37. Marktnachfrage und Marktangebot von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul zur Preisbildung unter vollständiger Konkurrenz werden Marktnachfrage- und Marktangebotsfunktionen aus individuellen Nachfragefunktionen (Haushaltstheorie) und individuellen Angebotsfunktionen (Theorie der Firma) aggregiert. Zudem werden die Lageparameter von Marktnachfrage- und Marktangebotskurven sowie verschiedene Verläufe beider Kurven in Abhängigkeit von der Preiselastizität von Nachfrage und Angebot besprochen.

Am Ende werden 8 Übungsaufgaben zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „37. Marktnachfrage und Marktangebot“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie C: Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Überblick
  • Marktformenschema
  • Definition "Vollständige Konkurrenz"
  • Herleitung der Nachfragefunktion
  • Nachfragekurve in Abhängigkeit von der Preiselastizität
  • Lageparameter der Nachfragekurve
  • Marktangebot (Überblick)
  • Angebotskurve in der sehr kurzen Frist
  • Angebotskurve in der kurzen Frist
  • Angebotskurve in der langen Frist
  • Angebotskurve in Abhängigkeit von der Preiselastizität
  • Lageparameter der Angebotskurve
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. Oligopol: viele Anbieter, wenige Nachfrager
  2. Monopol: ein Anbieter, viele Nachfrager
  3. Oligopson: viele Anbieter, wenige Nachfrager
  4. beschränktes Monopson: wenige Anbieter, ein Nachfrager
  5. beschränktes Monopol: ein Anbieter, wenige Nachfrager
  1. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  2. Wenn die Nachfrager und Anbieter lediglich persönliche, aber keine räumlichen und zeitlichen Präferenzen für das Gut aufweisen und zudem vollkommene Markttransparenz gegeben ist, spricht man von einem vollkommenen Markt.
  3. Das Fehlen sachlicher Präferenzen bedeutet Inhomogenität des gehandelten Gutes.
  4. Wenn ein homogenes Gut gehandelt wird, ist die Marktform der vollkommenen Konkurrenz gegeben.
  5. Wenn die Nachfrager zu einem gegebenen Preis unterschiedliche Mengen nachfragen, spricht man von einem inhomogenen Gut.
  1. Die Anbieter erzielen einen Gewinn im betriebswirtschaftlichen, aber nicht im volkswirtschaftlichen Sinn.
  2. Es handelt sich um einen vollkommenen Markt.
  3. Es gibt jeweils viele Akteure auf beiden Marktseiten.
  4. Der Marktzugang ist für jeden Akteur prinzipiell frei.
  5. Es ist volle Preisflexibilität gegeben.
  1. Im Preisintervall [9,0) lautet die aggregierte inverse Nachfragefunktion P = 75/7 – (3/7)*x.
  2. Bei P = 10 wird x = 15 nachgefragt.
  3. Im Preisintervall [15,12) lautet die aggregierte Nachfragefunktion x = 13 – P.
  4. Für P < 9 fragt nur Konsument 3 nach.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Für dX / dP = 0 verläuft die Kurve waagerecht.
  2. Für dP / dX = 0 verläuft die Kurve parallel zur Mengenachse.
  3. Wenn die Nachfrager vollkommen unelastisch auf Preisänderungen reagieren, verläuft die Kurve senkrecht.
  4. Wenn es sich um ein Giffen-Gut handelt, verläuft die Kurve ansteigend.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. nach rechts.
  2. nach oben.
  3. nach links.
  4. nach unten.
  5. gar nicht.
  1. nach links.
  2. nach oben.
  3. nach rechts.
  4. nach unten.
  5. gar nicht.
  1. gar nicht.
  2. nach oben.
  3. nach links.
  4. nach rechts.
  5. nach unten.
  1. nach links.
  2. nach oben.
  3. nach unten.
  4. nach rechts.
  5. gar nicht.
  1. gar nicht.
  2. nach oben.
  3. nach links.
  4. nach unten.
  5. nach rechts.
  1. Das Marktangebot ist gleich Null, wenn das Gut lagerfähig ist und alle Anbieter Preiserhöhungen erwarten.
  2. Das Marktangebot ist gleich Null, wenn das Gut nicht lagerfähig ist.
  3. Das Marktangebot kann unendlich groß werden, wenn das Gut nicht lagerfähig ist und alle Anbieter Preiserhöhungen erwarten.
  4. Die Marktangebotskurve ist eine Parallele zur Mengenachse, wenn das Gut nicht lagerfähig ist.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Marktangebotskurve verläuft um so steiler, je weniger elastisch das Angebot auf Preisänderungen reagiert.
  2. Für dX / dP = 0 verläuft die Marktangebotskurve waagerecht.
  3. Wenn das Angebot vollkommen preiselastisch ist, verläuft die Marktangebotskurve als Parallele zur Preisachse.
  4. Wenn das Angebot vollkommen preisunelastisch ist, existiert für jede beliebige Angebotsmenge stets derselbe Preis.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. nach oben.
  2. nach links.
  3. nach rechts.
  4. nach unten.
  5. gar nicht.
  1. gar nicht.
  2. nach oben.
  3. nach links.
  4. nach rechts.
  5. nach unten.

