Immunologie des Menschen von Dr. Henrik Holtmann

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Über den Vortrag

Dieser Vortrag gibt in kurzen Einheiten das gesamte Prüfungswissen der klinischen Immunologie wieder. Dadurch wird auch das nötige Grundlagenwissen zum Verständnis der Pathoimmunologie geschaffen.

Der Vortrag „Immunologie des Menschen“ von Dr. Henrik Holtmann ist Bestandteil des Kurses „Hygiene, Immunologie und Pathoimmunologie des Menschen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung und Prüfungsschwerpunkte
  • Organisation des Immunsystems
  • Zellen der unspezifischen Abwehr
  • B-Zellen
  • Antigene
  • Komplementsystem
  • Haupthistokompatibilitätskomplex-Komplex
  • Zytokine und andere Mediatoren
  • T-Zellen
  • Mechanismen der Phagozytose

Quiz zum Vortrag

  1. Immunoglobulin A
  2. Interferon-alpha
  3. Tumornekrosefaktor-alpha
  4. Interleukin-10
  5. Lysozym
  1. bildet täglich etwa 10^12 Immunzellen neu.
  2. basiert auf Antigen-spezifischen Immunzellen.
  3. ist phylogenetisch jünger als das unspezifische Immunsystem.
  4. hat seinen Hauptwirkort vor allem in den sekundär lymphatischen Organen.
  5. arbeitet bei wiederholtem Antigenkontakt verbessert.
  1. Bakterielle Infektionen
  2. Virale Infektionen
  3. Pilzinfektionen
  4. Tumorabwehr
  5. Verzögerte allergische Immunantwort
  1. Die sekundären Granula der Neutrophilen enthalten v.a. Lysozym und Laktoferrin.
  2. Granulozyten machen insgesamt etwa 60-70% aller Leukozyten im peripheren Blut aus. Neutrophile bilden unter den Granulozyten die kleinste Pupulation.
  3. Die Granula der Eosinophilen enthalten v.a. Heparin, Histamin und Leukotriene.
  4. Mikrogliazellen des ZNS entsprechen unltrastrukturell Eosinophilen.
  5. Basophile Granulozyten vermitteln typischerweise die Parasitenabwehr.
  1. Die Proteine MBP, ECP und EDN dienen der Parasitenabwehr und werden von eosinophilen Granulozyten freigesetzt.
  2. Sie machen 30-40% aller weißen Blutkörperchen aus.
  3. Sie werden nach einer Lebensdauer von etwa 120 Tagen in Milz, Knochenmark und Leber abgebaut.
  4. Basophile Granulozyten bilden die größte Population unter den Granulozyten.
  5. Basophile Granulozyten sind gleichzusetzen mit Mastzellen.
  1. Freisetzung von Interleukin-1 aus Makrophagen
  2. Aktivierung von Mastzellen und Degranulation
  3. T-Zell-Aktivierung mit Bildung von Interleukin-4
  4. Immunoglobulinsekretion von T-Zellen
  5. Bildung von Immunkomplexen mit Komplementaktivierung
  1. Eulenaugenzellen
  2. Kupffer-Stern-Zellen
  3. Mikrogliazellen
  4. Histiozyten
  5. Herzfehlerzellen
  1. werden durch endogene Signale wie INF-alpha und HSP stimuliert und wandern so in die Lymphknoten.
  2. präsentieren den T-Zellen ihre Antigene MHC-I-abhängig und leiten somit die spezifische T-Zell-Aktivierung ein.
  3. werden in der Milz produziert und wandern über die Blutbahn ins Knochenmark.
  4. kommen ausschließlich im sogenannten immunprivilegierten Gewebe vor.
  5. sind ausschließlich dazu fähig, kleine Proteine zu phagozytieren, prozessieren und präsentieren.
  1. erkennen ZIelzellen durch Expression von HLA-I-Molekülen.
  2. machen als eigenständige Lymphozytengruppe 5-10% der Blutlymphozyten aus.
  3. können Tumorzellen lysieren.
  4. lysieren virusinfizierte Zellen.
  5. gehören zur unspezifischen Immunabwehr.
  1. Immunglobulin M macht eine Anteil von rund 25% an allen Immunglobulinen aus und besteht ultrastrukturell aus einem Dimer von 2 Immunglobulin M-ähnlichen Untereinheiten.
  2. Antikörper machen rund 50% aller Plasmaproteine aus.
