Das Atmungssystem von Justin Große Feldhaus

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Über den Vortrag

Dieser Vortrag soll einen grundlegenden Überblick des Basiswissens Anatomie und Physiologie der Lunge und der Atmung verschaffen. Ziel ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, insbesondere häufig auftretende Krankheitsbilder in ihrer Entstehung, ihren Auswirkungen auf den Organismus und der Symptomatik zu verstehen und zu erkennen, was fundierte Kenntnisse der Grundlagen voraussetzt.

Der Vortrag „Das Atmungssystem“ von Justin Große Feldhaus ist Bestandteil des Kurses „Anatomie-Recap für Gesundheitsfachberufe“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Atemwege
  • Epithel
  • Pharynx
  • Larynx
  • Trachea
  • Bronchien
  • Alveolen
  • Atemluft
  • Atemphysiologie
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Bildet ein Patient keine oder zu wenig periziliäre Flüssigkeit, beeinträchtigt dies die Immunabwehr des Atemtraktes.
  2. Nur bei schweren bronchialen Infekten beginnen die Kinozilien der Atemwege, Keime in Richtung Mund zu befördern.
  3. Die eingeatmete Luft ist beim Gesunden in den Alveolen angekommend nahezu steril.
  4. Immunglobuline (Antikörper) vom Typ IgG finden sich besonders häufig im Schleim der Bronchien.
  5. Eine Krankheit, die den Abtransport von Fremdkörpern beeinträchtigt, ist zum Beispiel Mukoviszidose.
  1. Es ist durch Zellen mit Kinozilien gekennzeichnet.
  2. Es besitzt schleimproduzierende Becherzellen.
  3. Es kleidet die luftleitenden Wege aus.
  4. Es dient dem Gasaustausch.
  5. Stereozilien kommen regelmäßig vor.
  1. Schiebt man bei einem Erwachsenen eine Sonde durch die Trachea, landet diese fast immer im rechten Hauptbronchus.
  2. In die rechte Lungenhälfte zweigen sich zwei Hauptbronchien auf.
  3. Einschnitte im Bereich des Ligamentum conicum können ohne Blutungsgefahr durchgeführt werden.
  4. Im Bereich des Oropharynx befindet sich die Glottis.
  5. Das gasleitende System beginnt mit der Stimmritze.
  1. Zwischen Cartilago cricoidea und Cartilago thyroidea.
  2. Zwischen Schild- und Ringknorpel.
  3. Zwischen Zungenbein und Schildknorpel.
  4. Zwischen Cartilago cricoidea und Zungenbein.
  5. Zwischen Schilddrüse und Schildknorpel.
  1. Hauptbronchien - Lappenbronchien - Segmentbronchien - Bronchioli
  2. Hauptbronchien - Segmentbronchien - Lappenbronchien - Bronchioli
  3. Segmentbronchien - Lappenbronchien - Hauptbronchien - Bronchioli
  4. Lappenbronchien - Hauptbronchien - Segmentbronchien - Bronchioli
  5. Bronchioli - Segmentbronchien - Lappenbronchien - Hauptbronchien
  1. Die Trachea besitzt kein respiratorisches Epithel.
  2. Die Pars membranacea der Trachea ist durch quergestreifte Muskulatur geprägt.
  3. Die Knorpelspangen sind hufeisenförmig und untereinander vor allem durch glatte Muskulatur verbunden.
  4. Die Knorpelspangen halten die Trachea offen.
  5. Die Luftröhre kann sich um bis zu 5 cm verlängern.
  1. Durch zahlreiches Vorkommen von lymphatischem Gewebe.
  2. Durch die Einmündung der Tuba auditiva (Eustachische Röhre).
  3. Durch das Vorkommen von Geschmackszellen.
  4. Durch das Vorkommen von Riechzellen.
  5. Durch die Einteilung in vier Abschnitte (Oro-, Naso-, Epi-, Hypopharynx).
  1. Die Menge Gas, die über die Alveolen ins Blut gelangt, hängt direkt ab von der Größe der Alveolaroberfläche und der Diffusionsstrecke.
  2. Alveolen sind häufig über kleine Kanäle miteinander verbunden.
  3. Die gesamte alveoläre Oberfläche einer Lunge beträgt selten mehr als 100 m².
  4. Mit Zunahme des durchschnittlichen Innendurchmessers der Alveolen vergrößert sich die gasaustauschende Fläche und erhöht sich die Atemarbeit.
  5. Alveolen sind häufig traubenförmig zusammengelagert.
  1. Surfactant erleichtert den Gasaustausch in den Lungen.
  2. Surfactant setzt die Oberflächenspannung der Alveolen herab.
  3. Surfactant enthält zum Beispiele Lipide.
  4. Surfactant ermöglicht ein Überblähen der Alveolen.
  5. Surfactant wird von den Makrophagen der Lunge produziert.
  1. Um den Faktor 100.
  2. Um den Faktor 0,1.
  3. Um den Faktor 20.
  4. Um den Faktor 200.
  5. Um den Faktor 10.
  1. Der Totraum ist dasjenige Lungenvolumen, das nach maximaler Exspiration in den Alveolen verbleibt.
  2. In Ruhe ist die Inspiration aktiv, die Exspiration passiv.
  3. Die Vitalkapazität errechnet sich aus der Summe von inspiratorischem und exspiratorischem Reservevolumen, sowie Atemzugvolumen in Ruhe.
  4. Die funktionelle Residualkapazität kann durch einige Beatmungsformen, zum Beispiel CPAP, erhöht werden.
  5. Beim Lungengesunden besteht kaum ein Unterschied zwischen anatomischem und physiologischem Totraum.
  1. Die Pleura viszeralis wird auch Lungenfell genannt.
  2. Die Pleura parietalis wird auch Rippenfell genannt.
  3. Adhäsionskräfte im Pleuraspalt sorgen für ein Aufspannen der Lungen.
  4. Im Pleuraspalt können physiologisch bis zu 1 l Flüssigkeit zur Reibungsminderung vorkommen.
  5. Bei einem Hämatothorax gelangt Luft in den Pleuraspalt.
  1. Das Regulationszentrum befindet im kaudalen Bereich des Gehirns.
  2. Chemorezeptoren erfassen einen erhöhten Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut.
  3. Eine Veränderung des pH - Wertes im Blut wird von Chemorezeptoren erkannt.
  4. An Venen (z.B. den Carotiden) kommen Chemorezeptoren vor.
  5. Chemorezeptoren reagieren auf den abfallenden Partialdruck des Stickstoffs.

