Zellbiologische Grundlagen 4 von Dr. rer. nat. Peter Engel

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Zellbiologische Grundlagen 4“ von Dr. rer. nat. Peter Engel ist Bestandteil des Kurses „Biologie für Mediziner“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • 1.2.8: Zell-Zell-Kontakte
  • a) Zonulae adherens
  • b) Macula adherentes
  • c) Hemidesmosomen
  • d) Zell-Zell- & Zell-Matrix-Kontakte
  • e) Gap Junctions
  • f) Tight junctions
  • 1.2.9: Mikrovilli
  • 1.2.10: Peroxisomen

Quiz zum Vortrag

  1. GAGs sind der Proteinanteil von Proteoglykanen.
  2. Ein Teil der GAGs können acetylierte Zucker sein.
  3. GAGs setzen sich aus Disaccharid-Einheiten zusammen
  4. Ein Teil der GAGs können Carbonsäuren mit einer oxidierten primären Hydroxygruppe sein.
  5. GAG-Moleküle sind negativ geladen.
  1. Decorin- Organisation der Kollagenfibrillen
  2. Syndecan- Bestandteil des Knorpels
  3. Syndecan- Beteiligung an der Filtrationsbarriere der Niere
  4. Perlecan- Co-Rezeptor Funktion für Wachstumsfaktoren
  5. Aggrecan- Aufbau des Knochens
  1. Integrine verbinden das Zytoskelett mit ihrer großen extrazellulären Domäne.
  2. Integrine sind aus zwei Untereinheiten aufgebaut.
  3. Integrine sind an der Diapedese beteiligt.
  4. Integrine verbinden Zellen mit der ECM oder anderen Zellen
  5. Integrine sind an der Signalübertragung beteiligt.
  1. Zonula adhaerens, tight junction, Macula adhaerens
  2. Desmosom, Nexus, tight juncion
  3. Zonula occludens, Gap Junction, Macula adhaerens
  4. Zonula adhaerens, Hemidesmosomen, Desmosom
  5. Hemidesmosomen, Nexus, Zonula occludens
  1. Ein Protein, dass Cadherine und Aktinfilamente verbindet.
  2. Ein Protein, dass am Aufbau der Gap Junctions beteiligt ist
  3. Ein Protein, dass Cadherine und Intermediärfilamente verbindet.
  4. Ein Protein, dass keinerlei Einfluss auf die Genexpression nimmt.
  5. Ein Protein, dass Integrine und Zytokeratin verbindet.
  1. Verbindung mit Intermediärfilamenten
  2. Verbindung mit Aktinfilamenten
  3. Bandförmige Struktur
  4. Verbindung mit der Basallamina
  5. keine Cadherine
  1. Alpha-Aktinin
  2. Kollagen Typ XVII
  3. Zytoplasmatische Plaques
  4. Intermediäre Filamente
  5. Laminin 5
  1. ...ist ein homophiler Kontakt.
  2. ...verbindet die Zelle mit der ECM.
  3. ...ist mit intermediären Filamenten verbunden.
  4. ...hat keine Adhäsionsproteine.
  5. ...wird unter anderem durch Kollagen Typ VII aufgebaut.
  1. Ein Peptid, dass aus 100 Aminosäuren besteht, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu groß, um einen Nexus zu durchqueren.
  2. Die Plasmamembranen zweier benachbarter Zellen werden durch ein Proteinrohr, bestehend aus insgesamt 6 Connexinen, verbunden.
  3. Nexus erlauben einen selektiven Durchtritt von Molekülen bis zu ener Größe von ca. 1000 Dalton
  4. Man findet Gap Junctions ausschließlich bei Nervenzellen.
  5. Der Interzellularspalt bleibt auf Höhe eines Nexus gleich groß.
  1. Mikrovilli bilden das "basale Labyrinth" in den Nierentubuli aus.
  2. Occludine und Claudine sind charakteristische Bestandteile der tight junctions.
  3. Die Zonula occludens verringert den Interzellularspalt auf etwa 1nm.
  4. Mikrovilli sind Ausstülpungen der apikalen Zytoplasmamembran.
  5. Mikrovilli werden durch Mikrofilamente stabilisiert.
  1. Rhizomelische Chondrodysplasia Punctata- peroxisomale Proteine werden nicht synthetisiert
  2. Infantile Refsum'sche Erkrankung- Störung der alpha-Oxidation von Fettsäuren
  3. Adrenoleukodystrophie- Langkettige Fettsäuren werden nicht in den Peroxisomen abgebaut
  4. Zellweger Syndrom- peroxisomale Proteine gelangen nicht in die Perxisomen
  5. Zellweger Syndrom- leere Peroxisomen
  1. Katalase zerlegt Wasserstoffperoxid mittels einer Synproportionierung.
  2. Peroxisomen findet man in Leberzellen.
  3. Sie dienen u.a. dem Abbau von langkettigen Lipiden durch betha-Oxidation.
  4. Sie dienen u.a. dem Aufbau von Plasmalogenen.
  5. Peroxisomale Proteine werden durch freie Ribosomen im Zytoplasma translatiert.

