Pharmaka mit Einfluss auf Stoffwechsel von PD Dr. Claudia Dellas

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Pharmaka mit Einfluss auf Stoffwechsel“ von PD Dr. Claudia Dellas ist Bestandteil des Kurses „Pharmakologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einleitung
  • Antidiabetika
  • Insuline
  • Antidiabetika zur Behandlung des Typ-2-Diabetes
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Insulintherapie
  • Akute Komplikationen
  • Schilddrüsenmedikamente
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Fettsenker
  • Harnsäuresenker
  • Gichtanfall
  • Osteoporosemittel

Quiz zum Vortrag

  1. Die Wirkstoffe Sitagliptin, Exenatide, Nateglinid und Glimeperid steigern die glukoseabhängige Insulinsekretion.
  2. Typ-1-Diabetiker werden mit Insulin behandelt, meist nach dem Schema der intensivierten konventionellen Insulintherapie.
  3. Sulfonylharnstoffe hemmen den ATP-abhängigen Kaliumkanal und können als Nebenwirkung eine Hypoglykämie verursachen.
  4. Mittel der Wahl bei Typ-2 Diabetikern ist Metformin, das jedoch bei einem Patienten mit einer Niereninsuffizienz nicht eingesetzt werden darf.
  5. Gliptine können zu Erbrechen und Diarrhö führen.
  1. Die wichtigste Maßnahme beim Coma diabeticum ist Flüssigkeitssubstitution, gefolgt von Insulingabe kombiniert mit Kalium, um eine Hypokaliämie unter Therapie zu vermeiden.
  2. Insulin glulisin ist ein gentechnisch verändertes Insulinanalogon mit besonders langer Wirkung.
  3. In einer Insulinpumpe wird NPH-Insulin abends verwendet, damit die Pumpe nachts abgestellt werden kann und keine nächtlichen Hypoglykämien auftreten.
  4. Normalinsulin bindet nach Resorption an intrazelluläre Rezeptoren und steigert u.a. die Synthese von Glykogensynthetisierenden Enzymen.
  5. Morgens ist die Insulinempfindlichkeit am höchsten.
  1. 20 g Traubenzucker bei Verdacht auf Hypoglykämie unter Glibenclamid
  2. 40 mval Kalium bei Verdacht auf Hypokaliämie unter inhalativem Ipratropium
  3. 40 mg Furosemid bei Verdacht auf Nierenversagen unter HCT
  4. 2 Hub Nitro bei Verdacht auf orthostatische Hypotonie unter Ramipril
  5. 20 mval Natrium bei Verdachtauf Azidose unter Metformin
  1. Thiamazol zur präoperativen Behandlung einer Schilddrüsenautonomie.
  2. L-Thyroxin bei M. Basedow.
  3. Jodid zur Strumabehandlung bei einem 65-jährigen Patienten.
  4. Propranolol bei Hypothyreose.
  5. Radiojodidtherapie bei euthyreoter Struma.
  1. Unter Simvastatin kann das Risiko für eine Rhabdomyolyse ansteigen, wenn gleichzeitig ein pulmonaler Infekt mit Erythromycin behandelt wird.
  2. Mittel der Wahl zur Behandlung der Hypercholesterinämie ist Gemfibrozil.
  3. Ezetimib senkt den Cholesterinspiegel, indem es Gallensäuren im Darm bindet.
  4. Rosuvastatin ist ein sehr effektive Cholesterinsenker, hat jedoch viele Nebenwirkungen.
  5. Anionenaustauscher reduzieren sowohl Cholesterin- als auch Triglyzeridspiegel.
  1. Ibuprofen zur antiphlogistischen und analgetischen Therapie
  2. Senken des Harnsäurespiegels mit Allopurinol
  3. Benzbromaron, Natriumhydrogencarbonat und viel Flüssigkeit
  4. ASS hoch dosiert zur Analgesie
  5. Probenecid und Kalium-Natrium-Hydrogenzitat

Dozent des Vortrages Pharmaka mit Einfluss auf Stoffwechsel

PD Dr. Claudia Dellas

PD Dr. Claudia Dellas

Claudia Dellas studierte Humanmedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen und entwickelte bereits während ihres Studiums ein besonderes Interesse für das Fach Pharmakologie und promovierte in der Abteilung für Molekulare Pharmakologie. Mittlerweile hat sie sich im Fach Innere Medizin habilitiert und arbeitet als Internistin und Kardiologin am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen. Sie ist Autorin mehrerer Lehrbücher für Medizinstudenten im Fach Pharmakologie. Dazu gehören auch Bücher, die der konkreten Vorbereitung auf das schriftliche Staatsexamen dienen.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Glykogen, Proteinen, Fettsäuren –Glukoseaufnahme in Fett-und Muskelzellen –Blutglukosespiegel, Fettsäurespiegel, Proteinsynthese ...

  • ... Insulin –Normalinsulin (=Altinsulin) –Wirkungseintritt 15-30 min, Wirkungsmaximum 2-3 h •Kurz und sehr schnell wirksame Insuline ...

  • ... erhöhter nächtlicher Insulinbedarf durch hohe STH-Spiegel, insbesondere bei Jugendlichen (Dawn-Phänomen) ...

  • ... Sulfonylharnstoffe/-analoga: Glibenclamid, Tolbutamid, Glimepirid, Nateglinid, Repaglinid •Thiazolidindione: Pioglitazon •Glukosidasehemmer: Acarbose ...

  • ... Nebenwirkungen –Erbrechen, Diarrhö, Infektionen, Pankreatitis, Pankreastumore ...

  • ... Ausgleich der intrazellulären Dehydratation –Insulin i.v.: langsam BZ senken (nicht mehr als 100 mg/dl/h (5,6 mmol/l/h). –K+-Substitution ...

  • ... PTU: Leber-/Cholestasewerte, Thrombozytopenie, Geschmacksstörungen –Hochdosiertes Jodid: Hautreizung, Konjunktivitis, Bronchitits, Reaktivierung einer Tbc ...

  • ... Bestrahlungsthyreoiditis –Späthypothyreose (Therapie durch L-Thyroxin) –Gastritis und Sialadenitis ...

  • ... –L-Thyroxin: einschleichende Dosierung •M. Basedow –Thyreostatika für 1a (Thiamazol, Carbimazol, PTU) –Symptomatisch: Propranolol –Nach 1a: bei Rezidiv ...

  • ... Thyreotoxische Krise –Flüssigkeitssubstitution i.v. –Physikalische Kühlung –Thyreostatika (Thiamazol + Perchlorat) –Glukokortikoide: 100-200 mg Prednisolon ...

  • ... Fibrate –beschleunigter Abbau triglyzeridreicher Lipoproteine, verminderte Freisetzung von Triglyzeridenaus der Leber ...

  • ... Agonisten an PPAR, Regulation bestimmter Gene des Fettstoffwechsels •Indikation –Hypertriglyceridämie ...

  • ... Hydrierung! Harnalkalisierung: Natriumhydrogencarbonat, Kalium- Natrium-Hydrogenzitrat ...

  • ... Schädigung der Ösophagus- Schleimhaut, deshalb Einnahme im Stehen; nüchtern ...