel- und Zwischenhirn wird auch durch eine Kommissur (Commissura posterior/Commissura epithalamica) gekennzeichnet. -Das Diencephalon umgibt den dritten Ventrikel mit seinen zirkumventrikulären Organen an beiden Seiten. Die beiden Zwischenhirnhälften ...

  • ... Zügel (Habenula) -Area pretectalis -Bei der Zirbeldrüse (Epiphyse/Glandula pinealis) handelt es sich um eine endokrine Drüse, die das Hormon Melatonin produziert: -Die Epiphyse liegt auf der Vierhügelplatte und ragt damit hinten über das Zwischenhirn hinaus. Sie ist durch die Zügel am Zwischenhirn befestigt. -Zusammen mit der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ist die Zirbeldrüse für die Hormonausschüttung im menschlichen Organismus verantwortlich, gesteuert vom Hypothalamus. -Die Epiphyse ...

  • ... des Geruchssinns bildet der Thalamus die Schaltstation für alle sensorischen Informationen vor dem Endhirn. Er nimmt dabei eine selektive Auswahl vor, um eine Reizüberflutung des Kortex zu vermeiden. Daher nennt man ihn auch das Tor zur Großhirnrinde oder das Tor zum Bewusstsein. Lage -Der Thalamus befindet sich im Zentrum des Diencephalons und bildet eine eiförmige, paarige Struktur. Die beiden Hälften des Thalamus arbeiten unabhängig voneinander. Manchmal findet sich allerdings eine Gewebebrücke zwischen ihnen: Die Adhaesio ...

  • ... motorische Regulationsschleifen (Integration der Impulse aus Kleinhirn/Basalganglien vor Weiterleitung ans Großhirn) -Schaltstation für somatische und vegetative Signale (Integration ist erforderlich, für das Bewusst werden der affektiven Grundstimmung). -Selektionsstation für die gerichtete Aufmerksamkeit (Auswahl relevanter Reize, die zur Großhirnrinde geleitet und dort bewusst wahrgenommen werden) kerne -In funktioneller Hinsicht verfügt der Thalamus über drei verschiedene Kerntypen: -Spezifische Thalamuskerne -Unspezifische Thalamuskerne -Assoziationskerne -spezifische thalamuskerne (Palliothalamus) stehen jeweils mit einem bestimmten Bereich der Großhirnrinde in enger, ...

  • ... weil die unspezifischen Kerne mit allen anderen Thalamuskernen – also auch den spezifischen und den Asso- ziationskernen – in Kontakt stehen und über diese weite Areale der Großhirnrinde aktivieren können. Auf diese Weise bahnen sie die Nervenzellen des Kortex für nachfolgende Impulse. Beispiele für die unspezifischen Thalamuskerne sind die Nuclei reticulares. -assoziationskerne des Thalamus weisen ...

  • ... Bestandteile des Metathalamus - der mediale und der laterale Kniehöcker - als Vorwölbungen am hinteren Ende des Thalamus hervor. Die Kerne des Metathalamus fungieren als wichtige Umschaltstationen der Seh- und der Hörbahn. Abschnitte Kerne Funktion afferenzen Efferenzen Medialer Kniehöcker (Corpus geniculatum mediale - CGM) Nucleus geniculatus lateralis (GL) Subkortikales Sehzentrum Tractus opticus Radiatio optica zum Okzipitallappen, im Brachium colliculi inferioris zum Colliculus inferior Lateraler ...

  • ... Regulation des vegetativen und endokrinen Systems dar. Dabei steuert er u. a. Atmung, Kreislauf, Körpertemperatur, Reproduktionsverhalten sowie Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Wichtige hypothalamische Bestandteile sind die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und darunter der Mamillarkörper (Corpus mamillaria). Er markiert die hintere Grenze des Zwischenhirns und wölbt sich an seiner Basis als paarige Struktur vor. Der Mamillarkörper wird dem limbischen System zugerechnet, da hier der Fornix endet. -Darüber hinaus ist eine dünne Platte im Hypothalamus bedeutsam, die als graue Substanz zwischen Mamillarkörper und Hypophysen- ...

