Urologie (Männliche Geschlechtsorgane) von Dr. med. Andreas Reinert

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Urologie (Männliche Geschlechtsorgane)“ von Dr. med. Andreas Reinert ist Bestandteil des Kurses „Basiswissen Nephrologie, Gynäkologie und Urologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Allgemeines
  • Maldescensus testis
  • Hodentorsion
  • Hydro- und Varikozele
  • Hodenentzündung
  • Hodentumoren
  • Sterilisation
  • Erkrankung der Prostata
  • Erkrankungen des Penis

Quiz zum Vortrag

  1. Femorale Hodenektopie
  2. Leistenhoden
  3. Bauchhoden
  1. Ursache ist eine zu geringe Beweglichkeit eines oder beider Hoden
  2. Venen und später die Arterien werden durch die Drehung abgedrückt
  3. Die Hodentorsion kann in jedem Alter auftreten
  4. Binnen weniger Stunden kann der Hoden absterben
  5. Ursache ist eine übermäßige Beweglichkeit eines oder beider Hoden
  1. Eine Divertikulitis
  2. Inkompleter Verschluss zur Peritonealhöhle
  3. Stumpfe Gewalt
  4. Eine Entzündung
  5. Ein Hodentumor
  1. Prostatakarzinom
  2. Darmkarzinom
  3. Magenkarzinom
  4. Lungenkarzinom
  5. Endometriumkarzinom
  1. Verengung der Vorhaut
  2. Einklemmung der Vorhaut
  3. Schmerzhafte Dauererektion des Penis
  4. Schwellkörperfibrosierung
  5. Peniskarzinom

Dozent des Vortrages Urologie (Männliche Geschlechtsorgane)

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. Andreas Reinert studierte Medizin an der Universität Hamburg und promovierte im Bereich der Neurophysiologie (Schmerzforschung). Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Heidelberg ist Dr. Reinert heute Dozent in der Abteilung Anatomie und Entwicklungsbiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Ferner ist er Mitglied zahlreicher Prüfungsgremien für medizinisch-therapeutische Berufsfelder und Medizinischer Leiter des Privatinstituts „me-di-kom“.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... noch bis Ende des 6. Lebensmonats in den Hodensack; Hochstand nach dem 6. Lebensmonat behandlungsbedürftig! Ätiologie: Mechanische Behinderung; Hormonstörungen; Chromosomale Veränderungen. Einteilung: Bauchhoden; Leistenhoden (häufigste Form); Gleithoden; Hodenektopie – Hoden außerhalb des normalen Wanderungsweges. Komplikation: störung der spermatogenese mit Infertilität: Durch zu hohen Druck und zu ...

  • ... Orchidopexie = Befestigung des Hodens im Hodensack; Behandlung sollte bis zum Ende des 1. Lj. abgeschlossen sein! Hodentorsion: Definition: Drehung von Hoden und Samenstrang um die Längsachse durch fehlerhafte Befestigung des Hodens im Hodensack, auch beidseitig möglich. Epidemiologie: Überwiegend im Säuglings- und Jugendalter ...

  • ... Im Zweifelsfall operative Freilegung. Therapie: Urologischer Notfall; Versuch der manuellen Rückdrehung; Operativ: Eröffnung des Hodensackes; Rückdrehung des Hodens ...

  • ... in Samenstrang bzw. Hodensack. Anatomie: Während der Hodenentwicklung entsteht eine Ausbuchtung der Peritonealhöhle in den Hodensack; Verbindung zur eigentlichen Bauchhöhle verschließt sich; Um den Hoden bleibt kleine seröse Höhle = Cavum serosum testis. Ätiologie: Primär = kongenital ...
  • ... 15. und 25. Lebensjahr; Bis zu 30% der männlichen Bevölkerung betroffen: Bei ca. 1/3 der von Infertilität betroffenen Männer. Ätiologie; Idiopathische Varikozele; Sekundäre Varikozele bei einem Abflusshindernis im Bereich der Hodenvenen. Klinik: Im Stehen schweres, „volles“ Skrotum; Verlauf der Venen evtl. durch die Skrotalhaut sichtbar ...

  • ... Bei Parotitis epidemica = Mumpsorchitis; Bei infektiöser Mononucleose; Bei Coxsackie-Virus-Infektionen; Bei Varizellen. Ätiologie: Epididymitis: Meist aszendierende Infektion, ausgehend von einer Prostatitis oder Urethritis; Selten hämatogene Infektion, z. B. bei Urogenitaltuberkulose. Klinik: orchitis; Plötzlich einsetzende Schmerzen mit Ausstrahlung in Leistenregion und Rücken ...

