Beispiele nicht-entzündlicher rheumatischer Erkrankungen von Dr. med. Thomas Neumann

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Beispiele nicht-entzündlicher rheumatischer Erkrankungen“ von Dr. med. Thomas Neumann ist Bestandteil des Kurses „Rheumatologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Begrüßung und Lernziele
  • Definition: Osteoarthritis - Arthrose
  • Therapie der Arthrose
  • Adhäsive Kasulitis
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Diabetische Cheiropathie
  • DISH - Syndrom
  • Fibromyalgiesyndrom

Quiz zum Vortrag

  1. Die pathophysiologische Ähnlichkeit zur rheumatoiden Arthritis tritt erst im fortgeschrittenen Stadium auf.
  2. Weltweit sind Männer, vor allem in Bezug auf die Gonarthrose, häufiger betroffen als Frauen.
  3. Ursächlich wird ein immunologisch-entzündliches Geschehen vermutet.
  4. Zur Zeit sind etwa 3,5 Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen.
  5. Die Arthrose der Hand ist die häufigste Form der Arthrose.
  1. Beteiligung der Metacarpophalangealgelenke.
  2. Ähnlichkeit zu einer Psoriasis-Arthropathie.
  3. Beteiligung der distalen Interphalangealgelenke.
  4. Polyarthrose der Hand.
  5. Beteiligung der proximalen Interphalangealgelenke.
  1. Arrosion der Grenzlamelle
  2. Gelenkspaltverschmälerung
  3. Osteophyten
  4. Strukturdefekte mit Chondrozytenverlst
  5. Subchondrale Sklerosierung
  1. Gelenkknorpelverkalkungen sind ein gesicherter Risikofaktor.
  2. Regelmäßiges Joggen ist ein gesicherter Risikofaktor.
  3. Genetische Faktoren sind ein gesicherter Risikofaktor.
  4. Übergewicht ist ein wahrscheinlicher Risikofaktor.
  5. Eine frühe Menopause ist ein gesicherter Risikofaktor.
  1. Regelmäßiges Krafttraining mit schweren Gewichten ist empfehlenswert, da es dem Muskelaufbau dient.
  2. Krankengymnastik und medizinische Walking-Programme verbessern häufig die Symptome der Patienten.
  3. Die Transkutane elektrische Nervenstimulation zeigt gute Erfolge.
  4. Sekundär-präventiv können eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht helfen, die Symptome zu lindern.
  5. Sekundär-präventiv sollte sich der Patient schonen, indem er beispielsweise Gehstützen verwendet.
  1. Die Radiosynorthese wirkt lokal und langfristiger entzündungshemmend als beispielsweise Kortikosteroide.
  2. Eine etablierte, entzündungshemmende Methode ist die direkte intraartikuläre Applikation von IL1-Rezeptorantagonisten.
  3. Hydroxychloroquin findet zur Zeit in einigen Studien Anwendung bei Coxarthrose.
  4. Die lokale Applikation von Hyaloronsäure ins betroffene Gelenk hat vor allem eine entzündungshemmende Wirkung.
  5. Paracetamol ist den NSARs bei der Behandlung überlegen.
  1. Als erstes ist zumeist die Innenrotation eingeschränkt.
  2. Die linke Schulter ist häufiger betroffen, als die Rechte.
  3. Die Schmerzen befinden sich vor allem in der deltoiden Region.
  4. Jeder fünfte Diabetiker ist davon betroffen.
  5. Physiotherapie in Kombination mit analgetischer und antiinflammatorischer Behandlung ist sehr wirksam.
  1. Schwangerschaft stellt einen Risikofaktor dar.
  2. Der Altersgipfel liegt bei 50-59 Jahren, wobei Männer häufiger erkranken.
  3. Die Therapie kann mittels Bewegung und systemischen Kortikoiden erfolgreich durchgeführt werden.
  4. Ein Leitsymptom sind Schmerzen und Parästhesien im vierten und fünften Finger.
  5. Der Ausgang des Phalen-Test entscheidet über die weiteren Behandlungskonsequenzen.
  1. Beim Schnellenden-Finger kommt es zu einer Konstriktion des Ringbandes am betroffenen MCP-Gelenk.
  2. Das "Prayer Sign" ist eine typische klinische Manifestation der Dupuytrenschen Kontraktur und kann operativ behandelt werden.
  3. Die Bewegung des "Trigger Fingers" verläuft schmerzlos.
  4. Die diabetische Cheiropathie - „Limited Joint Mobitlity“ kann mit Steroidinjektionen gut behandelt werden.
  5. Die diabetische Cheiropathie - „Limited Joint Mobitlity“ betrifft vermehrt Männer und manifestiert sich an der dominanten Hand.
  1. Müssen laut Resnick-Kriterien mindestens vier aneinander angrenzende Wirbelkörper eine anterolaterale Ossifikation aufweisen.
  2. Steht das "D" für "Destruktive".
  3. Kann man mittels Kortikosteroidtherapie sehr gute therapeutische Erfolge erlangen.
  4. Lassen sich in der Röntgenaufnahme zumeist Desmophyten ausfindig machen.
  5. Zeigen sich bei der bildgebenden Diagnostik häufig degenerative Bandscheibenveränderungen, wie beispielsweise eine Sklerose.
  1. Hyperparathyreodismus
  2. Adipositas
  3. Diabetes mellitus
  4. Hyperurikämie
  5. Dyslipoproteinämie
  1. Haben zumeist einen eher ungünstigen, prognostischen Verlauf, wenn bereits der Antrag auf eine Frühverrentung gestellt wurde.
  2. Kann mit NSARs, Schmerzmitteln und Kortikosteroiden gut behandelt werden.
  3. Kann mittels Kombination aus Physiotherapie, Medikamenten und Psychotherapie eigentlich immer geheilt werden.
  4. Kann nur diagnostiziert werden, wenn mindestens 11 der 18 Tenderpoints druckschmerzhaft sind.
  5. Müssen immer bilddiagnostisch und durch Antikörper-Screenings abgeklärt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Dozent des Vortrages Beispiele nicht-entzündlicher rheumatischer Erkrankungen