  • ... sich funktionell und morphologisch in drei Gruppen einteilen lassen: -Hypophysäre Kerne -Kerne des vegetativen Systems -Limbische Kerne -hypophysäre Kerne nennt man solche Kerne, die in der Hypophyse ein Hormon herstellen. In morphologischer Hinsicht gibt es in dieser Gruppe zum einen die großzelligen hypophysären Kerne des Hinterlappens: -Nucleus supraopticus -Nuclei paraventriculares -Diese hypophysären Kerne lassen sich von den kleinzelligen hypophysären Kernen des Vorderlappens ...

  • ... es sich ausschließlich um Effektorhormone, die direkt auf periphere Zielorgane wirken: -Oxytocin, das „Wehenhormon“, ist bei der Geburt verantwortlich für die Gebärmutterkontraktionen. Während der Stillzeit sorgt es für die Milchausschüttung in der Brustdrüse, ausgelöst durch entsprechende Reize (Berührung der Brustwarze, Schreien des Säuglings). -Vasopressin, das man auch Adiuretin oder antidiuretisches Hormon (ADH) nennt, steuert die Rückresorption des Wassers in der Niere. Es reguliert den osmotischen Druck und das Flüssigkeitsvolumen im Körper. -adenohypophyse: -Der Hypophysenvorderlappen (HVL) besteht nicht aus Nervengewebe, sondern aus Drüsenepithelien. Er ...

  • ... hypothalamus (Liberine) inhibiting-hormon des hypothalamus (statine) Wachstumshormon (STH) Körperwachstum Proteinaufbau Blutzuckeranstieg Somatotropin- Releasing-Hormon (SRH) Somatotropin- Inhibiting-Hormon (SIH) Prolaktin (PRL) Milchbildung (Brustdrüse) Prolaktin- Releasing- Hormon Prolaktin- Inhibiting- Hormon Kortikotropin (= Adreno-corticotropes Hormon ACTH) Stimulation ...

  • ... vergrößert wird. -3. Die äußeren oder "klassischen" vier Lappen einer Hemisphäre (Lobus frontalis, Lobus parietalis, Lobus temporalis und Lobus occipitalis), die sich aus der Abgrenzung durch sehr markante Einfurchungen bilden. Neben dieser klassischen Lappeneinteilung beschreibt die Nomina anatomica noch den Lobus insularis, ein ...

  • ... (Neocortex) Striatum Nucleus caudatus Nucleus caudatus Putamen Putamen Nucleus caudatus Putamen Allocortex Paläocortex Archicortex. Innengliederung: Großhirnmark Cortex (Großhirnrinde)Basalganglien ...

  • ... Großhirnrinde) -Der allokortex, d. h., der nicht-sechsschichtige Kortexanteil des Großhirns befindet sich in den entwicklungsgeschichtlich ältesten Bereichen des Gehirns und damit in den medialen Bereichen der Hemisphärenwand. Er gehört daher zum Riechhirn bzw. zum limbischen System. Dieser Kortexteil wird - einer entwicklungsgeschichtlichen Einteilung folgend - in zwei Abschnitte unterteilt: ...

  • ... d. h. jedes Hautareal und jede Muskelgruppe ist auf der Hirnrinde repräsentiert (motorischer bzw. sensorischer "Homunculus"). -Sekundärfelder: Die motorischen Sekundärfelder sind ihren Primärfeldern planend vorgeschaltet, während die sensorischen Sekundärfelder den ihrigen interpretierend nachgeschaltet sind. Zwar komplexere Informationsverarbeitungsprozesse durchführend, bleiben die Sekundärfelder auf einen Sinneskanal (eine Modalität) begrenzt. Im Gegensatz zu dieser "unimodalen" Arbeitsweise können die Assoziationsfelder unterschiedliche Modalitäten integrieren, weshalb ihre Arbeitsweise auch als "multimodal" bzw. "heteromodal" bezeichnet wird. -Assoziationsfelder: Als sehr komplexe Kortexbereiche ...

