35. Kosten, Angebot und Nachfrage von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul zur Theorie der Firma (lange Frist) geht es um die Kostenanalyse mit Hilfe verschiedener Kostenbegriffe für die lange Frist. Dabei lernen Sie - bezogen auf die vier verschiedenen Produktionsfunktionen - mit Hilfe grafischer Methoden, dass die langfristige Kostenanalyse spiegelbildlich zur proportionalen Faktorvariation erfolgt. Anschließend werden Angebots- und Nachfragefunktionen einer Firma aus der langfristigen Gewinnfunktion bzw. der Bedingung für ein langfristiges Gewinnmaximum hergeleitet.

Am Ende werden 8 Übungsaufgaben zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „35. Kosten, Angebot und Nachfrage“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie B: Theorie der Firma (Unternehmenstheorie)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • Kostenbegriffe für die lange Frist
  • Kostenkurven bei konstanten Skalenerträgen
  • Kostenkurven bei steigenden Skalenerträgen
  • Kostenkurven bei sinkenden Skalenerträgen
  • Kostenkurven von homothetischen Produktionsfunktionen
  • Betriebsoptimum
  • Kurzfristige vs. langfristige Kosten
  • Gewinnmaximales Angebot
  • Volkswirtschaftlicher Gewinnbegriff
  • Langfristige Angebotskurven
  • Gewinnmaximale Nachfrage
  • Langfristige Nachfragekurven
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. Unabhängig vom Homogenitätsgrad der Produktionsfunktion steigen die Kosten stets, wenn der Output steigt.
  2. Die Gesamtkosten enthalten auch outputunabhängige Kosten.
  3. Die Grenzkosten geben an, um wie viele Geldeinheiten die Kosten steigen, wenn der Input marginal steigt.
  4. Für die langfristigen Durchschnittskosten gilt K / Q. Sie sinken also mit steigendem Output.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Kurven von Niveau-Durchschnittsertrag und Durchschnittskosten sind identisch und verlaufen stets parallel zur Abszisse.
  2. Die Gesamtkostenkurve ist eine Ursprungsgerade.
  3. Die Grenzkostenkurve ist eine Parallele zur Outputachse.
  4. Die Durchschnittskostenkurve ist eine Parallele zur Outputachse und verläuft nicht unterhalb der Grenzkostenkurve.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Die Niveau–Ertragskurve verläuft steigend, weil die Niveau–Grenzerträge positiv sind.
  3. Die Niveau–Durchschnittsertragskurve verläuft steigend, weil die Niveau–Grenzertragskurve steigend verläuft.
  4. Die Niveau– Durchschnittsertragskurve liegt stets unterhalb der Niveau–Grenzertragskurve.
  5. Die Niveau– Durchschnittsertragskurve verläuft steigend, weil die Niveau–Ertragskurve konvex steigend verläuft.
  1. Die Kostenkurve verläuft steigend, weil die Grenzkosten zunehmen.
  2. Weil die Niveau–Grenzertragskurve steigend verläuft, verläuft die Grenzkostenkurve fallend.
  3. Weil die Grenzkostenkurve fallend verläuft, verläuft auch die Kurve der Stückkosten fallend.
  4. Die Durchschnittskostenkurve verläuft oberhalb der Grenzkostenkurve.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Niveau–Durchschnittsertragskurve liegt stets unterhalb der Niveau–Grenzertragskurve.
  2. Die Niveau–Ertragskurve verläuft konkav steigend.
  3. Die Niveau–Durchschnittsertragskurve verläuft fallend, weil die Niveau–Grenzertragskurve fallend verläuft.
  4. Die Niveau–Grenzertragskurve verläuft fallend, weil die Niveau–Ertragskurve konkav steigend verläuft.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Durchschnittskostenkurve verläuft oberhalb der Grenzkostenkurve.
  2. Die Kostenkurve verläuft steigend, weil die Grenzkosten positiv sind.
  3. Weil die Niveau–Grenzertragskurve fallend verläuft, verläuft die Grenzkostenkurve steigend.
  4. Weil die Grenzkostenkurve fallend verläuft, verläuft auch die Kurve der Stückkosten fallend.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Niveau–Ertragskurve verläuft zunächst unterproportional, anschließend überproportional steigend.
  2. Sowohl die Niveau–Grenzertragskurve als auch die Niveau–Durchschnittsertragskurve verlaufen zunächst steigend, anschließend fallend.
  3. Wenn die Niveau–Durchschnittsertragskurve fallend verläuft, liegt sie oberhalb der Niveau–Grenzertragskurve.
  4. Wenn die Niveau–Durchschnittsertragskurve steigend verläuft, liegt sie unterhalb der Niveau–Grenzertragskurve.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Grenzkostenkurve schneidet die Kurve der Stückkosten in deren Minimum und liegt für größere Outputs unterhalb der Durchschnittskostenkurve.
  2. Die Kostenkurve verläuft zunächst konkav und anschließend konvex steigend, weil die Niveau–Ertragskurve zunächst konvex und anschließend konkav steigend verläuft.
  3. Die Grenzkostenkurve verläuft zunächst fallend und anschließend steigend, weil die Niveau–Grenzertragskurve zunächst steigend und anschließend fallend verläuft.
  4. Wenn die Stückkostenkurve fallend verläuft, liegt sie oberhalb der Kurve der Grenzkosten.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Firma erzielt einen betriebswirtschaftlichen Gewinn von Null, weil der Preis den Durchschnittskosten entspricht.
  2. Die Firma dehnt ihren Absatz so weit aus, dass die Kosten der marginalen Produktionserhöhung dem Marktpreis entsprechen.
  3. Im Betriebsoptimum entsprechen die Durchschnittskosten den Grenzkosten.
  4. Im Betriebsoptimum entsprechen die Durchschnittskosten dem Durchschnittserlös.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Angebotskurve ist stets steigend, weil eine Firma, die steigende Skalenerträge aufweist, in der Marktform des Monopols anbietet.
  2. Die Angebotskurve entspricht dem Abschnitt der Grenzkostenkurve, der nicht unterhalb der Stückkostenkurve liegt.
  3. Die Angebotskurve kann für jede Absatzmenge mit der Grenzkostenkurve identisch sein.
  4. Sollte die Grenzkostenkurve für jede Absatzmenge unter der Linie des Marktpreises liegen, scheidet die Firma aus dem Markt aus.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Die Optimierungsaufgabe lautet: max! G = P*Q(L,C) – l*L – r*C.
  3. Die Firma wird den Faktor Kapital nur einsetzen, wenn der Marktpreis P nicht unter den Kapitalstückkosten r*C / Q liegt.
  4. Die Erfüllung der Bedingung (∂Q/∂L) / (∂Q/∂C) = l / r ist notwendige Voraussetzung für das Erreichen eines Gewinnmaximums.
  5. Der Lohnsatz l darf nicht größer als der Erlös einer durchschnittlichen Arbeitseinheit P*Q / L sein, wenn der Faktor Arbeit eingesetzt werden soll.
  1. Eine Faktornachfragekurve kann nicht oberhalb der Kurve der Faktordurchschnittserlöskurve liegen.
  2. Die Kurve der Nachfrage nach dem Faktor Arbeit kann nur dann steigend verlaufen, wenn der Lohnsatz steigt.
  3. Für eine neoklassische Produktionsfunktion entspricht die Nachfragekurve nicht über den gesamten Bereich der Kurve der Wertgrenzproduktivität.
  4. Für eine lineare Produktionsfunktion entspricht die Nachfragekurve nicht über den gesamten Bereich der Kurve der Wertgrenzproduktivität.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.