  3. Die V-Region der H-Kette definiert die Antikörperklasse.
  4. Der Genort für die H-Kette liegt auf Chromosom 16.
  5. Die biologischen Funktionen eines Antikörpers werden durch sein Fc-Ende vermittelt (z.B. Komplementaktivierung auf dem klassischen Weg).
  1. Sie exprimieren die Oberflächenantigene CD3 und CD4.
  2. Im Blut existieren mehr B- als T-Lymphozyten.
  3. Bei Stimulatiom kommt es zur klonalen Expansion der T-Lymphozyten, sie differenzieren sich zu Plasmazellen und B-Gedächtniszellen.
  4. Entstehungsort der B-Lymphozyten ist das Knochenmark.
  5. Als Plasmazellen sezernieren sie die Antikörper.
  1. IgG
  2. IgE
  3. IgD
  4. IgA
  5. IgM
  1. Die IgG-Allotypen IgG1 und IgG3 wirken opsonierend.
  2. Das plazentagängige IgA ist bei der Entstehung des Morbus haemolyticus neonatorum beteiligt.
  3. Die Antikörperklasse wird durch die C-Region der L-Kette bestimmt.
  4. Jeder B-Lymphozyt ist in der Lage verschiedenartige Immunoglobuline zu bilden.
  5. IgE liegt typischerweise als Dimer vor, welcher über eine J-Kette verbunden ist.
  1. Durch Mangel an CD40-Ligand kann keine T-Zell-abhängige B-Zell-Aktivierung mit entsprechendem Isotypen-Switch der IgM-Moleküle stattfinden.
  2. Die Defekte Expression von MHC-II-Molekülen bewirkt eine Überstimulation der entsprechenden B-Zellen mit überschießender IgG-Produktion.
  3. Eine Punktmutation im RAG-Gen führt zu geringer Ausbildung von T- und B-Zellen. Es werden ausschließlich intakten IgG-sezernierende B-Zellen produziert.
  4. Ein defektes Gen codiert für die sogenannte Btk-Proteinkinase, wodurch es nicht zur Ausbildung von T-Zellen kommt und somit keine B-Zell-Stimulation erfolgt.
  5. Durch eine defekte DNA-Proteinkinase findet ein entgegengesetzter Class-switch zu IgG-Molekülen statt.
  1. Xenoantigen – Antigene entstammen einem Individuum einer anderen Art als die Antikörper.
  2. Isoantigene – Antikörper und Antigen entstammen dem gleichen Individuum.
  3. heterogenetische Antigene – Antikörper und Antigen entstammen aus genetisch identischen Individuen.
  4. Autoantigene – Antigene, die bei Individuen einer Art in unterschiedlicher Form vorkommen.
  5. Alloantigene – kreuzreaktive Antigene, die bei verschiedenen Spezies vorkommen, jedoch immunologisch ähnlich oder identisch sind.
  1. Antigen-Epitope bestehen aus 6-8 Aminosäuren.
  2. Durch die Reaktion der Antikörper mit Haptenen der Antigene wird eine Immunantwort ausgelöst.
  3. Antigen-Antikörper-Komplexe beruhen auf kovalenten Wechselwirkungen.
  4. Die Verklumpung kleiner Antigen-Moleküle durch Antikörper nennt man Agglutination.
  5. Die Verklumpung großer Antigen-Moleküle durch Antikörper nennt man Präzipitation.
  1. Ein Superantigen reicht aus, um bis zu 50% aller T-Helferzellen breitflächig und unspezifisch zu aktivieren.
  2. Superantigene sind Pepid-Antigene, die bakteriellen oder retroviralen Ursprungs sind.
  3. Beispiele für Superantigene sind das Toxic-Schock-Syndrome-Toxin und die Enterotoxine von Staphylococcus aureus.
  4. Superantigene können ohne Prozessierung das MHC-II-Molekül der antigen-präsentierenden Zelle mit dem T-Zell-Rezeptor verbinden und so zu einer Aktivierung der T-Helferzelle führen.
  5. Die Reaktion der Superantigene führt zu einer massenhaften unkoordinierten Aktivierung und Freisetzung von Cytokinen, die mit einer fulminanten Entzündungsreaktion des Organismus einhergeht.
  1. Grundlage für die Aktivierung auf dem alternativen Weg sind Antigen-Antikörper-Komplexe.
  2. Das Komplementsystem wird auf dem klassischen, alternativen und dem Lektinweg aktiviert.