Dr. med. Thomas Neumann

Dr. med. Thomas Neumann

PD Dr. med. Thomas Neumann ist Oberarzt am Kantonspital St. Gallen, Schweiz. Bis Mitte 2016 war er als Oberarzt am Universitätsklinikum in Jena sowie als Dozent für Innere Medizin/ Rheumatologie für Zahnmediziner tätig. Nach seinem Medizinstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin absolvierte er die Facharztausbildung für Innere Medizin/Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin I-III und Rheumatologie. 2005 erhielt er den Doktortitel.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Schmerzsyndrome 1 Lernziele Osteoarthritis, Arthrose klinisches Bild, ...

... Gelenkerkrankungen bei denen kein immunologisch- entzündliches Geschehen ursächlich ist, sondern die sich aus einer Abnutzung des Knorpels ergeben. Arthrose ist die ...

... Erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kommt es zu einer entzündlichen Aktivierung mit schubförmigem Verlauf und pathophysiologischen Ähnlichkeiten zur rheumatoiden Arthritis unterschieden werden: - die ...

... Schmerzsyndrome 5 Epidemiologie der Arthrose weltweit sind ...

... synoviale Reizung: kumulativer Effekt von kontinuierlicher mechanischer Reizung und Verlust von Gelenkknorpel ...

... 10 Risikofaktoren der Arthrose gesichert, wahrscheinlich fraglich: -Alter -Übergewicht ...

... bestimmte berufliche Tätigkeiten oder sportliche Aktivitäten, Individuelles Training – Muskelaufbau, Vermeidung von Fehlstellungen Verordnung orthopädischer ...

... Verfahren Krankengymnastik – auch unterstützt durch Unterwasserbewegungstherapie, Evidenz gut medizinische Trainingstherapie – z.B. Walkingprogramme, ...