  • ... - Pars opercularis - Pars triangularis - Pars orbitalis -Funktionelle Einteilung: In funktioneller Hinsicht lassen sich folgende Regionen des Stirnlappens differenzieren: -Primäre somatomotorische Großhirnrinde (motorisches Primärfeld): Der primäre Motocortex liegt im Gyrus precentralis (Area 4), der sich unmittelbar vor der Zentralfurche befindet. Aus ihm entspringt ein großer Teil der Pyramidenbahn, daher ist er für die Ausführung von Willkürbewegungen verantwortlich. Der Motocortex ist somatotopisch organisiert, d. h., er repräsentiert wie ...

  • ... Von hier ziehen Fasern in die Pyramidenbahn. Gleichzeitig entspringen hier die Bahnen des extrapyramidal-motorischen Systems, durch Fasern, die die Hirnstammkerne informieren. Von Area 8 (frontales Augenfeld) aus werden die willkürlichen Augenbewegungen gesteuert. Der prämotorische Kortex fungiert auch als Bewegungsgedächtnis, das viele motorische Abläufe und Bewegungsmuster speichert. Afferenzen erhält er aus den Basalganglien und über die vordere Thalamusstrahlung von thalamischen Kernen. Präfrontale Großhirnrinde: Der präfrontale Kortex umfasst die Stirnlappenanteile, die vor der prämotorischen Rinde liegen – bis zum Frontalpol (Area 9-12 und 46-47). Im Vergleich zu anderen Primaten hat sich dieser Bereich ...

  • ... (S I): Sie umfasst den Gyrus postcentralis hinter der Zentralfurche (Area 1-3) Gyrus pre- und postcentralis verlaufen parallel zueinander (vor bzw. hinter dem Sulcus centralis) und bilden zusammen die "zentrale Zone" zur umfassenden sensiblen und motorischen Steuerung des Bewegungsapparats. Wie der Motocortex weist auch der Gyrus postcentralis eine somatotope Gliederung auf, nach der sich eine Punkt- zu-Punkt-Beziehung zu den Körperteilen herstellen lässt (sensibler Homunculus). Sekundäre somatosensible Großhirnrinde (S II): Sie liegt schräg unterhalb des Gyrus postcentralis in der Area 43. Sie ...

  • ... durch Furchen abgegrenzt wie nach oben zum Scheitellappen. Das Temporalhirn lässt sich in drei Flächen gliedern: -Dorsalfläche -Lateralfläche -Basisfläche. Funktionelle Einteilung: -Die Dorsalfläche tief im Sulcus lateralis zeigt an ihrem hinteren Ende die Heschl-Querwindungen (Gyri temporales transversi). Hier ist die primäre akustische Großhirnrinde lokalisiert (Area 41), die für die Verarbeitung ankommender akustischer Signale Verantwortung trägt. Sie ist tonotop geordnet, d. h., jedem Rindenbereich entspricht eine bestimmte Tonfrequenz. Afferenzen erhält die primäre Hörrinde aus der Hörbahn, Efferenzen sendet sie zur sekundären Hörrinde. Die ...

  • ... ohne Interpretation oder erkennende Einordnung. Dafür ist die sekundäre Sehrinde zuständig, zu der die Area 17 Efferenzen schickt. Bahnen -Assoziationsfasern verbinden benachbarte, aber auch weiter entfernte Rindengebiete innerhalb einer Hirnhälfte. In den meisten Fällen sind Assoziationsfasern reziprok. -Kommissurenfasern verbinden die beiden Hemisphären, indem sie zur Gegenseite kreuzen: -Die Fasern verlaufen transversal, wobei vor allem die korrespondierenden Rindenfelder miteinander kommunizieren. -Corpus callosum (Balken): Dieser ist die wichtigste Verbindung der beiden Hemisphären. Über den Balken treten die Stirn-, Scheitel-, Hinterhaupt- und Schläfenlappen miteinander in Beziehung. -Projektionsfasern verbinden die Großhirnrinde mit anderen ...