Dozent des Vortrages 35. Kosten, Angebot und Nachfrage

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Modul B1 - Theorie der Firma (kurze Frist): Einführung, partielle Faktorvariation ...

... Gewinnfunktion, (Bedingung für ein) Gewinnmaximum, Niveau-Ertragsfunktion, langfristige Kostenfunktion ...

... Produktionsfunktion (h = 1), überlinear-homogene Produktionsfunktion ...

... Produktionsfunktion mit zunächst steigenden, dann sinkenden Skalenerträgen. Theorie ...

... mit zunächst steigenden, dann sinkenden Skalenerträgen. Theorie der Firma ...

... kurzfristige vs. langfristige Kosten. ...

... Theorie der Firma (lange Frist) ...

... Angebots- und Nachfragefunktionen. Merke: Der Gewinn ist in der ...

... maximal, wenn für die angebotene Outputmenge gilt: Preis gleich Grenzkosten ...

... 1.2. Theorie der Firma (lange Frist) ...

... Angebots- und Nachfragefunktionen volkswirtschaftlich: Ja, betriebswirtschaftlich: Nein ...

... Prozent, wenn steigende Skalenerträge vorliegen. 3.Die kurzfristigen Gesamt- und Stückkosten sind für jedes Outputniveau größer als die langfristigen Gesamt- und Stückkosten. 4.Die kurzfristigen Grenzkosten ...

... 1. Steigende Skalenerträge führen langfristig stets zu sinkenden Durchschnittskosten. 2. Sinkende Skalenerträge führen langfristig stets zu steigenden Grenzkosten. 3. Konstante Skalenerträge führen ...

... 2. Wenn die Grenzkosten sinken, sinken stets auch die Stückkosten. 3. Wenn zu minimalen langfristigen Grenzkosten produziert wird, ist das Betriebsoptimum erreicht. ...

... Übungsaufgabe 4 [richtig oder falsch?]: Betrachten Sie folgende Kurven (keine Achsenbezeichnung): ...

... den, dann steigenden Skalenerträgen sein. 5. Die blaue Kurve könnte die kurzfristige Kostenkurve einer Cobb-Douglas-Produktionsfunktion sein. ...

... 7. Die blaue Kurve könnte die kurzfristige Kostenkurve einer ...

... mit zunächst steigenden, dann sinkenden Skalenerträgen sein. 11. Die grüne Kurve könnte die langfristige Stückkostenkurve ...

... 12. Die grüne Kurve könnte die Kostenkurve einer inhomogenen Produktionsfunktion sein. ...

... die Stückkostenkurve einer Produktionsfunktion mit zunächst fallenden, dann steigenden Skalenerträgen sein. 17. Die blaue Kurve ...

... eine Firma keinen Gewinn im volkswirt-schaftlichen Sinne erzielen, weil anderweitig neu hinzukommende Firmen den Stückerlös senken würden. 2. Wenn eine Firma langfristig keinen ...

... mit der langfristigen Angebotsfunktion Q = P produziert mit sinkenden Skalenerträgen. 4. Eine Firma mit der langfristigen Kostenfunktion K = 2Q stellt bei einem Marktpreis von P = 1 die Produktion ...

... 1.Die (Nachfrage-) Entscheidungsregel einer langfristig ge- winnmaximierenden Firma lautet: Faktorgrenzprodukti- vität = Faktorpreis 2.Die Kurve der langfristigen Nachfrage nach ...

... lautet die Funktion der langfristigen Nachfrage nach dem Faktor Kapital? 4. Welchen Homogenitätsgrad haben die in 1. bis 3. ...

... Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz: Marktnachfrage, Marktangebot ...