  3. Der Faktor C3b ist ein starkes Opsonin, wohingegen die Faktoren C3a und C5a starke Anaphylatoxine sind.
  4. Heparin, Dextran und Kunststoffmembranen können das Komplementsystem alternativ aktivieren.
  5. Der als Leukotaxin wirkende Faktor C5a lockt Neutrophile an.
  1. Aktivierung der Blutgerinnung
  2. Anlockung und Aktivierung von Entzündungszellen
  3. Direkte Lyse des Antigens
  4. Opsonierung von Antigenen
  5. Veränderung der Gefäßwandpermeabilität
  1. Mittels MHC der Klasse I werden u.a. virale und Tumorantigene präsentiert.
  2. Mittels MHC der Klasse II werden u.a. Polysaccharidantigene von Pilzen und Protozoen dargeboten.
  3. Das MHC I-Molekül wird aus Proteinbausteinen zusammengesetzt, die auf Chromosom 7 und 15 kodiert sind.
  4. Klasse II-Moleküle interagieren mit dem T-Zell-Rezeptor von CD8-T-Zellen
  5. Erythrozyten besitzen auf ihrer Oberfläche MHC-I- aber keine MHC-II-Moleküle.
  1. Leukotriene
  2. Interferone
  3. Interleukine
  4. Tumornekrosefaktoren
  5. Hämatopoetische Wachstumsfaktoren
  1. Bei vielen Autoimmunerkrankungen oder malignen Erkrankungen liegt ein erniedrigter Spiegel physiologischer Zytokinantagonisten vor.
  2. Anakinra ist ein humaner IL-1-Rezeptor-Antagonist, der IL-1α und -β kompetitiv von den Rezeptoren verdrängt und somit die durch IL-1 ausgelöste Entzündungsreaktion unterbindet.
  3. In Kombination mit Methotrexat wird Anakinra bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis eingesetzt.
  4. Zytokinantagonisten nehmen an der Autoregulation des Immunsystems teil und können dabei die Immunantwort sowohl steigern als auch bremsen.
  5. Der TNF-alpha-Inhibitor Etanercept ist bei der Therapie der Psoriasis und rheumatoiden Arthritis als Immunsuppressivum indiziert.
  1. Die von TH-2-Zellen produzierten Zytokine IL-4 und IL-5 aktivieren v.a. Makrophagen und CD-8-Zellen.
  2. T-Zellen entstehen im Knochenmark und reifen im Thymus.
  3. Es existieren zweit Typen von T-Zell-Rezeptoren, wobei der aus einer alpha- und beta-Untereinheit bestehende der häufigere ist.
  4. CD8-positive T-Zellen sind für die Abwehr intrazellulärer Erreger (z.B. Viren und einige Parasiten) sowie die Transplantatabstoßung von entscheidender Bedeutung.
  5. CD4-positive T-Zellen erkennen ein Antigen in Kombination mit einem MHC-Klasse-II-Molekül.
  1. T-Plasmazellen
  2. T-Helferzellen
  3. T-Supressorzellen
  4. Zytotoxische T-Zellen
  5. Memory-Cells
  1. tragen auf ihrer Oberfläche einen mit CD3- und CD4-Molekülen assoziierten T-Tell-Rezeptor.
  2. produzieren IL-1.
  3. erkennen Genprodukte, die mit MHC-I-Molekülen präsentiert werden.
  4. schütten nach Aktivierung Perforine und Granzyme aus.
  5. werden durch die Freisetzung von IL-10 aus Makrophagen aktiviert.
  1. Antigenpräsentation
  2. Supression von Immunantworten
  3. Apoptoseeinleitung
  4. Helferfunktion bei der verzögerten Allergie
  5. Ausschüttung von Lymphokinen
  1. TNF-alpha – switch zu IgM
  2. IL-5 – switch zu IgA
  3. IL-4 – switch von IgM zu IgG oder IgE
  4. INF-gamma – switch zu IgG-2 und IgG-3
  5. TGF-beta – switch zu IgA
  1. Zur Phagozytose ist die Anwesenheit von Serumantikörpern erforderlich.
  2. Opsonierende Antikörper, welche die Phagozytose fördern, binden an Fc-, C3b- oder C3bi-Rezeptoren.
  3. Mannose-Fruktose-Rezeptoren binden Zuclerbestandteile auf der Oberfläche von Mikroorganismen und leiten deren Phagozytose ein.
  4. Aktivierte Phagozyten produzieren vermehrt Sauerstoff- und Stickstoffradikale.
  5. Phagozyten besitzen Toll-like-Rezeptoren, die mit Phosphorylierung des Transkriptionsfaktor NF-kappa-B einhergehen.

