Falsche uneidliche Aussage (§ 153 StGB) von RA Stefan Koslowski

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Falsche uneidliche Aussage (§ 153 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Aussagedelikte“.


Quiz zum Vortrag

  1. Geschütztes Rechtsgut der § 153 ff. StGB ist der Schutz der inländischen Rechtspflege vor einer Gefährdung der Sachverhaltsfeststellung durch unwahre Aussagen.
  2. Geschütztes Rechtsgut der §§ 153 ff. StGB ist sowohl die inländische, als auch die ausländische Rechtspflege.
  3. Geschütztes Rechtsgut der §§ 153 ff. StGB ist die deutsche Gerichtsbarkeit.
  4. Geschütztes Rechtsgut der §§ 153 ff. StGB ist die persönliche Ehre.
  1. Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in dreifacher Hinsicht bestimmen: 1. Sie sind abstrakte Gefährdungsdelikte. 2. Es handelt sich außerdem um Tätigkeitsdelikte. 3. Schließlich sind es eigenhändige Delikte.
  2. Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in zweifacher Hinsicht bestimmen: 1. Sie sind abstrakte Gefährdungsdelikte. 2. Es handelt sich außerdem um Tätigkeitsdelikte.
  3. Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in zweifacher Hinsicht bestimmen: 1. Sie sind abstrakte Gefährdungsdelikte. 2. Schließlich sind es eigenhändige Delikte.
  4. Der Deliktscharakter der Aussagetatbestände lässt sich in zweifacher Hinsicht bestimmen: 1. Es handelt sich außerdem um Tätigkeitsdelikte. 2. Schließlich sind es eigenhändige Delikte.
  1. § 153 StGB ist das Grunddelikt der Aussagetatbestände.
  2. § 153 StGB ist eine Qualifikation zu anderen Aussagetatbeständen.
  3. § 153 StGB ist ein Regelbeispiel.
  1. Täter des § 153 StGB können nur ein Zeuge oder ein Sachverständiger sein.
  2. Täter kann jede beliebige Person sein.
  3. Täter kann nur ein Zeuge sein.
  4. Täter kann nur ein Sachverständiger sein.
  5. Täter kann auch ein Zeuge im Zivilverfahren sein.
  1. Ganz herrschend ist die objektive Theorie.
  2. Ganz herrschend ist die subjektive Theorie.
  3. Ganz herrschend ist die Pflichttheorie.
  1. Nach der objektiven Theorie ist die Aussage immer dann falsch, wenn sie der objektiven Wirklichkeit widerspricht. Eine Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und der Aussage liegt vor.
  2. Eine Aussage ist dann falsch, wenn sie dem Vorstellungsbild und Wissen des Aussagenden widerspricht.
  3. Nach der objektiven Theorie ist ausschlaggebend, ob der Täter sein Erinnerungsvermögen im Sinne der Wahrheitspflicht gewissenhaft erforscht hat. Tut er das nicht, dann ist die Aussage falsch.
  1. Eine Aussage ist nach der subjektiven Theorie dann falsch, wenn sie dem Vorstellungsbild und Wissen des Aussagenden widerspricht.
  2. Nach der subjektiven Theorie ist die Aussage immer dann falsch, wenn sie der objektiven Wirklichkeit widerspricht. Eine Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und der Aussage liegt vor.
  3. Nach der subjektiven Theorie ist ausschlaggebend, ob der Täter sein Erinnerungsvermögen im Sinne der Wahrheitspflicht gewissenhaft erforscht hat. Tut er das nicht, dann ist die Aussage falsch.
  1. Nach der Pflichttheorie ist ausschlaggebend, ob der Täter sein Erinnerungsvermögen im Sinne der Wahrheitspflicht gewissenhaft erforscht hat. Tut er das nicht, dann ist die Aussage falsch.
  2. Nach der Pflichttheorie ist die Aussage immer dann falsch, wenn sie der objektiven Wirklichkeit widerspricht. Eine Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und der Aussage liegt vor.
  3. Nach der Pflichttheorie ist eine Aussage dann falsch, wenn sie dem Vorstellungsbild und Wissen des Aussagenden widerspricht.
  1. Die Wahrheitspflicht bezieht sich auf die Angaben zur Person und auf den Vernehmungsgegenstand.
  2. Die Wahrheitspflicht bezieht sich auf die Angaben zur Person.
  3. Die Wahrheitspflicht bezieht sich auf den Vernehmungsgegenstand.
  1. Spontanäußerungen, die diesen Rahmen überschreiten, können nur dann erfasst werden, wenn sie auf nachträgliche Erweiterung des Vernehmungsgegenstandes durch den vernehmenden Richter hin bestätigt worden sind.
  2. Spontanäußerungen, die diesen Rahmen überschreiten, können immer dann erfasst werden.
  3. Spontanäußerungen, die diesen Rahmen überschreiten, können nur dann erfasst werden, wenn der Zeuge damit einverstanden ist.
  4. Spontanäußerungen, die diesen Rahmen überschreiten, können nur dann erfasst werden, wenn eine andere Straftat dadurch aufgedeckt werden kann.
  1. Vollendet ist die Tat erst mit Abschluss der Vernehmung, die sich auch über mehrere Verhandlungstage erstrecken kann.
  2. Vollendet ist die Tat mit Aussprechen der Worte.
  3. Vollendet ist die Tat erst mit Beginn der Vernehmung.
  4. Vollendet ist die Tat erst mit rechtskräftiger Verurteilung.

Dozent des Vortrages Falsche uneidliche Aussage (§ 153 StGB)

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


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