Besonders schwere Fälle des Diebstahls (§ 243 StGB) von RA Stefan Koslowski

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Besonders schwere Fälle des Diebstahls (§ 243 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Eigentumsdelikte“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Besonders schwere Fälle des Diebstahls
  • § 243 I S. 2 Nr. 1 StGB
  • Handlungsmodalitäten
  • § 243 I S. 2 Nr. 2 StGB
  • § 243 I S. 2 Nr. 3 StGB
  • Vorsatzwechsel zwischen Versuch und Vollendung der Tat
  • Fallbeispiel: Der enttäuschte Dieb
  • Fallbeispiel: Lösung

Quiz zum Vortrag

  1. § 243 I 2 StGB ist ein Katalog von Regelbeispielen ohne abschließenden Charakter. Der besonders schwere Fall ist durch die Verwirklichung lediglich indiziert.
  2. Ein besonders schwerer Fall liegt ausschließlich bei Verwirklichung eines Regelbeispiels aus dem Katalog vor.
  3. Bei Verwirklichung eines Regelbeispiels liegt zwingend ein besonders schwerer Fall vor.
  1. zu dem nicht jedermann frei und ungehindert Zutritt erhält.
  2. der verschlossen ist.
  1. die Sache objektiv geringwertig ist (25€) und sich die Tat für den Täter auch subjektiv auf eine geringwertige Sache bezog.
  2. der Verkehrswert der Sache weniger als 25€ beträgt.
  3. die Sache objektiv geringwertig ist (25€) und keinen ideellen Wert für den Eigentümer hat.
  1. gewaltsames Öffnen oder Erweitern einer dem Zutritt entgegenstehenden Umschließung, wobei ein anschließendes Betreten nicht erforderlich ist.
  2. gewaltsames Öffnen oder Erweitern einer dem Zutritt entgegenstehenden Umschließung und derartiges Hineingelangen, dass der Täter einen Stützpunkt innerhalb des Raumes gewinnt, der die Wegnahme ermöglicht.
  1. er der Berechtigte ihn überhaupt nicht, nicht mehr oder noch nicht dem Öffnen des entsprechenden Schloss gewidmet hat.
  2. der Berechtigte den Schlüssel verliert oder er ihm gestohlen wird.
  1. der Täter die Sache schon samt Sicherung wegnimmt und es gar nicht mehr zu einer Durchbrechung der Schutzvorrichtung kommt.
  2. der Täter erst die Schutzvorrichtung durchbricht, um dadurch die Sache wegnehmen zu können.
  1. die Tat wiederholt begeht.
  2. sich aus der Tat eine regelmäßige Einnahmequelle verschafft.
  3. die verschaffte Einnahmequelle von gewisser Dauer und Erheblichkeit ist.
  4. schon mit einmaliger Tatbegehung eine Lebensgrundlage schafft.
  5. die verschaffte Einnahmequelle von gewisser Dauer ist. Auf die Erheblichkeit kommt es aus Gründen des Opferschutzes nicht an.
  1. liegt nur „ein einziger“ Diebstahl in einem besonders schweren Fall vor.
  2. liegt Tatmehrheit (Diebstahl in besonders schweren "Fällen") vor.

Dozent des Vortrages Besonders schwere Fälle des Diebstahls (§ 243 StGB)

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


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