  • ... amygdaloideum (Amygdala) Besitzen sowohl kortikale als auch subkortikale Anteile Teile des basalen Vorderhirns Basalganglien Liegen ausschließlich subkortikal Allgemein- Die Basalganglien stellen den Hauptteil der subkortikalen Kerne, also die nicht zum Kortex gehörenden und in ...

  • ... funktionellen Gesichtspunkten werden dazugezählt: -Nucleus subthalamicus des Zwischenhirns -Substantia nigra des Mittelhirns als "assoziierte Kerne" -So umfassen die Basalganglien i. e. S. ...

  • ... Kortex ausgehend in der Pyramidenbahn seine Fasern in den Hirnstamm und das Rückenmark sendet, gegenübergestellt. Insofern wurde ihnen keine Beteiligung an der Willkürmotorik zugeordnet. Inzwischen hat sich jedoch herausgestellt, dass die Basalgan glien die willkürliche Motorik nicht nur beeinflussen, vielmehr können die motorischen Kortexareale ohne die Mitwirkung der Basalganglien keine Willkürbewegung auslösen oder steuern. -Funktionell kann man sich die Basalganglien als eine zum Kortex ...

  • ... werden: -Ein Bewegungsplan des Kortex wird über den hyperdirekten Weg (via Ncl. subthalamicus - Pallidum mediale - Thalamus) zunächst gehemmt (Es muss zunächst geklärt werden, ob und wenn ja, welcher der geplanten Bewegungsakte zum Vollzug gelangen soll) -Impulse über den direkten Weg aktivieren selektiv die ...

  • ... gesamte Gehirn verteilte Strukturen, die an der Entstehung affektiver Prozesse beteiligt sind. Die Amygdala und der Hippocampus nehmen in diesem funktionalen System eine zentrale Rolle ein. Für das rasche Erkennen, Bewerten und Abspeichern emotional bedeutsamer Signale von überraschend Positivem, insbesondere jedoch von Bedrohlichem und Negativem, das zur Ausbildung von Furchtreaktionen und Angst führt, zeigt sich vornehmlich die Amygdala verantwortlich (emotionales Gedächtnis). Als wesentlicher Organisator von Faktenwissen und raumzeitlich eingeordneten autobiografischen Episoden wird die Hippocampusformation angesehen. Im Folgenden wird eine allgemeine tabellarische Übersicht der funktionellen Aspekte der verschiedenen limbischen Areale dargestellt Telencephalon -Hippocampusformationm -Hippocampusformation -Diencephalon Mesencephalon ...

  • ... Registrieren von Belohnung und Bestrafung -Erkennen des emotionalen Gehalts von Wahrnehmungen (Stimme, Mimik, Gestik) -Kontrolle und Abruf emotionaler Gedächtnisinhalte insulärer cortex -Verarbeitung gustatorischer und viszeraler Reize -Eingeweide bilden sich hier ab (Abbildung der Eingeweide überlappen sich hier mit psychischen Funktionen) -Das ...

  • ... -Interaktion mit Hippocampus-Formation und Cortex -Bewusstheit -"Aktivierung" des Cortex (Teil des ARAS = Aufsteigendes retikuläres aktivierendes System) -Aufmerksamkeit / Aufmerksamkeitsfokussierung -Lernen, Gedächtnis, Motivation hippo­campus -Organisator des deklarativen („bewussten“) Gedächtnisses -Festlegung, wie etwas abgespeichert und abgerufen wird -Kontrolle der Abspeicherung und des Zugriffs -Kontrolle der Bewusstwerdung dieser Inhalte ...