Dozent des Vortrages Immunologie des Menschen

Dr. Henrik Holtmann

Dr. Henrik Holtmann

Dr. Henrik Holtmann studierte zunächst Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dann Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg (Saar). Seit 2009 ist er Assistenzarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Mehrere Bücher von ihm sind im Elsevier Urban & Fischer Verlag erschienen.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Stoffe zu produzieren (Immunität) und eine Immunantwort gegen körpereigene Stoffe zu hemmen (Toleranz). Gestörte Balance zwischen Immunität und ...

... häufig aufgrund der breitflächigen Aktivierung zur Gewebeschädigung des Wirtsorganismus. Besteht aus humoralen Faktoren und unspezifischen Abwehrzellen. Die unspezifische Immunität kann im Gegensatz zum spezifischen System: nichtlösliche ...

... aktivieren u.a. weitere Fress- und Entzündungszellen und gewährleisten die Kommunikation mit dem spezifischen Immunsystem. Akute-Phase-Proteine werden v.a. von der Leber nach Stimulation durch Zytokine gebildet und unterstützen die unspezifische Immunantwort. Defensine: Proteine, die in den Epithelzellen der Haut und ...

... -weitere Zellen: Neben Immunzellen im engeren Sinn wirken auch Zellen anderer Organsysteme bei der unspezifischen Abwehr mit: Endothelzellen, Fibroblasten, Thrombozyten, Keratinozyten. Diese Zellen bilden ...

... Erwachsene insgesamt etwa 1012 besitzt (und 109 neu tgl. bildet) Zellen entfalten ihre Wirkung über von ihnen produzierte humorale Mediatoren (Ig und spezifische Zytokine) Die wichtigsten Mitspieler des erworbenen Immunsystems (T- ...

... T-Lymphozyten vermittelte zelluläre Abwehr über B-Lymphozyten vermittelte humorale Abwehr. Dabei kann die humorale Abwehr bei den meisten Ag nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie ...

... stimuliert werden. Die Wirkung beider Zellsysteme beruht auf einer durch Antigenkontakt eingeleiteten klonalen Expansion, in deren Rahmen sich aus einer einzelnen Ag spezifischen Zelle rasch ein ...

... mit basischem Azur und Methylenblau (blaue Färbung): Nachweis basophiler Granulozyten Basischer Inhalt: Er reagiert mit saurem Eosin (rote Färbung): Nachweis eosinophiler Granulozyten Gemischter Inhalt: Er reagiert ...

... befinden sich im KM (Knochenmarkreserve) machen eine Wandlung von Stabkernigen in Segmentkernige durch Allroundzellen der akuten Entzündung (phagozytieren töten verschiedenste Arten von Mikroorganismen) verfügen über zwei Typen von ...

... Sofortallergie, Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis Basophile Granulozyten: Anteil von weniger als 1% der Granulozyten Granula enthalten v.a. Heparin, Histamin und Leukotriene. Nach Stimulation Abgabe durch Degranulation. Degranulation durch Bindung und ...

... Makrophagen vor, z.B. bei Entzündungsprozessen, wo Monozyten aus der Blutbahn chemotaktisch angelockt werden, oder als sesshafte (sessile) Makrophagen (Synonym: ...

... durch Induktion von Fieber) unterstützen (z.B. IL-1, IL-6, TNF-). die Entzündungsreaktion anfeuern (z.B. durch Anlockung von neutrophilen Granulozyten und Produktionsinduktion von Akute-Phase-Proteinen über IL-1, IL-6, TNF). die spezifische Immunantwort einleiten, indem sie ...

