Lexikon

Drüsen

Definition Drüsen

Drüsen Spezielle Organe, die für den Organismus nützliche Flüssigkeiten (Sekrete) mit bestimmter chemischer Zusammensetzung bilden und diese entweder durch einen Ausführungsgang an die äußere Haut bzw. an innere Schleimhäute (Hohlräume eines Organs wie Magen und Darm) oder ohne Ausführungsgang direkt in das Blut abgeben. Demzufolge unterscheidet man 2 Arten von Drüsen:

Exokrine Drüsen: Drüsen mit äußerer Sekretion, die ihr Sekret an innere oder äußere Körperoberflächen abgeben. Hierzu gehören die Schweiß- und Talgdrüsen der Haut; die Speicheldrüsen des Magen-Darm-Kanals, der Atemwege und der Harn- und Geschlechtsorgane: die Bauchspeicheldrüse (die allerdings auch Drüsen mit innerer Sekretion beherbergt); die Leber (das Produkt ihrer Drüsenzellen ist die Galle); die Milchdrüse und die Prostata (Vorsteherdrüse).

Endokrine Drüsen: Drüsen mit innerer Sekretion, die ihr Sekret, die Hormone, unmittelbar ins Blut abgeben. Hierzu gehören die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die Zirbeldrüse (Epiphyse), die Schilddrüse, die -) Nebenschilddrüsen, der Thymus, die Nebennieren, Teile der Bauchspeicheldrüse und schließlich die Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden).

Abbildungen

  • Drüsen_Arten_Histologie_(3).jpg

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