31. Kostenminimum von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

(2)

video locked

Über den Vortrag

In diesem Modul zur Theorie der Firma (lange Frist) lernen Sie die Formulierung sowie die formale und grafische Lösung des Kostenminimierungsproblems einer Firma unter Verwendung von Produktionsfunktion (bzw. Isoquante) und Kostengleichung (bzw. Kostengerade). Im Zentrum steht dabei die formale, ökonomisch zu interpretierende Bedingung für das Nutzenmaximum. Abschließend wird die langfrsitige Kostenfunktion aus dieser Bedingung hergeleitet.

Am Ende werden 2 Übungsaufgaben zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „31. Kostenminimum“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie B: Theorie der Firma (Unternehmenstheorie)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Überblick
  • Kostenminimierungsproblem
  • Grafische Lösung
  • Formale Lösung
  • Expansionspfad
  • Herleitung der langfristigen Kostenfunktion
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. Eine Firma, die eine lineare Input–Output-Beziehung, zum Beispiel Q = L + C, aufweist, hat kein Kostenminimierungsproblem, da jede Faktorkombination kostenminimal ist.
  2. Das Problem lautet: Minimiere die Kosten des Faktoreinsatzes für eine bestimmte Produktionsmenge!
  3. Wenn eine Firma mit einer Leontief-Funktion operiert, muss sie, um das Kostenminimim zu realisieren, lediglich technisch effizient produzieren.
  4. Das Problem lautet: Suche auf einer Isoquante im C-L-Diagramm die Kapitalintensität mit den geringsten Kosten!
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  2. Kosten und Erlös sind identisch.
  3. Grenzproduktivität und Faktorpreis sind identisch.
  4. Isoquante und Kostengerade sind identisch.
  5. Die Grenzproduktivitäten beider Faktoren sind identisch.
  1. (∂Q/∂C) / r = (∂Q/∂L) / l
  2. (∂Q/∂C) / (∂Q/∂L) = – (r/l)
  3. (∂Q/∂L) / r = (∂Q/∂C) / l
  4. r * (∂Q/∂C) = l * (∂Q/∂L)
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Firma wird Arbeit durch Kapital substituieren, wenn sie ihre Kosten senken möchte.
  2. Die Firma wird Kapital durch Arbeit substituieren, wenn sie ihren Output konstant halten möchte.
  3. Die Firma wird ihren Lohnsatz senken und ihren Preis für die Kapitalnutzung erhöhen.
  4. Die Firma wird weniger produzieren, um ihre Kosten zu verringern.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  2. Bei zwei Faktoren L und C bedeutet jede Änderung der Kapitalintensität bei gegebenem Output eine Kostenerhöhung.
  3. Wenn die Firma bei gegebenem Faktoreinsatzverhältnis den Output erhöht, steigen die Kosten.
  4. Das Faktoreinsatzverhältnis ändert die Firma nur, wenn sich ein Faktorpreis ändert.
  5. Bei unverändertem Faktoreinsatzverhältnis können die Kosten nur gesenkt werden, wenn der Output sinkt.
  1. Die Firma fragt L und C im Verhältnis 2 : 1 nach.
  2. Die Firma fragt L = 5 und C = 10 nach.
  3. Das Optimierungsproblem lautet min! K = L + 2*C – (50 – C*L).
  4. Die Firma hat Kosten in Höhe von K = 25.
  5. Die Firma fragt nur L nach.
  1. Der Expansionspfad um so steiler, je flacher die Kostengerade ist.
  2. Ein Expansionspfad ist eine Isokline, die ausschließlich die Grenzraten der technischen Substitution im Kostenminimum anzeigen.
  3. Wenn die Faktorpreise steigen, kann die Lage des Expansionspfad erhalten bleiben.
  4. Der Expansionspfad ist der geometrische Ort identischer und kostenminimaler Faktoreinsatzkombinationen für verschiedene Werte des Outputs.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Funktion der langfristigen Kosten lautet K = 8* √Q.
  2. Die bedingten Faktornachfragefunktionen lauten L = 0,25*C und C = 4*L.
  3. Die bedingten Faktornachfragefunktionen lauten L = 0,25* √Q und C = 4*√Q.
  4. Das Optimierungsproblem lautet min! K = 8*L + 2*C + λ* Q – C*L.
  5. Die Funktion der langfristigen Kosten lautet K = 16*Q.

Dozent des Vortrages 31. Kostenminimum

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


Kundenrezensionen

(2)
3,5 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1  Stern
0

2 Kundenrezensionen ohne Beschreibung


2 Rezensionen ohne Text