  • ... Steuerung von Belohnungserwartung und Registrierung der Belohnungserfüllung hypo­thalamus -Periventrikuläre Zone: Kontrolle der Hypophyse -Mediale Zone: Kontrolle verhaltensrelevanter vegetativer Reaktionen ...

  • ... Kommunikation zwischen den Organsystemen und dem Milieu des Nervensystems -Charakteristisch für die zirkumventrikulären Organe sind ihre spezialisierten Ependymzellen - die Tanyzyten - sowie starke Vaskulisierung und das Fehlen der Blut-Hirn-Schranke Zirkumventrikuläres Organ Lage Funktion Hypophysenhinterlappen (Neurohypophysis) Hypothalamus Hormondrüse Eminentia mediana des Hypophysenstiels (Infundibulum) Hypothalamus Abgabe von Releasing- und Inhibitinghormonen ...

  • ... interna dextra et sinistra), die jeweils aus der gemeinsamen Halsschlagader (A. carotis communis) jeder Seite entspringen. Pro Minute führt jede der beiden inneren Halsschlagadern 350 ml Blut zum Gehirn -Nach Abgabe einiger Äste teilt sich die A. carotis interna im Schädelinneren in die zwei Hauptstämme des vorderen Kreislaufs: A. cerebri anterior (versorgt die vorderen und der Mitte zugewandten Hirnbereiche mit ...

  • ... im Foramen magnum in das Schädelinnere gelangen und sich auf Höhe der kaudalen Brücke zur unpaaren A. basilaris vereinigen -Sie entsendet Äste zum Hirnstamm und Kleinhirn (A. cerebelli inferior posterior, A. cerebelli inferior anterior, A. cerebelli superior). Oberhalb der Brücke teilt sich die Arteria basilaris abermals und wird zu den beiden hinteren Hirnarterien (A. cerebri posterior dextra et sinistra). Eine individuell variierende Arteria communicans posterior verbindet die hintere Hirnarterie jeder Seite mit der A. carotis interna (hinterer Anteil des Circulus arteriosus) A. cerebri Anterior -Bau und Verlauf: Die vordere Hirnarterie ist die kleinere der beiden Endäste der A. ...

  • ... Tractus opticus und Oberrand der Brücke um die Hirnschenkel des Mittelhirns herumbiegend, seitlich der unteren Vierhügelplatte zur Medialseite des Occipitallappens ziehend -Pars terminalis: Endaufzweigung zum Lobus occipitalis -Versorgungsgebiet: Mesencephalon, Hypothalamus, Thalamus, hinterer Schenkel der inneren Kapsel, Plexus choroideus, Unterfläche des Lobus occipitalis und Lobus temporalis, Medialfläche des Lobus parietalis und Lobus occipitalis und hinterer Teil des Balkens circulus Arterio­ sus cerebri (willisii) -Die großen Arterien zur Gehirnversorgung sind durch 3 Verbindungs ...

  • ... Arachnoidea mater cranialis bzw. spinalis (Spinnwebenhaut) -Pia mater cranialis bzw. spinalis (Weiche Hirn- bzw. Rückenmarkshaut) duramater cranialis ? Lamina externa und interna (Die zwei Schichten straffen, faserigen Bindegewebes, die gemeinsam die Dura bilden): -Lamina externa liegt dem Schädelknochen an, zieht mit ihren Sharpey-Fasern in den Knochen und bildet somit das „Periost“ (Beim Erwachsenen trotzdem leicht vom Knochen ablösbar) -Lamina interna ist die eigentliche ...