  • ... von den Keimzellen aus = germinative Tumoren; Einteilung in 2 Gruppen: Seminome (50%); Nichtseminome (50%); Metastasierung: Fast ausschließlich lymphogen; In paraaortale Lymphknoten in der Nierengegend; In Leistenlymphknoten erst nach OP. Klinik: Schmerzlose, einseitige ...

  • ... Sonographie; Bestimmung von Tumormarkern: Alphafetoprotein = AFP; Humanes Choriongonadotropin = hCG; Laktatdehydrogenase = LDH; Plazentare alkalische Phosphatase = PLAP; Freilegung des Hodens zur ...

  • ... Unterbrechung der Samenleiter; Zur Sterilisation beim Mann; Hoden bleiben erhalten; Hormonproduktion wird nicht beeinflusst. Indikation: Abgeschlossene Familienplanung: Verfahren: Operative Entfernung eines Stückes beider Ductus deferentes ...

  • ... Hypertrophie der glatten Harnblasenmuskulatur = „Balkenblase“. Klinik: Stadium I = „Reizstadium“: Verlängerte Miktionszeit, abgeschwächter Harnstrahl, langsamer Miktionsbeginn, Nachträufeln; Dysurie = Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen; Stadium II = „Restharnstadium“: Pollakisurie = häufige Entleerung kleiner Harnmengen ...

  • ... Sonografie (abdominal und transrektal); Uroflowmetrie; Evtl. Ausscheidungsurogramm (zur Beurteilung einer Harnstauung); Evtl. Prostatabiopsie (bei Verdacht auf Karzinom); Evtl. Urethrozystoskopie. Therapie: Bei geringen Beschwerden nur regelmäßige Kontrolluntersuchungen; Medikamentös: Alpha-Rezeptorenblocker = Relaxation der glatten Muskulatur; 5-alpha-Reduktasehemmer = Hemmung ...

  • ... Hormone; Fettreiche Ernährung; Rauchen; Pathologie; Histologisch meist Adenokarzinom; Entstehung meist im hinteren peripheren Bereich der Prostata; Kontinuierliche Ausbreitung in die Umgebung; Lymphogene Metastasierung zunächst in Beckenlymphknoten; Hämatogene Metastasierung besonders in Knochen: LWS, Becken, proximaler Femur. Klinik: Im Frühstadium keine Symptome: Häufig Zufallsbefund bei Obduktion ...

  • ... Prostatabiopsie (meist transrektale Stanzbiopsien); Untersuchungen zum Tumorstaging: NMR (Lymphknotenmetastasen im kleinen Becken?); Röntgen-Thorax (Lungenmetastasen?); Skelettszintigrafie (Knochenmetastasen?). Therapie: radikale Prostatektomie: Operative Entfernung von Prostata und Umgebung bei auf die Prostata begrenzten Tumoren; Zusätzlich iliakale Lymphadenektomie (Sentinel-Lymphknoten-Methode) ...

  • ... 3. Lj. durch Verklebung der Vorhaut = Preputium mit der Eichel = Glans penis physiologisch; Löst sich im Normalfall bis zur Pubertät vollständig. Ursachen: Angeborene Verengung = primäre Phimose; Erworbene Verengung = sekundäre Phimose ...

  • ... Auspressen der Eichel und Versuch der manuellen Reposition; Bei Versagen dorsale Inzision; Nach Ödemrückbildung Zirkumzision Priapismus: Definition: Schmerzhafte Dauererektion des Penis; Ohne sexuelle Erregung. Ätiologie: Idiopathisch (50% der Fälle); Durch erhöhte Viskosität des Blutes: ...

  • ... Stunden ohne sexuelle Erregung; Keine Beteiligung des Corpus spongiosum, daher schlaffe Glans penis; Livide = bläulich-rote Verfärbung des Penis Komplikation: Nach 24 – 48 Stunden irreversible Schäden ...

  • ... Metastasierung in Leistenlymphknoten (evtl. beidseitig); In 10% der Fälle bei Diagnose Fernmetastasen. Klinik: Schwellung und Verhärtung von Glans und Praeputium; Evtl. Sekretion und Kontaktblutung; Rezidivierende Entzündungen; Im fortgeschrittenen Stadium evtl. blumenkohlartiges Wachstum; Vergrößerung der Leistenlymphknoten ...