... und bilden dort mit ihren langen Armen regelrechte Zellnetze (deshalb interdigitierende dendritische Zellen) Dienen v.a. der phagozytären Antigenaufnahme. Werden sie jedoch über ihre Oberflächenrezeptoren durch Kontakt mit mikrobiellen Molekülmustern oder andere endogene Gefahrensignale (wie INF oder HSP) stimuliert, so wandern sie in die Lymphknoten, wo sie ihre Antigene den T-Zellen ...

... Klasse-I-Moleküle, und dieses sog. Missing Self ist für die NK-Zelle ein Kill-Signal. NK-Zellen erkennen nur eingeschränktes Ag-Repertoire, was ihre Effektivität im Vergleich zu einer Ag-stimulierten zytotoxischen T-Zelle einschränkt. Sie können jedoch innerhalb von Minuten aktiviert werden, da es hierzu keiner Ag-Phagozytose und Antigenpräsentation bedarf. Sonderform der NK-Zellen: Natural-Killer-T-Zellen (NKT-Zellen): besitzen sowohl T-Zell-Rezeptoren als auch die für NK-Zellen typische Rezeptoren ...

... und Ausreifung im Knochenmark Spezifität bildet sich in einer frühen Phase der B- ...

... Milz und lymphatischen Plaques des Darms B-Lymphozyt wird durch „sein“ Ag stimuliert klonale Expansion der Zelle ...

... gebildet und sind die Vermittler der erworbenen ...

... zwei gleiche L-Ketten! Analoges gilt für H-Ketten Konstante Region der H-Ketten bestimmt die Antikörperklasse. H- und L-Ketten bestehen je aus einem konstanten und einem variablen Teil. Variabler Anteil der H- und L-Ketten: Ag-Bindungsstelle (Fab, ...

... C (Constant) Genregionen für die Kette befinden sich auf Chromosom 2 Genregionen für Kette auf Chromosom 22 Genort für die H-Kette: Chromosom 14 C-Region der H-Kette bestimmt die Ak-Klasse Theoretisch 1010 verschiedene B-Lymphozyten im Körper vorhanden, da jede einzelne Zelle nur einen ...

... Aufgaben: Primärantwort und Rezeptor auf naiven B-Zellen Ag-Neutralisierung (Verhinderung der schädlichen Wirkung des Antigens) Ag-Präzipitation (Vernetzung des löslichen Antigens) ...

... auf hat einen Anteil von ca. 75-80% an allen Ig, besitzt zwei Ag-Bindungsstellen und kommt in vier verschiedenen Allotypen vor: IgG1-IgG4 Funktionen: Alle IgG wirken neutralisierend, präzipitierend, agglutinierend und aktivieren das ...

... an allen Ig im Serum Funktionen: Alle IgA: neutralisierend, präzipitierend und agglutinierend und aktivieren das Komplementsystem über den alternativen Weg. sekretorisches IgA: ...

... Mastzellen und Eosinophile besitzen einen Rezeptor (Fc-Rezeptor) für IgE. Kommt es zur Bindung und anschließenden Kreuzvernetzung dieser Antikörper ...

... Rolle als Rezeptor auf naiven B-Zellen Plasmazellen sezernieren allerdings ...

... da ein Ag normalerweise viele Determinanten unterschiedlicher Struktur trägt und für jede Determinante Ak unterschiedlich großer Affinität von verschiedenen ...

...> kurze Latenzzeit stärker und länger dauernden Anstieg des Ak-Titers im Blut (Sekundärantwort): Antikörper der Sekundärantwort ist überwiegend IgG ursprüngliche Spezifität des IgM-Antikörpers bleibt auch beim IgG-Antikörper unabhängig vom ...

... Rezeptoren (membranständige IgM und IgD) einer einzigen Spezifität. Späterer Ag-Kontakt: selektive Vermehrung (klonale Expansion) und Differenzierung der Zelle mit der passenden Spezifität zu B-Gedächtniszellen und Plasmazellen. Da beim ...

... nach begleitend sezerniertem Zytokinmuster Produktion unterschiedlicher Ak-Klassen produziert (inklusive Isotyp-Switch) T-Zell-unabhängige Stimulation. Stimulation direkt durch Kontakt des Ag mit dem transmembranösen B-Zell- Rezeptor typisch für die Stimulierung durch Polysaccharide Induktion von Gedächtniszellen ...

... für den Isotyp-Switch bei der T-Zell- abhängigen B-Zell-Stimulation erforderlichen ...