Dozent des Vortrages 37. Marktnachfrage und Marktangebot

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Modul C Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz ...

... b) 2. Markt- oder Preistheorie a) b) ...

... in die Mikroökonomik) 1. Entscheidungstheorie a) Haushaltstheorie b) Theorie ...

... Markt- oder Preistheorie a) Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz b) Preisbildung bei ...

... Zahl der Akteure Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium ...

... www.axel-hillmann.de Nachfrager einer wenige viele Anbieter einer ...

... Akteure Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de Nachfrager einer ...

... Anbieter eines bilateralen Monopols beschränktes Monopol Monopol wenig beschränktes Monopson ...

... Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de Nachfrager einer wenige viele ...

... Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de Güterarten homogen (vollkommener Markt) ...

... und Güterarten Annahme: viele Nachfrager Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann ...

... (vollkommener Markt) heterogen (unvollkommener Markt) Anbieter einer Monopol - wenige homogenes Oligopol ...

... Güterarten Annahme: viele Nachfrager Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de Güterarten homogen ...

... Markttransparenz 3. 4. 5. Marktnachfrage, Marktangebot ...

... vollständiger Konkurrenz (Definition) 1. homogenes Gut vollkommener ...

... 3. viele Anbieter und Nachfrager (Polypol) 4. 5. ...

... (Definition) 1. homogenes Gut vollkommener 2. vollkommene Markttransparenz Markt 3. viele Anbieter ...

... 4. Marktzutritt (und –austritt) barriere- und kostenfrei 5. volle Preisflexibilität nach oben ...

... Aggregation aus individuellen Nachfragefunktionen 1. Fall: ...

... individuellen Nachfragefunktionen 1. Fall: alle individuellen Nachfragefunktionen identisch Marktnachfrage, ...

... aus individuellen Nachfragefunktionen 2. Fall: individuelle Nachfragefunktionen ...

... individuellen Nachfragefunktionen 2. Fall: individuelle Nachfragefunktionen unterschiedlich Marktnachfrage, Marktangebot ...

... Nachfragefunktionen 2. Fall: individuelle Nachfragefunktionen unterschiedlich Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann ...

... 2. Fall: individuelle Nachfragefunktionen unterschiedlich Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de ...

... www.axel-hillmann.de XN P (Markt-) Nachfragefunktion Spezialfall: vollkommen preisunelastisch ...

... www.axel-hillmann.de XN P (Markt-) Nachfragefunktion Spezialfall: unendlich preiselastisch 0 : : ...

... Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de XN PX ...

... wird von allen Akteuren normal nachgefragt. Einkommen steigt. Wirkung? B0 ...

... Das Gut Y ist ein Substitut zum Gut ...

... Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de XN PX Ann.: Das Gut ...

... Nachfragekurve verschiebt sich nach links oder ...

... in Abhängigkeit von der zeitlichen Perspektive ...

... beide Produktionsfaktoren fix 2. kurze Frist: 3. lange Frist: ...

... von der zeitlichen Perspektive 1. sehr kurze Frist: beide Produktionsfaktoren ...

... Frist: 1 Faktor fix, 1 Faktor variabel 3. lange Frist: beide ...

... sehr kurze Frist Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium ...

... Hillmann www.axel-hillmann.de XA a) Gut nicht lagerfähig ...

... kurze Frist Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de ...

... lagerfähig b) Gut lagerfähig alle erwarten: P0 < Pe ? ...

... Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de XA a) Gut nicht lagerfähig ...

... erwarten: P0 < Pe ? XA = 0 P1 >Pe ? XA ...

... Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann www.axel-hillmann.de XA a) Gut nicht lagerfähig b) Gut lagerfähig alle ...

... kurze Frist Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel ...

... Lageparameter Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann ...

... Langfristig steigt ein Faktorpreis. Wirkung? Die Angebotskurve ...

... Lageparameter Marktnachfrage, Marktangebot Repetitorium Axel Hillmann ...

... kann nur für homogene Güter bestehen. 2. Bei wenigen Anbietern kann die Marktform des Polypols bestehen. 3. Bei monopolistischer Konkurrenz konkurrieren viele Nachfrager ...

... vom Güterangebot abhängt. 8. Im Polypol ist für die Nachfrager der Preis ein hinzunehmendes Datum, die Anbieter können den Marktpreis ihren Grenzkosten anpassen. ...

... 2. Wenn der Preis des betrachteten Gutes steigt, verschiebt sich die Nachfragekurve nach rechts, wenn es sich um ein Giffen-Gut handelt. 3. Wenn der Preis ...

... lautet die aggregierte Nachfragefunktion für die folgenden drei individuellen Nachfragefunktionen ... 4. Die (inverse) Marktnachfragefunktion laute P = ...

... verlaufen. 2. Eine Marktangebotskurve lässt sich nur herleiten, wenn der Preis für die einzelnen Anbieter gegeben ist. 3. Bei einer Faktorpreiserhöhung verschiebt sich ...

... 3. Wie lautet die aggregierte Angebotsfunktion für die folgenden drei individuellen Angebotsfunktionen? ... 4. Die Marktangebotsfunktion laute x = ...

... Modul C Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz ...

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Kapitel dieses Vortrages