Dozent des Vortrages Das Atmungssystem

 Justin Große Feldhaus

Justin Große Feldhaus

Herr Justin Große Feldhaus absolvierte nach seiner Ausbildung zum Rettungsassistenten eine Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten und hat fünf Jahre im hauptamtlichen Rettungsdienst gearbeitet. Darauf folgte sein Studium der Humanmedizin. Bei der Ausübung seines Berufes legt er stets höchsten Wert auf eine kontinuierliche Weiterbildung, welche durch mehrere Zertifizierungslehrgänge der präklinischen und innerklinischen Notfallmedizin nachgewiesen sind. Seit mehr als sechs Jahren ist er zudem als Dozent im Gesundheitswesen tätig, u.a. als Ausbildungsleiter der Antamius-Heilpraktikerschule sowie für die Med-Ecole, Lehrinstitut für Notfallmedizin. Dort ist er aktuell auch Mitglied des Leitungsteams.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Atmungssystem Übersicht: Gliederung Atemwege, Anatomie von Pharynx, Larynx, Trachea und Bronchien, Aufbau des gasaustauschenden Systems, Atemphysiologie ...

  • ... Atemwege: in obere und untere Atemwege - Zuleitung zum gasaustauschenden System ...

  • ... Repiratiorisches Epithel: Zellen mit Kinozilien(eigenbewegliche Fortsätze), schleimproduzierende Zellen, Schleimteppich auf den Zilien ...

  • ... Oberflächenepithel und Pharynx: Nasopharynx, Oropharynx, Laryngopharynx, lymphatische Organe ...

  • ... Larynx: Übergang Luftwege, Zungenbein, Epiglottis,  (Intubation), Spasmus ...

  • ... durch respiratorisches Epithel, Knorpelspangen nach dorsal geöffnet, Schleimdrüsen(Glandulaetracheales), Übergang in Hauptbronchien ...

  • ... Trachea: bifurcatio tracheae Aufzweigung in die beiden Hauptbronchien - beim Erwachsenen geht der linke Hauptbronchus in steilerem Winkel ab ...

  • ... Bronchien: Hauptbronchien, Lappenbronchien, Segmentbronchien - Bronchien weiter von Drüsen begleitet - Bronchioli...

  • ... Alveolen: Ort des Gasaustausches - Anastomosierende Bläschen dünnen Gewebes, Alveolarwand wenige Mikrometer dick, Alveolarfläche ca. 120Quadratmeter, Dichtes Kapillarnetz in den Alveolarsepten ...

  • ... Alveolarwand - Alveolarvolumen: offen gehalten von pulmonalem Bindegewebe und Surfactant: kleidet Alveolarwände aus, Herabsetzen der Oberflächenspannung, erleichtert Atemarbeit, erleichtert den Gasaustausch ...

  • ... Atemluft: Zusammensetzung Sauerstoff(O) -ca. 1 % Edelgase(He, Ne, Aretc.) -ca. 0,04% Kohlendioxid(CO2) •Zusammensetzungder Ausatemluft: ...

  • ... Atemphysiologie: Thoraxinnenseite •enthält wenige ml seröserFlüssigkeit • AdhäsionskräfteverbindenLunge und Thorax ermöglichen Verschieblichkeit •Lungengewebe wird so ...

  • ... Atemmuskulatur: Zwerchfell, Zwischenrippenmuskulatur - Atemhilfsmuskulatur: Schulter-/Halsmuskulatur (Mm. trapezius, sternocleidomastoideus) ...

  • ... Ausatmung: Eigenelastizität von Lunge und Thorax - Wird bei forcierter Expiration von Muskulatur unterstützt, Orthopnoe (= Nutzung der Atemhilfsmuskulatur ...

  • ... Medulla oblongata, modifiziert wird über das vegetative Nervensystem, Chemorezeptoren ...

  • ... Zusammenfassung: Ort des Gasaustausches, dünneWand, großeOberfläche •Surfactant schütztdie AlveolenvorVerkleben, erleichtertAtemarbeit •AdhäsionskräfteverbindenLunge und Thoraxinnenwand •Hauptatemmuskelistdas Zwerchfell, es gibt Atemhilfsmuskulatur ...