... Epitope bestehen aus sechs bis acht Aminosäuren Freie Epitope: Haptene: mit Ak reagierend, aber keine Immunantwort hervorrufend. Es handelt sich um niedermolekulare Stoffe, ...

... Individuen (eineiige Zwillinge) Aus immunologischer Sicht entspricht die autologe der syngenen Situation. Alloantigene: Dabei handelt es sich um Antigene, die bei Individuen einer Art in unterschiedlicher Form vorkommen. Xenoantigene: Die Antigene entstammen einem Individuum einer anderen Art als die Antikörper. Xenoantigene (heterologe Antigene, Heteroantigene) ...

... hohe oder niedrige Affinität besitzen. Verklumpung kleiner Ag-Moleküle durch Ak: Präzipitation, mittelgroße Ag durch Ak: Flockungsreaktion ...

... Toxine (z.B. Diphtherietoxin) gebunden. Bindung des Toxins an die zellulären Rezeptoren wird verhindert, Wirkung blockiert. Bei bestimmten Viren führt die Reaktion mit Ak ebenfalls ...

... den Fc-Teil des IgG-Antikörpers; können Ak-beladene Zellen über das Fc-Stück des gebundenen Ig erkennen. Bewirkt beim erkennenden Lymphozyten die Sekretion zytotoxischer Moleküle, die die Ak-beladenen Zellen abtöten. ...

... des klassischen Weges des Komplementsystems Folgen der Komplementaktivierung: Bakteriolyse (über ...

... und unspezifisch zu aktivieren und zu einem Zytokin-Overload zu führen. Immer werden viele verschiedene Zellklone gleichzeitig aktiviert. Beispiele: bestimmte Exotoxine von St. aureus oder auch Zellprodukte von Str. pyogenes. ...

... besteht aus ca. 20 Serumproteinen, die zunächst in ihrer inaktiven Form im Blut vorliegen. Aktiviert wird ...

... Endotoxin Oberfläche von Viren und Pilzen (Zymosan aus den Zellwänden) Dextran (ein Speicherkohlenhydrat von ...

... führt zur Spaltung der Komplementfaktoren C4 und C2. Aus den beiden Bruchstücken von C4 und C2 ...

... Zielmembran einlagert und zur Lyse der angegriffenen Zelle führt, wirkt nur bei gramnegativen Bakterien und behüllten Viren; grampositive Bakterien und Pilze ...

... (terminaler Weg): Anaphylatoxine (sorgen für Freisetzung von Histamin und Heparin aus Mastzellen ...

... virale Proteine und Tumorantigene) Klasse-II-Antigene werden von einer D-Region kodiert. Innerhalb der D-Genregion unterscheidet man noch die Subregionen DP, DQ und DR. MHC-II-Moleküle werden von APZ exprimiert, interagieren mit dem T-Zell-Rezeptor von CD4-TH-Zellen, dienen der Präsentation exogener Proteinantigene von Bakterien, Pilzen und ...

... MHC-fremden 2-Mikroglobulin (kodiert auf Chromosom 15) 1- und 2-Domäne bilden gemeinsam einen Spalt, in dem ein Peptidantigen mit einer Größe von acht bis 10 Aminosäuren präsentiert ...

... MHC-Molekül erkennen können, bedeutet das, dass die Präsentation von Kohlenhydratantigenen T-Zell- ...

... beeinflussen können werden durch eine Vielzahl von Immun- und anderen Zellen nach Aktivierung oder Verletzung abgegeben (z.B. ...

... Eta-1 (Osteopontin). Je nach Produktionsort werden die Zytokine auch bezeichnet als: Lymphokine (von Lymphozyten gebildet) Monokine ...

... Immungeschehens beeinflussen: Vermittlung einer adäquaten (spezifischen) Immunantwort. Vermittlung und Steuerung der entzündlichen Gewebeantwort (wichtige Rolle bei der ...

... Zytokin-Antagonisten sind bereits im klinischen Einsatz (z.B. der TNF und Antikörper Eternacept mit Homologie zum TNF-2-Rezeptor bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis oder der Psoriasis). Erhöhte Spiegel ...

... Netzwerk von bioaktiven Molekülen, den Mediatoren der Entzündung, die zum Teil im Plasma vorliegen, aber auch von den Immunzellen ...

