Analgetika, nichtsteroidale Antiphlogistika, Immunsuppressiva von PD Dr. Claudia Dellas

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Analgetika, nichtsteroidale Antiphlogistika, Immunsuppressiva“ von PD Dr. Claudia Dellas ist Bestandteil des Kurses „Pharmakologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einleitung
  • Opioidanalgetika
  • Zu viel & zu wenig Opioide
  • Nicht-Opioidanalgetika
  • NSAID und Coxibe
  • > ASS - das besondere NSAID
  • > Unerwünschte Wirkungen
  • Paracetamol
  • Sonstige Analgetika
  • Tumorschmerzen
  • Migräne
  • Weitere Kopfschmerzformen
  • Weitere Schmerzformen
  • Pharmaka zur Beeinflussung des Immunsystems
  • Immunsuppressiva
  • Interferone
  • Koloniestimulierende Faktoren
  • TNF-α-Inhibitoren
  • Rheumatoide Arthritis
  • Weitere rheumatische Erkrankungen

Quiz zum Vortrag

  1. Häufige Nebenwirkungen sind u.a. Obstipation und Juckreiz.
  2. Loperamid ist ein BtmV-pflichtiges Opioid zur Behandlung von gastrointestinalen Schmerzen.
  3. Mit Opioidrezeptorantagonisten können Opioidabhängige akut entwöhnt werden.
  4. Bei vorübergehenden intravenösen Anwendung von Morphin muss berücksichtigt werden, dass durch den schnellen Abbau durch Cholinesterasen im Blut die Dosis im Vergleich zur oralen Dosis erhöht werden muss.
  5. Codein ist ein BtmV-pflichtiges Opioid zur Behandlung von Tumorschmerz.
  1. Methylnaltrexoniumbromid ist Mittel der Wahl zur spezifischen Therapie.
  2. Der Entzug vom Heroin kann durch langwirksame Substanzen wie L-Methadon erfolgen.
  3. Akut kann mit einem zentralwirksamen α2-Agonisten wie Clonidin behandelt werden.
  4. Der Patient zeigt Entzugssymptome bei Heroinabhängigkeit.
  5. Naltrexon ist ein Opioidantagonist und wird bei der Heroinentwöhnung gegen Rückfälle eingesetzt.
  1. Verschlechterung der Nierenfunktion
  2. Hypotonie
  3. Vorzeitige Wehenauslösung bei Schwangeren
  4. Leberzellnekrosen
  5. Verstäkte Blutkoagulation
  1. Hinzunahme von Buprenorphinpflaster
  2. Codein absetzen und Beginn mit L-Methadon
  3. Hinzunahme von Metamizol
  4. Hinzunahme eines Bisphosphonat als Adjuvans
  5. Hinzunahme von Kalzitonin als Adjuvans
  1. Zur Behandlung eines Migräneanfalls eignet sich Sumatriptan als Nasenspray.
  2. Ein Patient mit einer koronaren Herzerkrankung wird im akuten Migräneanfall am besten mit Metoprolol behandelt.
  3. Bei chronischem Übergebrauch der Kopfschmerzmittel ASS, Paracetamol und Zolmitriptan ist es am besten, auf ein Opioidanalgetikum umzustellen.
  4. Ergotaminderivate sind aufgrund der guten Wirksamkeit Mittel der Wahl bei der Behandlung des akuten Migräneanfalls.
  5. Bei wiederholt sehr starken Kopfschmerzen eignet sich Ketamin als Mittel der Wahl.
  1. Der Folsäureantagonist Trimethoprim
  2. Das Antibiotikum Sulfasalazin
  3. Der Folsäureantagonist Methotrexat
  4. Der anti-TNF-α-Antikörper Adalimumab
  5. Der anti-IL-1-Antikörper Anakinra

Dozent des Vortrages Analgetika, nichtsteroidale Antiphlogistika, Immunsuppressiva

PD Dr. Claudia Dellas

PD Dr. Claudia Dellas

Claudia Dellas studierte Humanmedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen und entwickelte bereits während ihres Studiums ein besonderes Interesse für das Fach Pharmakologie und promovierte in der Abteilung für Molekulare Pharmakologie. Mittlerweile hat sie sich im Fach Innere Medizin habilitiert und arbeitet als Internistin und Kardiologin am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen. Sie ist Autorin mehrerer Lehrbücher für Medizinstudenten im Fach Pharmakologie. Dazu gehören auch Bücher, die der konkreten Vorbereitung auf das schriftliche Staatsexamen dienen.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Unterdrückung nozizeptiver Impulse im Rückenmark –Aktivierung der absteigenden antinozizeptiven Bahn –veränderte Schmerzverarbeitung im limbischen System ...

  • ... Magen/Darm: verzögerte Entleerung •Rektum: verzögerte Defäkation •Harnblase: Harnverhalt •Gallenblase: Gallenkoliken, Gallenstau durch Spasmus des Sphincter Oddi •Histaminliberation: Erythem, Pruritus...

  • ... hepatische Metabolisierung+ renale Elimination (Kumulationsgefahr) Schwächer wirksame Opioidanalgetika im Vergleich zu Morphin Codein, Dihydrocodein Antitussivum, Analgetikum p.o. Nicht BtmV-pflichtig ...

  • ... COX-2: patho- physiologisch, vermittelt Schmerzen, Fieber, Entzündung ...

  • ... Wehenhemmung •Fetus: vorzeitiger Schluss des Ductus Botalli •Agranulozytose bei Phenylbutazon •ZNS: ASS: Tinnitus, Hörverlust; Indometacin: Kopfschmerzen, psychotisches Syndrom ...

  • ... Pharmakokinetik –Oxidation (Bildung eines toxischen Metaboliten) und Konjugation (u.a. mit Glutathion; Entgiftung) ...

  • ... Flupirtin –zentral analgetisch, muskelrelaxierend –Indikation: Muskelverspannungen, Neuralgie •Ziconotid –zentral analgetisch ...

  • ... Wirkung und Synthese von Interleukin 2 (Immunsuppressiva) •Beeinflussung der Zytokinfunktion ...

  • ... Hemmung der Aktivierung von T- Lymphozyten über einen Korezeptor ...

  • ... maligne Erkrankungen (Haarzellleukämie, CML, malignes Melanom, Kaposi-Sarkom ...