... klar überlegen NSAR lokal bei Gonarthrosen wirksam systemisch unter Beachtung der entsprechenden Kontraindikationen ...

... Therapie der Arthrose: Schmerztherapie, Entzündungshemmung, Knorpelaufbau Entzündungshemmung lokale oder systemische Anwendung von Kortikosteroiden ...

... Gelenkflüssigkeit, im Sinne einer Gelenkschmiere schmerzstillende Wirkung wurde in diversen Studien am Kniegelenk ...

... Advanced Glycation Endproducts Veränderung intrazellulärer Proteine Zellfunktion irreversibles cross- linking zwischen extrazellulären Matrixproteinen und Kollagen Fibrose ...

... nach anterolateral, Einsteifung Normales Gelenk Capsulitis adhaesiva Klinisch: passive Bewegungseinschränkung mit ...

... unter analgetischer und antiinflammatorischer Therapie fortgeschrittenes Stadium Kombination aktiv - passiv Lokale Steroidinjektionen Therapie der adhäsiven Kasulitis -Schulterflexion -Schulterextension -Schulterabduktion -Außenrotation ...

... Tage Beschwerden und Paresen im Versorgungsgebiet des N. medianus (Finger I-III) - Ausstrahlung der sensiblen Symptome nach proximal (als radikuläre Schmerzen imponierend) ...

... treatment for carpal tunnel syndrome. Source Cochrane Database of Systematic Reviews. 3, 2009 Konservative Therapie volare Schienung lokale Steroidinjektion ...

... mikrovaskulären Komplikationen (diab. Retinopathie und Nephropathie) Pale B et al. Br J Rheum 1986 schmerzlose Bewegungseinschränkung der Finger mit wachsartiger ...

... Beugesehnen der Finger oder des Daumens Fibrose, Konstriktion des Ringbandes am MCP- Gelenk ...

... Altersgipfel: 50 – 60 Jahre meist beide Hände betroffen, Arbeitshand stärker Dupuytrensche Kontraktur Therapie: operative ...

... durch Forestier und Rotes Querol) Beginn an den caudalen Abschnitten der thorakalen Wirbelsäule Resnick-Kriterien (1978), anterolaterale Ossifikation von mind. 4 aneinander grenzenden ...

... 20 % der Patienten Risikokonstellationen - Adipositas - Hyperinsulinämie - Diabetes mellitus - ...

... (FMS) chronic widespread pain (CWP) Es gibt keinen Goldstandard der Klassifikation chronischer Schmerzen in mehreren Körperregionen ohne ursächlich erklärende strukturelle Organschädigung ...

... haften Tenderpoints ist für die klinische Diagnose eines FMS nicht notwendig. c.Vermehrte Druckschmerzempfindlichkeit an anderen Stellen des Bewegungsapparates (sogenannte Kontrollpunkte) schließt die Diagnose eines FMS nicht aus. Evidenzgrad ...

... Untersuchung Medikamentenanamnese Labor-Untersuchungen: BSG, CrP, BB, CK, Ca, Schilddrüsen-Diagnostik Antikörperdiagnostik mit Fokus auf entzündlich rheumatische Erkrankungen (nur ...

... iatrogen schädigendes Verhalte (z. B. hochdosierte Opioide) -sehr schwere Ausprägung der Beschwerden mit körperlichen Folgeschäden: Fixierung von Fehlhaltungen, Einschränkung der Beweglichkeit ...

... Basismaßnahmen ausführliche Besprechung der Diagnose (Entkatastophisierung) Biopsychosoziales Modell: funktionelle (stressassoziierte) Störung, keine Erkrankung mit Organschäden, ...

... nach max. 6 Monaten) Amitriptylin (A) oder Duloxetin (bei komorbiden depressiven Störungen oder generalisierter Angststörung) (B) multimodale Therapie = Kombination von ...

... -Klinisches Bild der Arthrose, Unterschiede zu entz. Gelenkerkrankungen -therapeutische ...