... Eosinophilen, Basophilen und TH2-Zellen gefundenen Rezeptor CCR-3 und rekrutiert damit für die allergische Reaktion wichtige Zellen. CCR-5 wird auf den bei nichtallergischen Entzündungen wichtigen TH1-Zellen und Makrophagen ...

... zytotoxische T-Zellen Memory-Cells und T-Suppressorzellen. Funktionen (insgesamt über alle Subpopulationen): Transplantatabstoßung, Tumorüberwachung, Abtötung virusinfizierter Zellen, Abwehr intrazellulärer ...

... des Weiteren das CD4- oder das CD8-Molekül. Daneben gibt es eine kleine Population von T-Zellen, die einen TZR aus einer und Kette tragen. Dieser TZR ist ...

... exprimiert T-Zellen erkennen über ihren TZR das fremde Peptid plus körpereigenes MHC-Molekül CD4-T-Zellen erkennen ein Ag in Verbindung mit einem MHC-Klasse-II-Molekül CD8-positive ...

... IL-4 und IL-10 aus TH2-Zellen blockiert die TH1-Zellen. TH2-Zellen Aufgabe besteht in der Kontrolle der Differenzierung von B-Zellen in Ak-bildende Plasmazellen und der Aktivierung von Eosinophilen durch Sekretion von IL-4 und IL-5 -IL-4 stimuliert die Produktion von IgG1 und IgE in Plasmazellen IL-5 aktiviert Eosinophile ...

... scheint in der Lage zu sein, Immunantworten zu beschränken bzw. regulierend in sie einzugreifen. Suppressor-T-Zellen (regulatorische T-Zellen) sind ...

... auf die Vermehrung von TH-Zellen und andererseits auf die CD8- positiven T-abgestorbenen Zellen als Wachstums- und Differenzierungsfaktor wirkt (2. Signal). CD8-positive T-Zellen zerstören Zellen nun über Ausschüttung von Perforinen und Granzymen, ...

... die Bekämpfung von Viren, intrazellulären Erregern (Parasiten, Bakterien), fremden Geweben (Transplantate) und körpereigenen Tumoren entscheidend ...

... von TNF durch die Makrophagen. TNF wirkt auf die umliegenden Makrophagen aktivitätsverstärkend. Auch aktivierte CD8-positive T-Zellen sind in der Lage, IFN zu sezernieren und somit Makrophagen zu aktivieren. Makrophagenaktivierung kann durch die ...

... Antigene präsentieren) den TH-Zellen lösliche Ag mittels MHC-II •APZ schütten außerdem IL-4 aus, was der Aktivierung von TH2-Zellen dient. TH2-Zellen wiederum sezernieren ebenfalls IL-4, was ruhende B-Zellen aktiviert (1. Signal). ...

... an die Fc Rezeptoren aller drei voraktivierten Zellklassen mit der Folge von: Sekretion von Histamin, Heparin und Prostaglandinen (PG) durch Mastzellen und Basophile (Typ-I- ...

... neutrophilen Granulozyten und Makrophagen, die dafür Rezeptoren besitzen. Opsonine erhöhen ...

... deren Phagozytose ein Fc-Rezeptoren: FcRI kommt auf unreifen Blutmonozyten vor und bindet unbeladenes IgG1 -FcRII findet sich auf neutrophilen Granulozyten und Monozyten und bindet IgG1 und ...

... der Oberfläche von neutrophilen Granulozyten, Monozyten und Makrophagen und z.T. auf dendritischen Zellen CR2: bindet C3d, auf B-Zellen und z.T. auf dendritischen Zellen CR3: bindet C3b, auf neutrophilen Granulozyten, ...

... von Mastzellen und sämtlichen Leukozyten produziert und sezerniert werden. Die Bindung von Chemokinen an ihren Rezeptor wirkt in der betroffenen Zelle chemotaktisch und ...

... Aktivierung der Kaskade. Da reaktive Sauerstoffmetaboliten auch nach außen „lecken“ können, müssen sich umliegende körpereigene Zellen durch das Glutathion- und das Katalasesystem vor deren toxischer Wirkung schützen ...

... viele Mikroben. Jetzt können die verschiedenen lysosomalen Enzyme die Mikroben abbauen: Saure Hydrolasen: Ihr pH-Optimum liegt bei 5 (z.B. Kathepsin K) Neutrale Proteasen: Ihr pH-Optimum liegt bei 7 (z.B. Kathepsin ...