29. Substitutionale Faktorvariation von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

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Über den Vortrag

In diesem Modul zur Theorie der Firma (lange Frist) werden in der Produktionsanalyse beide Faktoren gegeneinander substituiert, ohne dass sich die Outputmenge ändert. Die Unterschiede zwischen den vier Produktionsfunktionen werden grafisch (mit Hilfe der Isaoquante) und anhand verschiedener produktionstheoretischer Begriffe zur substitutionalen Faktorvariation erläutert.

Am Ende werden 6 Übungsaufgaben zum Thema gestellt.

Bitte beachten Sie, dass ich auch ein Buch - VWL-Fibel Theorie der Marktwirtschaft - zu diesem Kurs herausgebe, in dem Sie neben dem zu vermittelnden Stoff die Lösungen zu allen Klausuraufgaben seit 2002 finden.

Der Vortrag „29. Substitutionale Faktorvariation“ von Diplom-Volkswirt Axel Hillmann ist Bestandteil des Kurses „Mikroökonomie B: Theorie der Firma (Unternehmenstheorie)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • Produktionstheoretische Begriffe
  • Isoquante
  • Exkurs: Analogie zur Haushaltstheorie
  • Isoproduktfunktion
  • Grenzrate der technischen Substitution
  • Isokline
  • Kapitalintensität
  • Substitutionselastizität
  • Substitutionselastizität und Isoquantenkrümmung
  • Übungsaufgaben

Quiz zum Vortrag

  1. Eine Firma, die kostenminimal produziert, produziert auch gewinnmaximal.
  2. Eine Firma, die mit substituierbaren Faktoren produziert, muss für jeden gegebenen Output die kostenminimale Faktoreinsatzkombination ermitteln.
  3. Die Ermittlung der Bedingung für das kostenminimale Faktorbündel dient der Herleitung der langfristigen Kostenfunktion einer Firma.
  4. Eine Firma, die nicht technisch effizient produziert, kann auch nicht kostenminimal produzieren.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. wird z. B. untersucht, wie der Output mit steigendem Arbeitseinsatz und sinkendem Kapitaleinsatz variiert.
  2. werden verschiedene technisch effiziente Faktorkombinationen für einen gegebenen Output miteinander verglichen.
  3. wird analysiert, wie viele Kapitaleinheiten durch Arbeitsleistung ersetzt werden können, ohne dass sich der Output ändert.
  4. wird gedanklich die Produktionsmenge konstant gesetzt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die Isoquante kann für technisch effiziente Faktorkombinationen keine positive Steigung aufweisen.
  2. Die Isoquante ist der Graph aller kostenminimalen Faktorkombinationen.
  3. Zur Ermittlung der Steigung der Isoquante kann das totale Differential der Produktionsfunktion gebildet werden, wobei die Änderung mindestens eines Faktors Null gesetzt wird.
  4. Entlang einer Isoquante im C–L–Diagramm ist das Verhältnis aus Kapital und Arbeit jeweils identisch.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Steigung der Isoquante ergibt sich aus der Gleichung 0 = L * dC + C * dL.
  2. Die Steigung der Isoquante lautet dC / dL = Q / L.
  3. Die Steigung der Isoquante ergibt sich aus der Gleichung 0 = (∂Q/∂L) * dC + (∂Q/∂C) * dL.
  4. Die Isoquante ist eine Gerade mit der Steigung dC / dL = C / L.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Isoquante verläuft konvex fallend mit der Steigung dC / dL = – L / C.
  2. Die Isoquante ist im C–L–Diagramm um so steiler, je größer C ist.
  3. Die Isoquante ist im L–C–Diagramm um so flacher, je größer C ist.
  4. Auf einer Verbindungslinie zwischen zwei Punkten A und B einer Isoquante liegen nur Faktorkombinationen, die einen höheren Output als jene in A bzw. B erzeugen.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Die GRtS entspricht dem negativen, umgekehrten Verhältnis der Faktormengen.
  2. Die GRtS dL/dC entspricht betragsmäßig dem Verhältnis der Grenzproduktivitäten von C und L.
  3. Die GRtS dL/dC ist betragsmäßig um so größer, je größer L ist.
  4. Wenn die GRtS dL/dC betragsmäßig steigt, steigt auch das Verhältnis von L zu C.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. wie viele Einheiten L die Firma zusätzlich einsetzen müsste, um den Output konstant zu halten, wenn der Einsatz des Faktors C marginal sinkt.
  2. auf wie viele Einheiten L die Firma verzichten muss, um die Kosten konstant zu halten, wenn der Einsatz des Faktors C marginal steigt.
  3. wie viele Einheiten L im Schnitt bei Konstanz des Outputs eingespart werden können, wenn der Einsatz des Faktors C marginal steigt.
  4. wie sich bei Konstanz des Outputs das Faktoreinsatzverhältnis L/C ändert, wenn der Einsatz des Faktors C marginal steigt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Auf einer Isokline ist die Kapitalintensität für alle Isoquante gleich groß.
  2. Eine Isokline ist der Graph unterschiedlicher Faktoreinsatzverhältnisse mit demselben Output.
  3. Entlang einer Isokline sind für unterschiedliche Grenzraten der technischen Substitution die Steigungen aller Isoquanten identisch.
  4. Eine Isokline ist der geometrische Ort identischer Kapitalintensitäten bei verschiedenen Grenzraten der technischen Substitution.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Die Grenzrate der Substitution dL / dC nimmt mit abnehmendem L betragsmäßig zu.
  2. Die Isoproduktfunktion lautet C = Q / L.
  3. Die Isoproduktfunktion lautet L = Q / C.
  4. Die Isokline ist eine Ursprungsgerade im L–C–Diagramm mit der Steigung L / C.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.
  1. Bei zwei Faktoren L und C gibt die SE an, um wie viel Prozent die Kapitalintensität steigt, wenn die Grenzrate der technischen Substitution dC/dL marginal zunimmt.
  2. Bei zwei Faktoren L und C ist die SE der Quotient aus Kapitalintensität und Grenzrate der technischen Substitution dC/dL.
  3. Die SE gibt näherungsweise an, um wie viel Prozent die Grenzrate der Substitution steigt, wenn das Faktoreinsatzverhältnis um 1 Prozent steigt.
  4. Die SE wird negativ, wenn das Faktoreinsatzverhältnis sinkt.
  5. Keine der anderen Aussagen ist richtig.
  1. Je größer die SE ist, desto krummer verläuft die Isoquante.
  2. Bei einer linearen Produktionsfunktion ist die SE unendlich groß, deshalb weist die Isoquante eine konstanter Steigung auf.
  3. Wenn die Isoquante keinen Schnittpunkt mit den Achsen aufweist, können die Faktoren nicht perfekt gegeneinander substituiert werden.
  4. Bei strikter Komplementarität der Faktoren ist die SE gleich Null.
  5. Keine der anderen Aussagen ist falsch.