  • ... Rückenmark -Seitliche Ausziehungen sowohl der Dura als auch der Arachnoidea begleiten jeweils Spinalwurzeln und Spinalganglion bis in das Zwischenwirbelloch; Dura geht dort über in das Epineurium, Arachnoidea in das Perineurium des Spinalnervs -Reicht kaudal bis auf Höhe von S2 -Läuft anschließend im Endfaden aus (Filum terminale externum) Arachnoidea matercranialis -Feine, bindegewebige Haut, die der Dura mater direkt anliegt -trabekel: Spinnengewebsartige Kollagenfaserbündel, die Arachnoidea und Pia mater miteinander verbinden (Und ...

  • ... unmittelbar der Hirnoberfläche anliegt (Dieser auch in die Vertiefungen hinein folgt) -Virchow-robin-Raum: Raum zwischen Pia und Blutgefäß, der dadurch entsteht, dass die Pia die in das Gehirn eintretenden Gefäße umhüllt und weit in die Tiefe begleitet ? Versorgung: Sympathisches Nervengeflecht begleitet die Blutgefäße piamater spinalis -Ligg. denticulata: Bindegewebsplatte, die beidseits des Rückenmarks von der Pia zur Dura zieht und so das Rückenmark in seiner Position hält (Hauptbefestigung erfolgt ...

  • ... diesem in die Vertiefungen folgt -subarachnoidale Blutung: Blutung in den äußeren Liquorraum ? Lumbalpunktion: Dient der Liquorgewinnung aus dem Wirbelkanal und wird auf Höhe L3/L4 oder L4/L5 durchgeführt (hier kann kein Rückenmark geschädigt werden) -spinalanästhesie: Einstich wie bei Lumbalpunktion, dann Injektion eines Lokalanästhetikums in den Liquorraum liquor­ und liquorräume liquor -Definition: Klare Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis, Zerebrospinalflüssigkeit), die aus den Blutgefäßen abgepresst wird und Gehirn und Rückenmark als schützende Pufferzone ...

  • ... -Menge: Täglich entstehen rund 500-650 ml Liquor, wobei die Gesamtmenge der jeweils zirkulierenden Zerebrospinalflüssigkeit nur etwa 150 ml beträgt -resorption: Vom Subarachnoidalraum geschieht dies zum einen über die Arachnoidalzotten, Ausstülpungen der Spinnwebhaut, die den Liquor des Gehirnbereichs in die Venen der harten Hirnhaut leiten. Zum anderen nehmen Venen- und Lymphgefäße den Liquor am Austrittspunkt ...

  • ... der Parasympathikus Entspannung und Regeneration fördert. Diese Zweiteilung trifft allerdings nur auf den motorischen (efferenten) Teil des vegetativen Nervensystems zu - im afferenten Teil ist sie dagegen strukturell und funktionell nicht nachweisbar. Somit kann den beiden viszeromotorischen Anteilen ein viszerosensibler Teil gegenübergestellt werden. -Die Aufgabe des vegetativen Nervensystems besteht vor allem in der Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts im Organismus (Homöostase) und ...

  • ... der Sekretion Steigerung und Verdünnung der Sekretion Herz Steigerung der Pulsfrequenz Verringerung der Pulsfrequenz Verdauungsapparat Verengung der Blutgefäße Hemmung der Peristaltik Verschluss der Sphinktermuskeln Erweiterung der Blutgefäße Förderung der Peristaltik Öffnung der Sphinktermuskeln Lungen Erweiterung der Bronchialmuskulatur Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur Bauchspeicheldrüse Verringerung der Sekretion Steigerung der Sekretion Harnblase Blasenverschluss (M. sphincter ...

  • ... Neurone des Sympathikus kurz und die zweiten lang sind, während es sich beim Parasympathikus umgekehrt verhält: -Sympathikus: kurz - lang (Ganglien nah am Rückenmark) -Parasympathikus: lang - kurz (Ganglien nah am Zielorgan) -Die Afferenzen des autonomen Nervensystems werden dagegen ohne Umschaltung weitergeleitet -Das vegetative Nervensystem verwendet zur Erregungsweiterleitung zwei Transmitter: 1. ...