Schon heute ist E-Learning fester Bestandteil verschiedenster Studiengänge und eröffnet einen innovativen Rahmen außerhalb der Präsenzveranstaltungen. Dank des virtuellen Lernens entstehen Gestaltungsfreiheiten für flexible, selbstverantwortete und vor allem durch eigene Motivation getragene Lernprozesse. 
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Bild: “Schreibtisch Situation” von Maik Meid. Lizenz: CC BY 2.0


Ob durch die Nutzung von klassischen Lernplattformen oder durch die Teilnahme an einem Fernstudium, dem Großteil der Studenten steht täglich der Zugriff auf E-Learning Module offen. Doch auch über das universitäre E-Learning Angebot hinaus können Sie in Eigenverantwortung und nach den jeweiligen Präferenzen ergänzend Ihre persönlichen Ziele verfolgen und sich weiterbilden. Ganz gleich ob Studienangebot oder in Eigenregie – damit das E-Learning Ihnen nicht nur enorme Freiheiten bietet, sondern Sie auch wirklich zum Erfolg bringt, sollen Ihnen folgende Tipps zur Seite stehen:

1. Organisation beim E-Learning ist alles

Die Flexibilität, die das E-Learning bietet, bringt zuallererst einiges an Verantwortung für Sie mit: Es gilt in einem ersten Schritt deshalb, die Freiheiten des E-Learning mit einer bewussten Planung zu integrieren. Wählen Sie sich für Ihre Lernphasen spezifische Arbeitszeiten aus, um so ein kontinuierliches und effizientes E-Learning zu fördern. Sie könnten sich beispielsweise vornehmen, jeden Montag und Donnerstag, 15-18 Uhr, zu lernen. Denn dann können Sie auch bewusst weitere Termine zu anderen Zeiten legen und sich Ihre Arbeitsphasen freihalten!

Zusätzlich gilt es in einem nächsten Schritt, den Arbeitsplatz sorgfältig einzurichten. Lassen Sie ablenkende Gegenstände von Ihrem Schreibtisch verschwinden – wie Privates aus Ihrer Freizeit – und fokussieren Sie sich auf wesentliche Unterlagen Ihres aktuellen Aufgabenbereiches. Schaffen Sie sich durch Ihre eigene, strukturierte Organisation perfekte Bedingungen, in deren Rahmen Sie sich nun frei entfalten können.

2. Individualität nutzen und gestalten

Im zweiten Schritt dürfen Sie sich nun also ganz der Ungezwungenheit und Unabhängigkeit eigenständigen Lernens zuwenden. Denn den einen großen Vorteil, den das E-Learning bietet, sollen Sie natürlich auf jeden Fall nutzen: Individualität! Finden Sie Ihr eigenes Lerntempo; sammeln Sie Informationen und suchen Sie sich die Methode oder auch das Medium aus, das Ihnen am meisten zusagt.

Möchten Sie womöglich eine neue Sprache erlernen? Dann könnte eine interaktive Lernplattform genau das Richtige sein. Zu eher theoretischen Lerninhalten finden Sie vielleicht auch einen idealen Zugang, wenn Sie sich Videokurse anschauen, in denen Grundannahmen und Kernaussagen strukturiert präsentiert werden. Stimmen Sie Ihre Medien darüber hinaus nach ihren Inhalten ab und vergleichen Sie die Ihnen angebotenen Informationen. Orientieren Sie sich an dem E-Learning Konzept, das sich bestenfalls genau mit Ihren Anforderungen abdeckt.

3. E-Learning und Selbstdisziplin

Was sind nun aber Ihre eigenen Anforderungen – sowohl an das Lernmedium, als auch an sich selbst? Definieren Sie immer Ihre Ziele, lassen Sie sich nicht von bereits abgesteckten Aufgabenbereichen ablenken und setzen Sie Prioritäten in der Themenwahl. Diszipliniert zu arbeiten bedeutet in diesem Zusammenhang also vor allem, eine besonnene Arbeitsstrategie unter Beweis zu stellen: Stellen Sie sich der Aufgabe, in angemessenem Maße das Lernen mit dem damit ermöglichten Erfolg abzustimmen. Häufig wird Ihnen die Zeit nicht ausreichen, um sich mit allen möglichen, passenden Inhalten auseinanderzusetzen oder diese gar vollständig zu lernen. Konzentrieren Sie sich auf das Minimum an Aufgaben und Lernphasen, die Sie zu Ihrem persönlichen Erfolg bringen.

4. Motivation setzen

Das von Ihnen gesetzte Lernziel wurde mit Erfolg gekrönt? Dann belohnen Sie sich! Sei es durch einen lauten Freudenruf oder ein entspanntes Abendessen in Ihrem Lieblingsrestaurant. Setzen Sie sich selbst positive Anreize, um mit Motivation an Ihre Aufgaben herangehen zu können – und vor allem seien Sie stolz, auf alles, was Sie selbst erreichen. Lassen Sie sich auch demnach von kleinen Misserfolgen oder einem aktuellen Problem nicht entmutigen – schöpfen Sie neue Kraft und richten Sie Ihren Blick auf bereits erzielte Lernerfolge.

5. Raus aus der Isolation trotz E-Learning

Das E-Learning bringt leider auch einen kleinen Nachteil mit sich: Für die Lernenden besteht schnell die Gefahr, am eigenen Schreibtisch abgetrennt von anderen nur noch isoliert zu arbeiten. Ein Gemeinschaftsgefühl, gegenseitiger Austausch, Motivation oder auch Frustablassen bleibt wie in einer Klassengemeinschaft beispielsweise aus.

Dennoch ist es wichtig, diesen Bezug zu anderen Studierenden nicht zu verlieren. Tauschen Sie sich deshalb gerne mit Gleichgesinnten aus, finden Sie so zu neuen Informationsquellen oder sprechen Sie über Probleme, die womöglich gemeinsam schnell gelöst werden können. Eine Möglichkeit besteht hier zum Beispiel in Projektgruppen, in denen Gemeinsames erarbeitet und geteilt wird, während einzelne Vorbereitungsphasen auf eigenständigem E-Learning basieren.

Orientieren Sie sich an diesen Tipps und kombinieren Sie sie mit Ihren persönlichen E-Learning Erwartungen, Konzepten oder bereits gesammelten Erfahrungen. So schaffen Sie es sicher, durch eine strukturierte Arbeitsweise die vielfältigen Vorteile des E-Learnings voll auszukosten. Entdecken Sie sich selbst und Ihr Wissen – und gehen Sie darüber hinaus auf neue Ziele ein!

 

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