Dozent des Vortrages 29. Substitutionale Faktorvariation

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Volkswirt Axel Hillmann

Diplom-Sozialpädagoge (Universität Bremen)

Diplom-Volkswirt (FernUniversität Hagen)

seit 1997 freiberuflicher Autor und Dozent für VWL

1998-2010 VWL-Mentor am Studienzentrum Hamburg (Universität Hamburg)

www.axel-hillmann.de | www.vwl-repetitorium.de www.facebook.com/Repetitorium.Axel.Hillmann


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Pfandbriefe, Anleihen, Verpflichtung des Emittent, dem Käufer der ...

... Ausgabekurs. Meist Fremdemission (ist vorherrschend in der Praxis), Bankenkonsortium übernimmt die Emission, Leitung Konsortialführer, häufig ...

... Platzierung, handelt im eigenen Namen auf Rechnung des Emittenten. Das Emissionsrisiko, d. h. Risiko der nicht vollständigen Platzierung, bleibt ...

... kann Käufer, kann an den Steigerungen des Aktienkurses partizipieren, ohne dass Risiko für Aktien ...

... als Industrieobligation Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen dann, wenn Platzierung von Aktien oder Industrieobligationen sich als ...

... Avalkredit, Handelskredite, Lieferantenkredit, Kundenkredit, PI-CCT, Claus-Dieter Piontke ...

... Höchstbetrag, Laufzeit i. d. R. 6 – 12 Monate, meist Prolongation. Voraussetzung zur Linieneinrichtung, Großteil des Zahlungsverkehrs wird über ...

... Im Außenverhältnis besitzt der Bankkunde damit ein Wertpapier, das durch das Bankakzept einwandfreie Bonität besitzt. Einreichung bei Lieferanten als Zahlungsmittel, Einreichung ...

... Verbindlichkeiten des Kunden? Bürgschaft, Garantie, Eventualverbindlichkeit, d. h., kommt nur dann zum Tragen, wenn der ...

... Avalprovision an den Kreditgeber. Meist quartalsweise im Voraus zu entrichten (ca. 1,0 bis 3,0 % ...

... Grundlagen der Unternehmensfinanzierung 14 0 2 4 6 8 10 ...

... bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen 3 % Skonto. Skonto ist kein Abzug für vorzeitige Zahlung, sondern bei Inanspruchnahme ...