Dozent des Vortrages Zellbiologische Grundlagen 4

Dr. rer. nat. Peter Engel

Dr. rer. nat. Peter Engel

Seit 2011 ist er Ass. Prof. an der DPU in Krems an der Donau und ist dort für die vorklinische Ausbildung der Studenten der Zahnmedizin in den naturwissenschaftlich geprägten Fächern (Biochemie, Chemie, biologie) verantwortlich.
Er ist Mitbegründer (2001) und geschäftsführender Mitgesellschafter der NawiKom GbR (nawikom.de) sowie Mitgesellschafter der PhysiKurs GmbH (physikurs.de). In beiden Unternehmungen ist er hauptverantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Lehr- und Lernkonzepte.Im Zentrum steht die mittlerweile über mehr als 25jährige professionelle Lehrtätigkeit in den vorklinischen Fächern Biologie, Chemie und Biochemie sowie den klinischen Fächern Pharmakologie und Immunologie. Hierdurch verfügt er über eine weitreichende interdisziplinäre Kernkompetenz sowie über Erfahrungen bezüglich der Anforderungen des Medizinstudiums, den entsprechenden Prüfungsinhalten und der entsprechenden Umsetzung in Zielgruppen-gerichtete Lehr- und Trainingsveranstaltungen (Semesterabschlussprüfungen, Physikum, beruflich verwendbares fächerübergreifendes vorklinisches Wissen).

Vor Beginn seiner Selbständigkeit war er von 1991-1998 in der Arbeitsgruppe für biochemische Pharmakologie an der Ruhr-Universität Bochum als Laborleiter und Dozent in Forschung und Lehre tätig. Sein Diplom- und Dissertation erfolgten am Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie Hannover (Schwerpunkt: Molekulare Wirkungen der Estrogene) ; sein Studium der Biochemie (Abschluss: Dipl.-Biochemiker) absolvierte er an der Medizinischen Hochschule Hannover.


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Prüfung: PhysiKurs 1-Glykosaminoglykane (GAG) (saure Mukopolysaccharide) n-Aminozucker, der häufig N-Acetyliert ...

... Proteoglykanen ähnliche Funktionen besitzen Betaglykan und Glypican. Perlecan aufgrund der negativen Ladung (Uronsäuren, Sulfonsäuren) stellen Proteoglykane, v.a. das Pelecan, eine Filtrationsbarriere für Proteine ...

... Aggrecan ist das wichtigste Proteoglykan des Knorpels, es enthält Keratansulfat und Chondroitinsulfat,bildet nicht kovalente Aggregate mit ...

... Signalübermittlung von außen nach innen. RGD-bindende Domäne zur Bindung an RGD-Sequenzen, z.B. an das Fibronectin. Beispiele für Prozesse, an denen Integrine beteiligt sind: Diapedese von neutrophilen Granulocyten (LFA1, siehe Immunologie Unterlagen) Thrombozytenaggregation (Glykoprotein IIb/IIIa, Fibrinogenrezeptor) Normale Zellen benötigen zum Überleben den Kontakt ...

... Prüfung: PhysiKurs 7 Zell-Kontakte Verschlusskontakte Tight junctions Zonula occludens Ankerkontakte stabile Adhäsionskontakte ...

... Junction Z. occludens Belt Desmosom Z. adhaerens Desmosom ...

... Belt Desmosomen besonders reich ist das intestinale Epithel umfassen die gesamte ...

... (Herzmuskel, Haut, Gebärmutterhals). Die Cadherine der Des mosomen sind Desmo gleine und Desmocolline an der zytoplasmatischen Seite setzen intermediäre Filamente an ...

... PhysiKurs 13-Pemphigus vulgaris Autoimmunerkrankung mit Antikörpern gegen Desmoglein Verlust der Kohäsion (des Zusammenhaltes) ...

... Filamente, Keratin die ins Zellinnere ragen. Keratin und Plaquestrukturen sind über Integrine (a6b4) mit der Zelle verbunden auf der extrazellulären Seite sind die Integrine mit Strukturen der Basallamina ...

... PhysiKurs 15-Extrazellularraum Plasmamembran Basallamina (enthält u.a. Koll. Typ IV) Cytoplasma intermediäre Filamente ...

... b-Catenin, Plakoglobin p120-Catenin, Vincullin, a-Actinin Desmosom (Macula adherens) Cadherin (Desmoglein, Dsemocollin Desmocollin und Desmoglein der Nachbarzelle intermediäre Filamente Plakoglobin, Plakophilin, ...

... Junctions dienen der interzellulären Kommunikation benachbarter Zellen (Integration zellulärer Aktivitäten) relativ einfache molekulare Struktur aus Connexinen, 6 Connexine sind zu ...

... Kontraktionen der Herzmuskelzellen peristaltische Bewegungen der glatten Muskelzellen der GI-Traktes, Granulosa-Zellen und Eizelle bei der Follikelreifung ...

... werden auch als Verschlusskontakte bezeichnet liegen auf der apikalen Seite des junktionalen Komplexes zwischen Epithelzellen verhindern oder behindern des parazellulären Transport-Teilung der ...

... in einer hoch regelmäßigen Anordnung gehalten werden die Mikrofilamente verleihen den Mikrovilli eine gewisse Stabilität, die Mikrofilamente interagieren mit einer filamentösen Lage, dem sogenannten ...

... 0,1-1 µm dichtes, kristalline innere Struktur multifunktionale Organellen, die mehr als 50 Enzyme enthalten für die Oxidation langkettiger Fettsäuren ...

... x-chromosomal gekoppelt Transportdefekt für Fettsäuren mit langer Kette. Diese Fettsäuren reichern sich im Gehirn an und zerstören die Myelinscheiden. Infantile Refsum’sche Erkrankung (IRD) –Störung der a-Oxidation von ...